CH358487A - Schalttafel - Google Patents
SchalttafelInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B15/00—Supervisory desks or panels for centralised control or display
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Patch Boards (AREA)
Description
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Schalttafel Durch den immer grösser werdenden Umfang der neuen Kraftwerke und Unterstationen sowie der zunehmend engeren Vermaschung der einzelnen Netzteile wird die Ausrüstung für Steuerung und überwachung immer komplizierter. Anderseits sollte die Arbeit des Bedienungspersonals möglichst erleichtert werden. Dies bedingt, dass die im Kommandoraum zusammengefassten Bedienungs- und überwachungs- apparate einer ganzen Anlage in der Zahl soweit als möglich beschränkt und sehr übersichtlich und einfach angeordnet werden. Um die Übermüdung des Personals zu vermindern, ist auch auf ästhetische Gestaltung des Raumes zu achten.
Spätere Änderungs- und Ergänzungsarbeiten müssen leicht durchgeführt werden können und sollen den Betrieb möglichst wenig stören. Auch dürfen sie weder die übersichtlichkeit noch die Ästhetik der ursprünglichen Ausführung beeinträchtigen.
Dadurch ergeben sich folgende, an eine Schalttafelkonstruktion zu stellende Forderungen: 1. Grösstmöglichste Anpassungsfähigkeit an den Raum.
2. Die einzelnen Felder sollen aus einzelnen, von den benachbarten Feldern unabhängigen, Einheiten bestehen.
3. Die Felder müssen einzeln und unabhängig von den benachbarten Feldern leicht montiert und ausgewechselt werden können. 4. Die auf die Felder führenden Kabel sollen in festmontierten Anschlussklemmen endigen, die Verdrahtung jedes Feldes soll auf Klemmen oder Steckvorrichtungen geführt sein, welche auf den einzelnen Feldern befestigt sind, so dass bei der Montage an Ort und Stelle nur noch die Verbindungen von Klemme zu Klemme eingesetzt bzw. die Stecker eingesteckt werden müssen. In Zusammenarbeit mit der Firma Elektro-Watt AG, in Zürich, wurde für den Kommandoraum Gö- schenen eine Schalttafelkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung ausgearbeitet, welche die erwähnten Forderungen vollständig erfüllt.
Die Schalttafel für Einbau von elektrischen Steuer- und Überwachungsapparaten zeichnet sich durch oben und unten horizontal über wenigstens zwei Felder durchlaufende Teile einer Tragkonstruktion aus, mit zwischen diesen Teilen liegenden, einzelnen, seitlich aneinanderstossenden Feldern. Dabei ist jedes einzelne Feld unabhängig von den benachbarten Feldern an der Tragkonstruktion befestigt, so dass es im Fall von Änderungen ohne Störung der anderen Felder ausgewechselt werden kann.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeispiele: Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine Schalttafel, deren Vorderfront gegenüber der Tragkonstruktion etwas zurückgesetzt ist, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch eine Schalttafel, deren Vorderfront gegenüber der Tragkonstruktion etwas vorspringt, Fig.3 eine Ansicht des Beispieles nach Fig.2 von hinten, Fig.4 ein Querschnitt längs der Linie I-I in Fig. 3 und Fig. 5 einen solchen längs der Linie II-II, Fig.6 und 7 je einen Horizontalschnitt durch zwei Schalttafeln verschiedener Ausführungsform,
Fig. 8 und 9 eine Anordnung von Anschlussklem- men und Verdrahtungskanälen, Fig. 8 in Ansicht von hinten, Fig. 9 in senkrechtem Querschnitt längs der Linie III-111 in Fig. B.
In allen Figuren ist die oben und unten durchlaufende Tragkonstruktion mit 1, die dazwischen liegenden Felder sind mit 4 bezeichnet. Die am untern
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Rand des obern Teiles und am obern Rand des untern Teiles der Tragkonstruktion durchlaufenden U-förmigen Verankerungsprofilschienen (im Handel unter dem Namen Jordal-Schiene bekannt) sind mit 2 bezeichnet.
Die z. B. aus armiertem Beton oder Mauerwerk bestehende Tragkonstruktion 1, welche in Verbindung mit den Feldern 4 zugleich als Abschlusswand des Raumes dient, ist auf der Vorderseite mit der Verkleidung 3 versehen, welche dem Raum angepasst ist und z. B. aus Holz, Kunststoff oder Tapete bestehen kann.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, kann jedes einzelne Feld z. B. an drei Punkten befestigt sein. Unten dient ein U-förmiges Profilstück 5 zum Befestigen von zwei nebeneinanderliegenden Feldern. Oben sind für jedes einzelne Feld zwei Winkelstücke 6 und 7 vorgesehen. Um zu verhindern, dass sich die Felder windschief verziehen können, ist es evtl. von Vorteil, jedes einzelne Feld auch oben an beiden Ecken zu befestigen, das heisst an total vier Punkten oben im Falle von sehr breiten Feldern auch in der Mitte noch einmal. Alle diese Profilstücke 5, 6 und 7 sind beliebig seitlich verschiebbar. Ausserdem sind auch die Befestigungslöcher in den einzelnen Feldern als Schlitze ausgebildet, um eine gewisse seitliche Einstellbarkeit zu ermöglichen.
Die Winkelstücke 7 sind an ihren vertikalen Schenkeln mit Schlitzen 7a versehen, damit Ungenauigkeiten der Tragkonstruktion in der Höhe ausgeglichen werden können. Um ein zeitsparendes Ein- und Ausbauen der Felder zu ermöglichen, sind die an den Feldern anliegenden Schenkel der Profile, 5 mit nach hinten offenen: Schlitzen versehen, so dass die Befestigungsschrauben 16 nur gelöst werden müssen, um mit einem Feld nach hinten auszufahren.
In Fig. 7 besteht jedes einzelne Feld aus einem Frontblech 17 und einem dem Rand entlang laufenden Versteifungsprofil 18, welches U-förmig sein kann. In Fig.6 sind den Rändern entlang abgekantete Frontbleche 17 dargestellt. In Fig.7 sind gerade, an den Kanten facetierte Frontbleche 17 vorhanden, wobei als Beispiel zwei benachbarte Felder auf der Vorderseite einen Winkel von weniger als 180 bilden, so dass die ganze Tafel ein Vieleck bildet. Dadurch wird die Übersichtlichkeit auf eine grosse Tafel von einem zentralen Punkt aus wesentlich verbessert.
Bei Lichteinfall hinter der Tafel verhindert die in Fig. 7 eingezeichnete Dichtung 19 das Durchschimmern des Lichtes auf die Vorderseite durch kleine Spalten zwischen den Frontplatten benachbarter- Felder.
Zwecks leichter Auswechselbarkeit der Felder werden alle elektrischen Verbindungen auf die einzelnen Felder über Verbindungsklemmen geführt.
In Fig. 8 und 9 sind horizontale Klemmenreihen auf dem Feld mit. 8, diejenigen auf der Tragkonstruktion mit 8a bezeichnet. Bei schmalen, sehr stark belegten Feldern reicht evtl. die Breite nicht mehr, um eine genügende Anzahl Klemmen unterzubringen. In diesem Falle werden links oder rechts oder auf beiden Seiten weitere Klemmenreihen 9 und 9a angebracht. Die ankommenden Kabel werden an den Klemmenreihen 8a und 9a angeschlossen. Nach Montage der Felder werden die Verbindungen 20 zwischen den Klemmenreihen 8 und 8a eingefügt. Diese Verbindungen können schon vorher abgeschnitten, abisoliert und zu Bündeln zusammengefasst werden. Damit ist eine rasche Montage gewährleistet.
Die Verbindungen zwischen den vertikalen Klemmenreihen 9 und 9a werden mit Vorteil in vertikale Drahtkanäle 11 eingelegt, welche allerdings für die Demontage eines Feldes entfernt werden müssen. Auch diese Verbindungen können normalisiert und zum voraus angefertigt werden.
Um Klemmstellen einzusparen, wäre auch eine andere Ausführungsvariante möglich: Entweder die Klemmenreihen auf den einzelnen Feldern oder diejenigen auf der Tragkonstruktion können weggelassen und die betreffenden Leiter direkt an den Klem- menreihen des anderen Teiles angeschlossen werden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Anschlussklemmen durch Vielfachsteckverbindungen zu ersetzen. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Apparate auf dem betreffenden Feld nur mit Schwachstrom betrieben werden, so dass die Verbindungsleitungen nur geringe Ströme und Spannungen führen müssen.
Dank der auf den einzelnen Feldern angeordneten Klemmenreihen kann die Verdrahtung der Felder schon vor deren Montage fertiggestellt werden. Um bei dieser Verdrahtungsarbeit mit geringem Zeitaufwand auszukommen und doch ein sauberes Aussehen zu erreichen, ist es vorteilhaft, die Verbindungen von den Klemmenreihen 8 und 9 zu den Apparaten 21 in Kanäle 10 aus Isolierstoff einzulegen. Zum Einführen der Leiter, z. B. Litze, in die Kanäle sind diese seitlich mit Schlitzen versehen. Die Kanäle werden nach Abschluss der Verdrahtungsarbeiten mit einem Dek- kel verschlossen, der nach leichtem Festdrücken auf den Kanal von selbst haftet.
Zum Beispiel können zwei Wulste, die den Kanten des Deckels entlang laufen in zwei Vertiefungen in den Kanalrändern eingepresst werden.
Von den in dieser Weise ausgeführten Verbindungen sind nur kurze Stücke sichtbar: von den Anschlussklemmen bis zum Kanal und wiederum vom Kanal bis zu den Klemmen der einzelnen Apparate.
Sowohl die Klemmenreihen 8 und 9 wie auch die Kanäle 10 werden mindestens zum Teil auf den Versteifungsprofilen 18 der einzelnen Felder befestigt.
Das gleiche oder mindestens ein sehr ähnliches System für die Verdrahtung kann auch für Tafeln verwendet werden, auf welchen sowohl die Apparate wie auch die Kanäle und Klemmenreihen vorn aufgebaut sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schalttafel für Einbau von elektrischen Steuer und Überwachungsapparaten, gekennzeichnet durci oben und unten horizontal über wenigstens zwe Felder durchlaufende Teile einer Tragkonstruktion <Desc/Clms Page number 3> mit zwischen diesen Teilen liegenden einzelnen seitlich aneinanderstossenden Feldern, wobei jedes einzelne Feld unabhängig von den benachbarten Feldern an der Tragkonstruktion befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Feld an mindestens drei und höchstens sechs Punkten mit der Tragkonstruktion verbunden ist. 2.Schalttafel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rand des oberen Teiles und am oberen Rand des unteren Teiles der Tragkonstruktion je eine U-för- mige Verankerungs-Profilschiene befestigt ist, an welchen für jeden Befestigungspunkt seitlich verschiebbare Befestigungsmittel angebracht sind. 3. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestiungsmittel aus kurzen Profilstücken bestehen, welche"' mit Schlitzen versehen sind, wobei diese Schlitze mindestens in den horizontalen, an den einzelnen Feldern anliegenden Schenkeln nach hinten offen sind. 4.Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonstruktion aus Mauerwerk besteht und auf der Vorderseite mit einer Verkleidung versehen ist. 5. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Felder vorn gegenseitig unter einem Winkel von weniger als 180 stehen. 6. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der tragende Körper der einzelnen Felder aus einer Frontplatte auf der Vorderseite und einem dem Rand entlanglaufenden U-Profil auf der Rückseite bestehen, dessen offene Seite gegen die Mitte des Feldes gerichtet ist. 7. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Felder vorn mit einer flachen Frontplatte versehen sind, welche höchstens an den Kanten leicht angeschrägt ist. B.Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Felder vorn mit einer mindestens den senkrechten Rändern entlang abgekanteten Frontplatte versehen sind. 9. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle elektrischen Verbindungen, welche auf ein einzelnes Feld führen, auf diesem zuerst auf Anschlussklemmen geführt sind und sich von dort auf die einzelnen auf dem Feld montierten Apparate verteilen. 10. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen am untern Rand jedes Feldes in mindestens einer horizontalen Reihe angeordnet sind. 11.Schalttafel nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungen, welche auf ein einzelnes Feld führen, auf an der Tragkonstruktion befestigte Anschlussklemmen geführt sind, welche ihrerseits mit den auf dem betreffenden Feld befestigten Klemmen verbunden sind. 12. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen am oberen Rand des untern Teiles der Tragkonstruktion in mindestens einer horizontalen Reihe angeordnet sind. 13. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf einzelnen Feldern und auf der Tragkonstruktion ausserdem Anschlussklemmen in vertikalen Reihen angeordnet sind. 14.Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen den Anschlussklemmen auf den einzelnen Feldern und denen auf der Tragkonstruktion aus Leiterbündeln bestehen, welche für mehrere Felder gleich und austauschbar sind. 15. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen den Anschlussklemmen auf den einzelnen Feldern und denen auf der Tragkonstruktion aus Leitern bestehen, welche in lösbar befestigte Kanäle eingelegt sind. 16. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass vielpolige Steckvorrichtungen vorhanden sind. 17.Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtverbindungen zwischen den Anschlussorganen auf einem Feld und den darauf aufgebauten Apparaten auf einem Teil ihrer Länge in Kanäle verlegt sind. 18. Schalttafel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle aus Isolierstoff bestehen und mit einem Deckel verschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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1958
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