CH358290A - Mittels eines Druckmittelarbeitszylinders zu betätigende Umschaltvorrichtung, insbesondere für Wendeschaltgetriebe - Google Patents

Mittels eines Druckmittelarbeitszylinders zu betätigende Umschaltvorrichtung, insbesondere für Wendeschaltgetriebe

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CH358290A
CH358290A CH358290DA CH358290A CH 358290 A CH358290 A CH 358290A CH 358290D A CH358290D A CH 358290DA CH 358290 A CH358290 A CH 358290A
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CH
Switzerland
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clutch
lever
switching
switching device
disengaged
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Application number
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Inventor
Scheele Fritz
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Westinghouse Bremsen Ges Mbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
    • F16H2708/02Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes only the toothed wheels remain engaged

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Description


  Mittels eines     Druckmittelarbeitszylinders    zu betätigende     Umschaltvorrichtung,     insbesondere     für    Wendeschaltgetriebe    Es sind mittels eines     Druckmittelarbeitszylinders     zu betätigende Umschaltvorrichtungen, insbesondere  für Wendeschaltgetriebe bekannt, die eine mit dem  Schaltgestänge in Verbindung stehende Kupplungs  einrichtung aufweisen. An solche Umschaltvorrich  tungen wird die Anforderung gestellt, dass sie, z. B.  zum Zweck der Getriebeüberprüfung, von Hand in  die Ausschaltstellung gebracht werden können.

   In  dieser Stellung muss die Kupplungseinrichtung derart       verriegelbar    sein, dass eine irrtümliche Einschaltung  des Druckmittels auf sie und damit auf das Wende  getriebe wirkungslos bleibt. Ferner soll das Wieder  einschalten der Umschaltvorrichtung nur von Hand  möglich sein. Soll die Kupplung bei in     Ausrückstellung     befindlichem Handhebel von Hand wieder eingerückt  werden, so muss dafür     gesorgt    sein, dass das Einrücken  der Kupplung nur stattfinden kann, wenn der druck  mittelbeaufschlagte Kolben die richtige Stellung ein  nimmt.  



  Diese Forderungen sind mit den bekannten Hilfs  einrichtungen an     druckmittelbetätigten    Umschaltvor  richtungen nur zum Teil erfüllbar. Überdies haben die  bekannten Vorrichtungen eine verwickelte Bauart.  



  Die vorliegende Erfindung behebt diese Nachteile  dadurch, dass die eine, drehbar auf einer Schaltwelle  gelagerte Hälfte einer     Klauenkupplung    mittels eines  mit ihr verbundenen Hebels durch den Kolben des  Arbeitszylinders im Bereich eines vorbestimmten  Umschaltwinkels drehbar ist, wogegen die andere  Kupplungshälfte auf der Schaltwelle axial verschieb  bar gelagert ist und unter dem Einfluss von Federn  steht, welche die Tendenz haben, sie in Eingriff mit  der erstgenannten Kupplungshälfte zu halten, und dass  ein Handschalthebel um eine an der Schaltwelle  sitzende Querachse schwenkbar gelagert ist und derart  mit der axial verschiebbaren Kupplungshälfte in    Eingriff steht, dass diese durch Schwenken dieses  Hebels ein- und     ausrückbar    ist, welcher mit einem  Arm versehen ist,

   der mit einem Sperrglied derart  zusammenarbeitet, dass er bei ausgerückter Kupplung  blockierbar ist und der derart geführt ist, dass ein       Wiedereinrücken    der Kupplung nur in derjenigen  Drehlage beider Kupplungshälften relativ zueinander  möglich ist, die diese beim Ausrücken einnahmen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.       Fig.    1 zeigt eine Vorderansicht und       Fig.    2 eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung.       Fig.3    zeigt einen     Längsmittelschnitt    durch die  Kupplungshälften.  



  Die dargestellte Umschaltvorrichtung für ein  Wendeschaltgetriebe weist einen Schaltzylinder 1 auf,  der     mit    Luftanschlüssen 2 und 3 versehen ist, die zu  einem nicht dargestellten pneumatischen Wendeschal  ter führen. Durch die Anschlüsse 2 und 3 wird bei  Schaltungen vom Wendeschalter je die eine oder andere  Kolbenseite des im Schaltzylinder verschiebbaren  Schaltkolbens     beaufschlagt.    Eine an sich bekannte,

    oberhalb des Schaltzylinders 1 angebrachte pneuma  tische     Rückmeldevorrichtung    4 dient sowohl zur An  zeige der Stellung des Schaltkolbens aus auch zur  Steuerung von Sperreinrichtungen für den Schalt  kolben und für den     Fahrschalter    durch Belüftung einer       mit    einem Fahrventil in Verbindung stehenden Lei  tung B. Die     Luftzufuhrleitung    7 wird von einem nicht  dargestellten Luftbehälter gespeist. An der Rückmelde  vorrichtung 4 sind ferner zwei elektrische Schalter 5  und 6 vorgesehen, die eine Überwachung der Steuerung  des Schaltkolbens über Kontrollampen ermöglichen.  



  Der untere Mantelteil des Schaltzylinders 1 weist  eine Öffnung auf, durch die ein durch den Schalt  kolben schwenkbarer Schalthebel 9 hindurchgeführt,      dessen unterer Endteil als Nabe 10 ausgebildet ist,  die drehbar auf einer Schaltwelle 11 gelagert ist, deren  Achse die Schwenkachse des Hebels 9 bildet. Diese  Nabe 10 weist Klauen auf und bildet die eine Hälfte  einer     Klauenkupplung.    Die Klauen der anderen  Kupplungshälfte sitzen an einer mit einer Innenver  zahnung nach Art einer Keilverzahnung versehenen  Schiebemuffe 12, die auf dem     mit    Gegenzähnen der  Keilverzahnung ausgestatteten, im Durchmesser hinten       flanschartig    vergrösserten Kopfstück l la der drehbaren  Schaltwelle 11 axial verschiebbar gelagert ist.

   An der  Schiebemuffe 12 greifen in gleicher peripherer Ver  teilung axiale Druckfedern 13 an, die     andernends    am  Flansch des Kopfstückes     lla    abgestützt sind und die       Tendenz    haben, die Klauen der Schiebemuffe 12 in  Eingriff mit der Nabe 10 zu halten.  



  In einem Lagerauge 14 des Kopfstückes     lla    ist  mittels eines Bolzens 15 ein Handhebel 16 schwenk  bar gelagert, dessen unteres Ende     gabelförmig    ge  staltet ist, wobei die Gabel die Schiebemuffe 12 umfasst.  Die geschlitzten Enden 16a der Gabelschenkel des  Handhebels 16 umgreifen je einen radialen Zapfen 12a  der Schiebemuffe 12, so dass eine Schwenkbewegung  des Handhebels 16 um den Bolzen 15 eine axiale  Verschiebung der Schiebemuffe 12 in der einen oder  andern     Richtung    bewirkt.  



  Am Handhebel 16 sitzt ein Arm 17, der, wie weiter  unten erläutert wird, in ein am Zylindergehäuse 1  befestigtes Sperrglied 18     einrastbar    ist.  



  Oberhalb des Sperrgliedes 18 sitzt am Handhebel  16 eine Steuerleiste 19, die ein Kurvenstück 20 zur  Betätigung der Kontrollschalter 5 und 6 trägt.  



  Bei     Beaufschlagung    einer Kolbenseite des im Zylin  dergehäuse 1 verschiebbaren Schaltkolbens wird die  Kolbenbewegung auf den Schalthebel 9 im Sinne  einer Schwenkbewegung desselben übertragen, wobei  die Kupplungshälfte 10 über die mit ihr in Eingriff  befindliche Schiebemuffe 12 die Schaltwelle 11 in  einem Ausmass     dreht,    das notwendig ist, um eine  Umschaltung des Wendegetriebes durchzuführen.  



  Dabei wird durch den Flansch des Kopfstückes 11a  auch der Handhebel 16 mitgenommen, der mittels  der Steuerleiste 19 und des Kurvenstückes 20 einen  der Kontrollschalter 5 bzw. 6 für die optische Anzeige  über die vollzogene Umschaltung betätigt. Hierbei       nimmt    der Handhebel 16 die in     Fig.    2 in ausgezogenen  Linien dargestellte äussere Schwenklage ein, in welcher  die     Klauenkupplung    eingerückt ist.  



  Soll die Kupplung von Hand ausgerückt werden,  so wird der Handhebel 16, bezogen auf     Fig.2,    in  Gegenuhrzeigerrichtung um den Lagerbolzen 15  so weit geschwenkt, bis er die in     Fig.2    in gestrichelten  Linien dargestellte Schwenklage 16' einnimmt, in  der sich der freie Endteil seines Armes 17 vor der  Quernut 18b des Sperrgliedes 18 befindet. Dabei schiebt  die Gabel 16a über die Zapfen 12a die     Schiebemuffe    12  aus den     Klauen    der Kupplungshälfte 10 heraus,  wodurch die Nabe 10 samt dem Schalthebel 9 von  der Schaltwelle 11 abgeschaltet wird. Jetzt kann das  Getriebe von Hand mittels des Handhebels 16 umge-    schaltet werden, ohne dass der Kolben im Zylinder 1  mitbewegt wird.  



  Zum Zwecke der Getriebeüberprüfung muss die  Kupplung in ausgerücktem Zustand     verriegelbar    sein.  Da die auf den Handhebel 16 einwirkenden Federn 13  die Tendenz haben, die Schiebemuffe 12 selbsttätig  wieder in Eingriff mit der Nabe 10 zu bringen, wird  zur Verhinderung der Kupplungseinrückung der  Handhebel 16, bezogen auf     Fig.    1, im Uhrzeigersinn  in seine Mittellage zurückgeschwenkt, wobei das  obere Ende seines Armes 17 durch die Quernut 18b  läuft und unter dem Einfluss der Federn 13 selbst  tätig in eine mittlere Verbreiterung 18a dieser Nut  einrastet.

   Hierbei nimmt der Handhebel 16 die in       Fig.2    in gestrichelten Linien dargestellte Lage 16"  ein, in welcher die Kupplungshälfte 12 noch ausser  Eingriff mit der Kupplungshälfte 10 steht und gegen  Einrücken gesichert ist.  



  Die Länge des Sperrgliedes 18 ist so bemessen,  dass der Arm 17 nur in den beiden Endstellungen der  Schaltwelle 11 vollständig aus der Nut 18b heraus  gelangt. Ferner ist die Breite des Sperrgliedes 18 und  dessen Lage derart vorgesehen, dass der Arm 17  nur bei eingerückter Kupplung genügend Spiel gegen  über dem Längsrand des Sperrgliedes hat, um Schwenk  bewegungen um die Achse der Welle 11 zu ermöglichen.  Infolgedessen ist ein Ausschalten der Kupplung nur  in den beiden Endstellungen der Schaltwelle 11 mög  lich.

   Ferner ist der Drehwinkel der Schaltwelle 11  vom     Zahnteilungswinkel    der     Klauenkupplung    ver  schieden, so dass es nicht möglich ist, nach Ausrücken  der Kupplung in der einen Endlage der Welle 11  und anschliessender Überführung der letzteren mittels  des     Druckluftzylinders    1 in die andere Endlage, die  Kupplung wieder einzurücken, ohne vorher den Hand  hebel 16 ebenfalls auf die andere Seite zu bringen  oder die Welle wieder in die Ausgangslage zurück  zudrehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mittels eines Druckmittelarbeitszylinders zu be- tätigende Umschaltvorrichtung, insbesondere für Wen deschaltgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die eine, drehbar auf einer Schaltwelle (11) gelagerte Hälfte (10) einer Klauenkupplung mittels eines mit ihr verbundenen Hebels (9) durch den Kolben des Arbeitszylinders (1) im Bereich eines vorbestimmten Umschaltwinkels drehbar ist, wogegen die andere Kupplungshälfte (12) auf der Schaltwelle axial ver schiebbar gelagert ist und unter dem Einfluss von Federn (13) steht, welche die Tendenz haben, sie in Eingriff mit der erstgenannten Kupplungshälfte (10) zu halten, und dass ein Handschalthebel (16) um eine an der Schaltwelle (11) sitzende Querachse (15)
    schwenkbar gelagert ist und derart mit der axial ver schiebbaren Kupplungshälfte (12) in Eingriff steht, dass diese durch Schwenken dieses Hebels (16) ein- und ausrückbar ist, welcher mit einem Arm (17) versehen ist, der mit einem Sperrglied (18) derart zu sammenarbeitet, dass er bei ausgerückter Kupplung blockierbar ist und der derart geführt ist, dass ein Wiedereinrücken der Kupplung nur in derjenigen Drehlage beider Kupplungshälften (10, 12) relativ zueinander möglich ist, die diese beim Ausrücken einnahmen. UNTERANSPRUCHE 1.
    Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Sperrglied (18) und der Arm (17) so bemessen sind, dass die Handaus kupplung nur in den beiden Enddrehlagen der Schalt welle (11) möglich ist, und dass das Sperrglied (18) eine Einrastvertiefung (18a) aufweist, mit welcher der Arm (17) in der Blockierlage des Handhebels (16) in Eingriff steht. 2. Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel der Schaltwelle (11) vom Zahnteilungswinkel der Klauen kupplung verschieden ist. 3.
    Umschaltvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie zur Fernanzeige der Handhebelstellung dienende Stromschlussstücke (5, 6) aufweist, mit denen der Handhebel (16) in seinen beiden Schwenkendlagen zusammenarbeitet.
CH358290D 1957-01-19 1957-11-19 Mittels eines Druckmittelarbeitszylinders zu betätigende Umschaltvorrichtung, insbesondere für Wendeschaltgetriebe CH358290A (de)

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