CH357743A - Dampfkraftanlage - Google Patents

Dampfkraftanlage

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CH357743A
CH357743A CH357743DA CH357743A CH 357743 A CH357743 A CH 357743A CH 357743D A CH357743D A CH 357743DA CH 357743 A CH357743 A CH 357743A
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CH
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steam
air
reheater
burner
line
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Inventor
William Davis Allan
Sampson William
Original Assignee
Fairfield Shipbuilding And Eng
Foster Wheeler Ltd
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K3/00Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein
    • F01K3/18Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein having heaters
    • F01K3/24Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein having heaters with heating by separately-fired heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/18Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines
    • F22B1/1892Systems therefor not provided for in F22B1/1807 - F22B1/1861
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method
    • F22G1/16Steam superheating characterised by heating method by using a separate heat source independent from heat supply of the steam boiler, e.g. by electricity, by auxiliary combustion of fuel oil

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Description


      Dampfkraftanlage       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine       Dampfkraftanlage,    bei der überhitzter Dampf von  einem Dampfkessel einem mindestens aus zwei Tur  binen bestehenden Turbinensatz zugeführt wird, wo  bei einerseits zwischen den beiden Dampfturbinen ein       Zwischenüberhitzer    und anderseits eine Leitung für die  Hauptmenge an Verbrennungsluft     zu    dem Brenner  des Dampfkessels vorgesehen ist.

   Die Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass der     Zwischenüberhitzer     eine Verbrennungskammer mit einem Brenner hat,  die Verbrennungsluft in grösserer Menge, als für eine  vollständige Verbrennung notwendig ist, erhält, und  eine zwischen den beiden Dampfturbinen eingeschal  tete     Dampfleitung    umschliesst, so dass der Dampf  strom in dieser Leitung durch     gasförmige    Verbren  nungsprodukte     erhitzbar    ist, welcher     Zwischenüber-          hitzer    eine Abgasleitung zu dem Brenner des Dampf  kessels für eine zusätzliche Versorgung des Bren  ners mit heissen gasförmigen Verbrennungsproduk  ten aufweist,

   um ihre     Wärme    und den     überschüssigen     Sauerstoff auszunutzen, und durch automatische  Regelvorrichtungen, die unter dem     Einfluss    des  Dampfdruckes zwischen den beiden Turbinen ste  hen, so dass die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner  des     Zwischenüberhitzers    unterbrochen wird,     sofern     die Dampfmenge des Dampfstromes zwischen den bei  den Turbinen einen     festgelegten    Wert unterschreitet.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  Zeichnung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch in der Ansicht und teil  weise im Schnitt eine     Dampfkraftanliage,    die einen  Schiffsdampfkessel und einen Turbinensatz aufweist,  in einer ersten Ausführungsform;       Fig.    2 zeigt einen     Axialschnitt    durch ein auto  matisches Brennstoffventil mit     Regelelementen;     Die     Fig.    3 bis 6 stellen weitere Ausführungs  formen der Dampfkraftanlage dar.    In den Figuren sind die Richtungen, in denen  das Heizöl; die Verbrennungsluft, der Dampf und  die Abgase durch die verschiedenen Leitungen strö  men, durch Pfeile dargestellt.

   Die in vollen     Linien     ausgezogenen     Pfeile    geben die Strömungsrichtung  der vorerwähnten Medien bei     normalen    Betriebsbe  dingungen an. Die gestrichelten     Pfeile    geben die  Strömungsrichtung derselben Medien bei Betriebs  bedingungen an,     die    unter anderen als den norma  len Umständen eintreten.  



  In     Fig.    1 ist der dargestellte     Schiffsdampfkessel     als ölbeheizter     Wasserrohrkessel    10 mit     einem    über  hitzer 11,     lla    dargestellt. Der Kessel 10 hat     einen     vorderen Heizraum 12, dem Luft für     ölgeheizte    Bren  ner 13 durch eine Leitung 14 zugeführt wird,     um     die Verbrennung in den Brennern 13 und der Ver  brennungskammer 15 des     Kesselas    zu unterstützen.

    Die Dampfkraftanlage weist eine Hochdruck-, eine  Mitteldruck- und eine     Niederdruckturbine,    die mit  20 bzw. 21 bzw. 22     bezeichnet    sind, für     Vorwärts-          fahrt    sowie eine Hochdruck- und eine Niederdruck  turbine, die mit 23 bzw. 24 bezeichnet sind, für       Rückwärtsfahrt    auf. Die Dampfkraftanlage weist       ferner    einen     Zwischenüberhitzer    30 auf, der als       Rohrwärmeaustauscher    ausgebildet ist.

   Der     Zwi-          schenüberhitzer    30 hat ein Rohrsystem 31 und eine  Verbrennungskammer 32, die mit einem, wie aus  der     Fig.    1     ersichtlich    ist,     ölgeheizten    Brenner 33  ausgerüstet ist. Grundsätzlich können mehr als ein  Brenner 33 angebracht werden. Zu dem vorderen  Heizraum 34 des     Zwischenüberhitzers.    30 wird in  beträchtlichem Masse Verbrennungsluft zugeführt.  Die Verbrennungskammer 32 des     Zwischenüber-          hitzers    30 hat eine Abgasleitung 35, die über ein  Rohr 36 mit der Leitung 14     verbunden    ist, die zu  dem vorderen Heizraum 12 des Kessels 10 führt.

    Über die Abgasleitung 35 erhalten auf diese Weise      die Brenner 13 zusätzlich     ein    vorgewärmtes gasför  miges Medium. Dies ist     .insofern    praktisch, da dem       Zwischenüberhitzer    30 eine grosse Menge an Ver  brennungsluft zugeführt wird, so dass die Abgase des       Zwischenüberhitzers    30 im wesentlichen aus Luft  und in einem verhältnismässig kleinen Teil aus Koh  lendioxyd bestehen. In dem Beispiel wird dem     Zwi-          schenüberhitzer    30 dreimal so viel Luft zugeführt,  wie für die vollständige Verbrennung gebraucht wird.  



  Die     Frischdampfleitung    40, die durch     ein    Ab  sperrventil 41 regelbar ist, führt bei Vorwärtsfahrt  des Schiffes vom     überhitzer    11,     lla    des Kessels 10  zur     Hochdruckturbine    20.

   Die     Regelventile    bestehen  aus einem     Dampfventil    42 für Vorwärtsfahrt, einem  Absperrventil 43 und     einem    Dampfventil 44 für       Rückwärtsfahrt.    Die Dampfleitungen 45 und 46 füh  ren über die genannten Ventile 42, 43 und 44 zu  den     Hochdruckturbinen    20 und 23 für Vorwärts  und     Rückwärtsfahrt.    Die Leitung 47 führt von dem       Auslass    der Hochdruckturbine 20 für Vorwärtsfahrt  zu dem Einlass 48 des Röhrensystems 31 des     Zwi-          schenüberhitzers    30.

       Die-Leitung    49 führt von dem       Auslass    50 des Röhrensystems 31 zu dem Einlass  der     Mitteldruckturbine    21 für     Vorwärtsfahrt.    Die  Dampfleitung 51 verläuft von dieser     Mitteldruck-          turbine    zur     Niederdruckturbine    22 für Vor  wärtsfahrt. Die Dampfleitung 52 führt von der  Hochdruckturbine 23 für     Rückwärtsfahrt    zur       Niederdruckturbine    24 für     Rückwärtsfahrt.    Die  Disposition der Dampfleitungen ist ausschliess  lich schematisch aufgezeichnet.

   In der     Praxis    würde  diese     Disposition    vorzugsweise derart sein, dass die  Dampfleitungen 47 und 49 zwischen dem     Zwischen-          überhitzer    30 und den Turbinen 20 und 21 für       Vorwärtsfahrt    eine geringe Länge aufweisen.  



  Die Heizölzufuhr zu dem Brenner 13 des: Kes  sels 10     erfolgt    durch eine Leitung 58 und über  eine Zweigleitung 59 zu dem Brenner oder den  Brennern 33 des     Zwischenüberhitzers    30. Die Re  gulierung des     Heizölflusses    zu dem     Zwischenüber-          hitzer    30 wird durch ein     Brennstoffregulierventil    60,  das in der Leitung 59 angeordnet ist, vorgenommen.

    Dieses Ventil 60 ist mit einer Reguliervorrichtung  61     verbund-.n,    die über eine Zweigleitung 47a mit  der Dampfleitung 47 verbunden ist.     Wenn    die Dampf  menge einen     festgesetzten    Wert unterschreitet, so  wird das Ventil 60 automatisch durch die     Regulier-          vorrichtung    61     geschlossen    und unterbricht die Zu  fuhr an     Brennstoff.     



  Das     Brennstoffregulierventil    60 und die Regu  liervorrichtung 61 sind in     Fig.    2     dargestellt.    Das       Ventil    60 weist ein Gehäuse 62 mit einem Ventil  sitz 63, einen Ventilkörper 64 und eine     Ventilstange     65 auf,     die        mit    dem Ventilkörper 64 fest verbun  den ist und ein     Handrad    66 trägt. Die Ventilstange  65 ist mit einem Gewindeteil 67 ausgerüstet. Das       Ventil    60 steht unter der Wirkung einer Druckfeder  68, die danach strebt, den Ventilkörper 64 gegen  den     Ventilsitz    63 zu drücken.

   Es weist ferner eine       Mutter    69 auf, die durch eine am Gehäuse 60 fest    angeordnete Führung 70 gegen Verdrehung gesichert,  jedoch mit der Ventilstange 65 auf und ab bewegbar  ist. Das Gehäuse 62 hat einen     Heizöleinlass    71 und       einen        Heizölauslass    72. Das Ölversorgungssystem  steht unter     einem    hohen     Druck,        z.    B. von 21,2     kgcm\@.     Der Druck dieses Systems sichert ein einwandfreies  Schliessen des Ventils 60.  



  Die druckbetätigte Reguliervorrichtung 61 weist       einen    Zylinder 73, der über die Zweigleitung 47a  mit der     Dampfleitung    47 verbunden ist, einen Kol  ben 74, der entgegen dem Dampfdruck durch eine  stärke Druckfeder 75 nach unten gedrückt wird,  sowie eine Kolbenstange 76 und einen Hebel 77,  der schwenkbar an der Mutter 69     angelenkt    ist, auf.  Der Hebel 77 ist am einen Ende, bei 78, ausge  spart, um mit einem am Gehäuse 60 fest angeord  neten Anschlag 79 zusammenzuarbeiten. Am an  deren Ende ist der Hebel 77 mit der Kolbenstange  76 verbunden. Der Hebel 77 durchdringt das Ge  häuse 60 durch einen Schlitz 80, an dessen unterem  Ende ein Stützarm 81 für den Hebel 77 vorgesehen  ist.  



  Im Falle, dass die Heizölversorgung zu dem     Zwi-          schenüberhitzer    30     normal    ist, nehmen die verschie  denen Teile die Stellung ein, die in     Fig.    2 aufge  zeigt ist. Das     Ventil    60 wird durch den Anschlag  79, der über den Hebel 77 und die Mutter 69 auf  die Ventilstange 65 wirkt, offengehalten. Tritt     eine     Verringerung oder eine Unterbrechung des Dampf  stromes zu den Röhren 31 des     Zwischenüberhitzers     30 auf, so sinkt der Kolben 74, löst den Hebel 77  vom Anschlag 79 und     legt    ihn gegen den Stützarm  81.

   Die Feder 75 schliesst über den Hebel 77 das  Ventil 60 und wird hierbei durch den Öldruck, der  auf dem Ventilkörper 64 lastet, sowie durch die  Feder 68 unterstützt. Der     Zwischenüberhitzer    30  ist somit dagegen geschützt, dass der oder die Bren  ner 33 in Betrieb ist bzw. sind, während der Dampf  strom durch die Rohre 31 des     Zwischenüberhitzers     30 ungleichmässig oder unterbrochen ist. Würde der  Betrieb des oder der Brenner 33 aufrechterhalten,  so würde dies zur     Beschädigung    oder Zerstörung der       Zwischenüberhitzerrohre    31 führen.

   Die oben er  wähnten     Bedingungen    treten während des     Manövrie-          rens    und während der     Rückwärtssfahrt    auf.    Das Ventil 60 kann nicht wieder geöffnet wer  den, solange nicht der normale Dampfstrom zu dem       Zwischenüberhitzer    30 wieder vorliegt. Es kann im  übrigen nur von Hand aus wieder geöffnet werden.  Wenn sich der normale Dampfstrom wieder einge  stellt hat, wird der Kolben 74 nach oben gepresst.  Der Widerstand der Feder 75 wird überwunden, so  dass der Hebel 77 auf die     Seitenflächen    des An  schlages 79 drückt.

   Man dreht nun das Handrad  66 im Sinne der Schliessbewegung des Ventils 60,  so dass die Mutter 69, die den Hebel 77 trägt, nach  unten geführt wird. Die Hebelaussparung 78 schnappt  schliesslich in den     Formschluss    mit dem Anschlag  79 ein. Man dreht nun das Handrad in der entgegen-      gesetzten Richtung, so dass das Ventil 60 so weit  geöffnet wird, wie es eben gewünscht wird.  



  Die Dampfleitungen, die den     Mitteldruckdampf     führen, nämlich die Leitungen 47 und 49, sind durch  eine Zweigleitung 85 miteinander verbunden und  mit Ventilen 86, 87, 88 ausgerüstet, so dass der       Zwischenüberhitzer    30 von den Dampf- und Ver  brennungssystemen der Anlage zur Prüfung, Instand  haltung und Reparatur getrennt werden kann. Hier  bei tritt nur vorübergehend ein Abfall des thermi  schen Wirkungsgrades ein;     jedoch    hat dieses keiner  lei     Einfluss    auf die technische Wirksamkeit der An  lage.  



  Die Verbrennungsluft für die Brenner 13 des  Kessels 10 und die Verbrennungsluft für den Bren  ner oder die Brenner 33 des     Zwischenüberhitzers    30  können durch getrennte Ventilatoren     zugeführtwerden.     



  Wie     Fig.    1 zeigt, wird der Luftleitung 14, die  zu dem vorderen Heizraum 12 des Kessels 10     führt,     die Luft unter Druck durch einen Luftventilator  90 zugeführt. Ein getrennter Luftventilator 91 ver  sorgt den Heizraum 34 des     Zwischenüberhitzers    30  mit durch Druck stehender Verbrennungsluft über  eine Leitung 92. Im Falle, dass gewünscht wird,  eine     Vorwärmung    der Verbrennungsluft, die dem  Kessel<B>10</B> und dem     Zwiscbenüberhitzer    30 zuge  führt wird, vorzunehmen, fördern die Ventilatoren 90  und 91 die Luft über     Vorwärmer    93 bzw. 94.

   In dem  Ausführungsbeispiel sind beide     Luftvorwärmer    93,  94 als     Rohrwärmeaustauscher    ausgelegt. Das     Heiz-          medium    ist in jedem Falle Dampf, der von einem  geeigneten Punkt der Anlage abgezapft wurde. In  dem Ausführungsbeispiel wird der Dampf von der       Mitteldruckturbine    21 über die Dampfleitung 95  abgenommen.  



  In Abwandlung ist es auch möglich, einen ein  zigen Ventilator sowohl für die Versorgung des  Kessels 10 als auch des     Zwischenüberhitzers    30  mit Luft vorzusehen. In diesem Falle ist eine Dros  selklappe angebracht, um das Verhältnis der zwei  Luftmengen einzuregulieren. Nach     Fig.    3 versorgt  der einzige Ventilator 100 eine Hauptleitung 101,  die zu dem vorderen Heizraum 12 des Kessels 10  führt, und eine Leitung 102, die von der Leitung  <B>101</B> abzweigt und zum Heizraum 34 des     Zwischen-          überhitzers    30 führt, mit Luft. Der Abgasstutzen  35 des     Zwischenüberhitzers    30 mündet in eine Lei  tung 103 ein, die zu der Leitung 101 führt.

   Die  Leitung<B>101</B> leitet das Luftgemisch, das aus der  Luft, die direkt vom Ventilator 100 kommt, und  aus heissen Abgasen von dem     Zwischenüberhitzer     30 besteht, in den Heizraum 12. Eine Drosselklappe  104 in der Luftleitung 101 ist unmittelbar jenseits  der Stelle angeordnet, an der die Leitung 102 von  der Leitung 101 abzweigt. Die Drosselklappe 104  dient zur Regulierung der Luftmenge, die zum     Zwi-          schenüberhitzer    30 abgeleitet wird.  



  Wie beschrieben wurde, ist der Brenner des     Zwi-          schenüberhitzers    derart ausgelegt, dass er eine be  trächtliche Menge an     Verbrennungsluft    aufnehmen    kann, so dass ein reichlicher Strom an gasförmigen  Produkten durch den     Zwischenüberhitzer        stattfindet.     Die Produkte sind nicht übermässig heiss. Somit wird  vermieden, dass für den Schutz der     Zwischenüber-          hitzerrobre    Wandungen, die mit Wasserrohren oder  anderen Kühlmitteln belegt sind, vorgesehen wer  den müssen.

   Es ist indessen     vorteilhaft,    den     Zwi-          schenüberhitzer    mit einem Mantel für     die        Vorwär-          mung    seiner eigenen Verbrennungsluft oder anderer  Mengen an Verbrennungsluft, die zu dem Kessel oder  zu anderen Teilen der Anlage geführt werden, zu  umschliessen. In     Fig.    3 ist der     Zwischenüberhitzer     30 von einem mit Luft ausgefüllten Mantel 105 um  geben, der die Leitung 102, die als ein Luftvorrats  behälter dient, aufweist.

   Von der Leitung 102 wird  die Luft über den     Ausl'assstutzen    106 dem Brenner  des     Zwischenüberhitzers    zugeführt. Der Ventilator  100 fördert die Luft durch einen     Luftvorwärmer    107,  der ähnlich den     Vorwärmem    93, 94 ausgelegt ist und  über eine     Anzapfdampfleitung    95     gespeist    wird.  



  In den Ausführungsbeispielen gemäss den     Fig.    1  und 3 wurden als Heizmittel, mit deren Hilfe die  Verbrennungsluft für den Kessel und den     Zwischen-          überhitzer    vorgewärmt wurde, die     Vorwärmer    93,  94 und der     Vorwärmer    107 verwendet. Wie in jedem  Ausführungsbeispiel aufgezeigt ist, ist dort ebenfalls  ein sogenannter     Dampf-Temperaturregler    vorgesehen,  dem die Bezugszahl 108     zugeordnet    ist.

   Dies ist  ein     Rohrwärmeaustauscher,    dessen erster Zweck  darin besteht, die Temperatur des überhitzten Damp  fes, der von dem Kessel 10 zu den     Turbinen    strömt,  zu regulieren. Dieser Temperaturregler ist in die       Verbrennungsluftleitung    14     bzw.    101, die von dem       Luftvorwärmer    93 bzw. 107 zu dem vorderen Kessel  heizraum 12 führt, eingeschaltet.

   Der überhitzte  Dampf stellt das Heizmedium des Temperaturreglers  dar     und    wird     durch    eine Leitung 109 diesem zuge  führt, welche die Röhren des Reglers 108     mit    den  zwei Teilen 11 und     lla    des     überhitzers        verbindtt     und mit diesen in Serie geschaltet ist. Im Gehäuse  des Temperaturreglers 108 sind zwei Kammern 110  und 111 untergebracht, wobei die Kammer 110 mit  dem     überhitzten    Dampf geheizt wird. Die Kam  mern sind mit mechanisch     gekuppelten    Drosselklap  pen 110a und 111a ausgerüstet.

   Bei der Betätigung       dieser        Drosselklappen    kann der     Luftstrom    durch  die beheizte     Kammer    110 reguliert werden. Beim  Manövrieren, wenn der Dampfverbrauch der Tur  binen herabgesetzt ist, kann es     vorteilhaft    sein, den  überhitzten Dampf direkt durch die beheizte Kam  mer 10 zu leiten, um den Dampf abzukühlen. Anson  sten steigt die Temperatur des Dampfes erheblich.  



  Unter     normalen    Bedingungen ist der Tempera  turregler ein wirtschaftliches Mittel, um     einen    be  trächtlichen Temperaturanstieg des überhitzten  Dampfes, der von dem Kessel, kommt, zu     verhindern.     



  In den beiden     Ausführungsbeispielen,    nach den       Fig.    1 und 3, ist der Abgasstutzen 35 des     Zwischen-          überhitzers    30 mit der Leitung 14 bzw.<B>101</B> für die  Verbrennungsluft zum vorderen     Kesselh        eizraum    12      verbunden, so dass die Abgase des     Zwischenüber-          hitzers    sich mit der     Verbrennungsluft    mischen und  beide Mengen in den     erwähnten    vorderen Heizraum  eintreten und den Brenner als ein heisses     Gasgemisch     durchströmen.

   Sofern es gewünscht wird, können  in das     Verbrennungsluftsystem    geeignete Mittel ein  gefügt werden, um beide Luftmengen zu mischen.  In     Fig.    4 ist in der Anlage ein Ventilator 112, ein       Anzapfdampfluftvorwärmer    113, ein Temperatur  regler 114, eine     Hauptluftleitung    115, die zu dem  Kessel 10 führt, eine Zweigleitung 116, die zu dem       Zwischenüberhitzer    30 führt, eine     Drosselklappe    117  und eine Abgasleitung 118 vom     Zwischenüberhitzer     vorgesehen. Die     Anlage    ist mit Elementen zur Un  terstützung der Gemischbildung ausgerüstet.

   Die  Anlage weist eine zylindrische Mischkammer<B>119</B>  auf, die eine Anzahl     innerer    koaxial verlaufender  konvergenter     Leitflächen    119a hat. Die Hauptlei  tung 115     führt        koaxial    in die Kammer, wogegen  die Abgasleitung 118, seitlich in -die Kammer 119  einmündet. Das heisse Gasgemisch strömt axial von  der Kammer 119 über die Hauptleitung 115 zu  dem vorderen Heizraum 12. Derartige Elemente zur  Erzielung des     Gemisches    gewährleisten, dass das       Gasluftgemisch,    das den     Brennern    des Kessels zu  geführt wird, ein gleichmässiges Gemisch     darstellt.     



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 ist     ein     Hilfsventilator 91 vorgesehen, um die Verbrennungs  luft unabhängig von der normalen     Verbrennungs-          luftversorgung    des Kessels dem     Zwischenüberhitzer     zuzuführen. Anstatt eines     Hilfsgebläses        kann    ein       Zusatzgebläse    vorgesehen werden. Das bedeutet, dass  das gesamte     Verbrennungsluftsystem    durch einen  einzigen Ventilator betrieben wird und dass ein Zu  satzgebläse     in    eine Zweigleitung .eingefügt ist, um  den     Zwischenüberhitzer    zu versorgen.

   Ein Ausfüh  rungsbeispiel einer solchen Anordnung ist in     Fig.    5  dargestellt. Ein Hauptgebläse 90 liefert die Verbren  nungsluft über die     Luftvorwärmer    93, 108 zu der       Hauptluftleitung    122, die zu dem vorderen     Kessel-          heizraum    12 führt. Eine Zweigleitung 123 von der  Hauptleitung 122 führt die vorgewärmte Luft zu  dem     Einlassstutzen    eines Zusatzgebläses 124, dessen  Förderleitung in den Heizraum 34 des     Zwischen-          überhitzers    30 einmündet.

   Die heissen Abgase     des          Zwischenüberhitzers    30 werden über eine     Leitung     126 in die Hauptleitung geführt und werden dem  Heizraum 12     vermischt    mit der vorgewärmten, nor  malen     Verbrennungsluft    zugeführt. Die Luftmenge,  die zu dem     Zwischenüberhitzer    abgeleitet wird, kann  durch die     Drehzahlregulierung    des Zusatzgebläses  in bezug auf die Drehzahl des Hauptgebläses Besteu  ert werden. Das Zusatzgebläse dient     dazu,    den Druck  der Luft, die dem     Zwischenüberhitzer    zugeführt  wird, auf eine ausgewählte Grösse zu bringen.  



       Fig.    6 stellt eine Abwandlung des Ausführungs  beispiels nach     Fig.    5 dar. Gemäss dieser Abwandlung  wird die vorgewärmte     Verbrennungsluft,    die dem       Zwischenüberhitzer    zugeführt wird, in eine     Erstluft-          menge,    der durch das Zusatzgebläse ein bestimmter    Druck aufgegeben wird, und eine     Zweitluftmenge,     die unter niedrigerem Druck steht, geteilt.

   Wie in  der     Fig.    6 dargestellt, ist die Versorgungsleitung<B>125</B>  für den     Zwischenüberhitzer    durch eine Leitfläche<B>130</B>  in die Zweigleitungen 131 und 132     geteilt.    Die  Zweigleitung 131 führt zum     Einlassstutzen    des Zu  satzgebläses 124. Die Förderleitung dieses Gebläses  ist     mit    einem zentralen     Einlassstutzen    133 verbun  den, dem somit Luft zugeführt wird, die unter dem  erhöhten Druck des Zusatzgebläses steht.

   Der Ein  lassstutzen 133 liefert somit einen zentralen Erst  luftstrom zu dem Brenner 33 des     Zwischenüber-          hitzers.    Die andere Zweigleitung 132 mündet in  einen äusseren     Lufteinlassstutzen    134, welcher den  zentralen     Einlassstutzen    133 umgibt. Dieser grössere       Einlassstutzen    liefert Zweitluft unter viel geringerem  Druck.

   Die Anlage ist derart ausgelegt, dass die Erst  luft für die Verbrennung im Brenner 33 ausreicht,  während die Zweitluft in der Hauptsache als Kühl  medium gebraucht wird, um eine übermässige Erhit  zung der in     Fig.    6 nicht     darg'estell'ten    Röhren des       Zwischenüberhitzers    zu     verhindern.     



  Die beschriebenen Ausführungsbeispiele können  in der Praxis in verschiedener Weise ausgelegt wer  den; z. B. kann die Anlage einen oder mehrere Kessel  aufweisen, zu deren Brenner die Abgase des     Zwi-          schenüberhitzers        geführt    werden. Es kann auch vor  gesehen werden, dass die Abgase wahlweise zu einem  oder zu mehreren     Brennern    geführt werden.  



  Die Anlage kann einen Hilfskessel aufweisen,  mit dessen Brennern der Abgasstutzen des     Zwischen-          überhitzers    verbunden     ist.     



  Der     Zwischenüberhitzer    kann mit Abgasen von  einem oder von mehreren Dieselmotoren oder an  deren Verbrennungsmotoren als zusätzliches Medium  für die Verbrennung gespeist werden. Ein Zwischen  überhitzer, wie er im vorhergehenden beschrieben  worden ist, kann verwendet werden, um mehr als  einen Dampfstrom zwischen zwei Turbinen zu er  hitzen. Im allgemeinen setzt sich der Turbinensatz  aus einer Hochdruck-, einer Mitteldruck- und     einer          Niederdruckturbine    zusammen.

   Im Falle,     d'ass    die  Anlage mit zwei oder mehreren Turbinensätzen aus  gerüstet ist, kann jeder Turbinensatz seinen eigenen       Zwischenüberhitzer    haben, oder es kann ein     Zwi-          schenüberhitzer    vorgesehen sein, der mit zwei oder  mehreren getrennten Rohrsystemen     ausgerüstet    ist.  Für jeden Dampfstrom zwischen zwei Turbinen ist  ein Rohrsystem vorgesehen.  



  Der Brennstoff, der den Brennern des     Zwischen-          überhitzers    zugeführt wird, kann flüssig oder gas  förmig oder ein pulverisierter Stoff     sein.    Voraus  setzung ist jedoch, dass die Strömung des Brenn  stoffes durch automatische Regeleinrichtungen un  terbrochen werden kann. Ferner können Mittel  vorgesehen sein, automatisch oder von Hand aus  betätigt, um das Verhältnis zwischen der Abgas  menge des     Zwischenüberhitzers    und der normalen  Verbrennungsluft zu regulieren.  



  Um zu vermeiden, dass die     überhitzung    der Zwi-           schenüberhitzerröhren        beträchtliche    Ausmasse an  nimmt, können Reguliermittel für die Steuerung des  Heizöles und der Verbrennungsluft zu dem     Zwischen-          überhitzer    in Übereinstimmung mit der Temperatur  des     Zwischenstufendampfes,    der den     Zwischenüber-          hitzer    verlässt oder in ihn einströmt, vorgesehen  sein. Solche Mittel können automatisch     und.''oder    von  Hand aus     betätigbar    sein.  



  Obwohl in den     beschriebenen    Ausführungsbei  spielen eine     Schiffsdampfkraftanlage    beschrieben  wurde, kann die Erfindung sich in gleicher Weise  auf stationäre Dampfkraftanlagen beziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dampfkraftanlage, bei der überhitzter Dampf von einem Dampfkessel einem mindestens, aus zwei Turbinen bestehenden Turbinensatz zugeführt wird, wobei einerseits zwischen den beiden Dampfturbinen ein Zwischenüberhitzer und anderseits eine Leitung für die Hauptmenge an Verbrennungsluft zu dem Brenner des Dampfkessels vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenüberhitzer (30) eine Verbrennungskammer (32) mit einem Brenner (33) hat, die Verbrennungsluft in grösserer Menge, als für eine vollständige Verbrennung notwendig ist, erhält, und eine zwischen den beiden Dampfturbinen (20, 21) eingeschaltete Dampfleitung (31) umschliesst,
    so dass der Dampfstrom in dieser Leitung durch gasförmige Verbrennungsprodukte erhitzbar ist, wel cher Zwischenüberhitzer eine Abgasleitung (36) zu dem Brenner (13) des Dampfkessels (10) für eine zusätzliche Versorgung des Brenners mit heissen gasförmigen Verbrennungsprodukten aufweist, um ihre Wärme und den überschüssigen Sauerstoff aus zunutzen, und durch automatische Regelvorrichtun gen (60, 61), die unter dem Einfluss des Dampf druckes zwischen den beiden Turbinen stehen, so d'ass die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner (33) des Zwi- schenüberhitzers (30) unterbrochen wird,
    sofern die Dampfmenge des Dampfstromes zwischen den bei den Turbinen einen festgelegten Wert unterschreitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbrennungskammer (32) des Zwischenüberhitzers die Verbrennungsluftmenge über ein Druckluftsystem (91, 92) getrennt von dem Druckluftsystem (90, 14) des Dampfkessels erhält. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbrennungskammer (32) des Zwi.schenüberhitzers und die Verbrennungskammer (15) des Dampfkessels ihre Verbrennungsluft durch das gleiche Luftdrucksystem (100, 101; 112, 115; 90, 122) erhalten. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Druckluftzusatzgebläse (124) zwischen das Gebläse (90) des Luftdrucksystems und den Brenner (33) des Zwischenüberhitzers (30) geschaltet ist. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zusatzgebläse (l24) Verbren= nungsluft unter erhöhtem Druck einem Einlassstutzen (133) zuführt, welcher Stutzen die Luft zu dem Bren ner (33) des Zwischenüberhitzers als Erstluftstrom liefert, und dass ein anderer Ehillassstutzen (134) Luft als Zweitluftstrom dem genannten Brenner zuführt. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbrennungsluftmengen, die dem Brenner (13) des Dampfkessels und dem Brenner (33) des Zwischenüberhitzers zugeführt werden, einen Luftvorwärmer (93) durchströmen und vor gewärmt werden. 6. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Luftvorwärmer (93) als Heiz- medium Anzapfdampf über eine Leitung (95) von einer der Dampfturbinen zugeführt wird-. 7.
    Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Luftvorwärmer (93) ein zusätzlicher Luftvorwärmer (108) nachgeschaltet ist, der als Temperaturregler (l08) für den vom Dampf kessel zu den Turbinen strömenden überhitzten Dampf wirkt, welcher Regler als Heizmedium über hitzten Dampf vom Dampfkessel durch eine Dampf leitung (109) erhält. B.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abgase des Zwischenüber- hitzers (30) in eine Versorgungsleitung (14) für die Hauptverbrennungsluftmenge eingeführt werden, welche Leitung zu dem Brenner (13) des Dampf kessels führt.
    9. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die heissen Abgase des Zwischenüber- hitzers (30) und die Verbrennungsluft, die dem Bren ner (13) des Dampfkessels zugeführt werden, einen Mischer (119) durchströmen und erst von dort dem vorerwähnten Brenner (13) zugeführt werden. 10.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine automatische Regelvor richtung ein Ventil (60) ist, das in eine Heizölleitung (59) eingebaut ist, welches Ventil eine mechanische Verbindung mit einer druckbetätigten Regelvor richtung (61) hat, die mit einer Dampfleitung (47), die den Dampfstrom zwischen den Turbinen zu dem Zwischenüberhitzer (30) leitet, verbunden ist. 11.
    Anlage nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die mechanische Verbindung eine Auslösevorrichtung (77) aufweist, die bei einem festgelegten Abfall des Druckes des Dampfstromes zwischen den Turbinen betätigt wird und das Ventil (60) schliesst, und dass das Ventil (60) handbetätigte Mittel (66, 67, 69) aufweist, um die Auslösevor- richtung (77) nach Wiederherstellung des normalen Druckes des erwähnten Dampfstromes in die Aus- gangsstellung bringen und das Ventil (60)
    nach Wie dereinnahme der Ausgangsstellung der Auslösevor- richtung öffnen zu können.
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