CH358015A - Garn und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Garn und Verfahren zur Herstellung desselben

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CH358015A
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CH
Switzerland
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yarn according
yarn
fiber fleece
sliver
sewing machine
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English (en)
Inventor
Mauersberger Heinrich
Kemter Heinz
Original Assignee
Tuellmaschinenbau Karl Marx St
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/42Chenille threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


  Garn und Verfahren zur Herstellung desselben    Die Erfindung betrifft ein Garn mit einem textilen  Grundstreifen, der in seiner Längsrichtung     übernäht     ist.  



  Bei     bekannten    Garnen dieser Art dreht es sich  um sogenannte     Chenille.    Diese setzt sich aus anein  ander gereihten     Polfäden        zusammen,    die durch eine  Naht miteinander verbunden sind. Ein solches     Che-          nillegarn    ist nur wenig voluminös und lässt sich somit  nur für bestimmte Zwecke     weiterverarbeiten.        Aus-          serdem    ist dieses     Chenillegarn    infolge     seiner    umständ  lichen Herstellung ziemlich teuer.  



  Diesen Nachteilen     zu    begegnen, ist der Zweck  der Erfindung, die darin liegt, dass der Grundstreifen  ein Faserband ist.  



  Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum  Herstellen dieses Garnes, dass sich dadurch kenn  zeichnet, dass ein     Faservlies    in Grundstreifen unter  teilt wird und die Längsnähte durch eine     Vielnadel-          nähmaschine    erzeugt werden.  



  Zur Herstellung dieses Garnes kann in einem  Falle so verfahren werden, dass ein Faservlies auf  seinem Wege zu einer     Vielnadelmaschine    mittels einer       Trennvorrichtung    in Einzelstreifen aufgeteilt wird und  diese einzeln in ihrer     Längsrichtung        übernäht    werden.  



  Eine weitere Herstellungsmöglichkeit besteht dar  in, dass ein Faservlies in seiner Gesamtheit einer       Vielnadelmaschine    zugeführt und nach dem über  nähen zwischen den Nähten in Einzelstreifen aufge  teilt wird.  



  In beiden Fällen ist es möglich, das     Faservlies     unmittelbar von einer     vliesbildenden    Maschine abzu  nehmen, so dass sich die     kontinuierliche    Herstellung  einer Mehrzahl von     Garnen    ergibt.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispiels  weiser Ausführung dargestellt. Es zeigen         Fig.    1 die gleichzeitige Herstellung mehrerer Ein  zelgarne durch Trennen eines Faservlieses in Einzel  streifen vor deren     übernähen    ;       Fig.    2 die gleichzeitige Herstellung mehrerer Ein  zelgarne durch Trennen eines Faservlieses in Einzel  streifen nach dem     übernähen    des Faservlieses ;       Fig.    3 das Trennwerkzeug der     Fig.    2 für sich  allein von vorn gesehen ;

         Fig.    4 bis 6, drei verschiedene     Garnausführungen,     und       Fig.    7 und 8, zwei verschiedene     Faservliesaus-          führungen.     



  Wie aus den     Fig.    4 bis 6 hervorgeht, besteht das  dargestellte Garn aus einem     Faservliesstreifen    1, der  eine Längsnaht 2 besitzt. Sind     Faservliesstreifen    1  und Naht 2 geradlinig, so     liegt    die letztere dann       zweckmässigerweise    in der Längsachse des     Faser-          vliesstreifens    1, wie die     Fig.    4 zeigt.

   Zum Unter  schied hiervon kann die     geradlinige    Naht 2 aber  auch im ständigen Wechsel     links    und rechts der  Längsachse des in diesem Falle     wellenförmig        ge-          krümmten        Faservliesstreifens    1 'liegen.

   Bei der in       Fig.    5 gezeigten Ausführung ist hierbei die Naht 2  im ständigen Wechsel den beiden Längskanten des       Faservliesstreifens    1     angenähert.    Bei der     Ausführung     nach     Fig.    6 befindet sich die Naht 2 im ständigen  Wechsel sogar frei     seitlich    neben den Längskanten  des     Faservliesstreifens    1. Anstelle des     Faservlies-          streifens    1 könnte     natürlich    auch umgekehrt die  Naht 2 wellenförmig     gekrümmt    sein.

   In allen Fällen  kann dabei der     Faservliesstreifen    1 vor seinem über  nähen gerundet sein.  



  Wie die     Fig.    1 erkennen lässt, wird zur Herstel  lung des beschriebenen Garnes so     verfahren,    dass  ein Faservlies 3 unmittelbar von einer     vliesbildenden     Maschine 4 abgenommen und     einer    Vielnadelma-           schirre    5     zugeführt    wird.

   Die     vliesbildende    Maschine  besteht beispielsweise aus einer geläufigen Krempel,  Karde oder     Schlagmaschine.    Zwischen der     vliesbil-          denden    Maschine 4 und der     Vielnadelmaschine    5 ist  eine Trennvorrichtung 6 vorgesehen, die beispiels  weise aus einem üblichen     Florteiler    besteht. Mittels  dieser Trennvorrichtung 6 wird das Vlies in die ein  zelnen     Faservliesstreifen    1 aufgeteilt, die dann mit  tels der     Vielnadelnähmaschine    5 auch     einzeln    über  näht werden.

   Sollen die     einzelnen        Faservliesstreifen    1       gerundet    werden, so befindet sich zwischen     derTrenn-          vorrichtung    6 und der     Vielnadelnähmaschine    5 eine  geeignete Vorrichtung 7, beispielsweise in Form eines  üblichen     Nitschelwerkes.     



  Zur Herstellung von Garnen im Sinne der     Fig.    4  sind die     einzelnen        Faservliesstreifen    1 führenden Mit  tel 8 feststehend angeordnet. Zur Herstellung von       Garnen    nach     Fig.    5 und 6 werden sie parallel zur  Nadelreihe der     Vielnadelnähmaschine    in Hin- und       Herbewegungen        versetzt.    Möglich ist es allerdings,  die     Führungsmittel    8 auch in diesem Falle feststehend  anzuordnen und dafür den     Nahtbildemitteln    der Viel  nadelnähmaschine eine entsprechende Versatzbewe  gung zu erteilen.

   Nach dem Übernahen werden die  einzelnen fertigen     Garne    zu ihrer Weiterverarbeitung  auf Spulen 9 oder dergleichen aufgewickelt. Diese  Spulen stellen damit gleichzeitig den Abzug dar. Für  den Abzug kann jedoch auch eine andere geläufige  Abzugsvorrichtung vorgesehen sein.  



  Das in     Fig.    2 gezeigte Verfahren unterscheidet  sich von dem vorher Beschriebenen dadurch, dass die  Trennung des Vlieses 3 in die einzelnen     Faservlies-          streifen    1 erst nach dem Übernahen des Faservlieses  geschieht. Auch hier kommt das     Vlies    3 von einer       vliesbildenden    Maschine, also von einer Krempel,  Karde oder Schlagmaschine 4. Auf seinem Wege     zur          Vielnadelnähmaschine    5 durchläuft es ein Walzen  paar 10.

   Nach dem     Übernahen    wird das     Vlies    3  um die     Führungswalze    11     herum    der Trennvorrich  tung 12 zugeführt, die beispielsweise aus einer     Mes-          serscheibenwalze    besteht. Mittels der Spulen 9 ge  langen     schliesslich    die     einzelnen        Garne    wieder zur  Aufwicklung.

   Beim Herstellen eines Garnes nach den       Fig.    5 und 6 führt entweder das     Walzenpaar    10 oder  die Reihe der     Nahtbildewerkzeuge    eine Hin- und       Herbewegung    quer zur Längsrichtung des     Vlieses    3  aus.  



  Zur Erzielung besonderer     Effekte    ist es möglich,  ein     Faservlies    3 zu verarbeiten, das in seiner Längs  richtung im ständigen Wechsel unterschiedlich stark  ist, wie die     Fig.    7 zeigt. Zum gleichen Zwecke könnten  gemäss der     Fig.    8 in das Faservlies 3 Schussfäden 13  eingebettet sein.     Schliesslich    ist es möglich, das     Fa-          servlies    aus zwei oder mehr     übereinanderhegenden     Schichten zusammenzusetzen. Die     einzelnen    Schich  ten können dann     unterschiedlicher    Farbe oder unter  schiedlichen Fasermaterials sein.  



  Die     Führung    der Naht 2 im Sinne der     Fig.    5 und  6 empfiehlt sich,     wenn    das     Faservlies    3 von einer  Krempel oder Karde kommt. Die Fasern sind näm-    lieh in diesem Falle     parallelisiert.    Durch die Naht  anordnung ist dann eine Erfassung der     Fasern    über  die gesamte Breite der     Faservliesstreifen    1 gewähr  leistet.

   Eine     ähnliche    Wirkung wird erzielt, wenn die  einzelnen     Faservliesstreifen    1 vor ihrer     übernähung     im     Sinne    der     Fig.    1     genitschelt    werden. Ist die das  Faservlies 3 anliefernde Maschine 4 eine Schlag  maschine, so kann auf das Runden sowie die Naht  verlegung nach     Fig.    5, 6 gegebenenfalls verzichtet  werden. Dies deshalb, weil das Faservlies 3 dann aus  einer     Wirrlage    von Fasern besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Garn, mit einem textilen Grundstreifen, der in seiner Längsrichtung übernäht ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Grundstreifen ein Faserband (1) ist. 1I. Verfahren zur Herstellung eines Garnes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faservlies (3) in Grundstreifen (1) unterteilt wird und die Längsnähte (2) durch eine Vielnadelnähmaschine (5) erzeugt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Faserband (1) vor seiner Über nähung gerundet war. 2. Garn nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (2) im ständigen Wechsel bald links und bald rechts der Mittellinie des Faserbandes (1) liegt. 3. Garn nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (2) sich abwechselnd einer der beiden Längskanten des Faserbandes (1) nähert. 4. Garn nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (2) abwechselnd links und rechts frei seitlich neben den Längskanten des Faserbandes (1) liegt.
    5. Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dicke des Faserbandes (1) in des sen Längsrichtung periodisch um einen Mittelwert schwankt. 6. Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das Faserband (1) aus mindestens zwei übereinanderliegenden Schichten zusammengesetzt ist. 7. Garn nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen Schichten von un terschiedlicher Farbe sind. B. Garn nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen Schichten aus un terschiedlichen Fasern bestehen.
    9. Garn nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Faserbändern (1) Schussfäden (13) eingebettet sind. 10. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faservlies (3) auf seinem Wege zu einer Vielnadelnähmaschine (5) mittels einer Trennvorrichtung (6) in Faserbänder (1) aufgeteilt wird und diese Faservliesstreifen einzeln in ihrer Längsrichtung übernäht werden.
    11. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelstreifen (1) vor ihrer übernähung gerundet werden. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einzelstreifen (1) und den Nahtbildemitteln der Vielnadelnähmaschine (5) quer zur Längsrichtung der Einzelstreifen (1) eine Rela tivbewegung zueinander erteilt wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faservlies (3) ungeteilt einer Vielnadelnähmaschine (5) zugeführt und nach dem Übernähen zwischen den Nähten (2) in Einzelstreifen (1) unterteilt wird. 14. Verfahren nach dem Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass dem Faservlies (3) und den Nahtbildemitteln der Vielnadelnähmaschine (5) quer zur Längsrichtung des Faservlieses eine Relativ bewegung zueinander erteilt wird. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Faservlies (3) unmittelbar von einer vliesbildenden Maschine (4) der Vielnadel- nähmaschine (5) zugeführt wird.
CH358015D 1958-01-31 1958-02-04 Garn und Verfahren zur Herstellung desselben CH358015A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0620185A1 (de) * 1993-04-16 1994-10-19 Albany International Corp. Wärmedämmende Einheit und Verfahren zur Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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