CH358271A - Vorrichtung zum Entstielen von Obst - Google Patents

Vorrichtung zum Entstielen von Obst

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CH358271A
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Leinweber Franz
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Leinweber Franz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N15/00Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs
    • A23N15/02Machines or apparatus for other treatment of fruits or vegetables for human purposes; Machines or apparatus for topping or skinning flower bulbs for stemming, piercing, or stripping fruit; Removing sprouts of potatoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Entstielen von Obst    Den Gegenstand der Erfindung     bildet    eine Vor  richtung zum Entstielen von Obst, beispielsweise von  Kirschen und dergleichen.     Dieserhalb    sind Vorrich  tungen bekannt, bestehend aus einem Röhrenbett mit  paarweise gegeneinander umlaufenden Röhren zu  dem Zwecke, den Stiel der über das Röhrenbett ent  lang gleitenden Früchte zu erfassen und abzureissen.  Um hierbei die     Früchte    diesen Reissrinnen zuzufüh  ren, sind über den sogenannten toten Rinnen, zwi  schen je zwei Röhrenpaaren, parallel gerichtete     Leit-          rohre    ortsfest vorgesehen.

   Diese Anordnung der     Leit-          röhren    kann jedoch nicht bewirken, dass die Stiele  in der Reissrinne mit Sicherheit von den Röhren  ergriffen werden, es wird lediglich neben dem seit  lichen Ableiten der Früchte ein Abdecken der toten  Rinnen erreicht.  



  Die Praxis zeigt nun, dass die Früchte zum grössten  Teil mit ihrem Kopf nach unten und mit den nach  oben oder seitlich gerichteten leichten Stielen über  die Reissrinnen entlang gleiten, so dass nur ein Teil  des Gutes von den Röhren entstielt wird, während  der andere Teil des Gutes nachträglich von Hand  entstielt wird. Um letzteres zu vermeiden, sind erfin  dungsgemäss quer über das Röhrenbett hinweg     Leit-          bleche    oder Leitrohre in wechselnder Schrägrichtung  mit einem     Durchlass    am freien Ende der Leitrohre  angeordnet.

   Durch diese Massnahme wird das in  Längsrichtung der umlaufenden Rohre des Bettes an  rollende Gut, beispielsweise Kirschen, aus seiner  Laufrichtung wechselweise seitlich abgeleitet und um  gewälzt, so dass hierbei die nach oben oder seitlich  abstehenden Stiele von einem der umlaufenden  Röhrenpaare erfasst und abgetrennt werden. In  weiterer Folge wird der     Entstielungsvorgang    ganz  wesentlich noch dadurch begünstigt, dass die schräg  gerichteten Leitrohre in der Längsrichtung des  Röhrenbettes hin und her bewegt werden, wodurch    das Umwälzen der Früchte     zwangläufig    immer  wieder herbeigeführt wird.

   Zu diesem Zwecke sind  die Leitrohre innerhalb eines Rahmens oder     Schlittens     angeordnet, dessen freie Stirnseiten aus mit der Breit  seite     aufliegenden,    quergerichteten dünnen Leisten  bestehen, deren Aussenkanten vorteilhaft     angeschärft     sind, wobei der Schlitten in der Längsrichtung des  Röhrenbettes hin und her bewegt wird.     Hierbei    wer  den die anrollenden Kirschen in ihrem Lauf kurz  gehemmt,     gewälzt    und     evtl.    schwer abziehbare Stiele  abgetrennt.

   Die Bewegung des     Schlittens    erfolgt von  Hand mittels eines Stieles von der unteren     Stirnseite     der Vorrichtung her oder auch auf     maschinellem    Wege,  beispielsweise mittels     Exzenterantrieb,    der vom An  trieb der umlaufenden Rohre abgeleitet wird, wobei  seitliche Schilde des Röhrenbettes für die     übertra-          gung    der Bewegung herangezogen werden.  



  Da das an der Kopfseite der Vorrichtung auf  gegebene zu entstielende Gut auf das Röhrenbett  wahllos anfällt, ist es     vorteilhaft,    dass gleich zu An  fang eine Auflockerung und Ausbreitung desselben  auf das Röhrenbett erfolgt, wodurch die Wirkungs  weise der schräggerichteten Leitbleche begünstigt ist.  Zu diesem Zwecke ist dem     Einfülltrichter        ein    Wehr  oder Kamm mit entsprechend breitgestellten elasti  schen Zinken nachgeschaltet, der das Gut, auf die  ganze Breite des Bettes verteilt, den Leitröhren zu  führt, deren Wirkungsweise erhöht.  



  Ausser     für    die     Entstielung    von Kirschen oder  dergleichen eignet sich die Vorrichtung sinngemäss  auch zur     Entrappung    von Früchten, wie     Johannis-          beeren    und dergleichen.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung der Vor  richtung im Schema,           Fig.    2 den zugehörigen     Schlitten    in Draufsicht,  in grösserem Massstab,       Fig.    3 einen Längsschnitt zur     Fig.    2.  



  Auf einem Gestell 1 ist in bekannter Weise eine  im Querschnitt     trogartige,    nach     vorne    und unten  geneigte Laufrinne     gelagert,    deren Bodenbett 2 aus  längsgerichteten, paarweise entgegengesetzt umlau  fenden Rohren,     Stabgummiwalzen    oder dergleichen  besteht. Längsseitlich des Bettes 2 sind Schilde 3  vorgesehen, desgleichen eine Wasserrohrleitung 4,  von welcher in Abständen quer über das Bett 2 ge  richtete Rohrarme 5 führen, die das zu bearbeitende  Gut ständig besprühen, waschen.  



  Dem Einlauf 6 des Röhrenbettes ist ein orts  festes Wehr, ein Kamm 7 mit breitgestellten elasti  schen Zinken nachgeschaltet, die das anfallende Gut  auflockern und über die ganze Breite des     Bettes    2  ausbreiten.  



  Über dem Bett 2 sind Leitbleche oder Leitrohre 8  in     wechselnder    Schrägrichtung mit einem     Durchlass     8a am freien Ende vorgesehen, die das auftreffende  Gut aus seiner     Laufrichtung        seitlich    ablenken und  dabei     umwälzen.     



  Die Leitbleche sind     vorteilhaft    innerhalb eines  Rahmens oder Schlittens 9 angeordnet, dessen Stirn  seiten aus mit der Breitseite auf dem Röhrenbett  aufliegenden Leisten 10 bestehen, deren Aussenkan  ten     angeschärft    sind. Der Schlitten wird zweckmässig  über dem Bett 2 in Pfeilrichtung 11 hin und her  bewegt. Dies erfolgt beispielsweise von Hand mittels  Stiel 12.  



  Die Bewegung des     Schlittens    8, 9, 10 kann auch  maschinell erfolgen und wird     dieserhalb    vom moto  rischen     Antrieb    der Vorrichtung, unter Zwischen  schaltung bekannter Mittel, wie durch Exzenter oder  Kurbelantrieb, betrieben. Hierbei können die seit  lichen Schilde 13 des Röhrenbettes 2 für die über  tragung der Bewegung herangezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Entstielen von Obst, bestehend aus einer Rutsche mit längsgerichtetem Röhrenbett mit paarweise entgegengesetzt umlaufenden Röhren und darüber angeordneten Leitvorrichtungen, da durch gekennzeichnet, dass quer über das Röhrenbett. (2) hinweg Leitbleche oder Leitrohre (8) in wech selnder Schrägrichtung mit einem Durchlass (8a) am freien Ende der Leitrohre angeordnet sind. ÜNTERANSPRUCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitrohre (8) innerhalb eines über das Röhrenbett (2) in dessen Längsrichtung, von Hand oder mechanisch hin und her bewegten Schlittens (9) angeordnet sind, dessen Stirnseiten mit der Breitseite aufliegende quergerichtete Leisten (10) bilden, deren Aussenkanten angeschärft sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hin- und Herbewegung der Leitrohre (8) beziehungsweise des Schlittens derselben durch Exzenter- oder Kur belantrieb erfolgt, der vom Antrieb der umlaufenden Rohre abgeleitet wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hin- und Herbewegung der Leitrohre (8) beziehungs weise des Schlittens derselben über die längsbeweg lichen seitlichen Schilde (3) des Rohrbettes (2) erfolgt, wobei die Schilde ihren Antrieb unter Zwischenschal tung von Antriebsmitteln vom Motor der Vorrich tung erhalten. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Leitrohren (8) beziehungsweise deren Schlitten (9) ein Wehr oder Kamm (7) mit breitgestellten elasti schen Zinken vorgeschaltet ist.
CH358271D 1957-07-23 1958-06-09 Vorrichtung zum Entstielen von Obst CH358271A (de)

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