CH357862A - Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten - Google Patents

Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten

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CH357862A
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CH
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Baumann Manfred
Uehlinger Martin
Schneider Eugen
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Bauwerk Bodenbelagsind Ag
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    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/04Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


      Übergabevorrichtung        für        Brettabschnitte    an einer Maschine       zur        Herstellung    von     Kleinparkettleisten       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Übergabe  vorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur  Herstellung von     Kleinparkettleisten.     



  Die Herstellung von     Kleinparkettleisten    erfolgt       zweckmässigerweise    derart, dass Bretter zuerst     mit    einer  Trennsäge in Brettabschnitte zugeschnitten, hierauf in  einer Hobeleinrichtung auf die vorgeschriebene Dicke  gehobelt und anschliessend in einer Fräs- oder Säge  vorrichtung aufgetrennt werden. Bisher erfolgte die  Übergabe der Werkstücke von einer Bearbeitungsstelle  zur andern meist von Hand, was     verhältnismässig    lang  sam und namentlich bei grossen Produktionsmengen  infolge des erheblichen Lohnanteiles teuer war.

   Es sind  zwar auch schon Versuche gemacht worden, diese  Übergabe zu automatisieren, doch haben sich die bis  her bekanntgewordenen, komplizierten Einrichtungen  hierzu nicht bewährt und konnten sich im praktischen  Betrieb nicht durchsetzen, was auf verschiedene Gründe  zurückzuführen ist.

   Einmal besitzen die aus Holz be  stehenden Brettabschnitte ein verhältnismässig geringes  Eigengewicht, was     zusammen        mit    den ihnen durch die  vorangehenden Bearbeitungsvorgänge     unvermeid-          licherweise    anhaftenden Spänen und Splittern vielfach       ein,    Hängenbleiben und Verkanten in den Spannvor  richtungen verursachte, was nicht tragbar ist, da trotz  der Massenfertigung enge Toleranzen eingehalten wer  den müssen, wenn die Verlegung der Leisten zu     Parkett-          Bodenbelägen        nicht    auf grosse Schwierigkeiten stossen  soll.

   Zudem kommt die zusätzliche Erschwerung     hinzu,     dass sich die Vorrichtungen und damit die Brett  abschnitte, zwischen denen die Übergabe erfolgen soll,  ständig bewegen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach  teile zu beheben und besteht darin, dass an der Über  gabestelle der Brettabschnitte von einer Transport-         vorrichtung    an eine andere zwei einander gegenüber  liegende Führungselemente vorhanden sind, deren  gegenseitiger Abstand derart gewählt ist, dass ein  Kippen der Brettabschnitte um mindestens einen  Drittel der Brettdicke quer zu ihrer Bewegungsebene  möglich ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     eine    schematische Darstellung des Her  stellungsprozesses von Parkettleisten.  



       Fig.    2 ist ein Vertikalschnitt durch eine Hobel- und  Sägemaschine     mit    der erfindungsgemässen Übergabe  vorrichtung zwischen der Hobel- und der Sägeeinrich  tung.  



       Fig.3    ist eine schematische Draufsicht auf die  Maschine gemäss     Fig.    2.  



       Fig.    4 stellt einige     Einspannvorrichtungen    der Säge  einrichtung dar.  



       Fig.    5 zeigt einen Schnitt durch eine Einspann  vorrichtung gemäss     Fig.    4.  



       Fig.    6 bis 10 zeigen die an der Übergabe beteiligten  Organe     in.    verschiedenen Übergabestadien eines Brett  abschnittes.  



  In     Fig.    1 ist schematisch der     Herstellungsprozess     von Parkettleisten ersichtlich. Die Übergabeeinrichtung  dient generell zur Übergabe der Brettabschnitte 1 von  einer Hobeleinrichtung<I>H</I> auf eine Sägeeinrichtung     S     der Maschine.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen die Hobeleinrichtung, die  im Detail im Patent Nr. 357183 beschrieben ist. Diese  Hobeleinrichtung weist Spannelemente 2 auf, welche  um eine     senkrecht    stehende Welle 3 drehbar sind.  Mittels einer stationären Kurvenscheibe 4 werden die  Hebel 5 betätigt, welche ein Lösen oder Festspannen  der     Brettabschnitte    bewirken, je nachdem diese auf      einen vorstehenden oder zurückspringenden Teil der  Kurvenscheibe 4 auflaufen. Die zu bearbeitenden Brett  abschnitte 1 kommen von einem     Zuführband    6 und  werden von den Spannelementen 2 stirnseitig fest  geklemmt. Hierauf gelangen sie zwischen die Hobel  walzen 21, 22 und werden von diesen auf das vorge  sehene Dickenmass gehobelt.

   Anschliessend werden die  Brettabschnitte 1 an die Sägeeinrichtung     S    übergeben,  in der sie längsweise in einzelne Leisten aufgeteilt  werden.  



  Die Sägeeinrichtung weist ihrerseits     Einspannvor-          richtungen    für die Brettabschnitte 1 auf, welche sich  um eine Achse 7 senkrecht zur Welle 3 drehen.  



  Die     Einspannorgane    der Sägeeinrichtung sind im  Detail in den     Fig.4    und 5 dargestellt. Der Brett  abschnitt 1 liegt jeweils auf einer Auflageplatte 8 auf  und wird durch einen beweglichen Spannarm 9 gegen  ein Anschlagorgan 10 gepresst. Die     Spannarme    9 sind  um die Wellen 11 herum drehbar und wirken je     mit     dem Hebel 12     zusammen,    dessen Ende     mit    einer Rolle  auf einer Kurvenscheibe 13 läuft. Je eine Zugfeder 14  ist bestrebt, den. Spannarm in Richtung gegen das  Anschlagorgan 10 zu ziehen und damit das Werkstück       festzuspannen.     



  Bei der Übernahme eines Brettabschnittes 1 von  der Hobeleinrichtung sind die Spannelemente zunächst  geöffnet und schliessen sich erst, nachdem sich der       Brettabschnitt    zwischen dem Spannarm 9 und dem  Anschlagorgan 10 befindet. Hierauf wird der Brett  abschnitt an der stationären Sägeeinrichtung     S        (Fig.    3)  vorbeigeführt, die     mehrere        nebeneinanderliegende,    auf  einer drehbaren Welle angeordnete Kreissägeblätter 15  besitzt, durch welche die Brettabschnitte 1 in einzelne  Leisten aufgetrennt werden. Die Kurvenscheibe 13 ist  so ausgebildet, dass anschliessend an. den Sägevorgang  die Spannorgane geöffnet werden, so dass die fertig  bearbeiteten Leisten herausfallen..

   Sie gelangen hierauf  entweder auf ein Förderband oder in einen Behälter.  



  Mehrere Übergabestadien der Brettabschnitte 1  von der waagrecht drehenden     karussellartigen    Hobel  einrichtung zur senkrecht dazu drehenden Sägeeinrich  tung sind in den     Fig.    6 bis 10 dargestellt.  



       DerBrettabschnitt    1 wird durch die Spannelemente 2       (Fig.    3 und 6) festgehalten und dreht sich dabei um die  vertikalstehende Welle 3 in Richtung des Pfeiles A.  Der Spannarm 9 und das Anschlagorgan. 10 drehen  sich gemeinsam um die horizontale Achse 7     (Fig.    2  und 4) in Richtung des Pfeiles B. Auf der Ober- und  Unterseite des     Brettabschnittes    1 sind Führungsplat  ten 17 und 18 vorhanden.

   Diese sind stationär und  haben einen solchen Abstand voneinander, dass sie ein       Kippen    der Brettabschnitte 1 aus ihrer Bewegungs  ebene um     mindestens    einen Drittel ihrer Dicke er  lauben.     Zweckmässigerweise    sind diese Führungs  platten zueinander versetzt angeordnet, so dass die    untere in     Vorschubsrichtung    weiter vorsteht als die  obere. Die Spannelemente 2 werden im geeigneten  Moment infolge der Form der Kurve 13     (Fig.    4) gelöst,  so dass der Brettabschnitt nach unten. abkippt, was in       Fig.    7 dargestellt ist.

   Inzwischen haben sich der Spann  arm 9 und der Anschlag so weit gedreht, dass der nach  unten ragende Teil des gekippten Brettabschnittes in  den Raum zwischen den Spannarm 9 und den Anschlag  10 gelangt. Im weiteren Verlauf rutscht der Brett  abschnitt 1 über die obere stationäre Führungsplatte 18  hinaus und kommt auf der vorderen Kante der Auf  lageplatte 8 zum Aufliegen     (Fig.    8). Schliesslich rutscht  der Brettabschnitt 1 auch noch über die untere Füh  rungsplatte 17 hinaus, so dass er nun ganz auf der Auf  lageplatte 8 der Sägeeinrichtung aufliegt     (Fig.9).     Gleichzeitig tritt ein Stempel 19 in Aktion, der den  Brettabschnitt 1 durch Federdruck mittels seines federn  den Kopfes 20 auf diese Auflageplatte niederdrückt.

    Dieser Stempel dreht sich in Richtung des Pfeiles C  und ist     mehrfingrig    ausgebildet, so dass für jeden Brett  abschnitt ein Finger zur Verfügung steht. Der Spann  arm 9 wird sodann infolge der Form der Kurvenscheibe  13 gegen den Brettabschnitt 1     angepresst        (Fig.    10), so  dass dieser nun fest in der Vorrichtung sitzt und an den       Kreissägeblättern    15 vorbeigeführt werden kann.  



  Diese Übergabevorrichtung arbeitet sehr zuver  lässig und erlaubt ein präzises und sicheres Einspannen  der Brettabschnitte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Übergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten, da durch gekennzeichnet, dass an der Übergabestelle von einer Transportvorrichtung der Maschine an eine andere zwei einander gegenüberliegende Führungs elemente (17, 18) vorhanden sind, deren gegenseitiger Abstand derart gewählt ist, dass ein Kippen der Brett abschnitte um mindestens einen Drittel der Brettdicke quer zu ihrer Bewegungsebene (Fig. 7) möglich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtungen drehbar sind und ihre Drehachsen senkrecht zuein ander stehen.
    2. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (17, 18) stationär, parallel zueinander und gegeneinander seitlich versetzt angeordnet sind. 3. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Übergabestelle ein drehbar gelagerter, federnder Druckstempel zur Einwirkung auf den Brett abschnitt bei dessen Übergabe vorgesehen ist.
CH357862D 1957-09-19 1957-09-19 Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten CH357862A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986006306A1 (fr) * 1985-04-26 1986-11-06 Styner & Bienz Ag Installation de transfert
EP2055455A1 (de) * 2007-10-31 2009-05-06 hülsta-werke Hüls GmbH &amp; Co. KG Verfahren zur Herstellung von Lamellen für Dielen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986006306A1 (fr) * 1985-04-26 1986-11-06 Styner & Bienz Ag Installation de transfert
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