CH358367A - Leuchtsäule - Google Patents
LeuchtsäuleInfo
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Description
Leuchtsäule Für die Markierung von ausgezeichneten Ver kehrspunkten bei Strassen und Plätzen wie Tram- und Fussgängerinseln usw. dienen meistens von innen oder aussen beleuchtete Säulen, die zum Teil oben Hinweis-Signale tragen. Die bekannten Säulen sind entweder mit äusseren Längsrillen versehene Pfosten, bei welchen diese Längsrillen durch Leuchtkörper an gestrahlt werden, oder sind aus undurchsichtigen Bändern längs der Mantellinie zusammengesetzt, wo bei zwischen den Bändern Schlitze belassen werden, durch die das Licht von innerhalb der Säule angeord neten Leuchtkörpern austreten kann.
Es gibt auch Leuchtsäulen, welche aus einem durchgehenden licht durchlässigen Zylinder oder aus Ringen aufgebaut sind, wobei diese lichtdurchlässigen Zylinder und Ringe aus plastischem Material bestehen. Bei diesen Arten von Säulen sind die Teile mittels Schrauben starr zusammengehalten. Diese Konstruktionen haben aber den Nachteil, dass die von aussen beleuchteten Säulen unter ungünstigen Bedingungen zu wenig sichtbar sind und dass bei denjenigen mit offenen Lichtschlitzen Insekten die Leuchtkörper verdunkeln. Zudem können diese zwei Säulentypen nur mit ach senparallelen Streifen gebaut werden.
Bei den zylinder- oder ringförmigen Elementen mit lichtdurchlässigen Teilen aus plastischem Mate rial wirkt sich die weiche Oberfläche auf die Dauer ungünstig aus, indem die Lichtdurchlässigkeit mehr und mehr abnimmt. Zudem ist die grosse Wärme ausdehnungszahl der plastischen Materialien gegen über den Metallen nachteilig, indem sich die Ver schraubungen lockern, auch dann, wenn die Schrau ben selbst gegen Lösen gesichert sind. Die auftreten den Wärmekräfte sind imstande, die plastischen Materialien zum Fliessen zu bringen, wodurch eine bleibende Deformation hervorgerufen wird.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Er findung vermieden, indem die Leuchtsäule teilweise aus lichtdurchlässigen, von innen beleuchtbaren Man telteilen besteht, sowie einen bis mehrere Leuchtkör- per aufweist und einen Fussteil und einen oberen Ab- schlussdeckel besitzt.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass als lichtdurchlässige Mantelteile wenigstens zwei feueremaillierte Glasringe dienen, die durch licht undurchlässige Ringelemente gehalten sind, und die gegenseitige Festhaltung mittels einer obern und einer untern Endscheibe über ein zentrales Verbindungs rohr erfolgt, wobei Federelemente die Haltekräfte er zeugen.
Besonders günstige Bedingungen für den Unter halt ergeben sich noch dadurch, dass die Beleuch tungskörper durch die Abnahme des Deckels, ohne Demontage der Säule, ausgewechselt werden können.
Durch Ausbildung der lichtundurchlässigen Ring elemente und der Endscheiben als Lichtreflektoren, wird eine möglichst gleichmässige Lichtverteilung im Innern der Säule erzielt, wodurch die grösstmögliche Erkennbarkeit hervorgerufen wird.
Da die Leuchtkörper eine gewisse Wärmemenge erzeugen, ist es wesentlich, diese aus der Leuchtsäule herauszubringen, ohne dass Ventilationsöffnungen nötig sind, durch welche Insekten eintreten können. Dies wird in der Weise erreicht, dass die lichtun durchlässigen Ringelemente und die Endscheiben eine solche Oberfläche besitzen, dass sie als wirk same Kühlfläche auftreten und die im Innern er zeugte Wärme ohne gefährliche Erhitzung von Teilen nach aussen abzuführen vermögen.
Um den Glasringen die für den Betrieb notwen dige grösstmögliche Dauerhaftigkeit, besonders gegen Stösse und schroffe Temperaturwechsel, zu geben, ist es von besonderem Vorteil, wenn die Glasringe aus Hart- oder splitterfreiem Glas sind. Eine sehr geeignete Lösung ergibt sich, wenn die lichtundurchlässigen Ringelemente wie auch der Ab- schlussdeckel aus feueremailliertem Leichtmetall sind.
Durch die Kombination Glas- und Aluminium Ringe ist es ohne weiteres möglich, eine dem zen tralen Verbindungsrohr angeglichene Wärmeausdeh nung zu erlangen, so dass die elastischen Halte elemente nur noch für die Schwankungen, welche durch Temperatur-Differenzen entstehen, genügen müssen. Demzufolge sind die Änderungen der Spann kraft nur klein. Da die emaillierten Glasringe äusserst witterungsbeständig sind, behalten sie auch nach jah relangem Gebrauch eine gleichbleibende Qualität.
Die Figur veranschaulicht den prinzipiellen Auf bau eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Darin sind <B>01</B> die lichtdurchlässigen, feueremaillierten Glas ringe, 02 die lichtundurchlässigen Ringelemente, z. B. aus feueremailliertem Leichtmetall, 03 der obere und 04 der untere Abschlussring. Die lichtundurchlässigen Ringe sind nach der Beleuchtungsseite hin weiss oder metallglänzend, um das darauffallende Licht zu re flektieren.
Die im oberen Abschlussring 03 befind lichen Öffnungen 031, zum Auswechseln der Lam pen 07 seien noch mit Abschlussklappen 032 ver sehen, welche ebenfalls mit reflektierender Oberfläche versehen sein können. Das zentrale Verbindungsrohr 05 ist mit dem unteren Abschlussring 04 verbunden, z. B. eingeschweisst. An seinem oberen Ende trägt es die Federelemente 06, "die im dargestellten Bei spiel Tellerfedern sind. Die ganze Leuchtsäule wird mittels des Spannelementes 051, z.
B. eines gabel förmigen Keiles, zusammengehalten. Als Leuchtkör- per 07 sind im beschriebenen Beispiel Leuchtstoff- röhren dargestellt, die in Fassungen 071 sitzen, wel che am Verbindungsrohr 05 befestigt sind. Das Ver bindungsrohr 05 kann auch noch zur Aufnahme der elektrischen Leitungen zu den Fassungen 071 die nen.
Am unteren Abschlussring 04 können auf der Unterseite noch die nötigen Teile zur Aufnahme der elektrischen Zusatzapparate für die Leuchtkörper 07 befestigt sein, sowie Befestigungslappen zur Fixie- rung der ganzen Leuchtsäule im Fussteil 09. Die Leuchtsäule kann vollständig ausserhalb dieses Fusses 09 montiert werden. Das kopfseitige Ende der Leuchtsäule wird durch den Abschlussdeckel 08 ver schlossen.
Zum Auswechseln. der Leuchtkörper wird der Abschlussdeckel 08 abgenommen, wodurch die öff- nungen 031 im Abschlussring 03, nach dem Heben der Abschlusskappen 032, frei werden. Durch diese Öffnungen 031 können die Leuchtkörper bequem eingesetzt und herausgenommen werden.
Beim dargestellten Beispiel sind vier Glasringe und drei Leichtmetallringe von derselben Länge auf einandergeschichtet. Die Wärmedehnungszahlen a 107 sind für Hartglas 33, für Aluminium 240 und für Eisen 123. Die korrespondierende Länge des zentra len Eisenrohres beträgt sieben Teillängen. Für ge nauen Wärmedehnungsabgleich muss die Gleichung 4 X G + 3 X Al = 7 X ai.e erfüllt sein.
Die linke Seite ergibt mit dem oben angeführten Koeffizienten 852 und die rechte Seite 861, also ca. 1 /o Unter schied. Es treten also durch Erwärmung praktisch keine unterschiedlichen Längenänderungen auf. Aus- ser dem beschriebenen Beispiel lassen sich jederzeit geeignete Längenproportionen finden, bei denen die Gleichheitsbedingung genügend erfüllt ist.
Mit einem derartigen Aufbau erreicht die wärme abführende Oberfläche wenigstens zehnmal die Ober fläche von Leuchtstoffröhren, so dass die Lufttempe ratur des Innenraumes nur wenig über derjenigen der Aussenluft liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Leuchtsäule zur Markierung von ausgezeichneten Verkehrspunkten, welche teilweise aus lichtdurchläs sigen, von innen beleuchtbaren Mantelteilen besteht, sowie einen bis mehrere Leuchtkörper aufweist und einen Fussteil und einen oberen Abschlussdeckel be sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass als lichtdurchläs sige Mantelteile (O1) wenigstens zwei feueremaillierte Glasringe dienen, die durch lichtundurchlässige Ring elemente (02) gehalten sind, und die gegenseitige Festhaltung mittels einer oberen und einer unteren Endscheibe (03-04) über ein zentrales Verbindungs rohr (05) erfolgt, wobei Federelemente (06) die Haltekraft erzeugen. UNTERANSPRÜCHE 1.Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endscheiben (03-04) so aus gebildet sind, dass die Beleuchtungskörper (07), nach Abnahme des Deckels (08) ohne Demontage der Säule selbst ausgewechselt werden können. 2. Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtundurchlässigen Ring elemente (02) und die Endscheiben (03-04) als Licht reflektoren ausgebildet sind. 3.Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtundurchlässigen Ring elemente (02) und die Endscheiben (03-04) eine sol che Oberfläche besitzen, dass sie die durch die Leuchtkörper erzeugte Wärme, bei vollständiger Ab wesenheit von Ventilationsöffnungen, ohne gefähr liche Erhitzung von Teilen nach aussen abzuführen vermögen. 4. Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässigen Glasringe (O1) aus Hartglas sind. 5. Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässigen Glasringe (O1) aus splitterfreiem Glas sind. 6.Leuchtsäule gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtundurchlässigen Ring elemente (02) und der Abschlussdeckel (08) aus feueremailliertem Leichtmetall sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR2534290A1 (fr) * | 1982-10-08 | 1984-04-13 | Luminter Sa | Borne lumineuse a structure modulaire |
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1958
- 1958-05-09 CH CH358367D patent/CH358367A/de unknown
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