CH357880A - Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut zu einer selbsttätigen Waage - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut zu einer selbsttätigen Waage

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CH357880A
CH357880A CH357880DA CH357880A CH 357880 A CH357880 A CH 357880A CH 357880D A CH357880D A CH 357880DA CH 357880 A CH357880 A CH 357880A
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CH
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vibrating
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electromagnet
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Inventor
Stambera Adolf
Original Assignee
Hesser Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/34Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut zu einer selbsttätigen Waage
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut mit einer gegenüber dessen Stärke vielfach grösseren Länge, z. B. von Makkaroni, Spaghetti oder dergleichen, zu einer selbsttätigen, vorzugsweise bei einer Verpackungsmaschine zur Anwendung kommenden Waage.



   Bei dem Versuch, derartige Verpackungsgüter vollautomatisch zu verwiegen, hat es sich gezeigt, dass die bisher üblichen Rüttelrinnen oder Förderbänder wenig geeignet sind, die für ein genaues Wiegen unbedingt erforderliche, gleichmässige und störungsfreie Zufuhr zur Waagschale durchzuführen. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass das vorgenannte Gut dazu neigt, sich während der Förderbewegung und vielfach schon im Auslauf des Zuführtrichters schrägzustellen und dadurch Stockungen oder Verzögerungen im Förderfluss zu verursachen.



   Man ging daher, z. B. bei Makkaroni, dazu über, an den Rüttelrinnen fest angebrachte oder auch tangential zu denselben schwingende Abstreifer oder dergleichen anzuordnen, die die dem Trichter zugeführten Makkaroni so weit auseinanderziehen und ausrichten sollen, dass sie zuletzt in einer Schicht und parallel zueinander auf dem in die Waagschalen mündenden Teil der Rüttelrinnen liegen. Aber auch diese Art der Zuführung ist nicht befriedigend, da mit der nur einschichtigen Förderung keine hohen Wiegeleistungen erzielt werden können und diese Fördereinrichtung vielfach auch Störungen unterworfen ist, insbesondere dann, wenn die zu verwiegenden Makkaroni oder Spaghetti teilweise krumm oder unsauber abgeschnitten sind.



   Gemäss der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch behoben sein, dass der schachtartig ausgebildete Auslass des Schütttrichters der Vorrichtung eine Abteileinrichtung für das im Schachtauslass befindliche Gut aufweist, welche einen Absperrschieber und einen in einstellbarem Abstand oberhalb desselben angeordneten verschwenkbaren Trennkeil umfasst und welcher eine Umlenkvorrichtung, beispielsweise in Gestalt einer Umlenkklappe, nachgeordnet ist, die selbsttätig so gesteuert wird, dass sie die von der Abteileinrichtung abgeteilten Schüttgutmengen der Waagschale einerseits direkt als Vorfüllmenge und anderseits zwischen solchen Vorfüllmengen über mehrere, mit je einer Anzahl von Stufen versehene, elektromagnetisch gesteuerte Rüttelrinnen als Feingutstrom zuleitet.



   Zur stetigen Ausrichtung des den Feinstrom bildenden Gutes können an den Stufen der Rüttelrinnen je in einem gewissen Abstand von der jeweiligen Stufe einstellbare und in der Mittelachse derselben angeordnete Anlaufzungen vorgesehen sein, die ausserdem auch das Auseinanderziehen der auf die Rüttelrinnen gegebenen Teilmengen unterstützen. Zweckmässig sind die Stufen der unmittelbar in die Waagschale mündenden Rüttelrinne mit je einem Festhalt versehen, der im Augenblick des Abschaltens der Rüttelrinnen beim Erreichen des Sollgewichts das auf der betreffenden Stufe befindliche Gut zurückhält und die Nachschwingungen der Rüttelrinne dämpft.

   Diese gemeinsam von der Waage aus gesteuerten Festhalte bewirken damit ein sofortiges Unterbrechen des Gutstroms und verhindern, dass nach dem Abschalten der Rüttelrinne weiteres Gut zum Auslass derselben gefördert wird und somit Stauungen oder aber Lücken in der auf der Rüttelrinne befindlichen Förderschicht entstehen.



   Die erfindungsgemässe Ausbildung der Zuführvorrichtung ermöglicht, dass eine rasche Vorfüllung der Waagschale mit ausgerichtetem Gut erfolgt und ausserdem ein   gleichmässiger    Feingutstrom zur Aus  wiegungzur    Verfügung steht, so dass eine hohe Leistung und besonders genaue Gewichte erzielt werden können.  



   Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Zuführen von Spaghetti auf der Zeichnung veranschaulicht.



   Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gesamtaufbaues der Zuführvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Abteileinrichtung am Schütttrichter der Vorrichtung und
Fig. 3 eine teilweise Draufsicht auf die in die Waagschale der selbsttätigen Waage mündende Rüttelrinne.



   Der   Schütttrichter    1 der dargestellten Zuführvorrichtung wird wahlweise von Hand oder maschinell mit den im vorliegenden Beispiel zur Verwiegung kommenden Spaghettis Sbeschickt. Am schachtartig gestalteten Auslass 2 dieses Trichters 1 befindet sich eine Abteileinrichtung, die aus einem vorzugsweise bogenförmigen Absperrschieber 3 und einem im Abstand oberhalb des Schiebers angeordneten Trennkeil 4 besteht, dessen Unterkante ebenfalls bogenförmig ausgebildet ist.



  Schieber 3 und Trennkeil 4 sind schwenkbar am Trichter 1 bzw. Schacht 2 gelagert und werden je durch einen Elektromagneten 5 bzw. 6 abwechselnd betätigt, derart, dass der Schieber 3 den Auslassschacht 2 abgesperrt hält, bis der Trennkeil 4 in diesen Schacht eingeschwenkt ist und umgekehrt. Durch die Einschwenkbewegung des Trennkeiles 4 wird eine gewisse Teilmenge St der Spaghettis S oberhalb des Schiebers 3 abgetrennt und gleichzeitig werden die über dem Keil 4 befindlichen Spaghettis S angehoben und dadurch zueinander ausgerichtet. Der Trennkeil 4 ist in der Mittelachse des Auslassschachtes 2 angeordnet und weist eine nur geringe, einen Bruchteil der Schachtbreite betragende Breite auf. Dadurch sollen im Schacht schrägliegende Spaghettis beim Einschwingen des Trennkeils 4 nicht gebrochen werden.

   Die Grösse der abgeteilten Menge St ist dadurch beliebig einstellbar, dass das Lager 7 des Trennkeils 4 und dessen Magnet 6 der Höhe nach z. B. mittels Schrauben verstellbar am Trichter 1 angebracht ist.



   Am Auslass des Schachtes 2 befindet sich eine einoder doppelflügelige Umlenkklappe 8, die durch einen Elektromagneten 9 betätigt wird und die jeweils abgeteilte Menge St entweder auf die Rüttelrinne 10 einer Feinstromzuführeinrichtung 18 oder in die oberste einer aus mehreren untereinander angeordneten, mit aufklappbaren Seitenwänden 31 versehenen Auffangschalen 11, 12, 13 bestehenden Vorfülleinrichtung leitet. Das Öffnen und Schliessen dieser Auffangschalen 11 bis 13, von denen die unterste in die Waagschale 14 mündet, erfolgt mittels je eines zugeordneten Elektromagneten 15, 16, 17.



   Die Feinstromzuführeinrichtung 18 besteht im wesentlichen aus zwei im spitzen Winkel zueinander angeordneten, mit Stufen versehenen, elektromagnetisch betriebenen Rüttelrinnen 10 und 19, von denen letztere in die Waagschale 14 mündet.



   Die auf Gummilagern 23 aufgesetzten Rüttelrinnen 10 und 19 haben den Zweck, die von der Abteileinrichtung über die Klappe 8 in die Feinstromzuführeinrichtung 18 geleiteten Teilmengen St auseinanderzuziehen und dabei laufend auszurichten, so dass die Spaghettis von der Abschüttkante   l9a    der unteren Rüttelrinne 19 in gleichmässiger Folge in die Waagschale 14 fallen. An den Stufen beider Rüttelrinnen 10 und 19 vorgesehenen Anlaufzungen 20 verhindern hierbei wirksam, dass die Spaghettis in grösseren Mengen über die einzelnen Stufen fallen können und sich dabei schrägstellen. Die vorzugsweise an je einer gemeinsamen, am Maschinengestell G befestigten Schiene oder Stange 21 bzw. 22 verstellbar befestigten Zungen 20 sind wesentlich schmäler gehalten als die Rüttelrinnen und in der Mittelachse derselben angeordnet.



   Um zu verhindern, dass nach dem Abschalten der Feinstromzuführeinrichtung 18 noch Spaghettis in die Waagschale 14 fallen, ist am Ausschüttende 19a der unteren Rüttelrinne 19 ein Festhalt 24 vorgesehen, der gleichzeitig mit dem Abschalten der nicht dargestellten Rüttelmagnete so betätigt wird, dass er die auf dem Ausschüttende   l9a    der Rinne 19 noch liegenden Spaghettis auf demselben zurückhält.



   Dieser Festhalt 24 besteht beispielsweise aus einem rechteckigen Schwammgummistück 26, das an einem Hebelarm 25 befestigt ist, der seinerseits über eine Zwischenwelle 28 mit einem Elektromagneten 29 in Verbindung steht.



   Zusätzlich zu diesem Festhalt 24 am Ende der unteren Rüttelrinne 19 sind noch weitere, beispielsweise fünf gleiche und ebenfalls über die Zwischenwelle 28 gesteuerte Festhalte 30 über den nächsten Stufen dieser Rüttelrinne 19 angeordnet. Diese Festhalte 30 haben die Aufgabe, nach dem Abschalten der Förderrinne 19 eine durch das Nachschwingen der Rinne 19 bewirkte weitere Förderung von Spaghettis zu verhindern. Diese weitere Förderung hätte sonst zur Folge, dass einerseits' Stauungen am letzten Festhalt 24 entstehen und sich anderseits im oberen Teil der Rinne 19 Lücken im Fluss des Förderguts bilden und somit Unregelmässigkeiten in der Feinstromzuführung entstehen.



   Durch die vorgenannte Anordnung der Festhalte 24 und 30 wird ausserdem erreicht, dass die untere Rüttelrinne 19 beim Erreichen des Sollgewichts in der Waagschale 14 nicht mehr völlig abgeschaltet, sondern nur noch gedrosselt zu werden braucht. Dies bringt insofern einen wesentlichen Vorteil, als durch die sonst beim Wiedereinschalten der Rüttelrinne entstehenden unregelmässigen, die Gleichmässigkeit des Förderflusses ungünstig beeinflussenden Anlaufschwingungen vermieden werden. Dieser Vorzug ist besonders dann wesentlich, wenn die einzelnen Stücke des zur Verwiegung kommenden Guts einen verhältnismässig grossen Anteil am Gesamtgewicht der Sollmenge ausmachen.



   Die Steuerung der Zuführvorrichtung erfolgt mittels an sich allgemein bekannter, nicht dargestellter elektrischer Einrichtungen und geht wie folgt vor sich:
Es sei angenommen, dass die Auffangschalen 11 bis 13 mit je einer Teilmenge St und die Waagschale 14 mit dem Sollgewicht gefüllt sind, was bei Inbetrieb  nahme der Zuführvorrichtung durch Schliessen entsprechender, weiter unten beschriebener Kontakte von Hand durchgeführt werden kann.



   Wird die mit der vorliegenden Zuführvorrichtung versehene Waage eingeschaltet, so öffnet sich die Waagschale 14 und entleert ihren Inhalt. Der dadurch sich neigende Waagebalken 34 betätigt einen Kontakt, der eine Folgeschaltung auslöst, durch welche die Klappen 31 sämtlicher Auffangschalen 11 bis 13 der Reihe nach geöffnet und wieder geschlossen werden und ausserdem ein Bewegungszyklus der Abteileinrichtung bewirkt wird. Dabei fällt aus der untersten Auffangschale 13 eine die neue Vorfüllmenge darstellende Teilmenge St in die Waagschale 14, und die oberste, inzwischen leergewordene Auffangschale 11 wird durch eine Teilmenge St wieder gefüllt. Die vorstehende Folgeschaltung kann mittels mehrerer aufeinander abgestimmter Relais oder mittels einer mit mehreren Nocken- oder Kurvenscheiben besetzten, auf Kontakte einwirkenden Schaltwelle ausgeführt werden.



  Gleichzeitig mit der Auslösung dieser Folgeschaltung werden auch die gedrosselte untere Rüttelrinne 19 voll eingeschaltet und die Festhalte 24 und 30 von den Stufen abgehoben, so dass sich ein gleichmässiger Feingutstrom in die Waagschale 14 ergiesst. Ist das Sollgewicht erreicht, so werden durch einen weiteren Kontakt am Waagebalken 34 die Rüttelrinne 19 wieder gedrosselt und die Festhalte 24 und 30 auf die zugeordneten Rinnenstufen gedrückt. Das Öffnen der Waagschale 14 kann wahlweise in an sich bekannter Weise entweder durch Selbststeuerung oder durch eine Verpackungsmaschine erfolgen, auf der die Waage an  gebrÅacht    ist. Die vorbeschriebenen Vorgänge wiederholen sich dann in selbsttätiger Aufeinanderfolge.



   Das   Ein- und    Ausschalten der oberen Rüttelrinne 10 wird durch einen Fühler 32 ausgelöst, der am oberen Ende der unteren Rüttelrinne 19 bei einer der Zungen20 angeordnet ist und die Fördergutmenge an dieser Stelle abtastet.



   Ein weiterer Fühler 33 befindet sich am oberen Ende der oberen Rüttelrinne 10. Ist an dieser Stelle nicht genügend Fördergut vorhanden, so wird mittels dieses Fühlers 33 die Umlenkklappe 8 zur Förderung auf die Rüttelrinne 10 umgeschaltet und ausserdem durch diese Klappe 8 bei Erreichen von deren Endstellung   über-    einen elektrischen Kontakt ein zusätzlicher Arbeitszyklus der Abteileinrichtung ausgelöst und auf diese Weise eine Teilmenge St auf die obere Rüttelrinne 10 gelenkt. Die Schaltung ist jedoch so beschaffen, dass die Vorfüllung stets den Vorrang hat, d. h. solange die oberste Auffangschale 11 nicht gefüllt ist, kann die Umlenkklappe 8 nicht auf die Rüttelrinne 10 umgeschaltet werden.

   Die zwischen den einzelnen Vorfüllschaltungen liegende Zeitspanne reicht erfahrungsgemäss aus, um eine ausreichende Anzahl von Teilmengen auch auf die obere Rüttelrinne und damit in die Feinstromzuführeinrichtung bringen zu können.



  Es ist noch hervorzuheben, dass die Vorfüllmenge der Waagschale 14 nicht abgewogen, sondern durch die Abteileinrichtung dosiert wird. Durch Verschieben des Trennkeils 4 und zugeordneten Magnets 6 nach oben oder unten kann diese Mengendosierung genau eingestellt werden, so dass die Nachfüllung mittels der Feinstromzuführeinrichtung 18 nur noch wenig Zeit in Anspruch nimmt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut mit einer gegenüber dessen Stärke vielfach grösseren Länge zu einer selbsttätigen Waage, dadurch gekennzeichnet, dass der schachtartig ausgebildete Auslass (2) des Schütttrichters (1) der Vorrichtung eine Abteileinrichtung für das im Schachtauslass (2) befindliche Gut (S) aufweist, welche einen Absperrschieber (3) und einen in einstellbarem Abstand oberhalb desselben angeordneten verschwenkbaren Trennkeil (4) umfasst und welcher eine Umlenkvorrichtung (8) nachgeordnet ist, die selbsttätig so gesteuert wird, dass sie die von der Abteileinrichtung abgeteilten Schüttgutmengen (St) der Waagschale (14) einerseits direkt als Vorfüllmenge und anderseits zwischen solchen Vorfüllmengen über mehrere, mit je einer Anzahl von Stufen versehene, elektromagnetisch gesteuerte Rüttelrinnen (10, 19) als Feingutstrom zuleitet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rüttelrinnen (10, 19) im spitzen Winkel zueinander angeordnet sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkvorrichtung (8) aus einer schwenkbaren Klappe besteht.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur direkten Vorfüllung der Waagschale (14) eine Reihe unmittelbar untereinander angeordneter, mit Schliessklappen (31) versehener, im Querschnitt dreieckiger Auffangschalen (11, 12, 13) vorgesehen ist, die nach der jeweiligen Entleerung der Waagschale (14) von unten nach oben aufeinanderfolgend geöffnet und wieder geschlossen werden.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Schliessklappen (31) der Auffangschalen (11, 12, 13) diesen zugeordnete Elektromagnete (15, 16, 17) vorgesehen sind, welche mittels einer durch einen am Waagebalken (34) der selbsttätigen Waage vorgesehenen Kontakt auslösbaren Folgeschaltung gesteuert werden, welche ausserdem zur Einschaltung eines jeweiligen Arbeitszyklus der Abteileinrichtung dient.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete (15, 16, 17) mittels einer mehrere aufeinander abgestimmte Relais enthaltenden Folgeschaltung gesteuert werden.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete durch eine eine auf Kontakte wirkende Steuerwelle enthaltende Folgeschaltung gesteuert werden.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den einzelnen Stufen der Rüttelrinnen (10, 19) je eine ausserhalb dieser Rüttelrinne befestigte, in deren Längsachse gegenüber der zugeordneten Stufe in einem bestimmten Abstand einstellbar gehaltene Anlaufzunge (20) angeordnet ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausschüttende (19a) der in die Waagschale (14) mündenden Rüttelrinne (19) der Fein gutstrorzzuführeinrichtung (18) ein durch einen Elektromagneten (29) betätigter Festhalt (24) angeordnet ist, dessen Schaltmagnet (29) durch das Abschalten der Feingutstromzuführeinrichtung (18) zum Ansprechen gebracht wird, so dass der Festhalt (24) das auf dem Ausschüttende (19a) liegende Gut (S) auf demselben zurückhält.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Festhalt (24) mit einer Weichgummiauflage (26) versehen ist.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Waagschale mündende Rüttelrinne (19) zusätzlich zu dem Festhalt (24) mit einer Anzahl weiterer, jeweils an den dem Ausschüttende (19a) vorangehenden Stufen dieser Rinne angeordneter Festhalte (30) versehen ist, die gleichzeitig mit dem Festhalt (24) durch dessen Elektromagneten (29) betätigt werden, und dass beim Abschalten der Feingutstromzuführeinrichtung (18) der Erregerstrom des Elektromagneten dieser Rüttelrinne (19) beim Erreichen des Sollgewichts in der Waagschale (14) mittels Kontaktgabe durch den Waagebalken (34) lediglich gedrosselt wird.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Umlenkvorrichtung (8) unmittelbar zugeordneten Rüttelrinne (10) der Feingutstromzuführeinrichtung (18) ein Fühler (33) angeordnet ist, der den Feingutstrom auf dieser Rinne (10) abtastet und beim Absinken der Schüttgutmenge auf dieser Rinne (10) die Umlenkvorrichtung (8) mittels eines Elektromagneten (9) umschaltet, so dass das Schüttgut (St) auf die Rinne (10) umgeleitet wird, und dass die Umlenkvorrichtung (8) nach Erreichen dieser Umschaltstellung einen weiteren Kontakt betätigt, der die Abteileinrichtung in Tätigkeit setzt.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abteil einrichtung mittels Relaisfolgeschaltung gesteuert wird.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch eine Schaltung für den Elektromagneten (9) der Umlenkvorrichtung (8), derart, dass der durch den Fühler (33) einzuschaltende Erregerstromkreis des Magneten (9) während der Zeitspanne, in der die Folgeschaltung der Auffangschalen (11, 12, 13) und der Abteileinrichtung in Tätigkeit ist, gesperrt ist.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (7) des Trennkeiles (4) und dessen Betätigungsmagnet (6) der Höhe nach einstellbar ist.
CH357880D 1957-04-05 1958-03-10 Vorrichtung zum Zuführen von stangenförmigem Gut zu einer selbsttätigen Waage CH357880A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284649B (de) * 1962-01-16 1968-12-05 Trayvou Sa Selbsttaetige Abwaegevorrichtung fuer stueckige Schuettgueter

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