CH357696A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines schraubenlinienförmigen Drahtes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines schraubenlinienförmigen Drahtes

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CH357696A
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Hansen Harry
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Hansen Harry
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Verfahren und Vorrichtung     zur    Herstellung     eines        schraubenlinienförmigen    Drahtes    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines schraubenlinienförmigen  Drahtes, z. B. zur Verwendung als Gliederreihe eines  Reissverschlusses.  



  Es ist bekannt, solche     schraubenlinienförmige     Drähte dadurch herzustellen, dass der Draht um einen  stillstehenden Dorn gewickelt wird. Bei bekannten  Verfahren dieser Art hat man     hierfür    ähnliche Maschi  nen benutzt wie in der Textilindustrie, und zwar solche,  wo der Faden bzw. die Fäden von einer bzw. mehreren  Spulen abgezogen wird bzw. abgezogen werden, welche  eine kreisende Bewegung um den Dorn herum ausführt  bzw. ausführen. Es ist indessen mit Schwierigkeiten ver  bunden, auf diese Weise die z.

   B. bei Gliederreihen  von Reissverschlüssen erforderliche Genauigkeit des       Herumlegens    des Fadens bzw. der Fäden, um den Dorn  zu erzielen, und ferner stellen die Spulen. und deren  Lagerungsorgane bei Maschinen dieser Art ziemlich  grosse, exzentrisch umlaufende Massen dar, die nur  mit Schwierigkeit genau balanciert werden können,  weshalb der zulässigen Arbeitsgeschwindigkeit recht  enge Grenzen gesetzt sind.  



  Es ist Zweck der vorliegenden Erfindung, diese  Mängel zu beseitigen, und zu diesem Zweck wird er  findungsgemäss so vorgegangen, dass der Draht     mittels     einer um den Dorn herumlaufenden Düse, die den  Draht ganz bis zur     Oberfläche    des Dorns     führt,    um den  letzteren gelegt wird.  



  Auf diese Weise     kann,    der Draht selbst bei relativ  grosser Arbeitsgeschwindigkeit     mit    grosser Genauig  keit um den Dorn gelegt werden, da keine freie Draht  strecke vorkommt, die Vibrationen ausgesetzt werden  könnte. Da ferner die letzte Strecke der Drahtbahn vor  dem Aufwickeln der Düse geführt wird, ist es nicht  erforderlich, den Draht von einer kreisenden Spule  abzuziehen. Es kann deshalb     mit    besonderem Vorteil  derart vorgegangen werden, dass der Draht von einer    Spule abgezogen wird, die gemeinsam mit der Düse  umläuft und deren Schwerpunkt in der Umlaufachse  liegt. Dadurch werden die Schwierigkeiten, die bei  bekannten Verfahren von exzentrisch umlaufenden  Massen herrühren,     vollkommen    vermieden.  



  Am zweckmässigsten kann die Spule derart ange  bracht werden, dass ihre Achse senkrecht zur Umlauf  achse der Düse steht, wodurch die Gefahr des     Ver-          zwirnens    des Fadens auf seinem Weg von, der Spule  zur Düse vollkommen     vermieden    wird.  



  Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrich  tung zur Ausübung des angegebenen Verfahrens. Das  Hauptmerkmal dieser Vorrichtung ist darin zu er  blicken, dass koaxial zu einem stillstehenden Dorn um  diesen herum eine Düse angeordnet ist, welche eine       unmittelbar    an der     Oberfläche    des Dorns ausmündende       Drahtführungsbahn    aufweist und einen Teil eines um  laufenden Aggregates bildet, das zugleich Organe für  die Lagerung einer Vorratsspule sowie Organe zur Füh  rung des Fadens von der Vorratsspule bis zur Düse um  fasst.  



  Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeich  nung näher     beschrieben    werden, und zwar zeigt       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch die wesent  lichen Teile einer Vorrichtung nach der Erfindung,       Fig.2    in stark vergrössertem Massstab eine per  spektivische Abbildung einer Düse, die einen Teil der  in     Fig.    1 gezeigten Maschine darstellt,       Fig.3    gleichfalls in vergrössertem Massstab ein  Bruchstück des in     Fig.    1 gezeigten Schnittes,       Fig.4    gleichfalls in vergrössertem Massstab ein  anderes Bruchstück des in     Fig.    1 gezeigten Schnittes,

         Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V    in     Fig.    4,  und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     VI-VI    in     Fig.    5.  In     Fig.    1 sind nur diejenigen Teile der Vorrichtung  gezeigt, die für die vorliegende Erfindung von Bedeu-           tung    sind, und zwar die Organe, die zum Wickeln des  Drahtes um einen Dorn herum dienen. Es ist für die       Erfindung    belanglos, welche Behandlung der aufge  wickelte Draht gegebenenfalls in nachfolgenden Ar  beitsstufen unterworfen wird.

   Es sei indessen bemerkt,  dass es besonders zweckmässig ist, den Draht auf die  im Patent Nr. 357042 angegebene Weise weiterzube  handeln, und die in     Fig.    1 dargestellten Teile können  dann zweckmässig den oberen Teil einer Maschine  darstellen, deren unterer Teil so ausgebildet ist, wie  im genannten. Patent angegeben.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen Maschinenrahmen,  in dem eine Hohlwelle 2 vermittels Kugel- oder Wälz  lagern 3 und 4 drehbar gelagert ist. Die Hohlwelle 2  ist mit einem Zahnkranz 5 versehen, der     mit    einem  Zahnrad 6 an einer     Antriebswelle    7 kämmt, die in nicht  dargestellter Weise     mit    einer Antriebsvorrichtung ge  kuppelt ist, die für die gezeigte Vorrichtung und andere  Vorrichtungen für die Weiterbehandlung des aufge  wickelten Drahtes z. B. wie oben mit Hinweis auf  Patent Nr. 357047 angeführt, gemeinsam sein kann.

    An der Hohlwelle 2 ist unten eine Scheibe 8     (Fig.    3)  befestigt, die einen     Düsenhalter    9 mit Gewindeboh  rung 10 trägt, in die eine Düse 11 eingeschraubt ist.  Im Innern der Hohlwelle ist eine massive Welle 12  angeordnet, die mit Hilfe von Kugel- oder Wälzlagern  13 und 14 in der Hohlwelle gelagert ist. Die Welle 12  ist unten mit einem vorstehenden Zapfen 15 abge  schlossen, der sich in eine Aussparung 19 des Düsen  halters 9 hinein erstreckt und eine zentrale Bohrung 16  aufweist, worin das obere Ende eines Wickeldornes 17  vermittels einer Stellschraube 18 befestigt ist.  



  In der Verlängerung der Hohlwelle 2 in Antriebs  verbindung mit der letzteren mit Hilfe von Zapfen 20  ist eine Büchse 21 angeordnet, die auf einer Verlänge  rung 22 der Welle 12     mit    Hilfe von Kugel- oder Wälz  lagern 23 und 24 abgestützt ist. Die Büchse 21 hat oben  einen Flansch 25, der den Boden eines     Spulengehäuses     26 bildet, worin eine Spule 27 drehbar gelagert ist, und  zwar so, dass ihre Achse senkrecht zur Drehachse des  die Spinndüse 11 tragenden, umlaufenden Aggregates  steht.

   Von der Spule 27, die eine Vorratsspule für den  in     Schraubenform    aufzuwickelnden Draht bildet, ist  der Draht über     Führungsrollen    28 und 29 durch ein  Auge 30 hindurch und weiter durch einen Kanal 31  in der Büchse 21, einen Kanal 32 in einem der Zapfen  20, einen Kanal 33 in der Hohlwelle 2, einen Kanal 34  in der Scheibe 8 und einen Kanal 35 im Düsenhalter 9  bis zur Unterseite des Düsenhalters geführt, von wo  aus er wiederum weiter nach der Düse 11 verläuft, wie  unten näher beschrieben werden soll.  



  Am oberen Teil des Maschinenrahmens 1 ist ko  axial um die Welle 12, 22 herum ein Ring 36 angeordnet,  der innen einen Zahnkranz 37 trägt. Mit diesem Zahn  kranz kämmt eine Anzahl von Zahnrädern 38     (Fig.    4),  die auf Zapfen 39 gelagert sind, welche. in Löcher in  der oberen Endfläche der Hohlwelle 2     eingepasst    sind.  Auf der Zeichnung ist nur ein einziges Zahnrad 38  gezeigt, es ist aber zu verstehen, dass vorzugsweise  mehrere solche, also zweckmässig wenigstens zwei, zur    Verwendung kommen. Jedes dieser Zahnräder bildet  einen Bestandteil eines     Zahnrädersatzes,    wovon im  folgenden ebenfalls nur ein einziger beschrieben werden  soll.

   Das Zahnrad 38 kämmt mit dem unteren zweier  miteinander fest verbundener Zahnräder 40 und 41, die  auf einem Zapfen 42 gelagert sind, der ebenfalls in  ein Loch in der Oberseite der Hohlwelle 2     eingepasst     ist. Das obere Zahnrad 41 kämmt wiederum mit  einem Zahnrad 43, das an der Wellenverlängerung 22       undrehbar    sitzt. Der Umsatz vom Zahnkranz 37 durch  die Zahnräder 38, 40 und 41 bis zum Zahnrad 43 ist  derart gewählt, dass beim Umlaufen der Hohlwelle 2  die Welle 12 stillsteht.

   Auf diese Weise ist eine still  stehende Befestigungsstelle für das obere Ende des  Dorns 17 erzielt, ungeachtet dessen., dass es wegen des  Umlaufens der     Drahtführungsbahn    nicht möglich ist,  den Dorn     unmittelbar    mit den äusseren, feststehenden  Teilen der Vorrichtung zu verbinden.  



  Die Düse 11, durch welche das eigentliche Auf  wickeln des Drahtes um den Dorn 17     herum        statt-          findet,    ist in     Fig.    2 veranschaulicht. Wie ersichtlich,  besteht sie aus einer konischen Büchse, die oben. einen  Gewindezapfen 24 trägt, der in den Düsenhalter 9 ein  geschraubt ist.

   Die Düse hat ferner eine durchgehende,  zentrale Bohrung 45 für die Durchführung des Dorn  endes und ist mit einem     Durchzugkanal    46 versehen.,  der von einer Facette 47 am breiteren Ende der Düse  bis zu einem Punkt 48 der konischen     Oberfläche    ver  läuft und sich von dort aus in Form einer der konischen       Oberfläche    entlang verlaufenden Rille 49 fortsetzt, die  bis zum Rand der axialen Bohrung führt und sich  dieser mit einer Übergangspartie 50 anschliesst, die  nach einer     tangentialen        Einlaufkurve    zur Schrauben  linie, nach welcher der Draht auf den Dorn aufge  wickelt werden soll, verläuft.  



  Der an der     Drahtzufuhrstelle    befindliche Teil des  Dorns kann zweckmässig viereckigen Querschnitt  haben,     damit    der Draht beim Aufwickeln einen. guten  Halt bekommt, und von dort aus kann er zweckmässig  etwas nach unten verjüngt sein und sich gleichzeitig  auf     kreisförmigen    Querschnitt abändern.  



  Beim Gebrauch der Vorrichtung wird der Draht in  der obengenannten Bahn hindurchgezogen, in welcher       gewünschtenfalls    zwischen den Führungsrollen 28 und  29 eine geeignete     Drahtspannungsvorrichtung    ange  bracht sein kann, und der Faden wird dann durch den  Kanal 46 hindurchgezogen und in die Rille 49 hinein  gelegt, wonach sein Ende ein paarmal um den Dorn  herumgelegt wird.

   Wenn die Vorrichtung dann in  Betrieb gesetzt wird, läuft die Düse 11 um den Dorn  17 herum und legt dadurch den Faden in einer Schrau  benwicklung um den Dorn, wobei jede Windung wäh  rend ihrer Bildung die im voraus gebildeten Windungen  am Dorn     hinunterschiebt,    so dass die hergestellte  Schraubenwicklung als Ganzes, je nachdem sie ge  bildet wird, am Dorn     herabgleitet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines schrauben- linienförmigen Drahtes durch Wickeln des Drahtes um einen stillstehenden Dorn, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht mittels einer um den Dorn herumlau fenden Düse, die den Draht ganz bis zur Oberfläche des Dorns führt, um den letzteren gelegt wird.
    <B>11.</B> Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ko axial zu einem stillstehenden Dorn um diesen herum eine Düse angeordnet ist, welche eine unmittelbar an der Oberfläche des Dorns ausmündende Drahtfüh- rungsbahn aufweist und einen Teil eines umlaufenden Aggregates bildet, das zugleich Organe für die Lagerung einer Vorratsspule sowie Organe zur Führung des Drahtes von der Vorratsspule bis zur Düse umfasst. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Draht von einer Spule abge zogen wird, die gemeinsam mit der Düse umläuft und deren Schwerpunkt in der Umlaufachse liegt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spulenachse senkrecht zur Um laufachse der Düse steht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungsorgane derart ange- ordnet sind, dass der Schwerpunkt der Vorratsspule in der Achse des umlaufenden Aggregates zu liegen kommt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse aus einer konischen Büchse besteht, die eine axiale Bohrung für den Durch tritt des Dorns sowie einen zum Durchziehen des Drahtes dienenden Kanal aufweist, der vom breiteren Ende der Büchse bis zu einem Punkt der konischen Oberfläche verläuft und sich von dort aus in Form einer der konischen Oberfläche entlang verlaufenden Rille fortsetzt, die bis zum Rand der axialen Bohrung führt und sich dieser mit einer Übergangspartie an schliesst, die nach einer tangentialen Einlaufkurve zur Aufwicklungsschraubenlinie verläuft. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse am unteren Ende einer Hohlwelle montiert ist, die oben ein Spulengehäuse trägt, worin die Vorratsspule gelagert ist, während der Wickeldorn durch eine zentrale Bohrung der Düse hindurchgeführt ist und an einer im Innern der Hohl welle angeordneten Welle befestigt ist, die durch der artige Getriebeelemente an die Hohlwelle gekuppelt ist, dass sie beim Umlaufen der Hohlwelle stillsteht.
CH357696D 1956-12-19 1957-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines schraubenlinienförmigen Drahtes CH357696A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3189059A (en) * 1962-09-25 1965-06-15 Harry W Moore Winding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3189059A (en) * 1962-09-25 1965-06-15 Harry W Moore Winding machine

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