CH358512A - Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für Hochspannung - Google Patents

Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für Hochspannung

Info

Publication number
CH358512A
CH358512A CH358512DA CH358512A CH 358512 A CH358512 A CH 358512A CH 358512D A CH358512D A CH 358512DA CH 358512 A CH358512 A CH 358512A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electrodes
members
mica
cathode
discharge tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Poel Jan Van Der
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH358512A publication Critical patent/CH358512A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • H01J19/44Insulation between electrodes or supports within the vacuum space

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description


      Vorrichtung    mit einer elektrischen     Entladungsrühre        für        Hochspannung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  mit einer elektrischen Entladungsröhre, bei der min  destens zwei Elektroden, die durch     Glimmerorgane     fixiert sind, im Betrieb eine grosse Spannungsdifferenz  aufweisen können.  



  Es stellt sich heraus, dass bei der Verwendung von       Glimmerisolierung    bei hohen Spannungsdifferenzen  der Nachteil auftreten kann, dass bei wachsender  Spannungsdifferenz der Isolationsweg unverhältnis  mässig verlängert werden muss. Bei einer doppelten  Spannungsdifferenz muss der Isolationsweg über der       Glimmeroberfläche    um viel mehr als das Zweifache       verlängert    werden. Dies ist eine sehr störende Erschei  nung, wenn     Glimmerzentrierglieder    zum Fixieren sol  cher Elektroden Anwendung finden sollen, weil in  dem Falle die Röhrenabmessungen grösser als er  wünscht sein müssen. Die Verwendung von Glimmer  zentriergliedern ist in anderer Hinsicht jedoch sehr  vorteilhaft, so dass solche Glieder vorzugsweise an  gewandt werden.  



  Es stellt sich heraus, dass bei einer elektrischen  Entladungsröhre mit mindestens     zwei    Elektroden,  zwischen denen im Betrieb eine hohe     Spannungsdiffe-          renz    auftritt und die durch     Glimmerzentrierglieder    im  Abstand voneinander gehalten werden, der     erwähnte     Nachteil erheblich verringert werden kann, wenn ge  mäss der Erfindung im     Isolierungsweg    zwischen den  Berührungsstellen dieser Elektroden und der     Glim-          merglieder    bei jedem dieser Glieder mindestens ein  Leiter vorgesehen ist,

   der im Betrieb einen Teil der  sich zwischen den erwähnten Elektroden ergebenden  Spannungsdifferenz     aufweist.     



  Vorzugsweise ist die Spannung des Leiters pro  portional dem Abstand zwischen den erwähnten Elek  troden. Die Leiter können aus senkrecht zur     Glim-          meroberfläche    angebrachten Platten oder aus Metall  schichten in Form schmaler Linien bestehen. Diese    Leiter brauchen nicht mit einer Elektrode oder Strom  zuleitung verbunden zu werden, weil das erwünschte  Potential sich infolge von Induktion selbsttätig ein  stellt. Es stellt sich heraus, dass durch die     Anbringung     der erwähnten Leiter der     Isolierungsweg    über der       Glimmeroberfläche    viel kürzer sein kann, ohne dass  Sprüh- oder     überschlagserscheinungen    auftreten.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand     einer     Zeichnung näher erläutert, in der       Fig.    1 eine Vorrichtung und       Fig.    2 eine bestimmte Ausführungsform einer  Röhre für eine solche Vorrichtung darstellen.  



  Die Vorrichtung der     Fig.    1 erzeugt in bekannter  Weise einen     sägezahnförmigen    Strom mit     Hilfe    einer       rückgekoppelten    Röhre 1, deren Anode mit einem  Transformator 2 verbunden ist.  



  Die     Sekundärwicklung    3 des Transformators 2 ist  mit einer     Ablenkspule    4 einer Elektronenstrahlröhre  verbunden. Über einem Teil der Primärwicklung 5 ist  auf bekannte Weise eine Spardiode 6 geschaltet. Be  kanntlich ergibt sich während des Rücklaufes des       Sägerzahnstromes    eine sehr hohe Spannung     zwischen     der Kathode 7 und der Anode 8 dieser Diode.  



       Wenn.    diese Spannungsstösse gesteigert werden sol  len, ergeben sich Schwierigkeiten dadurch, dass der  Isolationsweg über den     Glimmerzentriergliedern    16  unverhältnismässig länger sein muss. Gemäss der Er  findung werden im Isolationsweg leitende Glieder 9  angebracht, die im Betrieb ein Potential erhalten, das  zwischen dem Potential der Anode 8 und demjenigen  der Kathode 7 liegt. Es     stellt    sich heraus, dass nun  mehr die Gesamtlänge des Isolationsweges proportio  nal der     Potentialdifferenz    zwischen der Kathode und  der Anode sein kann.

   Die Glieder 9 können mit einer  Stromzuleitung verbunden sein, die an eine     Anzap-          fung    der Primärwicklung 5 gelegt werden kann, wie  in     Fig.    1 gestrichelt angegeben ist. Wenn die Kathode      7 jedoch einen Heizkörper 10 aufweist, bei dem auf  bekannte Weise     zwei    isolierte     Wendeln    11 und 12  zwischen dem     Heizdraht    10 und der Kathode 7 an  gebracht sind, erweist es sich als hinreichend, den  Metallkern dieser Wendeln, die im übrigen     mit    nichts  verbunden sind, mit den Gliedern 9 zu verbinden.

    Wie     Fig.    2 zeigt, umgeben die koaxial zueinander an  geordneten     Wendeln    den     Heizdraht    10, um ihn inner  halb der Kathode zu fixieren, wodurch die     Gefahr     eines Durchschlages vom Glühdraht zur Kathode  stark     verringert    wird. Es stellt sich heraus, dass die       Metallkerndrähte    der     Wendeln    sich im Betrieb infolge  von Induktion auf einen Teil des sich zwischen     Glüh-          draht    und Kathode ergebenden     Potentialunterschiedes     einstellen. Dieser Teil ist proportional dem Abstand  der Wendel von Glühdraht zur Kathode.

   Wenn     die     Glieder 9 somit mit diesen     Kerndrähten    verbunden  werden, erhalten sie von selbst das     erwünschte    Po  tential. Ein besonderes Kontaktorgan ist für diese  Glieder 9 dann nicht erforderlich. Es sei bemerkt,  dass die     Spannungsdifferenz    zwischen dem Glühdraht  10 und der Anode 8 verhältnismässig gering ist, und  zwar etwa gleich der vom Speisegerät 18 gelieferten  Spannung, die etwa 250 Volt beträgt,     während    beim       erwähnten    Rücklauf die     Potentialdifferenz    zwischen  Kathode und Anode 5 bis 7     kV    betragen kann, wobei  die Kathode positiv ist.  



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht, ist die Kathode 7     an     der Oberseite der Röhre aus dieser     herausgeführt,     während die übrigen Elektroden in der     üblichen     Weise mit in dem Röhrensockel     eingeschmolzenen     Stiften verbunden sind.     Fig.    2 zeigt den Bau der in       Fig.    1 schematisch dargestellten Röhre 6. Die Ka  thode 7 weist die bekannte     Bauart    auf, bei der der  Heizkörper 10 von zwei     entgegengesetzt    gewickelten,  koaxial zueinander angeordneten Wendeln 11 und 12  grosser Steigung umgeben ist.  



  Die     Wendeln    weisen einen     Metallkern    auf, der  von Isoliermaterial (Aluminiumoxyd) umgeben ist.  Die Aussen- und     Innenwendeln    11 bzw. 12 stehen nur  an wenigen Punkten miteinander und mit der Ka  thode 7 bzw. dem Heizkörper in Berührung. Der  Kerndraht jeder Wendel stellt sich im Betrieb auf ein  Potential zwischen demjenigen des     Glühdrahtes    und  demjenigen der Kathode ein. Diese     Kerndrähte    wer  den mit     Hilfe    von dreieckigen Platten 14 mit     platten-          förmigen    Gliedern 9 verbunden, die im Isolationsweg  der     Glimmerglieder    zwischen Kathode und Anode  liegen.

   Infolge der langen Schlitze 17 zwischen den  Berührungsstellen der Kathode und der Anode mit  den     Glimmergliedern    ist dieser Isolationsweg verlän  gert. Es stellt sich heraus, dass infolge der     Anbringung       der leitenden Glieder 9, die somit eine. Stelle mit  festem Potential im Isolationsweg     bilden,    die Poten  tialdifferenz zwischen Kathode und Anode viel höher  gesteigert werden kann, bevor Schwierigkeiten auf  treten, als wenn diese Glieder 9 nicht vorhanden sind.  



  Die Glieder 9 im oberen und im unteren     Glim-          merzentrierglied    16 sind je zwei und zwei durch Stäbe  13 miteinander verbunden. Einer der Stäbe 13 trägt  auch den Halter 15 für den Gasbinder. In der Röhre  der     Fig.    2 sind die zur linken Seite liegenden Glieder  9 mit der Aussenwendel 11, die rechts liegenden  Platten 9 mit der Innenwendel 12 verbunden.  



  Die Platten und die Wendeln brauchen nicht mit  einem äusseren Kontaktglied der Röhre verbunden zu  sein.  



  Es ist auch möglich, die Platten 9 mit keiner der  übrigen Elektroden der Röhre zu verbinden.  



  Die Platten laden sich schliesslich, wenn auch  langsamer, dennoch auf ein zwischenliegendes Poten  tial auf. Soll ein bestimmtes Potential an die Platten 9  angelegt werden, so können diese mit einem Kontakt  glied verbunden und an eine     Anzapfung    der Wicklung  5 gelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungs röhre mit mindestens zwei Elektroden, zwischen denen sich im Betrieb eine hohe Spannungsdifferenz ergibt und die durch Glimmerzentrierglieder im Ab stand voneinander gehalten werden, dadurch gekenn zeichnet, dass im Isolationsweg zwischen den Berüh rungsstellen dieser Elektroden und der Glimmerglie- der bei jedem dieser Glieder mindestens ein Leiter vorgesehen ist, der im Betrieb einen Teil der zwischen den erwähnten Elektroden auftretenden Spannungs differenz aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Isolationsweg zwischen den zwei Elektroden, die eine hohe Potentialdifferenz aufwei sen können, ein leitendes Glied auf dem Glimmerzen trierglied befestigt ist, das mit keiner der Elektroden verbunden ist. 2. Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungs röhre mit einer indirekt heizbaren Kathode nach Pa tentanspruch, bei der zwischen dem Heizkörper und der Kathode mindestens ein isolierter, nichtstromfüh- render Leiter angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Isolationsweg zwischen zwei Elektroden auf den Glimmerzentriergliedern leitende Glieder ange bracht sind, die ausschliesslich mit einem der nicht stromführenden Leiter verbunden sind.
CH358512D 1957-07-27 1958-07-24 Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für Hochspannung CH358512A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL358512X 1957-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH358512A true CH358512A (de) 1961-11-30

Family

ID=19785313

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH358512D CH358512A (de) 1957-07-27 1958-07-24 Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für Hochspannung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH358512A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2620540A1 (de) Elektrisch betriebener hochspannungsozonisator
DE2240986A1 (de) Koronaerzeuger
DE2953100C1 (de) Hochspannungs-Transformations- und Gleichrichtereinrichtung
DE4141516A1 (de) Elektrischer impulsgenerator mit saettigbarer induktanz
CH358512A (de) Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für Hochspannung
DE1104625B (de) Elektrische Entladungsroehre fuer hohe Spannungen mit einer indirekt geheizten Kathode
DE1917253A1 (de) Hochspannungs-Gleichstromversorgung
DE1614445C3 (de) Steuerbares Gleichrichterbauteil
DE2642751C3 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon
DE902632C (de) Transformator zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung aus Saegezahnstroemen
DE892165C (de) Isoliertransformator zur Speisung von auf hohem Gleichspannungspotential befindlichen Apparaten, z. B. Kathoden von Stromrichtern usw.
DE1909802C2 (de) Koronaerzeugungsvorrichtung
DE2412757C3 (de) Vorrichtung zum Verschmelzen von Glasteilen durch elektrischen Stromdurchgang
AT135986B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT117214B (de) Vorrichtung zum Liefern von Gleichspannung und insbesondere zum Aufdrücken von Vorspannung auf die Gitter der Röhre oder Röhren einer Radioanlage.
DE2513218A1 (de) Anordnung zum verhindern von glimmentladungen an den elektroden elektrischer hochspannungseinrichtungen
DE898495C (de) Roentgeneinrichtung, bei der die Roentgenroehre und der Hochspannungserzeuger in einem gemeinsamen geerdeten Gehaeuse untergebracht sind
DE1003849B (de) Transformator fuer hohe, insbesondere impulsartige Sekundaerspannung
AT123554B (de) Einrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre.
DE2934719A1 (de) In vergussbauweise hergestellter transformator
DE630216C (de) Aus mehreren Elementen bestehender Trockenplattengleichrichter
DE2052970C (de) Hochspannungsgleichrichter in Einwegschaltung
DE643360C (de) Stetig steuerbare Gasentladungsroehre zur Verstaerkung von Wechselstroemen
DE598118C (de) Schaltungsanordnung zur Verhuetung des stoerenden Wechselstromtones in Schaltungen mit direkt oder indirekt geheizten Entladungsroehren
DE375960C (de) Schaltungsanordnung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roen tgenroehren