CH357976A - Steuerungseinrichtung - Google Patents

Steuerungseinrichtung

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Publication number
CH357976A
CH357976A CH357976DA CH357976A CH 357976 A CH357976 A CH 357976A CH 357976D A CH357976D A CH 357976DA CH 357976 A CH357976 A CH 357976A
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CH
Switzerland
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pressure
main control
control valve
connection
control device
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English (en)
Inventor
Eduard Dipl Ing Haenni
Original Assignee
Haemmerle Ag
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Publication date
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Publication of CH357976A publication Critical patent/CH357976A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/22Control arrangements for fluid-driven presses controlling the degree of pressure applied by the ram during the pressing stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description


      Steuerungseinrichtung       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Steuerungseinrichtung an einer mit einem hydrau  lisch betätigbaren Stössel versehenen Maschine. Die  Steuerungseinrichtung eignet sich insbesondere, in  Verbindung mit hydraulischen Pressen und Scheren  gebraucht zu werden. Es sind bereits solche Pres  sen bekannt, bei welchen der Arbeitshub, des Stössels  so lange unter dem Einfluss eines Niederdruckme  diums steht, bis kein grösserer Widerstand auftritt.  Beim Auftreten eines grösseren Widerstandes, nor  malerweise beim Auftreffen des Stössels auf das zu  bearbeitende Werkstück, wird mittels eines. Steuer  ventils auf Hochdruck umgeschaltet.

   Bei der erfin  dungsgemässen Steuerungseinrichtung an einer mit  einem Stössel versehenen Maschine wird der Stössel  bis zum Auftreffen auf das Werkstück mit einem  Niederdruckmedium und anschliessend mit .einem  Hochdruckmedium gespiesen, wobei die Umsteue  rung durch ein Hauptsteuerventil erfolgt. Die Ein  richtung ist dadurch. gekennzeichnet, dass dem Haupt  steuerventil ein Vorsteuerventil vorgeschaltet ist, des  sen Gehäuse mit dem Stössel gekoppelt ist und des  sen Kolben mit einem stufenlos regulierbaren An  triebsorgan in Verbindung steht, so dass durch die  Relativbewegung zwischen dem Kolben und Gehäuse  das Hauptsteuerventil beeinflusst wird.  



  Zweckmässigerweise kann das Gehäuse des Vor  steuerventils als Arbeitszylinder ausgebildet sein,  welcher Anschlüsse an eine Hilfspumpe, an das  Hauptsteuerventil sowie an einen Vorratstank auf  weist.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar zeigen:  Fig. 1 eine schematische Darstellung einer mit  der Steuerungseinrichtung ausgerüsteten Presse,  Fig. 2 das Vorsteuerventil,    Fig. 3 das Hauptsteuerventil der Steuerungsein  richtung und  Fig. 4 eine Einzelheit.  



  Die in der Fig. 1 dargestellte Presse weist ein  Pressengestell 50 auf, welches einen Tisch 51 und  einen Pressenzylinder 52 mit Stössel 53 aufweist.  Der Stössel 53 ist mit einem Kolben 54 versehen,  welcher unter dem Einfluss einer Rückzugsfeder 55  steht, die im Pressengestell 50 gelagert ist. Eine  Torsionsstange 56 mit Lasche 57 dient zur     Paral-          lelführung    des Stössels. Ferner ist der Kolben 54 mit  dem Gehäuse eines Vorsteuerventiles 23 verbunden,  dessen Kolben von einem Nocken 1 betätigbar ist, wel  cher an einer Nockenwelle 2 sitzt. Der Antrieb der  Nockenwelle 2 erfolgt durch einen in der Zeichnung  nicht     näher    dargestellten Motor, dessen     Touren-          zahl    stufenlos, variabel ist.  



  Mit dem Vorsteuerventil 23 steht über eine Lei  tung 17 eine     Hilfspumpe    58 in Verbindung, die von  einem Motor 59 angetrieben ist. Eine Leitung 20  des Vorsteuerventils 23 verbindet diese mit einem  Hauptsteuerventil 21, das über eine Leitung 60 mit  einem Druckspeicher 61 in Verbindung steht. Ferner  ist mit 62 eine Pumpe bezeichnet, deren Hochdruck  seite über eine Leitung 63 und deren Niederdruck  seite über eine Leitung 37 mit dem Hauptsteuer  ventil 21 verbunden ist. Zum Antrieb der Pumpe  62 dient ein Motor 64':  Die nähere Ausbildung des     Vorsteuerventils    23  und des     Hauptsteuerventils    21 ist aus den     Fig.    2  und 3 ersichtlich.  



  Gegen den Steuernocken 1 stützt sich eine Rolle  3 ab, welche an einer Stange 4 eines Steuerkolbens  5 befestigt ist. Der Steuerkolben 5 ist als Stufenkol  ben mit Steuerkanten<I>A</I> und<I>B</I> ausgebildet und fin  det in einem Gehäuse 6 Aufnahme, dessen zylindri  sche Bohrung 10 durch Ringräume 7, 8 und 9 un-      terteilt ist. Das Gehäuse weist einen Ansatz 11 auf,  welcher sich axial in in der     Verlängerung    der Boh  rung 10 erstreckt und einen Hohlraum 12 aufweist,  der zur Aufnahme einer Druckfeder 13 dient. Die  Feder 13 stützt sich einenends gegen den Boden 14  des Ansatzes 11 und andernends gegen den Boden  15 des Stufenkolbens 5 ab. In den Ringraum 7 mün  det eine Bohrung 16, welche über die Leitung 17  mit der Hilfspumpe 58 in Verbindung steht, die ein  Druckmedium, z.

   B. Öl, durch die Leitung 17 in  den Ringraum 7 presst.     Ferner    ist in der Leitung 17  ein Überdruckventil 18 angeordnet. in den Ringraum  8 mündet eine Bohrung 19, an welche die Leitung  20 angeschlossen ist, die zum Hauptsteuerventil 21  führt. In den Ringraum 9 münden zwei diametral  entgegengesetzt gerichtete Bohrungen 22, welche  durch näher gezeigte Leitungen mit einem Vorrats  tank in Verbindung stehen.  



  Mit 24 ist eine mechanische Verbindung darge  stellt, welche das Gehäuse 6 des Vorsteuerventils  23 direkt oder über eine Übersetzung mit dem Stö  ssel 53 der hydraulischen Presse verbindet. Der  Druckzylinder 52 des Stössels 53 wird vom Haupt  steuerventil 21 über eine Leitung 64 gespeist. Das  Hauptsteuerventil weist ein Gehäuse 25 auf, das eine  zentrale Bohrung 26 mit     Ringräumen    27, 28, 29 und  30 besitzt. In der zentralen     Bohrung    26 findet ein  Stufenkolben 31 Aufnahme, dessen     Kolbenschaft    32  in einer verjüngten Fortsetzung der zentralen Boh  rung 26 geführt ist. Das Gehäuse 25 weist an sei  nem einen Ende eine Bohrung 33 auf, welche an  die Leitung 20 angeschlossen ist.  



  In die Bohrung 26 mündet .eine Leckölleitung 34,  und der Ringraum 27 steht mit einer Bohrung 35  in Verbindung, in welche ein Rückschlagventil 36  eingesetzt ist. An diese Bohrung 35 ist die Leitung  37 angeschlossen, welche zum Niederdruckteil der  Pumpe 62 führt. Diametral gegenüber der Bohrung  35 ist eine     ebenfalls    in den Ringraum 27 mündende  Bohrung 38 vorhanden, welche über die Leitung 64  an den Zylinder 52 angeschlossen ist. Der Ringraum  28 steht durch zwei diametral gegenüber angeord  nete Bohrungen 39 mit einem nicht dargestellten  Tank in Verbindung, aus welchem die Pumpe 62  schöpft.  



  In den Ringraum 29 mündet eine Bohrung 40,  die über die Leitung 63 an die Pumpe 62 angeschlos  sen     ist.    Diametral gegenüber der Leitung 40 mündet  eine Bohrung 41 in den gleichen Ringraum 29,  welche durch die Leitung 60 an den Druckspei  cher 61 angeschlossen ist. In den Hohlraum 30  mündet eine Bohrung 42, die mit der Leitung 64  gekoppelt ist.  



  Der Stufenkolben 31 steht unter der Wirkung  einer Druckfeder 43, die in     einem    Ansatz 44 Auf  nahme findet, wobei der Ansatz 44 ähnlich wie der  Ansatz 14 ausgebildet     ist.    Die Feder 43 ist bestrebt,  den Stufenkolben 32 in der dargestellten Lage zu  halten.    Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrich  tung ist die folgende: In der dargestellten Ausgangs  lage wird Niederdrucköl durch die Leitung 37, Rück  schlagventil 36, Bohrung 35 in den Ringraum 27  geleitet und gelangt von dort durch die Leitung 39  in den Tank. Die     Hochdruckseite    der Pumpe 62  speist durch die Leitung 63, Bohrung 40, Ringraum  29, Bohrung 41 und Leitung 60 den Druckspeicher  61.

   Der Nocken 1 wird in Bewegung gesetzt, worauf  der Stufenkolben 5 gegenüber dem Gehäuse 6 des  Vorsteuerventils 23 verschoben wird. Dadurch gibt  die Steuerkante A des Kolbens 5     die    Verbindung  zwischen den Ringräumen 7 und 8 frei, so dass dem  Hauptsteuerventil 21 durch die Leitung 20 Öl zu  geführt wird. Der Stufenkolben 31 wird verschoben  und das Niederdrucköl strömt durch die Bohrung  38 und Leitung 64 in den Zylinder 52, in welchem  der Stössel 53 verschoben wird. Mit der Stösselbewe  gung wird das Gehäuse 6 ebenfalls verschoben, so dass  dasselbe gegenüber dem Stufenkolben die aus der Fig. 3  ersichtliche Gleichgewichtslage einnimmt. Sobald der  Stössel 53 auf das zu bearbeitende Werkstück auf  trifft, wird durch den aufgetretenen Widerstand die  Stösselbewegung verzögert.

   Der Steuerkolben 5 eilt  dabei dem Gehäuse 6, welches der Stösselbewegung  folgt, vor, so dass die Verbindung zwischen dem  Hohlraum 8 und     Hohlraum    9 unterbrochen wird.  Die dem Hauptsteuerventil 21 zugeführte Ölmenge  und der Druck werden erhöht, wodurch der Stufen  kolben 31 entgegen der Federwirkung verschoben  wird. Dadurch wird die Verbindung zwischen den  Ringräumen 29 und 30 freigegeben, so dass das  Medium unter hohem Druck sowohl aus der Boh  rung 40 als auch aus der Bohrung 41, die mit dem  Druckspeicher in Verbindung steht, dem Zylinder  52 zugeführt wird.  



  Nach dem Arbeitshub wird der Zuführkolben 5  des Vorsteuerventils unter Federdruck in die ur  sprüngliche Lage zurückgeführt, wobei     gleichzeitig     das Gehäuse 6 der Stösselbewegung folgend ebenfalls  in die Ausgangslage     gelangt.    Der Stufenkolben 31  des Hauptsteuerventils wird unter Druck der Feder  43     :ebenfalls    in die Ausgangslage zurückgeführt, wo  bei das unter hohem Druck stehende Medium in  den Druckspeicher entweicht.  



  Bei der beschriebenen Steuerungseinrichtung  wird erreicht, dass der Arbeitshub des Stössels und  die Umsteuerung von Niederdruck auf Hochdruck  beim Auftreffen des Stössels auf das zu bearbei  tende Werkstück durch ein Vorsteuerventil erfolgt.  Dabei kann die Arbeitsgeschwindigkeit durch den  Nocken 1 programmgesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerungseinrichtung an einer mit einem hydrau lisch betätigbaren Stössel versehenen Maschine, welcher Stössel bis zum Auftreffen auf das Werk stück mit einem Niederdruckmedium und anschlie ssend mit einem Hochdruckmedium gespiesen wird, wobei die Umsteuerung durch ein Hauptsteuerventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Haupt steuerventil ein Vorsteuerventil vorgeschaltet ist, dessen Gehäuse mit dem Stössel verbunden ist und dessen Kolben unter dem Einfluss eines stufenlos regulierbaren Antriebsorganes steht, das Ganze der art, dass durch die Relativbewegung zwischen Kolben und Gehäuse das Hauptsteuerventil beein flusst wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) des Vorsteuerventils (23) als Arbeitszylinder ausgebil det ist, welcher Anschlüsse (16, 19 und 22) an eine Hilfspumpe (58), an das Hauptsteuerventil (21) sowie an einen Vorratstank aufweist. 2. Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenkolben (5) so ausgebildet ist, dass derselbe in der einen Stellung die Verbindung zwischen der Hilfspumpe (58) und der zum Hauptsteuerventil (21) führenden Leitung (20) abschliesst, in einer anderen Stellung diese Verbindung und die Verbindung zum Vorratstank freigibt,
    und in einer dritten Stellung die direkte Verbindung zwischen Hilfspumpe (58) und Hauptsteuerventil (21) herstellt. 3. Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Stufenkolben (5) von einer Nocken scheibe (1) angetrieben ist und unter dem Einfluss einer Druckfeder 13 steht. 4.
    Steuerungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptsteuerventil Anschlüsse (35, 40, 60, 38, 42, 39) an eine Niederdruckleitung, eine Hoch druckleitung, an einem Druckspeicher, an den Stö sselzylinder und an einen Vorratstank besitzt und mit einem Stufenkolben (31) versehen ist, welcher in der Ruhelage den Niederdruckanschluss (35) mit dem Vorratstank und den Hochdruckanschluss (40) mit dem Druckspeicher und in den Arbeitsstellungen, zunächst den Niederdruckanschluss (35) und an schliessend den Hochdruckanschluss (40) sowie den Druckspeicher (61) mit dem Stösselzylinder (52) ver bindet.
CH357976D 1958-05-27 1958-05-27 Steuerungseinrichtung CH357976A (de)

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CH357976D CH357976A (de) 1958-05-27 1958-05-27 Steuerungseinrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4167200A (en) * 1976-04-02 1979-09-11 La Telemechanique Electrique Distribution device for a pneumatic installation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4167200A (en) * 1976-04-02 1979-09-11 La Telemechanique Electrique Distribution device for a pneumatic installation

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