Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln Zum Aufbewahren von Schlüsseln in den Haus haltungen, in kaufmännischen und industriellen Be trieben, Verwaltungen, Hotels usw. dienten bisher Stege, Tafeln, Schränke und dgL, bei denen Schlüs selhaken in waagrechten Reihen fest angebracht waren. Da aber bekanntlich die gebräuchlichen Bart- und Flachschlüssel unterschiedliche Länge und auch verschieden breite Griffe aufweisen, war man gezwungen, die horizontalen und vertikalen Ab stände zwischen den Schlüsselhaken den grössten der genannten Abmessungen anzupassen.
Weil aber die überdurchschnittlich dimensionierten Schlüssel im Ge samtbestand einer Schlüsselablage üblicherweise Aus nahmen bilden, ergab sich eine bedauerliche Platz verschwendung, die sich um so nachteiliger auswirkte, je umfangreicher die Schlüsselablage war.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Aufbewahren von Schlüsseln dienende Einrichtung mit wenigstens einer Tafel und mehreren daran an geordneten Aufhängehaken für die Schlüssel, wobei das Neue darin besteht, dass für die Schlüssel Auf hängeelemente vorhanden sind, die aus einem Etiket- tenhalter, einem an demselben angeordneten Auf hängehaken und mindestens einem Tragorgan be stehen, und dass die Tafel eine Platte mit waag recht verlaufenden Schlitzen ist, die in Abständen übereinander angeordnet sind und an deren Längs rändern die Tragorgane der Aufhängeelemente lös bar und versetzbar angebracht sind.
In der beigefügten Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ver anschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht einer aus meh reren gleichen Teilen zusammengesetzten Einrich tung, gemäss einer ersten Ausführungsform; Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie I I-11 in Fig. 1; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1; Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab und in Vorder ansicht ein einzelnes Aufhängeelement für einen Schlüssel, zusammen mit einer zur Bezeichnung die nenden Etikette; Fig.5 ist eine Seitenansicht des gleichen Auf hängeelementes;
Fig.6 ist eine Draufsicht auf das Aufhänge element gemäss Fig. 4; Fig. 7 zeigt in zu Fig. 4 analoger Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform des Aufhängeelemen tes; Fig. 8 veranschaulicht in gleicher Darstellung ein anderes Ausführungsbeispiel eines Aufhängeelemen tes; Fig. 9 zeigt dasselbe Aufhängeelement in Seiten ansicht und an einer im senkrechten Schnitt dar gestellten Platte befestigt; Fig. 10 stellt im senkrechten Schnitt einen Teil einer Platte dar, welche zum Anbringen von Auf hängeelementen gemäss Fig. 4 bis 7 geeignet ist;
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Aufhängeelementes in Seitenansicht und einer Platte im senkrechten Schnitt; Fig. 12 ist die analoge Darstellung wieder an derer Ausführungsbeispiele des Aufhängeelementes und der Platte; Fig. 13 zeigt in Vorderansicht einen Flach schlüssel und eine über den Griff desselben ge spannte Kappe mit einer Aufhängeöse und einem auswechselbaren Bezeichnungsschild; Fig. 14 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Kappe nach Fig. 13; Fig. 15 zeigt einen Schlüsselschrank im senkrech ten Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 16;
Fig. 16 ist ein Querschnitt nach der Linie XVI-XVI in Fig. 15; Fig. 17 stellt den gleichen Schlüsselschrank in ge öffnetem Zustand und im waagrechten Schnitt nach der Linie XVII-XVII in Fig. 16 dar; Fig. 18 veranschaulicht in perspektivischer Dar stellung ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schlüs selschrankes bei geöffneter Türe; Fig. 19 ist ein waagrechter Querschnitt durch den gleichen Schrank bei halb geschlossener Türe;
Fig. 20 zeigt einen einzelnen der Teile, aus denen die<B>im</B> Schrank gemäss Fig. 18 und 19 vorhandene Schlüsseltafel zusammengesetzt ist; Fig. 21 stellt die Vorderansicht einer andern Aus führung mit einer aus mehreren gleichen Teilen zu sammengesetzten Schlüsseltafel und einem diese Teile zusammenhaltenden Rahmen dar; Fig. 22 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie XXII-XXII in Fig. 21; Fig. 23 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie XXIII-XXIII in Fig.21, in gegenüber dieser vergrössertem Massstab;
Fig. 24 stellt ein einzelnes Seitenstück des Rah mens gemäss Fig. 21 und 22 in grösserem Massstab und teilweise im Längsschnitt dar.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln weist aus Blechnlatten oder anderem Material hergestellte Tafeln 30 auf, die alle gleich ausgebildet sind. Jede der Tafeln 30 ist mit mehreren waagrecht verlaufenden, in Ab ständen übereinander angeordneten Schlitzen 31 ver sehen. Am obern Rand der Tafel 30 und an den untern Längsrändern der Schlitze 31 sind Aufhänge elemente 32 für Schlüssel lösbar und verstellbar angebracht. Die nähere Ausbildung der Aufhänge elemente 32 ist in Fig. 3 bis 6 ersichtlich.
Jedes der Aufhängeelemente 32 weist einen Etikettenhalter 33, einen am untern Rande des Eti- kettenhalters angeordneten Aufhängehaken 34 und einen am obern Rande des Etikettenhalters ange ordneten, als Tragorgan dienenden Klemmteil 35 auf. Alle diese Teile 33, 34 und 35 bestehen aus einem einzigen Stück Metallblech oder aus anderem geeig netem Material. Der Klemmteil 35 ist auf der Rück seite des Halters 33 hakenförmig nach unten ge bogen und federnd ausgebildet; er ist dazu bestimmt, am obern Rand der Tafel 30 oder auch am untern Rand der Schlitze 31 festgeklemmt zu werden, wie Fig.1 und 3 veranschaulichen.
Durch die federnde Wir kung des Klemmteiles 35 wird die Tafel 30 zwischen dem Klemmteil 35 und der Rückseite des Etikettenhal- ters 33 einesjedenAufhängeelementes32eingeklemmt. An den Aufhängehaken 34 der Aufhängeelemente 32 können sowohl Bartschlüssel als auch Flach schlüssel aufgehängt werden, deren Griffe eine Durch brechung zum Durchlassen des Hakens 34 besitzen, wie das üblicherweise der Fall ist. In den Etiketten halter 33 lässt sich ein Bezeichnungsschild 36 lösbar und auswechselbar einsetzen.
Auf dem Schild 36 kann eine Nummer oder eine andere Kennzeich- nung des zum betreffenden Aufhängeelement<I>32 ge-</I> hörenden Schlüssels angebracht werden.
Damit auch die Schlüssel selbst auf einfachste Weise entsprechend gekennzeichnet werden können, ist es zweckmässig, den Griff eines jeden Schlüssels mit einer in Fig. 13 und 14 dargestellten Kappe 40 aus elastisch dehnbarem Material, z. B. Gummi, zu überziehen. Die Kappe 40 ist flach ausgebildet und kann dank ihrer Dehnbarkeit ohne Schwierigkeiten über Schlüsselgriffe verschiedenster Form und Grösse gespannt werden, insbesondere sowohl über die Griffe von Bartschlüsseln als auch über diejenigen von Flachschlüsseln. Die Kappe 40 ist oben mit einem Lappen 41 und einer Aufhängeöse 42 versehen, durch welche der Aufhängehaken 34 greifen kann.
Der Lappen 41 weist ferner einen nach der einzn Seite vorstehenden Nocken 43 auf, der das Erkennen der richtigen Einstecklage des Schlüssels erleichtert und zu diesem Zweck beispielsweise auch im Dun keln abgetastet werden kann. In die eine flache Wand der Kappe 40 ist eine von unten her zugängliche Tasche 44 mit verengter Einlassöffnung eingelassen, in welche ein Bezeichnungsschild 45 lösbar und aus wechselbar eingeschoben werden kann. Durch ein Fenster 46 ist ein Teil des Bezeichnungsschildes 45 und eine auf demselben angebrachte Nummer oder andere Kennzeichnung sichtbar.
Mit Vorteil werden die beiden Schilder 36 und 45 am Aufhängeelement 32 bzw. an der Kappe 40 des zugehörigen Schlüs sels in gleicher Weise gekennzeichnet.
Die Kappen 40 verschiedener Schlüssel können unterschiedliche Farbe aufweisen; z. B. können die Schlüssel verschiedener Stockwerke eines Gebäudes oder verschiedener Abteilungen einer Fabrik jeweils mit einer Kappe bestimmter Farbe versehen werden, damit eine Unterscheidung der Schlüssel leichter ist.
Die Tafeln 30 sind mit Haltemitteln 50, 5l für ein lösbares und auswechselbares Register 52 ver sehen, auf dem ein Verzeichnis aller auf der betref fenden Tafel aufzubewahrenden Schlüssel angebracht werden kann.
Gemäss Fig. 1 und 2 sind zwei übereinander an geordnete Tafeln 30 durch zwei seitliche Laschen 55 miteinander verbunden, die durch Schrauben 56 an nach hinten abgewinkelten Teilen der einen bzw. der andern Tafel 30 befestigt sind. Die gleichen Schrauben 56 dienen auch zur Verbindung der seit lich nebeneinander angeordneten Tafeln 30. Zwi schen den übereinander angeordneten Tafeln ist ein Zwischenraum vorhanden, der ermöglicht, Auf hängeelemente 32 auf den obern Rand der unteren Tafel aufzuklemmen.
Die beschriebene Einrichtung hat den grossen Vorteil, dass sie jederzeit mühelos den Erfordernissen angepasst werden kann. Die Anzahl und die Anord nung der Aufhängeelemente 32 auf jeder Tafel 30 kann ganz nach Wunsch gewählt werden, beispiels weise so, dass die grösstmögliche LUbersicht über eine bestimmte Gruppierung der Schlüssel gewähr- leistet ist, oder dass möglichst viele Schlüssel an einer Tafel aufgehängt werden können. Je nach Be darf kann man nur eine einzelne der Tafeln 30 benutzen oder eine beliebige Anzahl derselben in der gewünschten Anordnung auf die beschriebene Weise miteinander verbinden. Die Tafeln 30 können beispielsweise an einer Gebäudewand oder in einem Schrank befestigt werden.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausführungsform eines Aufhängeelementes 60 gezeigt, das sich von den Aufhängeelementen 32 nur dadurch unterschei det, dass an Stelle eines einzigen Klemmteiles 35 jetzt zwei schmälere Klemmteile 61 vorhanden sind, deren jeder auf der Rückseite des Etikettenhalters 33 nach unten umgebogen ist.
In Fig. 8 und 9 ist wieder eine andere Ausfüh rungsform eines Aufhängeelementes 65 veranschau licht. Hier sind Klemmteile 66 als Lappen aus dem Material des Etikettenhalters 33 ausgestanzt und nach der Rückseite desselben umgebogen. Die beiden Klemmteile 66 sind übereinander angeordnet und voneinander federnd. Fig.9 zeigt auch, wie das Aufhängeelement 65 an einer Tafel 67 lösbar be festigt wird. Die beiden Klemmteile 66 greifen mit dem obern und dem untern Längsrand eines Schlitzes 68 in der Tafel 67 zusammen und klinken hinter diesen Längsrändern ein. Gemäss Fig. 9 sind die bei den Längsränder des Schlitzes 68 nach hinten ab gewinkelt, was aber nicht unbedingt der Fall zur sein braucht.
Fig. 10 zeigt eine andere Ausbildung eines Schlit zes 70 in einer Tafel 71. Der untere Längsrand 72 des Schlitzes 70 ist nach der Vorderseite der Tafel 71 ausgekröpft, wodurch es noch leichter gemacht ist, Aufhängeelemente 32 nach Fig.4 bis 6 bzw. Aufhängeelemente 60 nach Fig. 7 am Längsrand 72 festzuklemmen.
Gemäss Fig. 11 ist ein Aufhängeelement 75 mit zwei Klemmteilen 76 versehen, die oben und unten am Etikettenhalter 33 angeordnet und nach der Rückseite des Etikettenhalters 33 umgebogen sind. Die beiden Klemmteile 76 federn gegeneinander und greifen mit den einander zugekehrten Längsrändern von zwei Schlitzen 77 zusammen, die mit verhältnis mässig geringem Abstand übereinander in einer Tafel 78 vorhanden sind.
Das in Fig. 12 dargestellte Aufhängeelement 80 weist ebenfalls zwei Klemmteile 81 auf, die oben und unten am Etikettenhalter 33 angeordnet sind. Die Klemmteile 81 sind hakenförmig ausgebildet, und sie umgreifen zwei einander benachbarte Längs ränder 82 und 83 von zwei unmittelbar übereinander verlaufenden Schlitzen 84 und 85. Beide Längs ränder 82 und 83 sind nach der Vorderseite der Tafel aus der Ebene der Platte 86 ausgekröpft, in welche die Schlitze 84 und 85 eingearbeitet sind. Das Aufhängeelement 80 kann in Längsrichtung der Schlitze 84 und 85 auf die Ränder 82 und 83 auf geschoben bzw.von denselben abgezogen werden.
Bei allen beschriebenen und dargestellten Aus führungsformen von Aufhängeelementen können diese einzeln oder unabhängig voneinander an der zugehörigen Tafel angebracht, seitlich versetzt oder weggenommen werden.
Der in Fig. 15 bis 17 dargestellte Schlüssel schrank weist ein z. B. aus Metallblech bestehendes Gehäuse 90 auf, das durch eine mittels Scharnieren 91 schwenkbar angebrachte Türe 92 verschlossen werden kann. Die Rückwand 93 des Gehäuses 90 ist als Schlüsseltafel mit mehreren waagrecht verlau fenden Schlitzen 94 versehen, weiche das Festklem men von Aufhängeelementen 32 oder auch 60 oder 65 ermöglichen. Um das Fassungsvermögen des Schrankes zu vergrössern, sind noch zwei zusätzliche Tafeln 95 und 96 vorhanden, die mit ihren Rück seiten einander zugekehrt und mit einem gewissen Abstand voneinander mit Hilfe von Distanzbolzen 97 miteinander verbunden sind.
Jede dieser Tafeln 95 und 96 weist mehrere waagrecht verlaufende Schlitze 98 auf, welche das Festklemmen von Auf hängeelementen 32 oder 60 oder 65 ermöglichen. Diese Aufhängeelemente werden an den voneinander abgekehrten Seiten der Tafeln 95 und 96 angebracht, wie in Fig. 16 veranschaulicht ist. Die eine Tafel 95 ist um vertikale Achsen schwenkbar an Lenkern 98 gelagert, die ihrerseits um andere vertikale Achsen schwenkbar unten und oben am Gehäuse 90 ange ordnet sind. Dadurch ist es möglich, die beiden Tafeln 95 und 96 bei geöffneter Türe 92 aus dem Gehäuse 80 herauszuschwenken und um mehr als 180 zu wenden. Der Zugang zu den Aufhängeelementen bzw.
Schlüsseln an der hinteren Tafel 96 kann daher mühelos erfolgen. In Fig. 17 sind die Tafeln 95 und 96 nur teilweise gewendet dargestellt.
Fig. 15 bis 17 lassen erkennen, dass das Gehäuse 90 mit zwei Paaren von Büchsen 99 versehen ist, die zur Aufnahme eines Zapfens der Lenker 98 bestimmt sind. Ein Paar dieser Büchsen 99 befindet sich bei der linken und das andere bei der rechten Seiten wand des Gehäuses 90. Die Lenker 98 können somit wahlweise in den Büchsen des einen oder des andern Paares gelagert werden, so dass die Tafeln 95 und 96 entweder nach links oder nach rechts aus dem Gehäuse 90 heraus geschwenkt werden können.
Der Zwischenraum zwischen den beiden Tafeln 95 und 96 kann zur Unterbringung eines Schlüssel verzeichnisses benutzt werden, das den Blicken der Benützer der Einrichtung weitgehend entzogen ist.
Der beschriebene Schlüsselschrank kann ent weder an einer Wand aufgehängt oder in eine Wand eingelassen werden.
Eine andere Ausführungsform eines Schlüssel schrankes ist in Fig. 18 und 19 gezeigt. Das Ge häuse des Schrankes besteht zur Hauptsache aus einem Rahmen 101-104, der beispielsw:;ise aus Holz hergestellt ist. Die beiden Seitenleisten 101 und 102 sind an ihren nach innen gekehrten Seiten je mit einer Nut 105 versehen. Die obere Leiste 104 weist einen durchgehenden Schlitz 106 auf, der mit seinen beiden Enden in die Nuten<B>105</B> einmündet. Durch den Schlitz 106 ist eine Schlüsseltafel in die Nuten 105 einge setzt.
Diese Schlüsseltafel besteht aus mehreren gleich ausgebildeten Teilen 107, die im wesentlichen rechteckige Form haben, aber an ihrer einen Kante zwei Vorsprünge 108 besitzen, wie insbesondere Fig. 20 zeigt. Die Teile 107 sind so in den Rahmen 101-104 eingesetzt, dass die Vorsprünge 108 nach oben weisen. Der zweite und die folgenden Teile 107 stützen sich mit ihrer Unterkante auf die Vorsprünge 108 des unmittelbar darunterliegenden Teiles 107 ab, so dass zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen <B>107</B> waagrecht verlaufende Schlitze 109 gebildet sind, welche ermöglichen, an dem obern Rand jedes Teiles 107 Aufhängeelemente 32 oder auch 60 fest zuklemmen.
Eine zum Schliessen des Schlüsselschrankes die nende Türe 110 weist einen Rahmen 111-114 auf, der mittels Scharnieren 118 am Rahmen 101-104 des Gehäuses angebracht ist. Die einander zugekehr ten Seiten der senkrechten Rahmenleisten 111 und 112 sind mit Nuten 115 versehen, und die obere Leiste 114 weist einen in diese Nuten 115 einmün denden Schlitz 116 auf. Wenn auf der aus den Teilen 107 zusammengesetzten Tafel zu wenig Platz für Aufhängeelemente 32 und aufzuhängende Schlüssel ist, kann man die Kapazität des Schrankes verdop peln, indem man durch den Schlitz 116 ebenfalls Teile 107 einer zweiten Schlüsseltafel einsetzt, die auchAufhängeelementefürSchlüsselaufnehmen kann.
Der beschriebene Schlüsselschrank ist insbeson dere für den Haushalt sehr geeignet. Die Aufteilung der Schlüsseltafeln in mehrere gleich ausgebildete Teile 107 hat den Vorteil, dass die gleichen Teile auch für Schränke- mit grösserer Höhenabmessung verwendbar sind. Auch ist es möglich, die einzelnen Teile 107 selbst verschieden hoch auszubilden, so dass die Abstände der waagrechten Schlitze 109 nach Wahl verschieden gross gemacht werden können in Anpassung an die Länge der aufzuhängenden Schlüssel.
Die in Fig.21 bis 24 dargestellte Einrichtung weist ebenfalls eine aus mehreren Teilen 120 zu sammengesetzte Schlüsseltafel auf. Gemäss Fig.21 sind diese Teile 120 unten je mit zwei Vorsprüngen 121 versehen, die sich auf der obern Kante des un mittelbar darunter angeordneten Teiles 120 abstützen, wodurch zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen je ein Schlitz 122 gewährleistet ist. Ausserdem ist jeder Teil 120 noch mit einem waagrecht verlaufen den Schlitz 123 versehen. Sowohl an den obern Rän dern der Teile 120 als auch an den untern Längs rändern der Schlitze 123 lassen sich Aufhänge- elemente 32 oder auch 60 festklemmen.
Die Teile 120 sind durch einen Rahmen zusammengehalten, der aus einem bügelförmigen Unterteil 125, einem bügelförmigen Oberteil 126 und mehreren senkrecht verlaufenden Seitenstücken 127 besteht. Die letz teren sind alle gleich ausgebildet und stimmen in ihrer Längenabmessung mit der Höhenabmessung der einzelnen Tafelteile 120 überein. Jedes der Seiten stücke 127 besitzt an seinem einen Ende einen Zapfen 128 und an seinem andern Ende eine entsprechende Ausnehmung 129. Ebenso weist der Oberteil 126 an seinen Bügelschenkeln zwei Zapfen 128 auf, wäh rend der Unterteil 125 an seinen Bügelschenkeln zwei Ausnehmungen 129 besitzt.
Die Zapfen 128 sind in die Ausnehmungen 129 der benachbarten Teile 125,<B>127</B> eingesetzt und mit Hilfe von seitlichen Klemmschrauben 130 gegen Herausgleiten gesichert. Die Seitenstücke 127 sowie die vertikal verlaufenden Schenkel des bügelförmigen Teiles 125 sind mit einer Längsnut 131 versehen, in welche die vertikal ver laufenden Ränder der Tafelteile 120 eingreifen, wie deutlich Fig. 23 erkennen lässt.
Die beschriebene Einrichtung gemäss Fig. 21 bis 24 hat den Vorteil, dass sie jederzeit durch Einfügen weiterer Tafelteile 120 und Seitenstücke 127 nach Belieben vergrössert werden kann, wenn eine grössere Anzahl Schlüssel aufbewahrt werden soll.
Wenn der Rahmen 125-127 derart aufgehängt oder derart schwenkbar gelagert wird, dass die aus den Teilen 120 gebildete Tafel von beiden Seiten her 7ugänglich ist, so können auf beiden Seiten der Tafel Aufhängeelemente 32 angebracht werden, indem die Aufhängeelemente auf der einen Tafelseite an dem obern Rand der Tafelteile 120 und die Aufhänge elemente auf der andern Tafelseite am untern Längs rand der Schlitze 122 festgeklemmt werden.
Es ist selbstverständlich möglich, die Rahmen teile 125 bis 127 anstatt aus vollem Stabmaterial aus Rohren herzustellen.
Anstelle von federnden Klemmteilen können die Aufhängeelemente auch andere Tragorgane aufwei sen, mit deren Hilfe sie an einer Tafel befestigbar sind. Beispielsweise könnten die Tragorgane bieg same Lappen sein, die durch die Schlitze der Tafel hindurchgesteckt und auf der Rückseite der Tafel gegen die letztere umgebogen werden.
Gegenüber den bisher bekanntgewordenen Ein richtungen zum Aufbewahren von Schlüsseln haben alle beschriebenen Ausführungsbeispiele den Vorteil, dass die Aufhängeelemente zum Aufhängen der Schlüssel jederzeit mühelos ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen angebracht, beliebig versetzt oder weg genommen werden können, so dass die Schlüssel ablage stets der Anzahl, der Breite und der Länge der aufzuhängenden Schlüssel individuell und in raumsparender Weise angepasst werden kann.