CH357862A - Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten - Google Patents
Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von KleinparkettleistenInfo
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Description
Übergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten Die Erfindung bezieht sich auf eine Übergabe vorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten.
Die Herstellung von Kleinparkettleisten erfolgt zweckmässigerweise derart, dass Bretter zuerst mit einer Trennsäge in Brettabschnitte zugeschnitten, hierauf in einer Hobeleinrichtung auf die vorgeschriebene Dicke gehobelt und anschliessend in einer Fräs- oder Säge vorrichtung aufgetrennt werden. Bisher erfolgte die Übergabe der Werkstücke von einer Bearbeitungsstelle zur andern meist von Hand, was verhältnismässig lang sam und namentlich bei grossen Produktionsmengen infolge des erheblichen Lohnanteiles teuer war.
Es sind zwar auch schon Versuche gemacht worden, diese Übergabe zu automatisieren, doch haben sich die bis her bekanntgewordenen, komplizierten Einrichtungen hierzu nicht bewährt und konnten sich im praktischen Betrieb nicht durchsetzen, was auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist.
Einmal besitzen die aus Holz be stehenden Brettabschnitte ein verhältnismässig geringes Eigengewicht, was zusammen mit den ihnen durch die vorangehenden Bearbeitungsvorgänge unvermeid- licherweise anhaftenden Spänen und Splittern vielfach ein, Hängenbleiben und Verkanten in den Spannvor richtungen verursachte, was nicht tragbar ist, da trotz der Massenfertigung enge Toleranzen eingehalten wer den müssen, wenn die Verlegung der Leisten zu Parkett- Bodenbelägen nicht auf grosse Schwierigkeiten stossen soll.
Zudem kommt die zusätzliche Erschwerung hinzu, dass sich die Vorrichtungen und damit die Brett abschnitte, zwischen denen die Übergabe erfolgen soll, ständig bewegen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nach teile zu beheben und besteht darin, dass an der Über gabestelle der Brettabschnitte von einer Transport- vorrichtung an eine andere zwei einander gegenüber liegende Führungselemente vorhanden sind, deren gegenseitiger Abstand derart gewählt ist, dass ein Kippen der Brettabschnitte um mindestens einen Drittel der Brettdicke quer zu ihrer Bewegungsebene möglich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des Her stellungsprozesses von Parkettleisten.
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch eine Hobel- und Sägemaschine mit der erfindungsgemässen Übergabe vorrichtung zwischen der Hobel- und der Sägeeinrich tung.
Fig.3 ist eine schematische Draufsicht auf die Maschine gemäss Fig. 2.
Fig. 4 stellt einige Einspannvorrichtungen der Säge einrichtung dar.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine Einspann vorrichtung gemäss Fig. 4.
Fig. 6 bis 10 zeigen die an der Übergabe beteiligten Organe in. verschiedenen Übergabestadien eines Brett abschnittes.
In Fig. 1 ist schematisch der Herstellungsprozess von Parkettleisten ersichtlich. Die Übergabeeinrichtung dient generell zur Übergabe der Brettabschnitte 1 von einer Hobeleinrichtung<I>H</I> auf eine Sägeeinrichtung S der Maschine.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die Hobeleinrichtung, die im Detail im Patent Nr. 357183 beschrieben ist. Diese Hobeleinrichtung weist Spannelemente 2 auf, welche um eine senkrecht stehende Welle 3 drehbar sind. Mittels einer stationären Kurvenscheibe 4 werden die Hebel 5 betätigt, welche ein Lösen oder Festspannen der Brettabschnitte bewirken, je nachdem diese auf einen vorstehenden oder zurückspringenden Teil der Kurvenscheibe 4 auflaufen. Die zu bearbeitenden Brett abschnitte 1 kommen von einem Zuführband 6 und werden von den Spannelementen 2 stirnseitig fest geklemmt. Hierauf gelangen sie zwischen die Hobel walzen 21, 22 und werden von diesen auf das vorge sehene Dickenmass gehobelt.
Anschliessend werden die Brettabschnitte 1 an die Sägeeinrichtung S übergeben, in der sie längsweise in einzelne Leisten aufgeteilt werden.
Die Sägeeinrichtung weist ihrerseits Einspannvor- richtungen für die Brettabschnitte 1 auf, welche sich um eine Achse 7 senkrecht zur Welle 3 drehen.
Die Einspannorgane der Sägeeinrichtung sind im Detail in den Fig.4 und 5 dargestellt. Der Brett abschnitt 1 liegt jeweils auf einer Auflageplatte 8 auf und wird durch einen beweglichen Spannarm 9 gegen ein Anschlagorgan 10 gepresst. Die Spannarme 9 sind um die Wellen 11 herum drehbar und wirken je mit dem Hebel 12 zusammen, dessen Ende mit einer Rolle auf einer Kurvenscheibe 13 läuft. Je eine Zugfeder 14 ist bestrebt, den. Spannarm in Richtung gegen das Anschlagorgan 10 zu ziehen und damit das Werkstück festzuspannen.
Bei der Übernahme eines Brettabschnittes 1 von der Hobeleinrichtung sind die Spannelemente zunächst geöffnet und schliessen sich erst, nachdem sich der Brettabschnitt zwischen dem Spannarm 9 und dem Anschlagorgan 10 befindet. Hierauf wird der Brett abschnitt an der stationären Sägeeinrichtung S (Fig. 3) vorbeigeführt, die mehrere nebeneinanderliegende, auf einer drehbaren Welle angeordnete Kreissägeblätter 15 besitzt, durch welche die Brettabschnitte 1 in einzelne Leisten aufgetrennt werden. Die Kurvenscheibe 13 ist so ausgebildet, dass anschliessend an. den Sägevorgang die Spannorgane geöffnet werden, so dass die fertig bearbeiteten Leisten herausfallen..
Sie gelangen hierauf entweder auf ein Förderband oder in einen Behälter.
Mehrere Übergabestadien der Brettabschnitte 1 von der waagrecht drehenden karussellartigen Hobel einrichtung zur senkrecht dazu drehenden Sägeeinrich tung sind in den Fig. 6 bis 10 dargestellt.
DerBrettabschnitt 1 wird durch die Spannelemente 2 (Fig. 3 und 6) festgehalten und dreht sich dabei um die vertikalstehende Welle 3 in Richtung des Pfeiles A. Der Spannarm 9 und das Anschlagorgan. 10 drehen sich gemeinsam um die horizontale Achse 7 (Fig. 2 und 4) in Richtung des Pfeiles B. Auf der Ober- und Unterseite des Brettabschnittes 1 sind Führungsplat ten 17 und 18 vorhanden.
Diese sind stationär und haben einen solchen Abstand voneinander, dass sie ein Kippen der Brettabschnitte 1 aus ihrer Bewegungs ebene um mindestens einen Drittel ihrer Dicke er lauben. Zweckmässigerweise sind diese Führungs platten zueinander versetzt angeordnet, so dass die untere in Vorschubsrichtung weiter vorsteht als die obere. Die Spannelemente 2 werden im geeigneten Moment infolge der Form der Kurve 13 (Fig. 4) gelöst, so dass der Brettabschnitt nach unten. abkippt, was in Fig. 7 dargestellt ist.
Inzwischen haben sich der Spann arm 9 und der Anschlag so weit gedreht, dass der nach unten ragende Teil des gekippten Brettabschnittes in den Raum zwischen den Spannarm 9 und den Anschlag 10 gelangt. Im weiteren Verlauf rutscht der Brett abschnitt 1 über die obere stationäre Führungsplatte 18 hinaus und kommt auf der vorderen Kante der Auf lageplatte 8 zum Aufliegen (Fig. 8). Schliesslich rutscht der Brettabschnitt 1 auch noch über die untere Füh rungsplatte 17 hinaus, so dass er nun ganz auf der Auf lageplatte 8 der Sägeeinrichtung aufliegt (Fig.9). Gleichzeitig tritt ein Stempel 19 in Aktion, der den Brettabschnitt 1 durch Federdruck mittels seines federn den Kopfes 20 auf diese Auflageplatte niederdrückt.
Dieser Stempel dreht sich in Richtung des Pfeiles C und ist mehrfingrig ausgebildet, so dass für jeden Brett abschnitt ein Finger zur Verfügung steht. Der Spann arm 9 wird sodann infolge der Form der Kurvenscheibe 13 gegen den Brettabschnitt 1 angepresst (Fig. 10), so dass dieser nun fest in der Vorrichtung sitzt und an den Kreissägeblättern 15 vorbeigeführt werden kann.
Diese Übergabevorrichtung arbeitet sehr zuver lässig und erlaubt ein präzises und sicheres Einspannen der Brettabschnitte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Übergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten, da durch gekennzeichnet, dass an der Übergabestelle von einer Transportvorrichtung der Maschine an eine andere zwei einander gegenüberliegende Führungs elemente (17, 18) vorhanden sind, deren gegenseitiger Abstand derart gewählt ist, dass ein Kippen der Brett abschnitte um mindestens einen Drittel der Brettdicke quer zu ihrer Bewegungsebene (Fig. 7) möglich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtungen drehbar sind und ihre Drehachsen senkrecht zuein ander stehen.2. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (17, 18) stationär, parallel zueinander und gegeneinander seitlich versetzt angeordnet sind. 3. Übergabevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Übergabestelle ein drehbar gelagerter, federnder Druckstempel zur Einwirkung auf den Brett abschnitt bei dessen Übergabe vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH357862T | 1957-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH357862A true CH357862A (de) | 1961-10-31 |
Family
ID=4511722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH357862D CH357862A (de) | 1957-09-19 | 1957-09-19 | Ubergabevorrichtung für Brettabschnitte an einer Maschine zur Herstellung von Kleinparkettleisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH357862A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986006306A1 (fr) * | 1985-04-26 | 1986-11-06 | Styner & Bienz Ag | Installation de transfert |
| EP2055455A1 (de) * | 2007-10-31 | 2009-05-06 | hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von Lamellen für Dielen |
-
1957
- 1957-09-19 CH CH357862D patent/CH357862A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986006306A1 (fr) * | 1985-04-26 | 1986-11-06 | Styner & Bienz Ag | Installation de transfert |
| EP2055455A1 (de) * | 2007-10-31 | 2009-05-06 | hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von Lamellen für Dielen |
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