CH358388A - Schaftmaschine - Google Patents

Schaftmaschine

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CH358388A
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Staeubli Geb & Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/26Facilitating engagement of lifting-hooks with draw-knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description


      Schaftmaschine       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Schaftmaschine mit einer Musterkarte, wenigstens  einem Zugmesser und diesem zugeordneten Zug  haken, welche mustergemäss zum Anhängen am Mes  ser gesteuert werden.  



  Bei bekannten Schaftmaschinen dieser Art wer  den die Zughaken von sogenannten Hakennadeln  unterstützt und getragen, und     zwar    so, dass wäh  rend dem toten Weg des Zugmessers diejenigen Ha  ken, welche beim kommenden Schuss nicht am Mes  ser angehängt sein müssen, von diesen     Hakennadeln     vom Zugmesser abgehoben werden. Wenn man ver  sucht, derartige Schaftmaschinen schnell laufen zu  lassen, dann     erfolgt    das Anheben der Zughaken der  art schlagartig, dass eine fehlerfreie     Steuerung    der  Haken in Frage gestellt wird.

   Um diesen Nachteil zu  vermeiden, werden     erfindungsgemäss    alle jeweils     am     Zugmesser angehängten Zughaken zwecks Ermög  lichung ihrer nächsten mustergemässen Steuerung  durch ein gemeinsames Organ von der     Anhängefläche     des Messers abgehoben, so dass sie von ihnen zuge  ordneten Stützorganen nur noch unterstützt zu wer  den brauchen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des     Erfindungsgegen-          standes    werden an Hand der     beiliegenden    Zeichnung  näher     erläutert,    und zwar zeigen       Fig.    1 einen Schnitt durch einen Teil einer Dop  pelhub-Offenbach-Schaftmaschine, und       Fig.    2 einen analogen Schnitt durch eine andere       Doppelhub-Offenbach-Schaftmaschine.     Beim ersten Beispiel sind auf der Achse 1 Hebel  2 drehbar     gelagert,    von welchen jeder über eine  Stange 3 mit seinem zugehörigen Schaft verbunden  ist.

   An den     Hebeln    2 sind in bekannter Weise Balan  cen 4     angelenkt,    welche durch die an den Schäften  wirkende Federbelastung stets gegen die festen An  schläge 5 gezogen werden. Die beiden Messer 6 und    7 werden in bekannter Weise genau gegenläufig an  getrieben. Das obere Messer 6 befindet sich in der       Fig.    1 in der ausgezogenen Stellung, wobei der obere  Zughaken 8 der einen der beiden dargestellten Ba  lancen 4 an diesem Messer angehängt ist. Dadurch  ist die betreffende Balance 4     verschwenkt    worden,  so dass der zugeordnete     Schaft    in das Hochfach ge  zogen ist.

   Der obere Zughaken 9 ist während der  vorhergegangenen Steuerung,     während    welcher sich  das Messer 6 in seiner Grundstellung befunden hatte,  von einer Stütznadel 10 unterstützt worden, so dass  er nicht am Messer 6 anhängen konnte. Die Stütz  nadeln 10 werden von     Stossnadeln    11 und einer  Stosschiene 12     betätigt.     



  Das untere Messer 7 befindet sich in der Grund  stellung, so dass die zugeordneten Zughaken 13 ge  steuert werden können. Währenddem sich das Mes  ser 7 in dieser Grundstellung befindet,     führt    es zu  nächst eine Drehung im     Uhrzeigersinn    aus, so dass  durch den an ihm angeordneten Auflageteil 15 die  Haken 13 von der     Anhängefläche    des Messers ab  gehoben werden. Ein Mechanismus zur Drehung des  Messers ist beispielsweise im Schweizer Patent Nr.

    338409 beschrieben und bildet nicht den     Gegenstand          vorliegender        Erfindung.    Währenddem sich die Haken  13 in dieser angehobenen Stellung befinden, werden  die ihnen zugeordneten Stütznadeln 14     mustergemäss          gesteuert.    Ist die einer Stütznadel 14 zugeordnete       Ablesenadel    16 in ein Loch der     Musterkarte    17 ein  gefallen, so wird die zugeordnete Stossnadel 18 von  der Stosschiene 19 nach rechts verschoben, so dass  die betreffende Stütznadel 14 nach rechts wegge  drückt wird.

   Die     Stütznadeln    14 sind mit ihren obe  ren Enden in einer festen Traverse 20 fest einge  spannt und suchen durch ihre eigene Elastizität sich  an die Traverse 21     anzulegen.        In    dieser Lage befin  den sich die unteren, abgebogenen Enden der Stütz-           nadeln    14 unter den Ansätzen 22 der Haken 13, so  dass diese Haken nicht am Messer 7 anhängen kön  nen, wenn sich dieses im     Gegenuhrzeigersinn    dreht  und an sich den Haken 13 ein Absenken gestatten  würde, bevor es ausgezogen wird.

   Diejenigen Haken  13, deren     Stütznadeln    nach rechts     weggedruckt    sind,  können sich jedoch am Messer 7 anhängen, wenn  dieses im     Gegenuhrzeigersinn    gedreht wird, so dass  diese Haken anschliessend vom Messer 7 ausgezogen  werden.

      Die oberen Stütznadeln 10 sind in der Traverse  21 fest eingespannt und legen sich infolge ihrer eige  nen Elastizität an der Traverse 23 an, sofern sie nicht  durch die Stossnadeln 11 nach rechts weggedrückt  sind oder je vom zugehörigen Zughaken nach rechts       weggedrückt    werden, wie es im Nachfolgenden be  schrieben ist    Wenn das Messer 6 mit dem Haken 8 in seine  Grundstellung     zurückkehrt,    so stösst der Ansatz 24  gegen das obere Ende der zugehörigen Stütznadel  10 und drückt sie nach rechts.

   Sobald sich dann das  Messer 6 im Uhrzeigersinn zu drehen beginnt, um  mittels des Auflageteils 15' die an ihm angehängten  Haken von seiner Anhängefläche abzuheben, so kön  nen sich die weggedrückten     Nadeln    10 wieder nach  links an die Traverse 23 anlegen, in welcher Lage  sich das obere Ende der Stütznadel unter dem Ansatz  24 befindet, so dass für den nächsten Auszug des  Messers 6 der Haken 8 nicht am Messer angehängt  wird. Soll der Haken jedoch nochmals am Messer 6  anhängen, so wird die betreffende Stütznadel wie be  schrieben nach rechts weggedrückt, so dass ihr obe  res Ende sich nicht unter dem Ansatz 24 befindet  und der Haken 8 sich am Messer 6     anhängen    kann.  Die analogen Vorgänge spielen sich bei den unteren  Haken 13 und den zugehörigen Stütznadeln 14 ab.

    Es ist ersichtlich, dass die freien Enden der Stütz  nadeln 10 und 14     lediglich    in     Längsrichtung    der       Zughaken    bewegt werden müssen, um die Haken  mustergemäss zu     steuern.     



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Schaftmaschine  laufen die Messer 25 und 26 in geraden Schlitzen  der Schilde 27 gegenläufig hin und her und werden  durch einen an sich bekannten, nicht dargestellten  Mechanismus angetrieben.     Währenddem    sich das  Messer 26 in der ausgezogenen Stellung befindet,  durchläuft das Messer 25 den toten Weg, so dass  die Zughaken 28 mustergemäss gesteuert werden  können. Alle am Messer 25     angehängten    Haken wer  den zu Beginn des toten Weges vom Rechen 29,  der zur Führung der Haken 28 dient, angehoben.

    Die dem Haken 28 zugeordnete Stossnadel 30 ist  samt ihrem darauf befestigten Anschlag 31 von der  Stosschiene 32 nach rechts gedrückt worden, weil  die betreffende     Ablesenadel    33 in ein Loch der Mu  sterkarte 34     eingefallen    ist. So wird der Ansatz 35  des Hakens 28 nicht unterstützt und der Haken 28  kann sich am Messer 25 anhängen, sobald der Re-         chen    29 wieder gesenkt wird. Die Stossnadel 36 ist  von der Stosschiene 32 nicht beeinflusst, weil die zu  gehörige     Anlesenadel    33 auf der Musterkarte 34 auf  steht.

   Dadurch befindet sich der Anschlag 37 unter  dem Ansatz des nicht sichtbaren, dem Haken 28 be  nachbarten     Zughaken,    welcher infolgedessen beim  nächsten Auszug des Messers 25 nicht ausgezogen  wird. Die     Stossnadeln    sind durch Federn 38 derart  belastet, dass sie stets wieder in ihre linke Extrem  lage geschoben werden, sobald sich die Stosschiene  wieder nach links bewegt. Der am unteren Messer 26  angehängte Haken 39 stösst beim     Zurückkehren    in  seine     Grundstellung    mit seinem Ansatz 40 gegen den  Anschlag 41 der Stossnadel 42 und verschiebt letztere  etwas nach rechts, bevor er von dem Rechen 43 vom  Messer 26 abgehoben wird.

   Dieses Abheben erfolgt,  währenddem sich das Messer 26 im toten Weg be  findet und bewirkt die Freigabe der Stossnadel 42.  Da die der Stossnadel 42 zugeordnete     Ablesenadel     44 in ein Loch der     Musterkarte    34 eingefallen ist,  wird die Stossnadel 42 von der Stosschiene 45 nach  rechts gedrückt, so dass der Haken 39 für den näch  sten Auszug des Messers 26 an letzterem wieder an  hängen kann.

   Auch bei diesem     Ausführungsbeispiel     sind die als Stützorgane     augebildeten    Anschläge 31,  37, 41 in Längsrichtung der Haken     beweglich.    Die  Auf- und Abwärtsbewegung der Rechen 29 und 43  erfolgt beispielsweise von einer nicht dargestellten       Nockenscheibe    aus, welche je unterhalb der Rechen  angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaftmaschine mit einer Musterkarte, wenigstens einem Zugmesser und diesem zugeordneten Zug haken, welche mustergemäss zum Anhängen am Mes ser gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass alle jeweils am Zugmesser angehängten Zughaken zwecks Ermöglichung ihrer nächsten mustergemässen Steuerung durch ein gemeinsames Organ (15, 15' ; 29, 43) von der Anhängefläche des Messers abgeho ben werden, so dass sie von ihnen zugeordneten Stützorganen (10, 14 ; 31, 37, 41) nur noch unter stützt zu werden brauchen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zughaken mit einem An satz (22, 24 ; 35, 40) versehen ist, welcher, falls der Haken am Messer angehängt ist, mit dem zugeord neten Stützorgan so zusammenarbeiten kann, dass er dasselbe federnd wegzudrücken vermag. 2.
    Schaftmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass jeweils diejenigen der weggedrückten Stützorgane, welche beim nächsten Auszug des Messers die zugeordneten Zughaken in angehobener Stellung halten müssen, automatisch in ihre Ruhelage zurückfedern, sobald die Haken durch das gemeinsame Organ von der Messer-Anhänge- fläche abgehoben werden, in welcher Ruhelage die Stützorgane unter die Ansätze an den Haken greifen. 3. Schaftmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass jedes Stützorgan mit einer längsverschiebbaren Stossnadel verbunden ist, wel che das Stützorgan mustergemäss aus der Ruhelage wegdrücken kann, um das Anhängen des zugeord neten Zughakens am Messer zu bewirken. 4.
    Schaftmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass jedes Stützorgan als einer- ends fest eingespannte Nadel (10, 14) ausgebildet ist, wobei die Federung durch Eigenelastizität der Nadel erzielt wird. 5. Schaftmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass jedes Stützorgan als auf der zugehörigen Stossnadel befestigter Anschlag (31, 37, 41) ausgebildet ist.
CH358388D 1957-08-22 1957-08-22 Schaftmaschine CH358388A (de)

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