CH358365A - Selektivrufverfahren, bei dem Impulsabstände als Wahlkriterien benützt werden, und Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Selektivrufverfahren, bei dem Impulsabstände als Wahlkriterien benützt werden, und Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH358365A
CH358365A CH358365DA CH358365A CH 358365 A CH358365 A CH 358365A CH 358365D A CH358365D A CH 358365DA CH 358365 A CH358365 A CH 358365A
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CH
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pulse
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Inventor
Heinrich Dipl Ing Koenig
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Siemens Ag Albis
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/022Selective call receivers
    • H04W88/025Selective call decoders
    • H04W88/028Selective call decoders using pulse address codes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


      Selektivrufverfahren,    bei dem Impulsabstände als     Wahlkriterien    benützt werden,  und Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Selektivruf-          verfahren,    bei dem die Auswahl eines bestimmten  Empfängers durch eine einem     Anfangshnpuls    fol  gende Gruppe von Wahlimpulsen, deren Abstände  als Wahlkriterien benützt werden, erfolgt, und eine  Einrichtung zum Empfang von nach diesem Verfah  ren gegebenen Rufzeichen.  



  Bekannte     Selektivrufverfahren,    bei denen die  Länge von Impulsen oder Impulspausen zur Auswahl  einer von mehreren Empfangsstationen benützt wer  den, arbeiten in der Weise, dass zunächst ein An  fangsimpuls von grösserer Länge als alle folgenden  gegeben wird. Hierdurch werden alle Empfangsstatio  nen in den Bereitschaftszustand gebracht. Nunmehr  wird in der Sendestation und in den Empfangssta  tionen gleichzeitig der selbsttätige Ablauf eines aus  Impulsen oder Impulspausen bestimmter Einzellänge  bestehenden Rufzeichens ausgelöst, wodurch am  Ende des Wahlvorganges in derjenigen Empfangs  station ein akustisches     und/oder    optisches Signal aus  gelöst wird, deren Eigensignal mit dem empfangenen  Rufzeichen übereinstimmt.

   Das Rufzeichen bestehe  beispielsweise aus drei Wahlkriterien, nämlich drei  Impulsen bestimmter Länge. Mit dem Aufhören des  ersten dieser Impulse fallen alle diejenigen Empfangs  stationen in ihren Ruhestand zurück, bei denen eine  andere Impulslänge für den ersten Impuls eingestellt  ist. Dasselbe wiederholt sich am Ende des zweiten  und dritten Impulses, so dass nach Beendigung des  Rufzeichens nur eine bestimmte Empfangsstation im  Bereitschaftszustand bleibt, bei der sämtliche Impuls  längen des Eigensignals mit     denjenigen    des gesen  deten Rufzeichens übereinstimmen.  



  Bei den bekannten Verfahren dieser Art erfolgt  die     übertragung    der einzelnen     Wahlkriterlen    mit  Zwischenpausen, die innerhalb einer begrenzten Zeit-         dauer    beliebig lang sein können. Dieser Umstand  bedingt bei den Empfangsstationen besondere Mittel  zur Umschaltung der die     hnpulslängen    des Eigen  signals bestimmenden Organe und zur     Speicherung     des die Koinzidenz der Impulslänge jedes Wahlkrite  riums anzeigenden Signals. Ferner sind Mittel erfor  derlich, die den Empfänger abschalten,<B>d.</B> h. die  Speicherung löschen, wenn die Wahl -unterbrochen  wird.  



  Dieser zusätzliche Aufwand lässt sich vermeiden,  wenn gemäss den Verfahren nach der Erfindung der  Endimpuls eines Wahlkriteriums zugleich Anfangs  impuls für das     nüchstfolgende    Wahlkriterium. ist und  die Länge der Wahlimpulse höchstens gleich der     Sta-          fenlänge    zwischen zwei wählbaren Impulsabständen  ist. Zur     übertragung    des Rufzeichens kann sowohl  das     Arbeits-    als auch das     Ruhestromprinzip    angewen  det werden, wobei die Wahlimpulse im einen Fall  durch Stromimpulse und im anderen Fall durch  Stromlücken gebildet werden.  



  Die     erfindungsgemüsse    Einrichtung zum Empfang  von nach diesem Verfahren gegebenen Rufzeichen ist  dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit der Zahl  der Wahlkriterien übereinstimmende Anzahl     Impuls-          verzögerungsstufen    mit die Empfangseinrichtung  kennzeichnenden Verzögerungszeiten und eine     Si-          gnalgeberstufe    enthält, welche Stufen über     Koinzi-          denztore    in Kaskade geschaltet sind, und dass die  Wahlimpulse die erste     Impulsverzögerungsstufe    und  die     Koinzidenztore    derart steuern,

   dass den auf die  erste folgenden     Impulsverzögerungsstufen    und der       Signalgeberstufe    nur dann ein     Eingangsimpuls    zuge  führt wird, wenn der Ausgangsimpuls jeder voran  gehenden     Irnpulsverzögerungsstufe    mit einem Wahl  impuls koinzidiert.      Nachstehend wird anhand der beigefügten Zeich  nung als beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes eine Empfangseinrichtung zum  Empfang eines drahtlos übertragenen Rufzeichens  mit zwei Wahlkriterien     beschrieber4    bei der das       Ruhestromprinzip    angewendet wird.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt das Blockschema und       Fig.    2 das vollständige Schaltschema des Emp  fängers<B>;</B> in       Fig.   <B>3</B> sind Impulsdiagramme zur Erläuterung der  Funktion der einzelnen Stufen des Empfängers dar  gestellt.  



       Gemäss    dem in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Blockschema  enthält die Empfangseinrichtung eine     Hochfrequenz-          stufe   <B>1</B> zur Verstärkung des Rufsignals, das in Form  eines     ünpulsmodulierten        Hochfrequenzsig.,nals    mit  einer Trägerfrequenz von z. B.<B>30</B> kHz von der An  tenne 2 aufgenommen wird. Ferner weist die Emp  fangseinrichtung zwei     Impulsverzögerungsstufen   <B>3</B>  und 4 und eine     Signalgeberstufe   <B>5</B> auf, welche Stufen  über     Koinzidenztore   <B>6</B> und<B>7</B> in Kaskade geschaltet  sind.

   Die ankommenden Wahlimpulse steuern die  erste     Impulsverzögerungsstufe   <B>3</B> und über einen     De-          modulator   <B>8</B> die     Koinzidenztore   <B>6</B> und<B>7</B> in der  Weise, dass der zweiten     Impulsverzögerungsstufe    4  und der     Signalgeberstufe   <B>5</B> nur dann ein     Eingangs-          inipuls    zugeführt wird, wenn der Ausgangsimpuls  jeder vorangehenden     Impulsverzögerungsstufe    mit  einem     Wahlünpuls    koinzidiert.

   Die     Signalgeberstafe   <B>5</B>  umfasst einen     Tonfrequenzoszillator    und einen elek  troakustischen Wandler zur Erzeugung eines Ruf  tones.  



  Die Speisung der     Hochfrequenzstufe   <B>1</B> erfolgt  direkt aus der Stromquelle, diejenige der übrigen  Stufen dagegen über einen elektronischen Schalter<B>9,</B>  der durch den Anfangsimpuls des in einem Gleich  richter<B>10</B> gleichgerichteten     Hochfrequenzsignals     geschlossenen und während der Strompausen beim  Wahlvorgang durch einen Speicher geschlossen ge  halten wird. Während der     Ansprechdauer    der     Signal-          geberstufe   <B>5</B> wird von dieser eine den elektronischen  Schalter<B>9</B> im Schliesszustand haltenden Steuerspan  nung abgeleitet.

   Im Ruhezustand der Empfangsein  richtung ist also nur die     Hochfrequenzstufe    in Be  trieb<B>;</B> erst beim Empfang eines Rufsignals werden  die übrigen Stufen eingeschaltet.  



  In     Fig.   <B>1</B> sind die Signalleitungen durch ausge  zogene Linien, die Speiseleitungen durch unterbro  chene Linien und die Steuerleitungen durch strich  punktierte Linien dargestellt.  



  Die schaltungstechnischen Einzelheiten der Emp  fangseinrichtung gehen aus     Fig.    2 hervor.  



  Die     Hochfrequenzstufe    mit dem Transistor     Tl     arbeitet im Ruhezustand der Empfangseinrichtung  im     B-Betrieb    und geht nach dem Einschalten der  übrigen Stufen in den     A-Betrieb    über, so dass der       Ruhestrombedarf    praktisch Null ist. Als Antenne  dient ein     Ferritstab    F, auf dem die Spule     Ll    des auf  die Trägerfrequenz (z. B.<B>30</B> kHz) des Rufsignals  abgestimmten     Eingangsschwingkreises        LI,        CI    ange-    bracht ist.

   Die Güte des Schwingkreises ist     verhältnis-          mässig    niedrig<B>(Q = 1 ...</B> 2) gewählt, um eine mög  lichst verzerrungsfreie     übertragung    der     Hochfre-          quenzimpulse    zu gewährleisten. Die Widerstände     RI     und R2 dienen zur Stabilisierung des     Emitterstromes.     



  Das verstärkte     Hochfrequenzsignal    wird am       Kollektor    des Transistors     Tl    entnommen und über  einen Kondensator<B>C8</B> und eine Diode<B>D2</B> der ersten       Impulsverzöger-ungsstufe    zugeführt. Diese und die  zweite     Impulsverzögerungsstufe    werden durch zwei  gleichartig aufgebaute monostabile     Multivibratoren     mit den Transistoren<B>T3</B> und T4     bzw.   <B>T5</B> und<B>T6</B> ge  bildet. Im Ruhezustand sind die Transistoren T4 und  <B>T6</B> leitend.

   Die Glieder R9,     Cll    und R16, C14 be  stimmen die Zeitkonstante der Impulsverzögerung,  wobei das     Wertepaar    der Kondensatoren     CII    und  C14 für jeden Empfänger verschieden ist. Die     Emit-          ter    der Transistoren<B>T3 ... T6</B> sind über den gemein  samen     Emitterwiderstand        Rl    mit Erde, verbunden,  zur Erzielung einer über die Widerstände R7     bzw.     R14 angelegten positiven     Vorspannung    an der Basis  der Transistoren<B>T3</B> und<B>T5,</B> um zu verhindern, dass  die     Multivibratoren    von selbst ansprechen.  



  Grundsätzlich ist die Zeitkonstante der Impuls  verzögerung vom     Leckstrom    der Transistoren T4       bzw.   <B>T6</B> abhängig, der seinerseits temperaturabhän  <B>gig</B> ist. Zur Temperaturkompensation wird über die  Widerstände R9     bzw.    R16 eine Spannung eingeführt,  die dem gleichen Temperaturgesetz folgt wie der       Leckstrom.    Dadurch wird die Zeitkonstante von der  Temperatur unabhängig. Die Kompensationsspannung  wird an einem Widerstand R21 abgegriffen, der im       Kollektorkreis    eines Transistors<B>T7</B> vom gleichen  <B>Typ</B> wie die Transistoren T4 und<B>T6</B> angeordnet ist.  



  Die     Signalgeberstufe    besteht ebenfalls aus einem  monostabilen     Multivibrator    mit den Transistoren<B>T8</B>  und T9, bei dem jedoch die im Ruhestand strom  lose Verstärkungsstufe (T9) als in sich rückgekop  pelter     Tonfrequenz-Oszfllator    ausgebildet ist. Die  Steuerspannung für die andere Verstärkungsstufe  <B>(T8)</B> wird durch Gleichrichtung der     Tonfrequenz-          spannung    gewonnen.

   Der Arbeitswiderstand des     Os-          zillator-Transistors    T9 besteht aus einem durch die  Spule<B>L5</B> und- den Kondensator<B>C22</B> gebildeten  Schwingkreis, dem über eine Diode     DIO    ein Konden  sator<B>C21</B> parallelgeschaltet ist. Der Widerstand R24  dient zur Entladung des Ladekondensators<B>C21</B> und  die Diode<B>D9</B> zur Entkopplung des letzteren von der  Basis des Transistors<B>T8</B> für positive Impulse.<B>L6</B> ist  die mit der Spule<B>L5</B> gekoppelte Rückkoppelungs  spule. Der Rückkoppelungsübertrager<B>L5, L6</B> bildet  zugleich das Erregungssystem eines elektroakusti  schen Wandlers zur Erzeugung des     Ruftones,    dessen  Frequenz beispielsweise<B>3</B>     kHz    beträgt.

   Damit der       Tonfrequenzoszfllator    infolge des     Transistorleckstro-          mes    nicht von selbst     anschwingt,    ist die Basis des  Transistors T9 über den Widerstand R26 positiv vor  gespannt. Die     Vorspannung    wird aus dem     Hochfre-          quenzsignal    durch Gleichrichtung gewonnen. Als      Gleichrichter dient eine aus den Dioden<B>D3,</B> D4 und  den Kondensator<B>C7, C20</B> gebildete     Spannungsver-          dopplerschaltung.     



  Der Ausgang jeder     Impulsverzögerungsstufe    ist  mit dem Eingang der nachfolgenden Stufe durch<B>je</B>  ein     Koinzidenztor    verbunden. Die     Koinzidenztore    be  stehen aus der Reihenschaltung eines Kondensators  <B>C12</B>     bzw.   <B>C15</B> und einer in Sperrichtung vorgespann  ten Diode<B>D5</B>     bzw.   <B>D6.</B> Die     Vorspannung    der Dio  den<B>D5</B> und<B>D6</B> ist so gewählt, dass der Ausgangs  impuls jedes     Multivibrators    nur dann auf den Ein  gang der nachfolgenden Stufe übertragen wird,

   wenn  gleichzeitig ein Wahlimpuls das betreffende     Koin-          zidenztor    im Sinne einer Herabsetzung der     Vorspan-          nung    beeinflusst. Da die     übertragung    der Wahlim  pulse nach dem     Ruhestromprinzip    erfolgt, die Wahl  impulse also durch Stromlücken gebildet werden,  wird die     Vorsparinung    vom     Hochfrequenzsignal    ab  geleitet<B>;</B> sie verschwindet demnach beim Eintreffen  eines Wahlimpulses.

   Das     Hochfrequenzsignal    wird  am Gleichrichter GR, der     transformatorisch    an die       Hochfrequenzstufe    angekoppelt ist, wobei die     An-          kopplungsspule        L3    und der Kondensator<B>C3</B> einen  auf die Hochfrequenz abgestimmten Schwingkreis  bilden, gleichgerichtet. Die     Vorspannung    wird<B>je</B> am  Verbindungspunkt der Widerstände     Rll    und R12       bzw.    R18, R19 abgenommen.

   Die Widerstände     Rll     und R18 dienen zur Entladung der Kondensatoren  <B>C12</B> und<B>C15</B> und die Widerstände R12 und R19  zur gegenseitigen     Entkopplung    der     Koinzidenztore.     



  Die Speisung der Empfangseinrichtung erfolgt aus  einer einzigen Batterie (z. B.<B>2,6</B> V) und zwar, mit  Ausnahme der     Hochfrequenzstufe,    über einen elek  tronischen Schalter, wozu ein Transistor T2 in     Kol-          lektor-Grundschaltung    verwendet ist. Zu Beginn des  Rufzeichens wird der Schalter geschlossen,<B>d.</B> h. der  Transistor T2 in den leitenden Zustand übergeführt.  Die Basisspannung zur Steuerung des Transistors T2  wird durch Gleichrichtung des     Hochfrequenzsignals     an der ebenfalls     transfonnatorisch    mit der     Hochfre-          quenzstufe    gekoppelten Diode<B>Dl</B> gewonnen.

   Der  Kondensator C4 dient einerseits zur     Glättung    der  gleichgerichteten Spannung und anderseits als Spei  cher zur Aufrechterhaltung des Schliesszustandes des  elektronischen Schalters während der Stromlücken.  Der Widerstand R4 bewirkt eine Verringerung des       Leckstromes    des Transistors T2. Der elektronische  Schalter wird auch über den Wahlvorgang hinaus  während der     Ansprechdauer    der     Signalgeberstufe    im  Schliesszustand gehalten, und zwar durch eine von  der     Signalgeberstufe    abgeleitete Steuerspannung.

    Diese wird durch Gleichrichtung der am     Emitter     des Transistors<B>T8</B> abgenommenen     Tonfrequenz-          spannung    mit Hilfe der aus den Dioden<B>D7, D8</B> und  den Kondensatoren<B>C16,</B> C4 gebildeten     Spannungs-          verdopplerschaltung    gewonnen.  



  Die Werte     bzw.    Typen. der in     Fig.    2 angegebenen,  bei einer Versuchsausführung verwendeten Schal  tungselemente sind in der nachfolgenden Tabelle  zusammengestellt:  
EMI0003.0049     
  
    Tl <SEP> <B>OC</B> <SEP> 44 <SEP> R21 <SEP> <B><I>150</I> <SEP> Q</B>
<tb>  T2, <SEP> T9 <SEP> <B>OC <SEP> 76</B> <SEP> R22 <SEP> <B>1 <SEP> k9</B>
<tb>  <B>T3 <SEP> ... <SEP> T8 <SEP> OC <SEP> 70</B> <SEP> R23 <SEP> <B><I>15</I> <SEP> kQ</B>
<tb>  R24 <SEP> <B><I>15</I> <SEP> kQ</B>
<tb>  <B>131 <SEP> ...

   <SEP> D10 <SEP> OA <SEP> 85</B> <SEP> R25 <SEP> 12 <SEP> <B>kQ</B>
<tb>  GR <SEP> 4 <SEP> X <SEP> <B>DN</B> <SEP> 34a <SEP> R26 <SEP> <B>100 <SEP> Q</B>
<tb>  Li <SEP> 324 <SEP> Wdgn., <SEP> <B>7</B> <SEP> mH <SEP> <B><I>Ci</I></B> <SEP> 4 <SEP> nF
<tb>  L2 <SEP> <B>250 <SEP>   <SEP> C2 <SEP> 10 <SEP> gF</B>
<tb>  <B>L3 <SEP> 77 <SEP>   <SEP> C3</B> <SEP> 2 <SEP> nF
<tb>  L4 <SEP> 420 <SEP> <B> </B> <SEP> C4 <SEP> 2 <SEP> [J
<tb>  <B>L5 <SEP> 360 <SEP>   <SEP> <I>C5</I> <SEP> 10,</B> <SEP> [J
<tb>  <B>L6</B> <SEP> 120 <SEP> <B>  <SEP> C6 <SEP> <I>0,5</I></B> <SEP> #J
<tb>  <B>C7</B> <SEP> 2 <SEP> nF
<tb>  Rl <SEP> 220 <SEP> <B>9 <SEP> C8</B> <SEP> 2 <SEP> nF
<tb>  R2 <SEP> <B>330 <SEP> 9 <SEP> C9 <SEP> 3</B> <SEP> nF
<tb>  R3 <SEP> i70 <SEP> <B>Q <SEP> C10, <SEP> C13 <SEP> <I>5</I></B> <SEP> nF
<tb>  R4 <SEP> <B>3,3 <SEP> kQ <SEP> C12 <SEP> <I>1,

  5</I></B> <SEP> nF
<tb>  R5 <SEP> <B>100 <SEP> k9 <SEP> C15</B> <SEP> 2,1 <SEP> nF
<tb>  R6, <SEP> R13 <SEP> 2,2 <SEP> <B>kQ <SEP> C16 <SEP> 0,1</B> <SEP> #t17
<tb>  R7, <SEP> R14 <SEP> <B>10 <SEP> kQ <SEP> C17 <SEP> <I>50</I></B> <SEP> nF
<tb>  R8, <SEP> R15 <SEP> <B>10 <SEP> kQ <SEP> c18 <SEP> 8</B> <SEP> J
<tb>  R9, <SEP> R16 <SEP> <B>27 <SEP> kQ <SEP> c19 <SEP> 33</B> <SEP> nF
<tb>  R10, <SEP> R17 <SEP> 2,2 <SEP> <B>k9 <SEP> C20 <SEP> 10</B> <SEP> nF
<tb>  Rl <SEP> <B>1,</B> <SEP> Rl <SEP> <B>8</B> <SEP> 22 <SEP> <B>kQ <SEP> C21 <SEP> 0,25</B> <SEP> #J
<tb>  R12, <SEP> R19 <SEP> <B>6,8 <SEP> kQ <SEP> C22 <SEP> 0,5</B> <SEP> #t17
<tb>  R20 <SEP> <B>6,8 <SEP> kQ</B>       Die Wirkungsweise der beschriebenen Empfangs  einrichtung wird nachstehend anhand der in     Fig.   <B>3</B>  dargestellten Impulsdiagramme a bis e erläutert.

         Fig.    3a zeigt die das Rufzeichen bildende Impuls  folge, mit der im Sender die Trägerschwingung modu  liert wird. An den Anfangsimpuls AI, der beim Ein  schalten des Ruhestromes beginnt, schliesst sich der  erste Wahlimpuls<B>1.</B> WI in Form einer Stromlücke  von der Dauer     -r    (z. B.<B>0,3</B> ms) an. Der zweite und  der dritte Wahlimpuls 2. WI     bzw.   <B>3.</B>     WI    folgen dem  ersten in bestimmten gegenseitigen Abständen, die  <B>je</B> ein Wahlkriterium bilden. Dabei ist der zweite  Wahlimpuls zugleich Endimpuls des ersten Wahlkri  teriums und Anfangsimpuls des zweiten Wahlkrite  riums.

   Im vorliegenden<B>B</B>eispiel können der zweite  und der dritte Wahlimpuls bezüglich des voran  gehenden Wahlimpulses<B>je</B> eine von sechs verschie  denen Lagen einnehmen, die durch strichpunktierte  Linien (Impulsmitten) angedeutet und<B>je</B> mit<B>1 ... 6</B>       numeriert    sind. Dementsprechend ergeben sich für  jedes Wahlkriterium sechs wählbare Impulsabstände,  so dass durch Kombination<B>36</B> unterschiedliche  Rufzeichen gebildet werden können. Die     Stafenlänge     zwischen zwei wählbaren Impulsabständen ist hier  gleich der Länge eines Wahlimpulses, könnte aber  auch grösser sein. Das Ende der Impulsfolge bildet  ein Schlussimpuls     SI.     



  Der in der Empfangseinrichtung an der Diode  <B>Dl</B> gleichgerichtete Anfangsimpuls AI lädt den Kon  densator C4 auf. Demzufolge sinkt das Potential an  der Basis des Transistors T2, wodurch dieser in den  leitenden Zustand übergeführt wird. Damit ist der  Speisestromkreis für die im Ruhezustand der<B>Emp-</B>           fangseinrichtung    stromlosen Stufen geschlossen. Die  Spannung an der Speiseleitung     SpL        (Fig.    2) ver  läuft gemäss dem in     Fig.   <B>3b</B> dargestellten Diagramm.  



  Die Zeitkonstanten der beiden     Impulsverzöge-          rungsstufen    seien so gewählt, dass die Empfangsein  richtung     bzw.    deren     Signalgeberstufe    auf das Ruf  zeichen gemäss dem in     Fig.    3a dargestellten     Impuls-          diagramin,    worin der grösste wählbare Impulsab  stand für beide Wahlkriterien angenommen worden  ist, anspricht.

   Am Ende des ersten Wahlimpulses<B>1.</B>       WI    kippt der erste     Multivibrator   <B>(T3,</B> T4) in den  labilen Zustand, indem der Transistor<B>T3</B> durch  eine an seinem     Kollektor    wirksam werdende, von der       Anstiegs-Flanke    der ersten vollen positiven     Hoch-          frequenzwelle    des nun wieder fliessenden Ruhestro  mes abgeleitete Impulsspitze in den leitenden Zu  stand Übergeführt wird. Nach Ablauf der vorgege  benen Zeitdauer     6-r    kippt der     Multivibrator    wieder in  den stabilen Ausgangszustand zurück     (Fig.    3c).

   Beim  Zurückkippen entsteht am Kondensator<B>C12</B> eine po  sitive     hnpulsspitze,    die zur Einleitung des Kippvor  ganges des zweiten     Multivibrators   <B>(T5, T6)</B> benützt       wird.        Eine        übertragung        der        das        Ausgangssig        ,nal        der     ersten     Impulsverzögerungsstufe    bildenden vorgenann  ten Impulsspitze auf den Eingang der zweiten     Impuls-          verzögerungsstufe    erfolgt jedoch nur, wenn das Aus  gangssignal in einem Zeitraum auftritt,

   währenddem  der zweite Wahlimpuls 2. WI wirksam ist. Der zwi  schen zwei Wahlimpulsen fliessende Ruhestrom er  zeugt an der Diode<B>D5</B> eine in Sperrichtung wirkende       Vorspannung,    die so gross gewählt ist, dass die Am  plitude des Ausgangssignals nicht ausreicht, um die  Diode<B>D5</B> in     Durchlassrichtung    auszusteuern. Wäh  rend der Wirkungsdauer des zweiten Wahlimpulses  2. WI ist der Ruhestrom unterbrochen und die ge  nannte     Vorspannung    fällt weg, so dass das in diesem  Zeitintervall auftretende Ausgangssignal die folgende       Impulsverzögerungsstufe    auslösen kann.

   Gleiche Ver  hältnisse herrschen beim     übergang    von der zweiten       Impulsverzögerungsstufe    auf die     Signalgeberstufe,     <B>d.</B> h. die     Signalgeberstufe    spricht nur an, wenn, wie  im vorliegenden Beispiel, die beim Zurückkippen des  zweiten     Multivibrators        (Fig.   <B>3d)</B> erzeugte Impuls  spitze mit dem dritten Wahlimpuls<B>3.</B> WI     koin-          zidiert.     



  Der     Multivibrator   <B>(T8,</B> T9) der     Signalgeberstufe     befindet sich nach seinem Ansprechen beispielsweise  <B>3 0</B> ms     =   <B>100 -r</B> im labilen Zustand. Während dieses  Zeitintervalls schwingt der     TonfrequenzosziRator,    der  das akustische Signal hervorruft     (Fig.    3e).  



  Mit dem endgültigen Verschwinden des Ruhe  stromes kurze Zeit (2 -r) nach dem dritten Wahl  impuls<B>3.</B>     WI    ist das Rufzeichen beendet. In diesem  Zeitpunkt wird der elektronische Schalter T2 der  Empfangseinrichtung aller Empfangsstationen, aus  genommen der gewählten, geöffnet.

   Bei der gewähl  ten Empfangsstation hält die von dem im Schwing  zustand befindlichen     Tonfrequenzgenerator    abgelei  tete Steuerspannung den elektronischen Schalter ge  schlossen, bis der     Multivibrator    der     Signalgeberstufe       in den Ausgangszustand     zurückkippt.    Das noch  malige Ansprechen der ersten     Impulsverzögerungs-          stufe    am Ende des dritten Wahlimpulses     (Fig.   <B>3e)</B>  hat keine störende Wirkung zur Folge.  



  Die Empfangseinrichtung lässt im Rahmen der  Erfindung gegenüber der beschriebenen Versuchs  ausführung zahlreiche Abänderungen zu, sowohl was  den Aufbau der einzelnen Stufen     anbetrifft,    als auch  hinsichtlich der Zahl der verwendeten Stufen. Das  Verfahren nach der Erfindung kann z. B. auch bei  mehr als zwei Wahlkriterien und für mehr als<B>6</B>  (z. B.<B>10)</B> wählbare Impulsabstände eines Wahlkrite  riums angewendet werden, womit die Anzahl der mit  einem Rufzeichen erreichbaren Empfangsstationen  erhöht werden kann.

   Jedes zusätzliche Wahlkriterium  erfordert lediglich eine weitere     Impulsverzögerungs-          stufe    und ein weiteres     Koinzidenztor.    Die zulässige  Erweiterung in diesem Sinne wird einzig begrenzt  durch die erreichbare Toleranz der Impulslängen und  Abstände. Diese Einschränkung fällt dahin, wenn die  Stufenlängen der wählbaren Impulsabstände nicht  wie im beschriebenen Beispiel unter sich gleich sind,  sondern einer geometrischen Reihe folgen.  



  Als besondere Vorteile der beschriebenen Emp  fangseinrichtung sind der geringe Raumbedarf und  der geringe Stromverbrauch derselben hervorzuheben.  Die Versuchsausführung beanspruchte z. B. nicht  mehr Raum als eine Zigarettenschachtel     (10er-Pak-          kung).    Sie eignet sich daher besonders für     Personen-          suchanlagen    mit tragbaren Empfangsstationen. Die  bisherigen Erfahrungen zeigen ausserdem, dass eine  nach dem erfindungsgemässen Verfahren betriebene  Empfangseinrichtung praktisch unempfindlich gegen  Störsignale ist.  



  Die Rufdauer kann durch periodisches Wieder  holen des Rufsignals verlängert werden, wobei sich  der     obenbeschriebene    Funktionsablauf in der Emp  fangseinrichtung einfach wiederholt. Durch geeignete  Wahl der Wiederholungsfrequenz (z. B.<B>10</B> Hz) lässt  sich die     Hörbarkeit    des akustischen Signals neben  Geräuschen im Vergleich zu einem Dauerton ohne  Erhöhung der Lautstärke erheblich verbessern.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1</B> Selektivrufverfahren2 bei dem die Auswahl eines bestimmten Empfängers durch eine einem Anfangs impuls folgende Gruppe von Wahlimpulsen, deren Abstände als Wahlkriterien benützt werden, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Endimpuls eines Wahlkriteriums zugleich Anfangsimpuls für das nächstfolgende Wahlkriterium ist und dass die Länge der Wahlimpulse höchstens gleich der Stufenlänge zwischen zwei wählbaren Impulsabständen ist.
    <B>PATENTANSPRUCH 11</B> Empfangseinrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass sie eine mit der Zahl der Wahlkriterien übereinstimmende Anzahl Impulsverzögerungsstufen mit die Empfang ,seinrichtung kennzeichnende Ver- zögerungszeiten und eine Signalgeberstufe enthält, welche Stufen über Koinzidenztore in Kaskade ge schaltet sind, und dass die Wahlimpulse die erste Im- pulsverzögerungsstufe und die Koinzidenztore derart steuern,
    dass den auf die erste folgenden Impulsver- zögerungsstufen und der Signalgeberstufe nur dann ein Eingangsimpuls zugeführt wird, wenn der Aus gangsimpuls jeder vorangehenden Impulsverzöge- rungsstufe mit einem Wahlimpuls koinzidiert. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass unter Anwendung des Ruhestrom- prinzipes die Wahlimpulse durch Strompausen gebil det werden und als Anfangsimpuls der beim Ein schalten des Ruhestromes beginnende und am An fang des ersten Wahlimpulses endende Stromimpuls benützt wird. 2.
    Empfangseinrichtung nach Patentansprach II, mit elektronischen Stufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisung der Stufen über einen elektro nischen Schalter (T2) erfolgt, der durch den Anfangs impuls geschlossen und während der Strompausen beim Wahlvorgang durch einen Speicher (C4) geschlos sen gehalten wird, und dass während der Ansprech- dauer der Signalgeberstufe von dieser eine den elek tronischen Schalter im Schliesszustand haltende Steuerspannung abgeleitet wird.
    <B>3.</B> Empfangseinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsverzöge- rungsstufen durch monostabile Multivibratoren gebil- det sind und dass jedes Koinzidenztor aus einer den Ausgang eines Multivibrators mit dem Eingang der nachfolgenden Stufe verbindenden Reihenschaltung eines Kondensators und eines in Sperrichtung vorge spannten Ventils besteht, wobei die Ventilvorspan- nung derart gewählt ist,
    dass der Ausgangsimpuls jedes Multivibrators nur dann auf den Eingang der nachfolgenden Stufe übertragen wird, wenn gleich zeitig ein Wahlimpuls das Koinzidenztor im Sinne einer Herabsetzung der Ventilvorspannung beein- flusst. 4. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgeberstufe aus einem monostabilen Multivibrator besteht, bei dem die im Ruhezustand stromlose Verstärkungs stufe als in sich rückgekoppelter Tonfrequenzoszil- lator ausgebildet ist.
    <B>5.</B> Empfangseinrichtung nach Unteransprach 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Signalgeberstufe die Steuerspannung für die andere Verstärkungsstufe <B>(T8)</B> des Multivibrators durch Gleichrichtung der Tonfrequenzspannung gewonnen wird. <B>6.</B> Empfangseinrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitswiderstand der als Oszillator ausgebildeten Verstärkungsstafe durch einen Schwingungskreis<B>(L5, C22)</B> gebildet wird, dem über einen Gleichrichter<B>(D10)</B> ein Kon densator (C21) parallelgeschaltet ist.
CH358365D 1958-06-06 1958-06-06 Selektivrufverfahren, bei dem Impulsabstände als Wahlkriterien benützt werden, und Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH358365A (de)

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