CH357859A - Schalungsträger mit ineinanderschiebbaren, gegeneinander einknick- und dadurch absenkbaren Trägerteilen - Google Patents

Schalungsträger mit ineinanderschiebbaren, gegeneinander einknick- und dadurch absenkbaren Trägerteilen

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CH357859A
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Ernst Dipl Ing Klaus
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Pleitgen Max
Ernst Dipl Ing Klaus
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/48Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs
    • E04G11/50Girders, beams, or the like as supporting members for forms
    • E04G11/54Girders, beams, or the like as supporting members for forms of extensible type, with or without adjustable supporting shoes, fishplates, or the like
    • E04G11/56Girders, beams, or the like as supporting members for forms of extensible type, with or without adjustable supporting shoes, fishplates, or the like of telescopic type

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Description


      Schalungsträger        mit        ineinanderschiebbaren,     gegeneinander     einknick-        und    dadurch     absenkbaren        Trägerteilen       Die Erfindung betrifft einen     Schalungsträger    mit       ineinanderschiebbaren,    gegeneinander     einknick-    und  dadurch     absenkbaren    Trägerteilen, die durch Spann  mittel gegeneinander     festlegbar    sind und von denen  der äussere nach unten offen ist.

       Schalungsträger    die  ser Gattung sind in zwei Ausführungsformen bekannt  geworden, und zwar besteht die eine davon aus einem  Aussenträger mit rechteckigem, kastenförmigem Quer  schnitt in der üblichen, bereits     vielfach    vorgeschla  genen     Gitterträgerbauweise    mit abgeschrägten Enden.  In diesen Aussenträger sind entweder nur von einer  oder von beiden Seiten Innenträger     hineinschiebbar,     die als ein aufrecht stehendes Blech mit     hutartig    pro  filierter Versteifung an der Oberkante ausgebildet  sind.

   Der Aussenträger ist als solcher unten offen;  jedoch sind seine     Untergurte    an beiden Enden durch  fest angebrachte,     biegungssteife    Brücken miteinander  starr verbunden, so dass der Träger also an den be  treffenden Stellen einen geschlossenen Querschnitt  aufweist. In den Brücken sind Gewindebohrungen  vorgesehen, durch die senkrecht     geführte    Schrauben  bolzen zum Festspannen des Innenträgers gegen den  Obergurt des Aussenträgers geführt sind. Eine solche  Art des     Festklemmens    der ausziehbaren Teile gegen  einander ist auch in anderen Fällen bekannt gewor  den, wobei allerdings keine Brücken vorhanden sind,  sondern ein fester Boden des Aussenträgers vorgese  hen ist.

   Die Anordnung von festen     Brücken    oder  Querstegen allein, also ohne Spannmittel, ist bei  selbstspannenden     Trägern    zur Verhinderung des       Herausziehens    der Innenträger bekannt. Die andere  Ausführungsform der eingangs genannten Gattung be  steht ebenfalls aus     fachwerkartigen,    im Querschnitt  rechteckigen, unten offenen Aussenträgern, in denen  ein Innenträger     verschieblich        geführt    ist.

   Im Gegen-         satz    zu der erstgenannten Form ist dabei jedoch der  Aussenträger unten vollständig offen, und die erfor  derlichen     Widerlager    für das Spannmittel zum An  pressen des Innenträgers gegen den Aussenträger sind  als lose Einzelteile ausgebildet, die bei der Montage  des     Schalungsträgers    nacheinander angebracht wer  den müssen. Sie bestehen aus einer Platte, die als  Brücke dient und mit einem besonderen Bolzen, der  durch Löcher und Ösen     geführt    wird, an den Schen  keln des Aussenträgers zu befestigen ist. Ein ebenfalls  loser Keil bewirkt dann, neben einem besonderen  Hilfsstück, die Verspannung.  



  Die     Schalungsträger    der beschriebenen Gattung  weisen den Vorzug auf, dass sie durch     Einknicken          absenkbar    sind, wodurch das Ausschalen bedeutend       erleichtert    wird. Der erstgenannte Träger zeigt jedoch  den Nachteil, dass der Innenträger nicht ohne Ver  schiebung der     Trägerteile    gegeneinander aus dem  Aussenträger nach unten herausgenommen werden  kann, weil dabei die festgeschraubten Brücken im  Wege sind. Bei der zweiten Ausführungsform ist diese  Möglichkeit zwar gegeben, jedoch hat sich die grosse  Zahl von losen und jeweils erst umständlich zusam  menzusetzenden Einzelteilen als sehr ungünstig für  den Betrieb erwiesen.

   Die erstgenannte Ausführungs  form zwingt also dazu, den     Schalungsträger    mit  Aussen- und Innenteilen als Einheit auszuschalen.  Da aber diese Arbeit nur von Hand vorgenommen  werden kann, sind dabei erhebliche Gewichte von  den Arbeitern zu bewältigen, was sich auch ungünstig  auf den dazu erforderlichen Zeit- und somit Lohn  kostenaufwand sowie auf die Unfallgefahr auswirkt.  Bei dem     letztgenannten    Träger wäre das Ausschalen  als Einheit an sich zwar nicht nötig, jedoch verursacht  das     Auseinandernehmen    der Einzelteile für die losen      Brücken so viel Umstände, dass auch hierbei vor  gezogen wird, den Träger als     Ganzes    herunterzuneh  men.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die  geschilderten Nachteile auszuschalten und einen     Scha-          lungsträger    zu schaffen, dessen äusserer Trägerteil  unten vollständig geöffnet werden kann und dessen  Spannmittel trotzdem unverlierbar fest, aber beweg  lich, und unter Vermeidung der Anwendung von  Gewindespindeln, deren Gewinde bei starker Auflast  schnell verschleissen, angeordnet sind.  



  Es sind zwar auch schon ausziehbare     Schalungs-          träger    bekannt geworden, bei denen die     Unverlierbar-          keit    der Spannmittel eine Verwirklichung gefunden  hat. Es handelt sich dabei allerdings um nicht durch  Einknicken     absenkbare    Träger, deren äusserer Teil  einen dreieckigen Querschnitt aufweist und infolge  dessen unten geschlossen ist, so dass eine wesentliche  Schwierigkeit des der vorliegenden Erfindung gestell  ten Problems dabei gar nicht in Erscheinung trat.  



  Mit der Erfindung soll die gestellte Aufgabe hin  sichtlich der     Unverlierbarkeit    des Spannmittels da  durch gelöst sein, dass einer der Trägerteile einen in  der Längsrichtung dieses Teiles beweglichen, unver  lierbar angebrachten Keil trägt.  



  Um den Innenträger ohne Verschiebung auf ganzer  Länge und ohne grösseres Einknicken aus dem  Aussenträger nach unten praktisch parallel herausneh  men zu können, sind vorteilhaft die freien Schenkel  des Aussenträgers durch unverlierbar und gegebenen  falls     verschieblich    angebrachte, zum vollkommenen  Öffnen des Trägerprofils nach unten bewegliche,     bie-          gungssteife        Brücken    verbunden, die zur     Widerlage-          rung    des am Innenträger sitzenden oder sich gegen  ihn abstützenden Keils dienen.  



  Es können zur Verhinderung jeglicher Deforma  tion der Schenkel des Aussenträgers die     Brücken    die  Untergurte des Aussenträgers verbinden, was sich be  sonders beim Transport günstig auswirkt. Auch kann  die einzelne Brücke an ihren Enden im Grundriss ga  belförmig ausgebildet sein und im geschlossenen Zu  stand zwischen den Gabelzinken einen Vorsprung am  Aussenträger satt aufnehmen.  



  Die Brücke kann auch beweglich, aber unverlier  bar, am Keil sitzen und mit diesem über die ganze  Länge des Innenträgers beweglich sein. Um eine gün  stige     Führung    der Brücke am Aussenträger in diesem  Falle zu gewährleisten, können an der Innenseite der       Aussenträger-Untergurte        rinnenartige    Vorsprünge an  geordnet sein, in die entsprechend geformte Ränder  der     Brücke    von oben eingreifen. Hierdurch ist die       Keil-Brücke-Klemmverbindung    an jeder Stelle der  Länge des Aussenträgers festschlagbar.  



  Bei einer ähnlichen Ausführungsform kann der  Keil beweglich, aber unverlierbar, an der Brücke sit  zen, die über die ganze Länge des Aussenträgers be  weglich ist.  



  Eine andere Ausführungsform kann sich dadurch  auszeichnen, dass Keil und Brücke eine Einheit bil  den,     nämlich    beispielsweise als ein einziges Stahlstück    geschmiedet sind. Wenn hierbei vorzugsweise der In  nenträger an seiner Unterseite ganz oder teilweise       keilförmig    ist, was in analoger Weise auch alternativ  am Aussenträger verwirklicht sein kann, ergibt sich  der ausserordentliche Vorteil, dass der Hebelarm zwi  schen demjenigen Ende des Aussenträgers, aus dem  der Innenträger herausragt, und der Angriffsstelle der  Klemmverbindung besonders gross gewählt sein kann,  wodurch das diesbezügliche Moment eine Verkleine  rung     erfährt,    so dass grössere Lasten aufgenommen  werden können.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Aussenträger in einer Seitenansicht,       Fig.    2 und 3 zwei mögliche Querschnitte des  Aussenträgers,       Fig.    4 einen Innenträger mit Keil in einer Seiten  ansicht,       Fig.    5 und 6 zwei mögliche Querschnitte des  Innenträgers,       Fig.    7 den beweglichen Keil in der Seitenansicht,       Fig.    8 einen Querschnitt durch den Keil und den  unteren Abschnitt des Innenträgers,       Fig.    9 die     Brücke    in Seitenansicht einschliesslich  der unteren Enden der Schenkel des Aussenträgers,

         Fig.    10 die Brücke im Grundriss,       Fig.    11 eine schaubildliche Darstellung des aus  einandergezogenen     Schalungsträgers    mit geschlossener       Keil-Brücke-Klemmverbindung,          Fig.    12 eine schaubildliche Darstellung des     Scha-          lungsträgers    mit geöffneter Klemmverbindung beim  Herausnehmen des Innenträgers während des Aus  schalens,       Fig.    13 eine schaubildliche Darstellung des Schu  lungsträgers mit einer anderen Form einer Brücke,       Fig.    14 diesen Schulungsträger im Querschnitt,

         Fig.    15 eine weitere Form eines Schulungsträgers  mit kastenförmigem Aussenträger und unten keilför  migem Innenträger und       Fig.    16 einen Querschnitt dieses Trägers mit     ein-          stückiger        Keil-Brücken-Verbindung.     



  Der Schulungsträger setzt sich im wesentlichen  aus einem Aussenträger 1 und einem Innenträger 2  zusammen. Es besteht auch die Möglichkeit, je einen       Innenträger    2 von jeder Seite her in den Aussenträger  1 einzuschieben, so dass der Gesamtträger dreiteilig  ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit, an jede Seite  eines Innenträgers 2 einen Aussenträger 1 anzuschlie  ssen, der auf seiner anderen Seite wiederum einen  Innenträger trägt, so dass vielteilige Schulungsträger  mit grosser Stützweite entstehen. Der Aussenträger  besteht aus einem U-förmigen Obergurt 3, an den  sich an jeder Seite nach unten hin ein aus rundem  Profilstahl gebildetes Sprengwerk anschliesst, das aus  Untergurten 4, 4', schrägen Streben 5 und senkrech  ten Streben 6 gebildet ist.

   An einem Ende des Aussen  trägers 1 ist ein     Auflagerschuh    7 am Obergurt 3 vor  gesehen. Der Innenträger 2 besteht aus einem Drei  ecksprofileisen 8, dessen     Dreieckspitze    nach unten  zeigt und in die ein senkrechtes     Langträgerblech    9      eingeflanscht ist. Mit seiner dem Blech 9 gegenüber  liegenden Breitseite gleitet das Profileisen 8 im In  nern des Obergurtes 3 bzw. findet darin eine Anlage.  Jede Dreiecksseite des Profileisens 8 besitzt zur Ver  steifung eine eingewalzte     Längssicke    10.  



  Die untere Kante des Trägerblechs 9 ist mit einem       (Fig.    6) oder zwei     (Fig.    5) runden     Profilstählen    11  über die ganze Länge verstärkt. Diese Profilstähle 11  dienen als Gleitschiene für einen Keil 12, der auf sei  ner Oberseite muldenförmig     ausgewalzt    ist und mit  Lappen 13 um die Schiene mit Spiel herumgreift, so  dass er nicht nach unten abziehbar ist. An einem Ende  trägt der Innenträger 2 ebenfalls einen     Auflagerschuh     14. Der Träger 2 kann an dem gleichen Ende auch  noch mit einem (nicht dargestellten) Zapfen zum       Heraushebeln    des Schuhes 14 aus dem     Mauerwerk     versehen sein.

   Dieser Zapfen könnte beispielsweise  eine Fortsetzung der     Stirnfläche    des Trägers 2 nach  unten bilden, um einen grösseren Hebelarm zu erzie  len. Damit wäre auch der Vorteil verbunden, dass die       ineinanderschiebbaren    Hauptteile des     Schalungsträ-          gers    infolge des Einknickens selbsttätig mit ihren  Schuhen 7, 14 von den Mauerstücken, auf denen sie  auflagern, herabgezogen werden, so dass der ganze  Träger beim Ausschalen, und zwar nach dem Errei  chen eines bestimmten Knickwinkels, von selbst her  unterfällt bzw. besonders leicht von den mit dem  Ausschalten beschäftigten     Arbeitern    abgenommen  werden kann.

   Dem Verschieben des Keils 12 ist an  beiden Enden der Profilstähle 11 durch einfachen  (nicht dargestellten) Anschlag eine Grenze gesetzt, so  dass er unverlierbar ist. Es kann jedoch auch ein  (nicht dargestellter) beweglicher Riegel vorgesehen  sein, der mit einer Nase vor den einen Lappen 13  des Keils 12 in der Sperrstellung greift und dadurch  ein Abziehen des Keils 12 verhindert. An den Stirn  flächen des Innenträgers 2 ist auf jeder Seite ein Ab  schlussblech 15 von schmaler, spitzer Form befestigt.  



  In den     Fig.    9 und 10 ist eine vorzugsweise im       Gesenk    geschmiedete und an ihrer Oberseite in der  Mitte mit einer Nut 17 mit anziehender Grundfläche  versehene Brücke 16 dargestellt. Auf diese Nut 17  läuft bei geschlossener Brücke     (Fig.9)    die untere  Keilfläche des Keils 12 auf, so dass eine Kraft von  unten nach oben auf den Innenträger 2 wirkt und  diesen gegen das Innere des Obergurtes 3 fest ver  spannt. Durch die Anordnung der Nut 17 wird gleich  zeitig erreicht, dass die Verspannung nur vorgenom  men werden kann, wenn sich der Innenträger 2 mit  dem Keil 12 genau auf Mitte Aussenträger 1 befindet.  



  Die Brücke 16 ist an ihrem einen, dickeren Ende  mit einem länglichen Auge 18 versehen, dessen Öff  nung quer in das Brückenende eingearbeitet ist. Mit  diesem Auge 18 hängt die Brücke 16 an dem einen  Untergurt 4' des Aussenträgers 1, und zwar wird bei der  Herstellung des Trägers ein Abschnitt des Auges zum  Einhängen geöffnet und anschliessend wieder zu  geschweisst, so dass die Brücke 16 klappbeweglich,  aber unverlierbar fest am Untergurt sitzt. Das andere  Ende der Brücke 16 ist     aufgebördelt    und übergreift    mit einer Nase 19 den zweiten Untergurt 4 des  Aussenträgers 1.

   Dadurch und durch den Umstand,  dass das Auge 18 in der     Geschlossenstellung    der  Brücke 16 mit seiner äusseren Rundung an dem Un  tergurt 4' anliegt, kann die Brücke 16 quer zum  Aussenträger 1 in dieser Stellung nicht verschoben  werden. Damit auch die Schenkel des Aussenträgers  1 mit den Untergurten 4 und 4' bei     geschlossener     Brücke 16 nicht in Querrichtung verschoben werden  können, was einem Verbiegen der Streben 5 und 6  gleichkäme, ist die Brücke 16 an ihrem     abklappbaren     Ende im Grundriss     gabelförmig    gestaltet. Sie nimmt  zwischen den Gabelzinken 20 jeweils eine Strebe 6  auf. Diese findet dadurch ein     Widerlager    gegen Ver  schiebung in Richtung auf das Innere des Aussenträ  gers 1.

   Dem gleichen Zweck bezüglich der gegen  überliegenden Strebe 6' dient ein Keil 21, der fest an  einer auf der Strebe 6' gleitenden     Hülse    22 im Innern  des     Aussenträgerprofils    sitzt. Dieser Keil 21 findet  eine Anlage in einer länglichen Öffnung 23 im dicken  Ende der Brücke 16, die senkrecht in diese eingear  beitet ist und sich mit dem länglichen Auge 18 kreuzt,  wobei sie von gleicher Länge wie dieses Auge 18 ist.  Gleichzeitig     umschliesst    die Öffnung 23 die Strebe 6',  die auf dem Untergurt 4' aufsitzt.

   Bei geschlossenem  Keil 21 ist die Brücke 16 vollkommen starr und un  beweglich mit dem Untergurt 4' und der Strebe 6'  verklemmt, so dass sowohl diese Seite des Aussenträ  gers 1 als auch infolge der Zinken 20 dessen andere  Seite gegen jegliche Bewegung, die zu einer Verände  rung des     Aussenträgerquerschnitts    führen könnte, ge  sichert sind.  



  In     Fig.    11 ist dargestellt, wie der Innenträger 2  mittels des auf die Brücke 16     aufgekeilten    Keils 12  fest in seiner Stellung gegenüber dem Aussenträger 1  verspannt ist. Dabei     erfolgt    die Befestigung durch  Hammerschläge auf das abgewinkelte, griffartige  Ende 12' des Keils 12. Zum Lösen der     Verspannung     werden entsprechende Hammerschläge gegen die an  dere Seite des Keilgriffs 12' ausgeführt, woraufhin  sich der Keil löst und die Verspannung gelockert  wird, so dass ein allmähliches Absenken der Ver  schalung eintritt. Es ist festgestellt worden, dass dieses  Absenken durch Lösen des Keils erschütterungsfrei  und um kleinste Beträge erfolgen kann.

   Von beson  derem Vorteil ist dabei die Möglichkeit, den Keil 12       vollständig    aus seinem     Widerlager,    der     Brücke    16,  entfernen zu können, wodurch der Innenträger 2 ge  gebenenfalls,     nämlich    beispielsweise zum Durchführen  von Korrekturen an den     Schalhölzern,    bis direkt auf  die Brücke 16 abgesenkt und somit der ganze Träger  eingeknickt werden kann. Bei bekannten     Schalungs-          trägern    verbleibt der Keil auch im ganz gelösten Zu  stand stets mit seiner Spitze zwischen     Widerlager    und  Innenträger, da er durch Anschläge am Herausfallen  gehindert wird.

   Durch die vollständige     Herauszieh-          barkeit    des Keils 12 kann auch seine Steigung beson  ders flach vorgesehen sein, da sich der Anlauf bis zur  Spitze erstrecken kann, während bei bekannten Aus  führungsformen der Anlauf erst hinter der zwischen           Widerlager    und     Trägerteil    zurückbleibenden Spitze  beginnt. Als weiterer Vorteil ergibt sich daraus der  Umstand, dass die Brücke 16 praktisch nicht unter  die Untergurte 4, 4' des Aussenträgers 1 hinauszura  gen braucht.

   Nach dem Lösen des Keils 12 wird  auch der Keil 21 nach oben getrieben, so dass die  Brücke 16 über den Untergurt 4 hinweggehoben und  bei gleichzeitigem Verschieben mit dem Auge 18  über den     Gurt    4' so weit zurückgezogen wird, dass  sie nach unten     abgeklappt    werden kann. Damit ist  der Aussenträger 1 unten vollständig geöffnet und der  Innenträger 2 wird gegenüber dem Aussenträger 1  weiter eingeknickt und bei     beliebiger    Neigung einfach  nach unten aus dem Aussenträger herausgenommen.  



  Je nachdem, welche Spannweite erzielt werden  soll, wird zum     erneuten    Einschalen der Innenträger 2  entsprechend herausgezogen und der Keil 12 auf den  Schienen 11 bis an die Brücke 16     herangeschoben     und verkeilt. Zum     Transport    erfolgt die Verspannung  bei ganz     ineinandergeschobenen        Trägerteilen.     



  Beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    13 sind die  Untergurte des Aussenträgers 1 durch Rinnen 24 ge  bildet, die nach oben geöffnet sind und nach     innen     überstehen. Die Brücke 16 hat hier das Profil einer  Wanne mit umgebördelten Rändern     (Fig.    14) und  weist keinerlei Öffnungen auf. Sie sitzt beweglich,  aber wegen eines Stiftes 25 unverlierbar, infolge einer       keilförmigen    Nut mit     hinterschnittenen        Rändern    26  auf dem Keil 12, der entsprechend der Nut der  Brücke 16     keilförmig    ist.

   Die     Brücke    16 läuft also  mit dem Keil 12 auf den Schienen 11 über den In  nenträger 2. Zum Verspannen der     Trägerteile    wird  der     Keil    12 an eine beliebige Stelle innerhalb des  Aussenträgers 1 geschoben, wobei die Ränder der  Brücke 16 in die Rinnen 24 einlaufen. Dann wird der  Keil 12 festgeschlagen, wodurch die     Brücke    16 nach  unten     in    die Rinnen 24 hinein und der Innenträger 2  nach oben gegen den Aussenträger 1 gepresst werden.  Hierbei bietet die wahlweise Festlegung der Spann  stelle besondere statische Vorteile.

   Bei dem Ausfüh  rungsbeispiel nach den     Fig.    15 und 16 besitzt der       Schalungsträger    einen vollwandigen Aussenträger 27,  dessen Schenkelenden nach innen     rinnenförmig    um  gebogen sind. Der Innenträger 28 ist mit dreieckigem  Querschnitt ausgebildet und trägt unten die Schiene,  die mit der ganzen Unterkante des Innenträgers 28  auf einem Teilabschnitt 29 ihrer Länge keilförmig  verläuft.

   Keil und     Brücke    sind hier zu einem einzigen  Bauteil 30 vereint, der beim Einschalen längs der  Schiene bis zum Auflaufen auf den     keilförmigen    Ab  schnitt 29 verschoben wird, wobei die nach unten ab  gewinkelten Ränder der brückenartigen Ansätze des  Klemmteiles 30 in die Rinnen des Aussenträgers 27  eingreifen und in der bereits geschilderten Weise die  Verspannung bewirken. Bei dieser Ausbildungsform  wird also das durch die Last     hervorgerufene    Moment  um so kleiner, je kleiner die Spannweite ist, während  bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    13 das Moment  bei kleinen Spannweiten beliebig gewählt werden  kann.

      Nach einer besonderen Ausführungsform sind die       Brückenränder        klauenförmig    ausgestaltet und um  fassen die Untergurte des Aussenträgers     querschnitts-          mässig    von beiden Seiten mit gleich langen Fingern  bzw.     umgekehrt    sind die     Untergurte        derartig        klauen-          förmig    gestaltet und umfassen die Brückenränder von  oben. Damit ist der     Vorteil    verbunden, dass die auf  der Brücke lagernde Last direkt auf die Aussenträger  schenkel     übertragen    wird.  



  Es besteht auch die Möglichkeit, statt der Unter  kante des Innenträgers 28 die Unterkante des Aussen  trägers 27 ganz oder teilweise mit Anzug verlaufen  zu lassen.  



  Eine weitere auf der Zeichnung nicht dargestellte  Ausführungsform wird nachfolgend     erläutert:     In sinngemässer Abwandlung der beschriebenen       Ausführung,    bei welcher die Brücke beweglich, aber  unverlierbar am Keil sitzt und mit diesem über die  ganze Länge des Innenträgers läuft     (Fig.    13), ist hier  vorgesehen, dass der Keil beweglich, aber unverlier  bar an der Brücke sitzt und mit dieser über die ganze  Länge des Aussenträgers läuft, wodurch sich wir  kungsmässig ebenfalls die den übrigen Ausführungs  beispielen innewohnenden Vorteile ergeben.

   Bei die  ser     Ausführungsform    besteht der Aussenträger aus  einem unten offenen Blechkasten gemäss     Fig.    15, des  sen einer seitliche Schenkel jedoch unten an seiner  gewissermassen den     Untergurt    bildenden Kante nicht       einwärts    umgebogen, sondern gerade abgeschnitten  und mit einem über die ganze Länge verlaufenden  Rundeisen versehen ist. Dieses Rundeisen bildet also  eine Schiene gleich der in     Fig.    6 bei dem Innenträger  2. Der Innenträger hat bei diesem Ausführungsbei  spiel keine Laufschiene, sondern an seiner Unterkante  lediglich eine Fläche, an der der Keil eine Anlage  findet bzw. mit der sich der Innenträger auf dem Keil  abstützt.

   Die     Brücke    ist an ihrem einen Ende     klauen-          förmig    ausgebildet und umgreift die eine Schiene des  Aussenträgers, und zwar ähnlich wie der Keil 12 mit       seinem    Lappen 13 die von den Rundstählen 11 ge  bildete Schiene gemäss     Fig.    8 umgreift, jedoch mit       seitlichem    Spiel.

   Zum Zwecke des     Herunterklappens     der Brücke sind in dem     Aussenträgerschenkel,    an dem  die Brücke mit den Klauen angreift, in gewissen Ab  ständen unmittelbar über der Schiene Öffnungen hin  eingeschnitten, die so gross sind, dass jeweils ein Lap  pen der Klaue durch sie     hindurchtreten    kann, wenn  die Brücke zum     Abklappen    seitlich verschoben und       heruntergelassen    wird. Das andere Ende der Brücke  kann z. B. mit einer     Umbördelung    gemäss     Fig.    14 in  eine entsprechende Rinne am unteren Ende des an  deren     Aussenträgerschenkels    eingreifen.

   Der Keil ist  beweglich und unverlierbar an der Brücke befestigt  und wird angeschlagen, wenn die Brücke mit ihm bis  an die gewünschte Stelle verschoben worden ist.  



  Es gehört auch in den Rahmen der     Erfindung,     wenn die Brücke mit ihren Enden jeweils von unten  nach aussen um die Untergurte des Aussenträgers       herumgreift,    wobei die Rinnen 24 dann nach aussen  zeigen würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalungsträger mit ineinanderschiebbaren, gegen einander einknick- und dadurch absenkbaren Träger teilen, die durch Spannmittel gegeneinander festleg- bar sind und von denen der äussere nach unten offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Träger teile einen in der Längsrichtung dieses Teiles beweg lichen, unverlierbar angebrachten Keil (12) trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalungsträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere innere und äussere Trä gerteile vorgesehen sind, wobei je zwei Keile (12) an den inneren Teilen angeordnet sind.
    2. Schalungsträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere innere und äussere Trä gerteile vorgesehen sind, wobei je zwei Keile (12) an den äusseren Teilen angeordnet sind. 3. Schalungsträger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Schenkel des Aussen trägers (1) durch unverlierbar angebrachte, zum voll kommenen Öffnen des Trägerprofils nach unten be wegliche, biegungssteife Brücken (16) verbunden sind, die zur Widerlagerung des am Innenträger (2) sitzen den oder sich gegen ihn abstützenden Keils (12) dienen.
    4. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücken (16) Untergurte (4,4') des Aussenträgers (1) verbinden. 5. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücken (16) eine keilförmige Nut (17) aufweisen.
    6. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücken (16) mit ihrem einen Ende unverlierbar, aber abklappbar, an einem Untergurt (4') des Aussen trägers (1) hängen, und zwar mit einem länglichen Auge (18), durch das der Untergurt (4') verläuft und dessen Öffnung an dem betreffenden Ende der Brücke (16) derart quer in diese eingearbeitet ist, dass der durch das Auge (18) hindurchgehende Un tergurt (4') bei geschlossener Brücke (16) am äusser sten Rande des Auges (18) anliegt.
    7. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) an ihrem abklappbaren Ende mit einer Nase (19) versehen ist, die den betreffenden Untergurt (4) im geschlossenen Zustand umgreift und ein Verschieben der Brücke (16) in Richtung auf den andern Untergurt (4') und ein Grösserwerden des Ab standes der beiden Untergurte (4,4') zueinander ver hindert.
    B. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) an ihrem abklappbaren Ende im Grundriss gabelförmig ausgebildet ist und im ge schlossenen Zustand zwischen den Gabelzinken (20) einen Vorsprung (6) am Aussenträger (1) satt auf nimmt.
    9. Schalungsträger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) an der Seite, an der sie an dem Un tergurt (4') des Aussenträgers (1) hängt, eine senk rechte, längliche Öffnung (23) aufweist, deren Länge dem Auge (18) für den Untergurt (4') entspricht und die sich mit diesem Auge (18) kreuzt, wobei die eine Schmalseite der Bohrung abgeschrägt ist und als Widerlager für einen der Schräge angepassten Keil (21) dient, der unverlierbar beweglich am Aussenträ ger (1) angebracht ist.
    10. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (21) für die Brücke (16) mit einer Hülse (22) verbunden ist, die auf einer senkrechten, eben falls durch die Öffnung (23) für den Keil (21) hin durchgeführten und die Brücke (16) gegen Querver schiebung auf dem Untergurt (4') sichernde Strebe (6') des Aussenträgers (1) verschiebbar ist. 11. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Mass der unteren Öffnung des Aussenträgers (1) mindestens gleich ist wie das grösste Quermass des Innenträgers (2).
    12. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergurte (4,4') seitlich nach aussen versetzt an den freien Schenkeln des Aussenträgers (1) an gebracht sind. 13. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenträger (2) ein Dreiecksprofileisen (8) aufweist, an dessen einer Dreiecksspitze sich ein plat- tenförmiger Teil (9) anschliesst, wobei in die Dreiecks seiten Sicken (10) zur Versteifung eingearbeitet sind.
    14. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Teil (9) des Innenträgers (2) an seinem unteren Ende mit längsverlaufenden Rund stählen (11) ausgerüstet ist, die als Gleitschiene für den beweglichen Keil (12) dienen. 15. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Keil (12) an seiner Oberseite mul denförmig zugerichtet ist und die Gleitschiene mit Spiel umgreift.
    16. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) beweglich, aber unverlierbar, .an dem Keil (12) sitzt und mit diesem über die ganze Länge des Innenträgers (2) beweglich ist. 17. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (12) beweglich, aber unverlierbar, an der Brücke (16) sitzt, die über die ganze Länge des Aussenträgers (1) beweglich ist.
    18. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) einen wannenförmigen Quer schnitt aufweist, wobei die Ränder der Wanne um- gebördelt sind und von oben in rinnenartige Vor sprünge (24) der Aussenträger-Untergurte (4,4') grei fen. 19. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) die Aussenträger-Untergurte (4, 4') von unten oder seitlich umfasst.
    20. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergurte (4,4') des Aussenträgers (1) die Brückenenden umfassen. 21. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass längs verlaufende Führungsmittel vorgesehen sind, um die Keil-Brücke-Klemmverbindung auf der ganzen Länge des Aussenträgers (1) festschlagbar zu gestalten. 22. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Keil (12) und Brücke (16) eine Einheit bilden, beispiels weise als ein einziges Stahlstück (30) geschmiedet sind.
    23. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenträger (2) an seiner Unterseite minde stens teilweise keilförmig ist. 24. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Aussenträgers (1) dessen Auflagerflächen für die Brücke mindestens teilweise mit Anzug versehen sind.
    25. Schalungsträger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass min destens einer der Trägerteile an seinen Auflagerenden mit Zapfen zum Heraushebeln der Auflagerschuhe (7, 14) aus dem Mauerwerk versehen ist.
    26. Schalungsträger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Unverlierbarmachen des Keils (12) ein am Ende des Trägerteils verschieb- lich angebrachter Riegel vorhanden ist, der sich in der Sperrstellung mit seiner Nase vor einen Vorsprung des die Gleitschiene umgreifenden Keils (12) legt.
CH357859D 1956-09-10 1957-09-03 Schalungsträger mit ineinanderschiebbaren, gegeneinander einknick- und dadurch absenkbaren Trägerteilen CH357859A (de)

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