CH358067A - Nass-Staubabscheider - Google Patents

Nass-Staubabscheider

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CH358067A
CH358067A CH358067DA CH358067A CH 358067 A CH358067 A CH 358067A CH 358067D A CH358067D A CH 358067DA CH 358067 A CH358067 A CH 358067A
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CH
Switzerland
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gas
dust separator
dust
suction pipe
separator according
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English (en)
Inventor
Siegfried Dipl Ing Handte
Original Assignee
Siegfried Dipl Ing Handte
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description


  
 



  Nass-Staubabscheider
Die Erfindung betrifft einen Nass-Staubabscheider, der beispielsweise in Werkstätten, Industrieanlagen oder dergleichen benutzt werden kann, um Staub und sonstige feste Verunreinigungen aus der Raumluft oder aus Gasen zu entfernen.



   Derartige Staubabscheider bestehen gewöhnlich aus einem zylindrischen, ein Wasserbad und eine oder mehrere Sprühdüsen enthaltenden Behälter mit tangentialem Gaseinlass und axial angeordnetem Absaugrohr das zu einem Sauggebläse führt.



   Um die Wirkung dieser Staubabscheider zu verbessern, ist schon vorgeschlagen worden, das Absaugrohr trichterartig zu einem zylindrischen Raum von wesentlich vergrössertem Durchmesser zu erweitern, um dadurch die Strömungsgeschwindigkeit des durch den Abscheider strömenden Gases ein zweites Mal stark zu vermindern, so dass die den Staub bindenden Flüssigkeitsteilchen nicht mehr vom Gas getragen werden und sich im Trichter niederschlagen und von dort ins Wasserbad ablaufen.



   Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Anordnung in manchen Fällen nicht genügt, da es immer noch vorkommt, dass Staub enthaltende Flüssigkeitsteilchen in den Auslass des Abscheiders gelangen, falls man nicht noch zusätzliche, bei grossem Gasdurchsatz jedoch unwirtschaftliche Filter verwenden will.



   Es ist Aufgabe dieser Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen und den Staubabscheider so zu gestalten, dass das zu reinigende Gas praktisch staubund flüssigkeitsfrei den   Abscheider    verlässt, ohne dass jedoch die Durchsatzleistung desselben beeinträchtigt wird.



   Gemäss vorliegender Erfindung wird dies bei einem Staubabscheider mit axial im Gehäuse angeordnetem, über einen Übergangstrichter zu einem im Durchmesser grösseren Zylinderstück sich erweiterndem Absaugrohr dadurch erreicht, dass oberhalb des   Übergangstrichters    im Zylinderstück eine Gasführungsschnecke angeordnet ist, die dazu bestimmt ist, das axial im Absaugrohr hochströmende Gasflüssigkeitsgemisch umzulenken und diesem eine kreisende Bewegung zu verleihen.



   Diese Anordnung bewirkt, dass die Flüssigkeitsteilchen aus dem Gemisch ausgeschleudert werden und sich an der Wand des   Zylinderstücks    niederschlagen, von wo aus sie in das Flüssigkeitsbad ablaufen.



   Um zu vermeiden, dass die sich am oberen Teil des Zylinderstücks ansammelnden Tropfen in die obere Absaugöffnung gelangen, kann ein Tropfring um diese gelegt werden, der ein Überwandern   verhin-    dert.



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Staubabscheider,
Fig. 2 einen Querschnitt in der Ebene A-A der Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt in Höhe des Wasserbads im Unterteil des Abscheiders.



   Der Staubabscheider besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen, in einem Fussgestell 1 aufgehängten Gehäuse 2, einem am Kopf dieses Gehäuses 2 angeordneten, durch einen Elektromotor 3 angetriebenen Sauggebläse 4 an sich bekannter Art, einem im Unterteil   2' des    Gehäuses eingebauten, axial angeordneten Absaugrohr 5 und einem unterhalb des Absaugrohrs 5 angeordneten Kessel 6, der ein Wasserbad 7 enthält. Der Kessel 6 ist auf Rollen 8 ausfahrbar eingerichtet und'besitzt einen Ablassstutzen 9, der durch ein gebogenes im Kessel 6 auswechselbar befestigtes Sieb 10 abgedeckt wird, wie dies insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist.  



   Das zu reinigende Gas strömt durch einen im Unterteil 2'vorgesehenen Einlassstutzen 11 tangential in den unteren Raum 12 des Gehäuses 2 ein, wird zunächst in eine kreisende Bewegung versetzt und sinkt schraubenlinienförmig in den mit Wasser gefüllten Staubbehälter ab. Durch die besondere Luftführung wird in dem Staubbehälterraum und in dem Absaugrohr 5 eine intensive Wassernebelzone gebildet, die   zwangläufig    von dem zu reinigenden Gas passiert werden muss. Hierdurch werden auch die feineren Staubteilchen, die nicht durch   die    Fliehkraft ausgeschieden wurden, durch die Flüchtigkeitsteilchen gebunden. Diese den Staub bindenden Flüssigkeitsteilchen gelangen nun entweder unmittelbar ins Wasserbad 7 oder werden durch das Absaugrohr 5 nach oben abgesaugt.

   Dieses Absaugrohr 5 erweitert sich über einem Trichterteil 14 zu einem Zylinderstück 2", das den oberen Teil des Gehäuses 2 bildet. In diesem Zylinderstück 2", vorzugsweise unmittelbar im Anschluss an den   Übergangstrichter    14, ist eine, beispielsweise aus Blech gefertigte, eingängige Gasführungsschnecke 15 eingebaut, die dem aus dem Absaugrohr hochströmenden Gasflüssigkeitsgemisch neuerlich eine kreisende Bewegung verleiht und dadurch bewirkt, dass die den Staub tragenden Flüssigkeitsteilchen nach aussen geschleudert werden und sich an der Wand des Zylinderstückes 2"   niederschlagen.    Um einen Wirbelkern an der Schnecke 15 zu verhindern, ist der Schneckengang um einen zylindrischen Kern 16 von ausreichendein Durchmesser gelegt, der an beiden Enden kegelig ausläuft.



   Die geschilderte Drehbewegung des Gases in Verbindung mit der nachfolgenden starken Verminderung der Strömungsgeschwindigkeit bewirken, dass das Gas praktisch   Staub und    flüssigkeitsfrei den oberen Auslass 17 zum Gebläse 4 verlässt.



   Um aber auch jegliches   Überwandern    von Wassertropfen von der Wand des Zylinderstückes 2" zum Auslassstutzen 17 zu verhindern, ist um diesen kragenförmig ein in das Zylinderstück 2" ragender Tropfring 18 gelegt, dessen Durchmesser um einen gewissen Betrag grösser ist als derjenige des Auslasses 17.



   Zum Überwachen und Reinigen des Staubabscheiders dienen zwei im Zylinderstück   2" und    im Kessel 6 angebrachte Schaugläser 19 und 20 bzw. eine im Zylinderstück 2" eingesetzte Tür 21. Mit 13 ist ferner die   Wasseileitung    zum Nachfüllen des Wasserbades bezeichnet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nassstaubabscheider mit axial im Gehäuse angeordnetem, über einen Übergangstrichter zu einem im Durchmesser grösseren Zylinderstück sich erweiterndem Absaugrohr, gekennzeichnet durch eine oberhalb des Übergangstrichters (14) im Zylinderstück (2") angeordnete Gasführungsschnecke (15), die dazu bestimmt ist, das axial im Absaugrohr (5) hochströmende Gasflüssigkeitsgemisch umzulenken und diesem eine kreisende Bewegung zu verleihen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Staubabscheider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasführungsschnecke (15) um einen zylindrischen Kern (16) mit kegelig ausgebildeten Enden gelegt ist.
    2. Staubabscheider nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasführungsschnecke (15) eingängig ausgebildet ist.
    3. Staubabscheider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der am Kopf des Zylinderstükkes (2") angeordnete, zum Gebläse (4) führende Gasauslassstutzen (17) kragenförmig mit einem in Zylinderstück (2") ragenden Tropfring (18) abgeschirmt ist.
CH358067D 1957-07-19 1957-12-16 Nass-Staubabscheider CH358067A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE358067X 1957-07-19

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CH358067A true CH358067A (de) 1961-11-15

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ID=6290740

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CH358067D CH358067A (de) 1957-07-19 1957-12-16 Nass-Staubabscheider

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CH (1) CH358067A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4268281A (en) * 1979-03-23 1981-05-19 Kobe, Inc. Method of removing particulate contaminants from a gas stream

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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