CH358224A - Schalungselement - Google Patents

Schalungselement

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CH358224A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/40Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings for coffered or ribbed ceilings
    • E04G11/46Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings for coffered or ribbed ceilings of hat-like or trough-like shape encasing a rib or the section between two ribs or encasing one rib and its adjacent flat floor or ceiling section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Schalungselement       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Schalungs-          element    zur Formung von     trogartigen    Vertiefungen  in der Untersicht von Betondecken. Solche     Scha-          lungselemente,    welche beispielsweise aus Blech her  gestellt sein können, dienen zur     Einschalung    von  z. B. mit Stahl armierten Betondecken, bei welchen  die     trogartigen    Vertiefungen eine     Verringerung    des  Gewichtes der Decke bewirken, ohne dass die Trag  fähigkeit derselben verringert wird.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass das     Scha-          lungselement    einander gegenüberliegende, nach un  ten divergierende Längswände     aufweist    und durch  querliegende Endwände abgeschlossen ist, so dass  das     Schalungselement    eine     trogartige    Form     besitzt,     und dass ferner die Längswände an wenigstens     einer     Stelle durch eine Spannvorrichtung miteinander ver  bunden sind, mittels welcher beim Ausschalen der  Abstand der Längswände voneinander verriegelt wer  den kann, um     eine    Ablösung des     Schalungselementes     vom Beton zu     bewirken.     



  Auf diese Weise werden     Schalungselemente    ge  schaffen, durch welche     gleichzeitig    die Seitenflächen  und die Endflächen der     trogartigen    Vertiefungen in  der Untersicht der Betondecken geformt werden.  Wenn diese     trogartigen        Vertiefungen        unmittelbar     nebeneinander liegen, so genügt es, zur Schalung der  Untersicht solche Schulungselemente     unmittelbar     nebeneinander zu verlegen.

   Dadurch aber, dass die  Längswände dieses Schulungselementes an wenig  stens einer Stelle mit einer Spannvorrichtung mit  einander verbunden sind, wird ermöglicht, solche  Schulungselemente leicht     auszuschalen,    trotzdem ihre  Seitenwände durch die Endwände versteift sind.  Durch die Verringerung des Abstandes der Längs  wände voneinander unter     Zuhilfenahme    dieser  Spannvorrichtungen erfolgt ein sachtes Ablösen  der Schalung vom Beton, wobei bereits ein kleiner    Spalt zwischen den Wänden der     Schalungselemente     und dem Beton genügt, um der Luft Zutritt     zu     geben und die Lösung vom Beton einzuleiten.

   Solche  die Längswände verbindende Spannvorrichtungen  bewirken bei ihrem Anspannen zuerst     ein        Einbau-          chen    der Längswände und damit in erster     Linie    ein  Abheben der Längswände vom Beton.

   Durch dieses       Einbauchen    der Längswände wird nun aber auch der  Abstand der     Endwände    voneinander um ein     gering-          fügiges    Mass verkürzt, welches jedoch ausreicht,  um auch an den Endwänden die Lösung des     Scha-          lungselementes    vom Beton einzuleiten und der Luft  Zutritt     zu    gestatten, so dass das gesamte     Schal'ungs-          element    vom Beton gelöst wird.

   Da auf diese Weise  beim Lösen der     Schalungselemente    vom Beton Er  schütterungen und schlagartige     Beanspruchungen          vermieden    werden, kann der Ausbau der     Schalungs-          elemente    bereits zu einem     früheren    Zeitpunkt er  folgen, d. h. zu einem Zeitpunkt, zu welchem der  Beton noch nicht vollständig erhärtet ist, ohne dass  die Gefahr einer Beschädigung der Betondecke be  steht. Infolge der verkürzten     Schalungsdauer    kann  nun mit einem geringeren Vorrat an Schulungsele  menten das Auslangen gefunden werden.

   Es wird  überdies auch durch das     frühzeitige    Ausschalen ein       Luftzutritt    zum Beton ermöglicht und damit die  Abbinde- und     Austrockenzeit    des Betons verkürzt  und das Fortschreiten des Baues beschleunigt. Abge  sehen davon, werden die Schulungselemente selbst  weitgehend geschont und ihre Lebensdauer wird  auf diese Weise vergrössert.  



  Die Spannvorrichtung kann von einer Verstei  fungsstrebe mit     Spannschloss    gebildet sein,     in    wel  chem Falle sie in der Betriebslage der Schalung     als     Versteifung der Längswände des Schulungselementes  wirkt, so dass die     Blechstärke    der Schulungselemente  schwächer gewählt werden kann, wodurch wieder      das erwähnte     Einbauchen    der Wände des Schulungs  elementes durch die     Spannschlösser    beim     Ausschalen     erleichtert wird.  



  Die Spannvorrichtungen können an den Längs  wänden im Bereiche der freien Ränder derselben an  greifen, in welchem Falle ihre Wirkung am besten  ausgenützt werden kann. Es genügt hierbei, eine       einzige    Spannvorrichtung in der Mitte zwischen den  Endwänden eines Schulungselementes anzuordnen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von  Ausführungsbeispielen schematisch     erläutert.     



       Fig.    1 und 2 zeigen eine     Stahlbetondecke,    wobei       Fig.    1 einen Querschnitt durch die Decke nach Linie       I-1    der     Fig.    2 und     Fig.    2     einen    Schnitt nach Linie       II-II    der     Fig.    1 darstellt.  



       Fig.    3 zeigt ein Schulungselement für die Scha  lung einer solchen Decke in     schaubildlicher    Dar  stellung.  



       Fig.    4 zeigt einen Querschnitt durch ein Schu  lungselement nach     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt einen     Querschnitt    durch ein Schu  lungselement     ähnlich    dem Schnitt nach     Fig.    4 mit  einer     abgeänderten    Spannvorrichtung.  



       Fig.    6 zeigt eine andere     Querschnittsform    eines  Schulungselementes.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Stahlbeton  decke 1 ist aus einem Guss hergestellt und weist an  der Untersicht     trogartige    Vertiefungen 4 auf. Die       Ausschalung    dieser     rinnenartigen    Vertiefungen 4  erfolgt durch Schulungselemente gemäss     Fig.    3.  



  Das Schulungselement nach     Fig.    3 besteht aus  zwei     dachartig        gegeneinander    abgewinkelten, ein  ander gegenüberliegenden Längswänden 5 und 6,  welche durch quer zu ihnen liegende Endwände 7  und 8 miteinander verbunden sind. Wie     Fig.    3 zeigt,  ist das Schulungselement an     seinen        Stirnseiten    durch  die Endwände 7 und 8     abgeschlossen,    so dass es       eine        trogartige    Form besitzt.

   Die Lage der dach  artigen     Längswände    5 und 6 des Schulungselementes  entspricht bei gespannter Spannvorrichtung 11 den       trogartigen    Vertiefungen 4 der     Stahlbetondecke    und  die Endwände 7 und 8 verlaufen entsprechend den       Endflächen    9 der Vertiefungen 4 nach unten diver  gierend. Im Bereich der freien Aussenkanten 10 der  Längswände 5 und 6 ist in der Mitte     zwischen    den  Endwänden 7 und 8 eine die Längswände 5 und  6 verbindende Spannvorrichtung 11 angeordnet,  deren Wirkung bei     dieser    Anordnung am besten  ausgenützt werden kann.

   In der Betriebsstellung ver  steift diese Spannvorrichtung 11 die Längswände 5  und 6 des Schulungselementes und beim Ausschalen  werden durch Lösen dieser Spannvorrichtung die  Längswände 5 und 6 nach     innen    gewölbt, einander       genähert    und vom Beton abgehoben. Diese Spann  vorrichtung kann, wie     Fig.    4 zeigt, aus zwei an den  Längswänden 5 und 6 festgelegten,     als    Versteifungs  streben wirkenden Schraubenspindeln 12 und 13  mit Rechts- und     Linksgewinde    und einer diese fas  senden Mutter 14,     gleichfalls    mit Rechts- und Links  gewinde, bestehen.    15 stellt Versteifungslaschen dar, welche mit den  Rändern 10 der Längswände 5 und 6 verschweisst  sind.

   Diese Laschen sind schräg angeordnet und  weisen Löcher 3 auf, durch welche die Schrauben  spindeln 12 bzw. 13 hindurchgeführt sind und in  welchen die Schraubenspindeln     eingeschweisst    sind.  Auf diese Weise wird eine winkelsteife     Verbindung     der Schraubenspindeln 12 bzw. 13 mit den Längs  wänden 6 bzw. 5 erreicht. Dies ist deshalb von Vor  teil, weil die durch die Mutter 14 verbundenen       Schraubenspindeln    12 und 13 während des     Betonie-          rens    auf Druck beansprucht sind und durch die  winkelsteife Verbindung der Schraubenspindeln  mit den Längswänden ein     Ausknicken    erschwert  wird.  



  Beim Zusammenziehen dieser Spannvorrichtung  <B>11</B> werden nun nicht nur die Wände 5 und 6 ein  ander genähert, sondern es wird auch das     Schalungs-          element    im Bereich der freien Ränder 10 der Längs  wände 5 und 6 in seiner Länge verkürzt, so dass  sich auch die schräg abgedachten Endwände 7 und  8 einander nähern und vom Beton abgehoben wer  den. Die beschriebene Ausbildung eignet sich daher  im besonderen Masse für Schulungselemente mit in  an sich bekannter Weise     schräg    abgedachten     End-          wänden.     



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 ist die  Spannvorrichtung 11' durch einen Hebelspanner ge  bildet. An einer an der Längswand 6 des. Schulungs  elementes angreifenden Lasche 16 ist ein Hebel  17 unter Vermittlung eines Gelenkes 18     angelenkt.     An diesem Hebel 17 ist nun unter Vermittlung einer  Gelenkachse 19 eine an der Längswand 5 angrei  fende Lasche 20     angelenkt.    In der dargestellten Lage  hält die Spannvorrichtung 11' die Längswände 5  und 6 in der Betriebslage. Durch Verdrehen des  Hebels 17 im     Uhrzeigersinn    um das Gelenk 18 wer  den die beiden Gelenkpunkte 18 und 19 derart  verschoben, dass die Längswände 5 und 6 nach innen  gewölbt werden.  



  Als Material für die beschriebenen Schulungs  elemente eignen sich elastisch nachgiebige Werk  stoffe, wie insbesondere Blech. Gegebenenfalls kön  nen die Schulungselemente auch aus Kunststoff be  stehen. Am günstigsten erweist sich eine     trogartige     Ausbildung mit annähernd Dreiecksquerschnitt, je  doch kann das Schulungselement auch einen abge  rundeten oder     polygonförmigen    Querschnitt auf  weisen.  



       Fig.    6 zeigt den Querschnitt einer Ausführungs  form eines     Schalungsel'ementes,    welches sich von  dem in     Fig.    3 und 4 dargestellten Schulungselement  lediglich dadurch unterscheidet, dass die beiden  Längswände 5 und 6 einen halbkreisförmigen Quer  schnitt     bilden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schulungselement zur Formung von trogartigen Vertiefungen in der Untersicht von Betondecken, dadurch gekennzeichnet, dass es einander gegen überliegende, nach unten divergierende Längswände aufweist und durch querliegende Endwände abge schlossen ist, so dass das Schalungselement eine trogartige Form besitzt, und dass ferner die Längs wände an wenigstens einer Stelle durch eine Spann vorrichtung miteinander verbunden sind, mittels welcher beim Ausschalen der Abstand der Längs wände voneinander verringert werden kann,
    um eine Ablösung des Schalungselementes vom Beton- zu be wirken. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalungselement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung von einer Versteifungsstrebe mit Spannschloss gebildet ist.
    2. Schalungselement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung im Bereiche der freien Ränder der Längswände an die sen angreift. 3. Schalungselement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung in der Mitte zwischen den Endwänden angeordnet ist. 4. Schalungselement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine Endwände nach unten divergierend verlaufen.
CH358224D 1957-02-27 1957-02-27 Schalungselement CH358224A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4957269A (en) * 1987-10-13 1990-09-18 Villarreal Jose J N Recoverable self-supportable cribwork for slabs on prefabricated beams

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4957269A (en) * 1987-10-13 1990-09-18 Villarreal Jose J N Recoverable self-supportable cribwork for slabs on prefabricated beams

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