CH358566A - Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln - Google Patents

Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln

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CH358566A
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Roger Manzardo Scipione
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Roger Manzardo Scipione
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/10Key holders; Key boards

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  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Aufbewahren von Schlüsseln    Zum Aufbewahren von Schlüsseln in den Haus  haltungen, in kaufmännischen und industriellen Be  trieben, Verwaltungen, Hotels usw. dienten bisher  Stege, Tafeln, Schränke und     dgL,    bei denen Schlüs  selhaken in waagrechten Reihen fest angebracht  waren. Da aber bekanntlich die gebräuchlichen  Bart- und Flachschlüssel unterschiedliche Länge  und auch verschieden breite Griffe aufweisen, war  man gezwungen, die horizontalen und vertikalen Ab  stände zwischen den Schlüsselhaken den grössten der  genannten Abmessungen anzupassen.

   Weil aber die  überdurchschnittlich dimensionierten Schlüssel im Ge  samtbestand einer Schlüsselablage üblicherweise Aus  nahmen bilden, ergab sich eine bedauerliche Platz  verschwendung, die sich um so     nachteiliger    auswirkte,  je umfangreicher die Schlüsselablage war.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum  Aufbewahren von Schlüsseln dienende Einrichtung  mit wenigstens einer Tafel und mehreren daran an  geordneten Aufhängehaken für die Schlüssel, wobei  das Neue darin besteht, dass für die Schlüssel Auf  hängeelemente vorhanden sind, die aus einem     Etiket-          tenhalter,    einem an demselben angeordneten Auf  hängehaken und mindestens einem Tragorgan be  stehen, und dass die Tafel eine Platte mit waag  recht verlaufenden Schlitzen ist, die in Abständen  übereinander angeordnet sind und an deren Längs  rändern die Tragorgane der Aufhängeelemente lös  bar und versetzbar angebracht sind.  



  In der beigefügten Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die Vorderansicht einer aus meh  reren gleichen Teilen zusammengesetzten Einrich  tung, gemäss einer ersten Ausführungsform;       Fig.    2 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie  I I-11 in     Fig.    1;         Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie       111-111    in     Fig.    1;       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab und in Vorder  ansicht ein einzelnes Aufhängeelement für einen  Schlüssel, zusammen mit einer zur Bezeichnung die  nenden Etikette;       Fig.5    ist eine Seitenansicht des gleichen Auf  hängeelementes;

         Fig.6    ist eine Draufsicht auf das Aufhänge  element gemäss     Fig.    4;       Fig.    7 zeigt in zu     Fig.    4 analoger Darstellung eine  abgeänderte     Ausführungsform    des Aufhängeelemen  tes;       Fig.    8 veranschaulicht in gleicher Darstellung ein  anderes Ausführungsbeispiel eines Aufhängeelemen  tes;       Fig.    9 zeigt dasselbe Aufhängeelement in Seiten  ansicht und an einer im senkrechten Schnitt dar  gestellten Platte befestigt;       Fig.    10 stellt im senkrechten Schnitt einen Teil  einer Platte dar, welche zum Anbringen von Auf  hängeelementen gemäss     Fig.    4 bis 7 geeignet ist;

         Fig.    11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel  eines Aufhängeelementes in Seitenansicht und einer  Platte im senkrechten Schnitt;       Fig.    12 ist die analoge Darstellung wieder an  derer Ausführungsbeispiele des Aufhängeelementes  und der Platte;       Fig.    13 zeigt in Vorderansicht einen Flach  schlüssel und eine über den Griff desselben ge  spannte Kappe mit einer Aufhängeöse und einem  auswechselbaren Bezeichnungsschild;       Fig.    14 ist ein senkrechter Querschnitt durch die  Kappe nach     Fig.    13;       Fig.    15 zeigt einen Schlüsselschrank im senkrech  ten Schnitt nach der Linie     XV-XV    in     Fig.    16;

             Fig.    16 ist ein Querschnitt nach der Linie       XVI-XVI    in     Fig.    15;       Fig.    17 stellt den gleichen Schlüsselschrank in ge  öffnetem Zustand und im waagrechten Schnitt nach  der Linie     XVII-XVII    in     Fig.    16 dar;       Fig.    18 veranschaulicht in perspektivischer Dar  stellung ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schlüs  selschrankes bei geöffneter Türe;       Fig.    19 ist ein waagrechter Querschnitt durch  den gleichen Schrank bei halb geschlossener Türe;

         Fig.    20 zeigt einen einzelnen der Teile, aus denen  die<B>im</B> Schrank gemäss     Fig.    18 und 19 vorhandene  Schlüsseltafel zusammengesetzt ist;       Fig.    21 stellt die Vorderansicht einer andern Aus  führung mit einer aus mehreren gleichen Teilen zu  sammengesetzten Schlüsseltafel und einem diese Teile  zusammenhaltenden Rahmen dar;       Fig.    22 ist ein senkrechter Querschnitt nach der  Linie     XXII-XXII    in     Fig.    21;       Fig.    23 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der  Linie     XXIII-XXIII    in     Fig.21,    in gegenüber dieser  vergrössertem Massstab;

         Fig.    24 stellt ein einzelnes Seitenstück des Rah  mens gemäss     Fig.    21 und 22 in grösserem Massstab  und teilweise im Längsschnitt dar.  



  Die in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Einrichtung zum  Aufbewahren von Schlüsseln weist aus     Blechnlatten     oder anderem Material hergestellte     Tafeln    30 auf,  die alle gleich ausgebildet sind. Jede der Tafeln 30  ist mit mehreren waagrecht verlaufenden, in Ab  ständen übereinander angeordneten Schlitzen 31 ver  sehen. Am     obern    Rand der Tafel 30 und an den       untern        Längsrändern    der Schlitze 31 sind Aufhänge  elemente 32 für Schlüssel lösbar und verstellbar  angebracht. Die nähere Ausbildung der Aufhänge  elemente 32 ist in     Fig.    3 bis 6 ersichtlich.  



  Jedes der Aufhängeelemente 32 weist einen       Etikettenhalter    33, einen am     untern    Rande des     Eti-          kettenhalters    angeordneten Aufhängehaken 34 und  einen am obern Rande des     Etikettenhalters    ange  ordneten, als Tragorgan dienenden Klemmteil 35 auf.  Alle diese Teile 33, 34 und 35 bestehen aus einem  einzigen Stück Metallblech oder aus anderem geeig  netem Material. Der     Klemmteil    35 ist auf der Rück  seite des Halters 33 hakenförmig nach unten ge  bogen und federnd ausgebildet; er ist dazu bestimmt,  am obern Rand der Tafel 30 oder auch am untern  Rand der Schlitze 31 festgeklemmt zu werden, wie       Fig.1    und 3 veranschaulichen.

   Durch die     federnde    Wir  kung des     Klemmteiles    35 wird die Tafel 30 zwischen  dem Klemmteil 35 und der Rückseite des     Etikettenhal-          ters    33     einesjedenAufhängeelementes32eingeklemmt.     An den Aufhängehaken 34 der     Aufhängeelemente     32 können sowohl Bartschlüssel als auch Flach  schlüssel aufgehängt werden, deren Griffe eine Durch  brechung zum Durchlassen des Hakens 34 besitzen,  wie das     üblicherweise    der     Fall    ist. In den Etiketten  halter 33 lässt sich ein Bezeichnungsschild 36 lösbar  und auswechselbar einsetzen.

   Auf dem     Schild    36  kann eine Nummer oder eine andere Kennzeich-         nung    des zum betreffenden Aufhängeelement<I>32 ge-</I>  hörenden Schlüssels angebracht werden.  



  Damit auch die Schlüssel selbst auf einfachste  Weise entsprechend gekennzeichnet werden können,  ist es     zweckmässig,    den Griff eines jeden Schlüssels       mit    einer in     Fig.    13 und 14 dargestellten Kappe 40  aus elastisch dehnbarem Material, z. B.     Gummi,    zu  überziehen. Die Kappe 40 ist flach ausgebildet und  kann dank ihrer Dehnbarkeit ohne Schwierigkeiten  über Schlüsselgriffe verschiedenster Form und Grösse  gespannt werden, insbesondere sowohl über die     Griffe     von Bartschlüsseln als auch über diejenigen von  Flachschlüsseln. Die Kappe 40 ist oben mit einem  Lappen 41 und einer Aufhängeöse 42 versehen,  durch welche der Aufhängehaken 34 greifen kann.

    Der Lappen 41 weist ferner einen nach der     einzn    Seite  vorstehenden Nocken 43 auf, der das Erkennen  der richtigen     Einstecklage    des Schlüssels erleichtert  und zu diesem Zweck beispielsweise auch im Dun  keln abgetastet werden kann. In die eine flache Wand  der Kappe 40 ist eine von unten her zugängliche  Tasche 44 mit verengter     Einlassöffnung    eingelassen,  in welche ein Bezeichnungsschild 45 lösbar und aus  wechselbar eingeschoben werden kann. Durch ein  Fenster 46 ist ein Teil des Bezeichnungsschildes 45  und eine auf demselben angebrachte Nummer oder  andere Kennzeichnung sichtbar.

   Mit Vorteil werden  die beiden Schilder 36 und 45 am Aufhängeelement  32 bzw. an der Kappe 40 des     zugehörigen    Schlüs  sels in gleicher Weise gekennzeichnet.  



  Die Kappen 40 verschiedener Schlüssel können  unterschiedliche Farbe aufweisen; z. B. können die  Schlüssel verschiedener Stockwerke eines Gebäudes  oder verschiedener Abteilungen einer Fabrik jeweils  mit einer Kappe bestimmter Farbe versehen werden,  damit eine Unterscheidung der Schlüssel leichter ist.  



  Die Tafeln 30 sind mit Haltemitteln 50,     5l    für  ein lösbares und auswechselbares Register 52 ver  sehen, auf dem ein Verzeichnis aller auf der betref  fenden Tafel aufzubewahrenden Schlüssel angebracht  werden kann.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 sind zwei übereinander an  geordnete Tafeln 30 durch zwei seitliche Laschen 55  miteinander verbunden, die durch Schrauben 56 an  nach hinten abgewinkelten Teilen der einen bzw.  der andern Tafel 30 befestigt sind. Die gleichen  Schrauben 56 dienen auch zur Verbindung     der    seit  lich nebeneinander angeordneten Tafeln 30. Zwi  schen den übereinander angeordneten Tafeln ist ein  Zwischenraum vorhanden, der ermöglicht, Auf  hängeelemente 32 auf den obern Rand der unteren  Tafel     aufzuklemmen.     



  Die beschriebene Einrichtung hat den grossen  Vorteil, dass sie jederzeit mühelos den Erfordernissen  angepasst werden kann. Die Anzahl und die Anord  nung der Aufhängeelemente 32 auf jeder Tafel 30  kann ganz nach Wunsch gewählt werden, beispiels  weise so, dass die     grösstmögliche        LUbersicht    über  eine bestimmte Gruppierung der Schlüssel gewähr-      leistet ist, oder dass möglichst viele Schlüssel an  einer Tafel aufgehängt werden können. Je nach Be  darf kann man nur eine einzelne der Tafeln 30  benutzen oder eine beliebige Anzahl derselben in  der gewünschten Anordnung auf die beschriebene  Weise miteinander verbinden. Die Tafeln 30 können  beispielsweise an einer Gebäudewand oder in einem  Schrank befestigt werden.  



  In     Fig.    7 ist eine abgeänderte Ausführungsform  eines Aufhängeelementes 60 gezeigt, das sich von  den Aufhängeelementen 32 nur dadurch unterschei  det, dass an Stelle eines einzigen Klemmteiles 35 jetzt  zwei schmälere Klemmteile 61 vorhanden sind, deren  jeder auf der Rückseite des     Etikettenhalters    33 nach  unten umgebogen ist.  



  In     Fig.    8 und 9 ist wieder eine andere Ausfüh  rungsform eines Aufhängeelementes 65 veranschau  licht. Hier sind Klemmteile 66 als Lappen aus dem  Material des     Etikettenhalters    33 ausgestanzt und nach  der Rückseite desselben umgebogen. Die beiden  Klemmteile 66 sind übereinander angeordnet und  voneinander federnd.     Fig.9    zeigt auch, wie das  Aufhängeelement 65 an einer Tafel 67 lösbar be  festigt wird. Die beiden Klemmteile 66 greifen mit  dem obern und dem untern Längsrand eines Schlitzes  68 in der Tafel 67 zusammen und klinken hinter  diesen Längsrändern ein. Gemäss     Fig.    9 sind die bei  den Längsränder des Schlitzes 68 nach hinten ab  gewinkelt, was aber nicht unbedingt der Fall zur sein  braucht.  



       Fig.    10 zeigt eine andere Ausbildung eines Schlit  zes 70 in einer Tafel 71. Der untere Längsrand 72  des Schlitzes 70 ist nach der Vorderseite der Tafel  71     ausgekröpft,    wodurch es noch leichter gemacht  ist, Aufhängeelemente 32 nach     Fig.4    bis 6     bzw.     Aufhängeelemente 60 nach     Fig.    7 am Längsrand 72  festzuklemmen.  



  Gemäss     Fig.    11 ist ein     Aufhängeelement    75 mit  zwei Klemmteilen 76 versehen, die oben und unten  am     Etikettenhalter    33 angeordnet und nach der  Rückseite des     Etikettenhalters    33 umgebogen sind.  Die beiden Klemmteile 76 federn gegeneinander und  greifen mit den einander     zugekehrten    Längsrändern  von zwei Schlitzen 77 zusammen, die mit verhältnis  mässig geringem Abstand übereinander in einer Tafel  78 vorhanden sind.  



  Das in     Fig.    12 dargestellte Aufhängeelement 80  weist ebenfalls zwei     Klemmteile    81 auf, die oben  und unten am     Etikettenhalter    33 angeordnet sind.  Die Klemmteile 81 sind hakenförmig ausgebildet,  und sie umgreifen zwei einander benachbarte Längs  ränder 82 und 83 von zwei unmittelbar übereinander  verlaufenden Schlitzen 84 und 85. Beide Längs  ränder 82 und 83 sind nach der Vorderseite der  Tafel aus der Ebene der Platte 86     ausgekröpft,    in  welche die Schlitze 84 und 85 eingearbeitet sind.  Das Aufhängeelement 80 kann in Längsrichtung der  Schlitze 84 und 85 auf die Ränder 82 und 83 auf  geschoben     bzw.von    denselben abgezogen werden.

      Bei allen beschriebenen und dargestellten Aus  führungsformen von Aufhängeelementen können  diese einzeln oder unabhängig voneinander an der  zugehörigen Tafel angebracht, seitlich versetzt oder  weggenommen werden.  



  Der in     Fig.    15 bis 17 dargestellte Schlüssel  schrank weist ein z. B. aus Metallblech bestehendes  Gehäuse 90 auf, das durch eine mittels     Scharnieren     91 schwenkbar angebrachte Türe 92 verschlossen  werden kann. Die Rückwand 93 des Gehäuses 90  ist als Schlüsseltafel mit mehreren waagrecht verlau  fenden Schlitzen 94 versehen, weiche das Festklem  men von Aufhängeelementen 32 oder auch 60 oder  65 ermöglichen. Um das Fassungsvermögen des  Schrankes zu vergrössern, sind noch zwei zusätzliche  Tafeln 95 und 96 vorhanden, die mit ihren Rück  seiten einander zugekehrt und mit einem gewissen  Abstand voneinander mit Hilfe von Distanzbolzen  97 miteinander verbunden sind.

   Jede dieser     Tafeln     95 und 96 weist mehrere waagrecht verlaufende  Schlitze 98 auf, welche das Festklemmen von Auf  hängeelementen 32 oder 60 oder 65 ermöglichen.  Diese Aufhängeelemente werden an den voneinander  abgekehrten Seiten der Tafeln 95 und 96     angebracht,     wie in     Fig.    16 veranschaulicht ist. Die eine Tafel 95  ist um vertikale Achsen schwenkbar an Lenkern 98  gelagert, die ihrerseits um andere vertikale Achsen  schwenkbar unten und oben am Gehäuse 90 ange  ordnet sind. Dadurch ist es möglich, die beiden  Tafeln 95 und 96 bei geöffneter Türe 92 aus dem  Gehäuse 80     herauszuschwenken    und um mehr     als    180   zu wenden. Der Zugang zu den     Aufhängeelementen     bzw.

   Schlüsseln an der hinteren Tafel 96 kann daher  mühelos erfolgen. In     Fig.    17 sind die Tafeln 95 und  96 nur teilweise gewendet dargestellt.  



       Fig.    15 bis 17 lassen erkennen, dass das Gehäuse  90 mit zwei Paaren von Büchsen 99 versehen ist, die  zur Aufnahme eines Zapfens der Lenker 98 bestimmt  sind. Ein Paar dieser Büchsen 99 befindet sich bei  der linken und das andere bei der rechten Seiten  wand des Gehäuses 90. Die Lenker 98 können somit  wahlweise in den Büchsen des einen oder des andern  Paares gelagert werden, so dass die Tafeln 95 und  96 entweder nach links oder nach rechts aus dem  Gehäuse 90 heraus geschwenkt werden können.  



  Der Zwischenraum zwischen den beiden Tafeln  95 und 96 kann zur Unterbringung eines Schlüssel  verzeichnisses benutzt werden, das den Blicken der  Benützer der Einrichtung weitgehend entzogen ist.  



  Der     beschriebene    Schlüsselschrank kann ent  weder an einer Wand aufgehängt oder in eine Wand  eingelassen werden.  



  Eine andere Ausführungsform eines Schlüssel  schrankes ist in     Fig.    18 und 19 gezeigt. Das Ge  häuse des Schrankes besteht zur Hauptsache aus  einem Rahmen 101-104, der     beispielsw:;ise    aus Holz  hergestellt     ist.    Die beiden Seitenleisten 101 und 102  sind an ihren nach innen gekehrten Seiten je mit einer  Nut 105 versehen. Die obere Leiste 104 weist einen  durchgehenden Schlitz 106 auf, der mit seinen beiden      Enden in die Nuten<B>105</B>     einmündet.    Durch den Schlitz  106 ist eine Schlüsseltafel in die Nuten 105 einge  setzt.

   Diese Schlüsseltafel besteht aus mehreren  gleich ausgebildeten Teilen 107, die im wesentlichen  rechteckige Form haben, aber an     ihrer    einen Kante  zwei Vorsprünge 108 besitzen, wie insbesondere       Fig.    20 zeigt. Die Teile 107 sind so in den Rahmen  101-104 eingesetzt, dass die Vorsprünge 108 nach  oben weisen. Der zweite und die folgenden Teile 107  stützen sich mit ihrer Unterkante auf die Vorsprünge  108 des unmittelbar     darunterliegenden    Teiles 107 ab,  so dass zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen  <B>107</B> waagrecht verlaufende Schlitze 109     gebildet    sind,  welche ermöglichen, an dem obern Rand jedes  Teiles 107     Aufhängeelemente    32 oder auch 60 fest  zuklemmen.  



  Eine zum Schliessen des Schlüsselschrankes die  nende Türe 110 weist einen Rahmen 111-114 auf,  der mittels Scharnieren 118 am Rahmen 101-104  des Gehäuses angebracht ist. Die einander zugekehr  ten Seiten der senkrechten Rahmenleisten 111 und  112 sind mit Nuten 115 versehen, und die obere  Leiste 114 weist einen in diese Nuten 115 einmün  denden Schlitz 116 auf. Wenn auf der aus den Teilen  107 zusammengesetzten Tafel zu wenig Platz für  Aufhängeelemente 32 und aufzuhängende Schlüssel  ist, kann man die Kapazität des Schrankes verdop  peln, indem man durch den Schlitz 116 ebenfalls  Teile 107     einer    zweiten Schlüsseltafel einsetzt, die       auchAufhängeelementefürSchlüsselaufnehmen    kann.  



  Der beschriebene Schlüsselschrank ist insbeson  dere für den Haushalt sehr geeignet. Die Aufteilung  der     Schlüsseltafeln        in    mehrere gleich ausgebildete  Teile 107 hat den Vorteil, dass die gleichen Teile  auch für Schränke- mit grösserer Höhenabmessung  verwendbar sind. Auch ist es     möglich,    die einzelnen  Teile 107 selbst verschieden hoch auszubilden, so  dass die Abstände der waagrechten Schlitze 109 nach  Wahl verschieden gross gemacht werden können  in Anpassung an die Länge der aufzuhängenden  Schlüssel.  



  Die     in        Fig.21    bis 24 dargestellte Einrichtung  weist ebenfalls eine aus mehreren Teilen 120 zu  sammengesetzte Schlüsseltafel auf. Gemäss     Fig.21     sind diese Teile 120 unten je mit zwei Vorsprüngen  121 versehen, die sich auf der obern Kante des un  mittelbar darunter angeordneten Teiles 120 abstützen,  wodurch zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen  je ein Schlitz 122 gewährleistet ist. Ausserdem ist  jeder Teil 120 noch mit einem waagrecht verlaufen  den Schlitz 123 versehen. Sowohl an den obern Rän  dern der Teile 120 als auch an den     untern    Längs  rändern der Schlitze 123 lassen sich     Aufhänge-          elemente    32 oder auch 60 festklemmen.

   Die Teile  120 sind durch     einen    Rahmen     zusammengehalten,     der aus einem     bügelförmigen    Unterteil 125, einem       bügelförmigen    Oberteil 126 und mehreren senkrecht  verlaufenden Seitenstücken 127 besteht. Die letz  teren sind alle gleich ausgebildet und stimmen in  ihrer Längenabmessung mit der Höhenabmessung    der einzelnen Tafelteile 120 überein. Jedes der Seiten  stücke 127 besitzt an seinem einen Ende einen Zapfen  128 und an seinem andern Ende eine entsprechende       Ausnehmung    129. Ebenso weist der Oberteil 126  an seinen Bügelschenkeln zwei Zapfen 128 auf, wäh  rend der Unterteil 125 an seinen Bügelschenkeln zwei       Ausnehmungen    129 besitzt.

   Die Zapfen 128 sind in  die     Ausnehmungen    129 der benachbarten Teile  125,<B>127</B> eingesetzt und mit Hilfe von seitlichen  Klemmschrauben 130 gegen Herausgleiten gesichert.  Die Seitenstücke 127 sowie die vertikal verlaufenden  Schenkel des     bügelförmigen    Teiles 125 sind mit einer  Längsnut 131 versehen, in welche die vertikal ver  laufenden Ränder der     Tafelteile    120 eingreifen, wie  deutlich     Fig.    23 erkennen lässt.  



  Die beschriebene Einrichtung gemäss     Fig.    21 bis  24 hat den Vorteil, dass sie jederzeit durch Einfügen  weiterer Tafelteile 120 und Seitenstücke 127 nach  Belieben vergrössert werden kann, wenn eine grössere  Anzahl Schlüssel aufbewahrt werden soll.  



  Wenn der Rahmen 125-127 derart aufgehängt  oder derart schwenkbar gelagert wird, dass die aus  den     Teilen    120 gebildete Tafel von beiden Seiten her       7ugänglich    ist, so können auf beiden Seiten der Tafel  Aufhängeelemente 32 angebracht werden, indem die  Aufhängeelemente auf der einen Tafelseite an dem  obern Rand der Tafelteile 120 und die Aufhänge  elemente auf der andern Tafelseite am     untern    Längs  rand der Schlitze 122 festgeklemmt werden.  



  Es ist selbstverständlich möglich, die Rahmen  teile 125 bis 127 anstatt aus vollem     Stabmaterial     aus Rohren herzustellen.  



  Anstelle von federnden Klemmteilen können die  Aufhängeelemente auch andere Tragorgane aufwei  sen, mit deren Hilfe sie an einer Tafel     befestigbar     sind. Beispielsweise könnten die Tragorgane bieg  same Lappen sein, die durch die Schlitze der Tafel  hindurchgesteckt und auf der Rückseite der Tafel  gegen die letztere umgebogen werden.  



  Gegenüber den bisher bekanntgewordenen Ein  richtungen zum     Aufbewahren    von Schlüsseln haben  alle beschriebenen Ausführungsbeispiele den Vorteil,  dass die Aufhängeelemente zum     Aufhängen    der  Schlüssel jederzeit mühelos ohne Zuhilfenahme von  Werkzeugen angebracht, beliebig versetzt oder weg  genommen werden können, so dass die Schlüssel  ablage stets der     Anzahl,    der Breite und der Länge  der aufzuhängenden Schlüssel individuell und in  raumsparender Weise angepasst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln, mit wenigstens einer Tafel und mehreren daran angeordneten Aufhängehaken für die Schlüssel, da durch gekennzeichnet, dass für die Schlüssel Auf hängeelemente vorhanden sind, die aus einem Eti- kettenhalter, einem an demselben angeordneten Auf hängehaken und mindestens einem Tragorgan be stehen, und dass die Tafel eine Platte mit waagrecht verlaufenden Schlitzen ist, die in Abständen über- einander angeordnet sind und an deren Längsrändern die Tragorgane der Aufhängeelemente lösbar und versetzbar angebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan jedes Aufhänge elementes ein federnder Klemmteil ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des Etiketten halters zwei auseinanderfedernde Klemmteile in bezug aufeinander derart angeordnet sind, dass sie in zwei einander gegenüberliegende Ränder eines Schlitzes der Tafel einklinken. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des Etiketten- halters zwei gegeneinander federnde Klemmteile in bezug aufeinander derart angeordnet sind, dass sie in Ränder von zwei einander benachbarten Schlitzen der Tafel einklinken. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsränder der Schlitze nach der Rückseite der Tafel abgewinkelt sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tafel auf ihren beiden Seiten mit Aufhängeelementen versehen ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel um mehr als eine Achse schwenkbar in einem Schlüsselschrank gelagert ist, derart, dass bei geöffneter Schranktüre die Tafel um 180 gewendet werden kann. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel aus zwei Platten be steht, die mit ihren Rückseiten einander zugekehrt miteinander verbunden sind unter Belassung eines Zwischenraumes, der zur Aufnahme -eines Schlüssel verzeichnisses dient.
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