CH358358A - Putzstock zum Reinigen von Feuerwaffen - Google Patents

Putzstock zum Reinigen von Feuerwaffen

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CH358358A
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CH
Switzerland
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cleaning
rod
cleaning rod
tube
firearms
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English (en)
Inventor
Krattiger Hermann
Original Assignee
Rauchenstein August
Krattiger Hermann
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Publication date
Application filed by Rauchenstein August, Krattiger Hermann filed Critical Rauchenstein August
Publication of CH358358A publication Critical patent/CH358358A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A29/00Cleaning or lubricating arrangements
    • F41A29/02Scrapers or cleaning rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Putzstock zum Reinigen von    Feuerwaffen   Die Erfindung betrifft einen Putzstock zum Reinigen von    Feuerwaffen   mit mehreren miteinander    in   Verbindung stehenden Gliedern, die aus je zwei koaxial ineinander angeordneten Teilen gebildet sind. 



  Ein bekannter Putzstock weist eine Anzahl Rundstäbe auf, von denen jeder    einerends   eine Vertiefung mit Innengewinde und    andernends   eine im Durchmesser abgesetzte Verlängerung mit Gewinde aufweist, welche    Verlängerung   in das Innengewinde des benachbarten Gliedes einzuschrauben ist. Das vorderste Glied ist mit einem Putzkörper oder    einer   Bürste, das hinterste Glied mit einem Griff verbunden. Dieser Putzstock hat den Nachteil, dass die Zusammensetzung desselben aus den voneinander unabhängigen Gliedern und das Zerlegen nach dem Gebrauch verhältnismässig viel Zeit beanspruchen, die Gewindeteile gerne abbrechen und dass    einzelne   Glieder leicht verloren werden. 



  Ein weiterer bekannter Putzstock ist aus Gliedern in der Form von Röhrchen gebildet, durch welche eine Schnur gezogen ist. Die Glieder lassen sich zur Bildung eines Stabes miteinander in Verbindung bringen und in dieser Stellung durch Anziehen der Schnur am Ende mit dem Griff feststellen. In der Praxis hat es sich gezeigt, dass sich die Schnur mit der Zeit streckt und ein straffes Anziehen erschwert oder verunmöglicht ist. Häufig aber    zerreisst   die Schnur nach mehr oder weniger langem Gebrauch, wodurch der Putzstock unbrauchbar wird.

   Es hat sich ferner gezeigt, dass ein solcher Putzstock nicht die gewünschte Stabilität während des Gebrauchs aufweist, da sich die Röhrchen leicht aus der Form bringen lassen und sich verkrümmen, insbesondere wenn beim Gebrauch die axiale Führung in bezug auf den Lauf des zu reinigenden Gewehres zu wün-    schen   übrig lässt, so dass es    vorkommen      kann,   dass der Putzstock unbrauchbar wird. 



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde vorgeschlagen, die    einzelnen   Glieder des Putzstockes aus zwei    zueinander   koaxialen Teilen zu bilden und die inneren Teile derselben unter sich durch Schienen gelenkig zu verbinden. Zu diesem Zweck hat man die    inneren,   aus Rundstäben bestehenden Gliederteile an den Enden mit einem    Querschlitz   zur Aufnahme der Schienen versehen und die Schienenenden    mittels   eines    Stiftes   schwenkbar befestigt. Es hat sich aber gezeigt, dass ein solcher Putzstock ebenfalls schwere Nachteile aufweist. Die Enden der Stäbe sind durch die Schlitze geschwächt.

   Bei einer Drehung des Putzstockes während des Gebrauchs tritt bei erhöhtem Kraftaufwand durch Verwindung leicht eine Verkrümmung der    Verbindungsschienen   auf, so dass der Putzstock nicht mehr zusammengelegt werden    kann,   oder es werden die    Haltestifte,   die zur Befestigung der Schienenenden in den    Stabenden   verwendet worden    sind,   verkrümmt oder herausgerissen, insbesondere wenn der Widerstand beim Herausziehen des Putzstockes aus dem Gewehrlauf ein bestimmtes Mass übersteigt. Diese Mängel sind durch die Konstruktion bedingt und lassen sich nicht beseitigen, da die Haltestifte und Verbindungsschienen in ihren Abmessungen nicht nach    Belieben   vergrössert werden können. 



  Der erfindungsgemässe Putzstock unterscheidet sich von den bekannten Ausführungsformen zwecks Vermeidung der genannten Nachteile dadurch, dass die Verbindungsmittel    zwischen   den inneren Teilen der Glieder flexibel sind. 



  In der Zeichnung ist ein    Ausführungsbeispiel   des    Erfindungsgegenstandes   dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Fig.   1 zeigt einen zum Reinigen von Gewehrläufen bestimmten Putzstock bei Nichtgebrauch in zusammengelegtem Zustand, während die    Fig.   2 bis 4    Einzelteile   dieses Putzstockes in grösserem    Mass-      stab   zeigen. 



  Dar Putzstock ist aus einzelnen Gliedern aufgebaut, die je aus einem Röhrchen 1a,    1b,      lc   gebildet sind. Das hintere Röhrchen    1c   umschliesst einen Stab 2, dessen eines Ende ein    Gewinde   trägt, während das andere    Stabende   mit einer Vertiefung 3 versehen ist. An den mit dem Gewinde versehenen Teil 2a des Stabes 2 schliesst eine Verlängerung 4 mit einer als Anschlag wirkenden Verbreiterung 5 an. Diese Verlängerung 4 ist längsverschiebbar in der Vertiefung eines Griffes 6, deren äusseres Ende mit einem Innengewinde versehen ist, in die eine Hülse 7 mit einem Innen- und einem Aussengewinde eingeschraubt ist.

   Das über den Griff 6 vorstehende Ende der Hülse 7 besitzt eine Vertiefung 8 zur Aufnahme des Endes des Röhrchens    lc.   In der in    Fig.   2 gezeigten Stellung des Stabes 2 in bezug auf den Griff 6 ist das Gewinde des    Stabteils   2a in das Innengewinde 9 der Hülse 7 eingeschraubt. Durch Drehung des Griffes 6 in der einen Drehrichtung bei stillstehendem Stab 2 lässt sich die Wirkungsverbindung zwischen der Hülse 7 und dem Stab 2 lösen und der Griff so weit    axial   verschieben, bis die Verbreiterung 5 an das innere Ende der Hülse 7 anzuliegen kommt. In dieser Stellung der Teile lässt sich der Putzstock in die in    Fig.   1 gezeigte zusammengelegte Form bringen. 



  In die    Vertiefung   3 des einen    Stabendes   ist ein Stück eines    flexiblen   Stahlkabels 11 eingesetzt und befestigt. Die Verbindung zwischen dem Stahlkabel und dem    Stabende   kann durch Zusammenpressen des    Stabendes,   durch Schweissen, Löten oder mittels Klemmittel vorgenommen werden. Das andere Ende des    Stahlkabels   11 ist in das eine Ende eines Röhrchens 12    eingesetzt   und im letzteren in analoger Weise festgemacht. Das Röhrchen 12    liegt   längsverschiebbar im Röhrchen l b, dessen Durchmesser gleich ist dem Röhrchen    1b   des dritten    Gliedes   sowie den    Aussendurchmessern   der Röhrchen la und 1c.

   An Stelle der Röhrchen 12 können auch Stäbe mit je einer Vertiefung in jedem Ende vorgesehen sein. 



  Ausser dem hintersten und dem vordersten Glied sind zwei an sich gleiche Zwischenglieder mit je einem Röhrchen 1 b vorgesehen, die unter sich und mit den    Endgliedern   über Stahlkabel 11 als flexible Verbindungsmittel verbunden sind. Die Zahl dieser    Zwischenglieder   kann auch grösser als zwei sein. Das vorderste    Glied      schliesst   in seinem Röhrchen la einen Stab 13 ein, der axial    unverschiebbar   ist und am einen Ende eine Vertiefung 1 zur Aufnahme des Stahlkabels 11 besitzt. Mit dem anderen Ende des Stabes 13 ist ein bekannter Putzkörper 15 mit einem Gewinde am freien Ende für den Anschluss einer nicht gezeichneten Bürste drehbar aber nicht axial verschiebbar verbunden. 



  Zur Ingebrauchnahme des Putzstockes werden die Einzelglieder axial ausgerichtet, das Röhrchen l b des zweitvordersten Gliedes auf den Stab 13 aufgeschoben und in analoger Weise das Röhrchen    1b   des zweithintersten Gliedes über das Röhrchen 12, das über sein Röhrchen    lb   vorsteht, geführt sowie das Röhrchen 1 c des hintersten Gliedes aufgeschoben. Alsdann wird der Griff 6 durch Drehen des aus den einzelnen    Gliedern   gebildeten Stockes auf das Gewinde des    Stabteils   2a aufgeschraubt, worauf der Putzstock zum Gebrauch zur Verfügung steht.

   Die Röhrchen la und    1b   sind etwas kürzer gehalten als die sie enthaltenden inneren Teile 12 bzw. 13, derart, dass nach erfolgter Herstellung der Verbindung zwischen dem Griff 6 und dem Stab 2 der Putzstock als fester Stab vorliegt und die einzelnen Glieder gegen jede axiale Verschiebung vollständig gesichert und festgestellt sind.

   Dadurch, dass die Einzelglieder aus zwei koaxialen Teilen gebildet sind, erhält der Putzstock während des Gebrauchs, d. h. während der Reinigung eines Gewehrlaufes, die erforderliche    Steifig-      keit,   um seine Form auch dann zu bewahren, wenn er beim Einstossen des mit einem Putzlappen oder dergleichen umwickelten Putzkörpers oder der mit dem letzteren verbundenen Putzbürste in einen Gewehrlauf oder beim Herausziehen aus dem letzteren nicht genau axial geführt wird oder werden kann. Die Stahlkabel 11 als Verbindungsmittel zwischen den Einzelgliedern sind sowohl flexibel als auch auf    Torsion      beanspruchbar   und bleiben auch nach längerem Gebrauch unverändert, wodurch der Putzstock eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer erhält.

   An Stelle der Stahlkabel 11 können als Verbindungsmittel zwischen den einzelnen Gliedern auch andere flexible Organe mit praktisch    unveränderbaren   Eigenschaften wie Saiten, armierte Kunststoffe in Drahtform usw. vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Putzstock zum Reinigen von Feuerwaffen mit mehreren miteinander in Verbindung stehenden Gliedern, die 'aus je zwei koaxial ineinander angeordneten Teilen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel zwischen den inneren Teilen der Glieder flexibel sind.
CH358358D 1958-07-14 1958-07-14 Putzstock zum Reinigen von Feuerwaffen CH358358A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH358358T 1958-07-14

Publications (1)

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CH358358A true CH358358A (de) 1961-11-15

Family

ID=4511885

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CH358358D CH358358A (de) 1958-07-14 1958-07-14 Putzstock zum Reinigen von Feuerwaffen

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