CH358339A - Kippwagen für das Bündeln und den Transport von Holzstücken - Google Patents
Kippwagen für das Bündeln und den Transport von HolzstückenInfo
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Description
Kippwagen für das Bündeln und den Transport von Holzstücken Die Erfindung betrifft einen Kippwagen für das Bündeln und den Transport von Holzstücken. Der selbe zeichnet sich gemäss der Erfindung aus durch Tragmittel zum Aufstapeln von losen Holzstücken, durch ein Zugorgan, das um die aufgestapelten Holz stücke herum gelegt werden kann, und durch eine Spannvorrichtung, mit welcher das um die Holz stücke herumgelegte Zugorgan gespannt werden kann, um die Holzstücke im Kippwagen selbst zu bündeln. Dadurch ergibt sich der grosse Vorteil, dass das Holz nicht zuerst gebündelt und dann als Bündel auf einen Wagen geladen oder auf eine mit einem Spe zialfahrzeug zu befördernde Palette gelegt werden muss, um an seinen Lager- oder Verladeplatz trans portiert zu werden. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. <B>1</B> ist eine Seitenansicht des Kippwagens in seiner Ruhelage<B>;</B> Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. <B>1</B> Fig. <B>3</B> zeigt links bzw. rechts<B>je</B> eine Teilansicht von vorne bzw. hinten des Wagens in seiner Fahr lage<B>;</B> Fig. 4 und<B>5</B> zeigen in grösserem Masstabe die Spannvorrichtung zum Bündeln der geladenen Holz stücke in zwei verschiedenen Stellungen. Das aus Stahlrohren zusammengeschweisste Ge stell des dargestellten Kippwagens für das Bündeln und den Transport von Holzstücken weist zwei in zueinander parallelen Vertikalebenen angeordnete Tragbügel<B>1</B> auf, deren Schenkel 2 nach oben gerichtet sind. Die Joche<B>3</B> der Tragbügel<B>1</B> sind halbkreis förmig und unten durch Streben 4,<B>5</B> mit einer Achse <B>6</B> fest verbunden, auf deren Enden zwei gunimi- bereifte Laufräder<B>7</B> mittels nicht dargestellter Kugel lager gelagert sind. An jeder Strebe 4 und am zu geordneten Tragbügel<B>1</B> ist auf der hinteren Seite des Kippwagens ein Kippbügel <B>8</B> befestigL Die beiden Kippbügel <B>8</B> sind durch eine Traverse<B>9</B> miteinander verbunden. An der vorderen Seite der Tragbügel<B>1</B> sind an den Stellen<B>10</B> und mittels Streben<B>11</B> zwei Stangen 12 befestigt, deren freie Enden zu Handgriffen<B>13</B> abgebogen sind. An den Stangen 12 sind zwei Ab- stützbügel 14 befestigt, die durch eine Traverse<B>15</B> miteinander verbunden sind. Auf einer Seite des Wagens ist eine Holzwand<B>16</B> vorgesehen, die nur in Fig. <B>3</B> dargestellt ist -und die mittels zweier Haltebügel<B>17</B> und<B>18</B> an einem der Tragbügel<B>1</B> befestigt ist, und zwar so, dass sie in einigem Abstand auf der Aussenseite dieses Bügels und parallel zur Bügelebene liegt. Das Seitenprofil der Wand<B>16</B> entspricht demjenigen der Tragbügel. Die vorderen Schenkel 2 der Tragbügel<B>1</B> sind durch eine starke Traverse<B>19</B> miteinander verbun den, an deren Mitte eine Spannvorrichtung 20 ange bracht ist, die in Fig. 4 und<B>5</B> näher dargestellt ist. Die Spannvorrichtung 20 weist einenHebe121 auf, der um einen Zapfen 22 schwenkbar ist, welcher an zwei in der Mitte der Traverse<B>19</B> vorgesehenen La gerlappen<B>23</B> angebracht ist. Der am Zapfen 22 an- gelenkte Endteil des Hebels 21 bildet einen halbkreis- fönnigen Bogen 24, der so gross ist, dass die Tra verse<B>19</B> von demselben umfasst werden<U>kann.</U> Beim in den geraden Hebelteil übergehenden Ende des Bogens 24 ist ein halbkreisförmiger Schwenkbügel<B>25</B> am Hebel 21 angelenkt, und zwar mittels eines Zap fens<B>26,</B> wobei der Hebel 21 in einem Längsschlitz des Schwenkbügels<B>25</B> bewegbar ist. Am anderen Ende des Schwenkbügels<B>25</B> befindet sich ein Zapfen <B>27,</B> an welchem über ein Kettenglied<B>28</B> ein Haken <B>29</B> angebracht ist. Mit<B>30</B> ist ein Zugorgan bezeich net, das einerseits am Haken<B>28</B> eingehängt und an dererseits an einem ortsfesten Haken<B>31</B> befestigt ist, der an der Traverse<B>19</B> vorgesehen ist. An letzterer ist ausserdem noch ein Vorsprung<B>32</B> vorgesehen, an welchen ein Kettenglied angehängt werden kann. Das Zugorgan<B>30</B> besteht grösstenteils aus einem Stahl seil, aber in der Nähe seines einen Endes aus einer kurzen, nicht dargestellten Kette und der Haken<B>28</B> ist in eines der Glieder dieser Kette eingehängt. Der beschriebene Kippwagen wird wie folgt be nützt: Holzstücke, Spreissel, Knüppel usw. werden mit tels einer Kreissäge oder dergleichen auf gleiche Länge abgeschnitten und lose in die Tragbügel des Kippwagens eingefüllt, so dass sie quer über den Tragbügeln liegen und mit einem Ende an der Wand <B>16</B> anschlagen. In den Fig. <B>1</B> und 2 ist nur ein einziger Hol7knüppel angedeutet und mit<B>33</B> bezeichnet. Man füllt den Kippwagen mit Holzstücken, bis letztere einen zylindrischen Raum mit angenähert kreisför migem Profil 34 ausfüllen. Nun wird das am orts festen Haken<B>31</B> befestigte Zugorgan<B>30</B> um die auf gestapelten Holzscheite herumgelegt und satt mittels eines seiner Kettenglieder in den Haken<B>29</B> einge hängt, wobei sich die Spannvorrichtung in der Ruhe lage nach Fig. <B>5</B> befindet. Indem 'man den Hebel 21 im Uhrzeigersinne in die Lage nach Fig. 4 verschwenkt, wird das Zugorgan <B>30</B> gespannt. In dieser Lage des Hebels ist die Spann vorrichtung selbstsperrend, weil der am Haken<B>29</B> wirkende Seilzug, in dessen Richtung sich die Zapfen <B>26</B> und<B>27</B> einstellen, auf der anderen Seite des Zap fens 22 hindurchgeht als in Fig. <B>5.</B> Der Seilzug wird also bestrebt sein, den Hebel 21 im Uhrzeigersinne noch weiter zu verschwenken, so dass der Bogen 24 auf der Traverse<B>19</B> zum Anschlag kommt. Wenn der Seilzug durch den Zapfen 22 hindurchgeht, befindet sich der Hebel 21 m; labiler Kipplage. Wenn die Spannung für das Bündeln der einge legten Holzstücke noch nicht genügt, wird ein Ket tenglied des Zugorganes am Vorsprung<B>32</B> angehängt, worauf man den Hebel 21 wieder in die Lage nach Fig. <B>5</B> zurückführt und den Haken<B>29</B> in ein weiteres Kettenglied einhängt, so dass das Zugorgan<B>30</B> noch um einen Schritt weiter gespannt werden kann, usw. Wenn das Zugorgan<B>30</B> fest angezogen, die Holz stücke also fest zusammengespannt worden sind, wird das von ihnen gebildete Bündel mit einem Bindeseil oder einem Stahldraht in bekannter Weise fest<B>zu-</B> sammengebunden, worauf das Zugorgan<B>30</B> gelöst werden kann. Nun kann der Kippwagen an den Lager- oder Verladeort der Holzbündel gezogen oder gestossen werden. Durch Hochschwenken der Stangen 12 an den Handgriffen<B>13</B><U>kann</U> dann der Wagen über die Kippbügel <B>8</B> gekippt werden, so dass das Holzbündel aus den Tragbügeln<B>1</B> herausfällt. Vorzugsweise ist der Wagen so dimensioniert, dass jedes in ihm hergestellte Bündel einen Ster Holz enthält. Der beschriebene Kippwagen eignet sich ins- besondere für die Bündelung und den Transport von den üblicherweise in der Papierindustrie verwendeten Holzscheiten.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Kippwagen für das Bündeln und den Transport von Holzstücken, gekennzeichnet durch Tragmittel <B>(1)</B> zum Aufstapeln von losen Holzstücken, durch ein Zugorgan<B>(30),</B> das um die aufgestapelten Holz stücke herum gelegt werden kann, und durch eine Spannvorrichtung (20), mit welcher das um die Holz stücke herumgelegte Zugorgan gespannt werden kann, um die Holzstücke im Kippwagen selbst zu bündeln.UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Kippwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er zwei als Tragmittel dienende, in zueinander parallelen Ebenen angeordnete Trag bügel<B>(1)</B> aufweist, deren Schenkel (2) nach oben ge richtet und deren Joche<B>(3)</B> halbkreisförmig sind, wo bei auf der Aussenseite einer dieser Bügel und in einem gewissen Abstand von demselben eine zur Ebene dieses Bügels parallele Wand<B>(16)</B> vorgesehen ist, die beim Aufstapeln der Holzscheite als An schlag für dieselben verwendbar ist. 2.Kippwagen nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbügel<B>(1)</B> über Streben (4,<B>5)</B> auf einer Laufradachse <B>(6)</B> abgestützt sind und dass zwei zumKippen desWagens dienendeKippbügel <B>(8) je</B> an einer Strebe (4) und einem Tragbügel<B>(1)</B> befestigt sind.<B>3.</B> Kippwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (20) einen Hebel (21) aufweist, der über einen Schwenkbügel <B>(25)</B> mit dem genannten Zugorgan<B>(30)</B> beim einen Ende dieses Zugorganes verbindbar ist und der für das Spannen des letzteren durch eine Kipplage in eine Spannlage schwenkbar ist, in der eine Selbst sperrung der Spannvorrichtung stattfindet. 4.Kippwagen nach Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Spannorgane (21, <B>25)</B> der Vorrichtung (20) an einer die beiden Trag bügel<B>(1)</B> verbindenden Traverse<B>(19)</B> angebracht sind und dass der auf der Schwenkachse (22) sitzende Endteil des Hebels (21) Bogenform (24) aufweist, wobei der Bogen in der Selbstsperrlage der Vorrich tung an der Traverse<B>(19)</B> anliegt. <B>5.</B> Kippwagen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er mit zwei zum Ziehen und Stossen des Wagens dienenden Stangen (12) ver sehen ist, die ebenso wie die Tragbügel<B>(1),</B> die Stre ben (4,<B>5),</B> die Kippbügel <B>(8)</B> und die Traverse<B>(19)</B> aus Rohren bestehen.
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