CH358611A - Verfahren zur Wahrnehmung von Kennzeichen - Google Patents

Verfahren zur Wahrnehmung von Kennzeichen

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CH358611A
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CH
Switzerland
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transistor
blocked
pulse
conductive
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Inventor
Hirschfeld Gerhard
Hinz Werner
Fritzsche Hanspeter
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/10Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means

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Description


  Verfahren     zur        Wahrnehmung    von Kennzeichen    Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Wahrnehmung von Kennzeichen auf einem  Schriftstück und insbesondere auf die Feststellung  einer kennzeichnenden Markierung auf einem Brief.  



  In Sortieranlagen ist die Steuerung eines Gegen  standes zu seiner Bestimmung anhand von Kenn  zeichen bekannt. Das Kennzeichen kann dabei aus  einer graphischen oder magnetischen Markierung be  stehen. Im Fall einer graphischen Markierung kann  das Kennzeichen durch photoelektrische Mittel aus  gewertet werden; im Falle einer magnetischen Markie  rung wird es durch einen     Ablesekopf    definiert. Der  Gegenstand muss abgetastet werden, damit das Kenn  zeichen darauf wahrgenommen werden kann.  



  In     Briefsortieranlagen    muss der Briefumschlag  auf das Vorhandensein eines     Postwertzeichens    ge  prüft werden. Dabei wird der     reflektierte    Lichtwert,  der von diesem Wertzeichen stammt, wertmässig un  tersucht und veranlasst weitere     Sortiervorgänge,        sofern     es erforderlich ist. Viele Briefumschläge besitzen zu  sätzliche Aufdrucke, welche ebenfalls durch das Wert  zeichen-Auswertmittel wahrgenommen werden. Daher  ist einer der Zwecke der vorliegenden     Erfindung,    die  Möglichkeit auszuschalten, dass solche Aufdrucke die  Steuervorgänge der     Sortiermaschine    beeinflussen.

   Die  Einrichtung muss ebenfalls imstande sein, zwischen       Reflexionswerten    eines Wertzeichens (Stempels oder  Marke) und dem     Reflexionswert    der Unterlage bzw.  des Briefumschlages zu unterscheiden.  



  Die Erfindung besteht in einem Verfahren, in  welchem das Kennzeichen, das auf einem Schriftstück  aufgebracht ist, durch eine photoelektrische Einrich  tung wahrgenommen wird. Diese Einrichtung misst  die Helligkeitsdifferenzen, welche von einer Licht  quelle herrühren, die von einen Teil der Oberfläche  des Schriftstückes des festzustellenden     Kennzeichens       und anderen auf dem Schriftstück befindlichen Zei  chen reflektiert werden.

   Die Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass einerseits durch ein Zeichen  erzeugte elektrische Impulse und anderseits durch die  von der Oberfläche des Schriftstückes     reflektierten     Lichtflecken erzeugten Impulse an einen Torstrom  kreis geführt werden, die nur geöffnet sind, wenn  beide Impulsarten gleichzeitig eintreffen, wobei das  Tor blockiert bleibt, bis solche simultane Impulse  auftreten.  



  Die lichtempfindliche Einrichtung kann eine  photoelektrische Zelle sein, die durch eine Maske  bedeckt ist, welche einen engen Schlitz offen lässt.  Der Schlitz ist angenähert so breit wie das Kenn  zeichen, das durch die photoelektrische Einrichtung  wahrzunehmen ist. Es ist jedoch schmal im Ver  gleich zur Länge des Gegenstandes, der abzutasten ist.  



  Da jedoch der Schlitz nicht     allzu    schmal gemacht  werden kann, ist seine Dimension derart, dass er auf  eine bestimmte Fläche des abzutastenden Gegen  standes passt, so dass eine plötzliche     Änderung    der  Lichtreflexion vom Gegenstand, der abgetastet wird,  eine graduelle Änderung des     Helligkeitswertes,    der  abgeleitet wird, verursacht. Dementsprechend sind die  vorderen und hinteren Kanten der Ausgangskurve  der     lichtempfindlichen    Einrichtung gleichartig flach.  



  Nachstehend wird anhand eines     Ausführungs-          beispieIes    und der Zeichnung die     Erfindung    erklärt.  In der Zeichnung zeigt  die     Fig.    1 ein     Gesamtblockschema    einer Ausfüh  rungsanordnung nach der     Erfindung,

       die     Fig.    2 ein Diagramm der Spannungsverhält  nisse an den verschiedenen Punkten der     Fig.    1 und  die     Fig.    3 ein etwas     expliziteres    Schaltbild der       Fig.1.         In der     Fig.    1 ist eine Anzahl     Abtasteinrichtungen          Bi   <I>. . .</I>     B6    dargestellt. Diese mögen Photozellen oder  andere angemessene photoempfindliche Detektoren  sein.

   Der Ausgang jedes der Elemente     Bi    . . .     B6    wird  an einen Eingang des zugeordneten Verstärkers       V1   <I>. . .</I>     V6    angelegt. Die Verstärker     V1    . . . V4 besitzen  einen anderen Eingang, der von einer Steuer  schaltung U     abgenommen    ist. Diese Steuerschaltung  wird durch einen Ausgang der Verstärker V<B><I>5</I></B>,     V6    ge  steuert. Damit der Verstärker     V1    also wirksam sei,  muss er gleichzeitig einen Eingangsimpuls von seiner  zugeordneten Photozelle     Bi    und einen Impuls von  der Einrichtung U erhalten.

   Der Ausgang der Ver  stärker     V1   <I>. . .</I>     V4    wird beim Punkt 2 zusammen  genommen und von da an die     Auswerteinrichtung        H1     gelegt. Ein anderer Ausgang der Verstärker     V"    und       V6    wird ebenfalls zusammengenommen und an die       Auswerteinrichtung        H2    gelegt. Die Elemente B",     B6     tasten verschiedene Teile des zu untersuchenden  Gegenstandes ab, von welchen eine getrennte Steuer  spannung erhalten wird, welche jedoch hier keine wei  tere Bedeutung hat.

   In der     Auswerteinrichtung        Hl     wird der Eingang, welcher an den Verstärkern       V1   <I>. ..</I>     V4    abgenommen wird, parallel eingeführt.  Eine dieser     Einführungen,    und zwar die untere, geht  zum Element M, das einen     Breitenmessstromkreis     bildet. Die obere Einführung führt zum Integrator J.  Der Ausgang des Integrators J ist am Punkt 3 in  zwei Teile aufgeteilt. Der obere Teil führt zum Filter F  und der untere zur     Störimpulsaustastschaltung   <I>St.</I>  Der Ausgang des Filters F wird an einen Eingang  eines Tores T mit drei Eingängen gelegt.

   Der Aus  gang des Stromkreises M geht zum Register     Sp    und  zu einem zweiten Eingang des Tores T. Der Aus  gang des Begrenzers<I>St</I> wird an den dritten Eingang  des Tores T gegeben.  



  Der am Punkt 6 gezeigte Ausgang des Tores T       führt    zum Stromkreis     UC.    Die Details dieses Ge  brauchsstromkreises     UC    werden nicht gezeigt, sie  sind jedoch dem Fachmann bekannt.  



  Das Tor T ist so eingerichtet, dass es bei Koin  zidenz von Spannungen, die an seine drei Eingänge  gelegt werden, welche vom Filter F, vom     Register        Sp     und von der     Störirnpulsaustastschaltung   <I>St</I> herrühren,  öffnet.  



  Das Register     Sp    ist ein     Flip-Flop    und besitzt einen       Rückstelleingang,    der     mit    der Einrichtung U ge  koppelt ist. Der Begrenzer<I>St</I> differenziert das Signal,  das durch den     Integrator    J wahrgenommen worden  ist und erzeugt dabei positive Spannungsspitzen im  Falle von ansteigenden Spannungskurven und nega  tive Spitzen im Falle abfallender     Kurvenflanken.    Die       Austastschaltung   <I>St</I> wirkt ebenfalls als     Polaritäts-          unikehrung    für die angelegten Impulse.  



  In der     Fig.    2 zeigt der Teil 1 einen Briefumschlag  mit dem Postwertzeichen A und einem weiteren  fremden Kennzeichen C, das vom Stempel oder der  Marke     beabstandet    ist. Die Linie D     kennzeichnet    den  Rand des Umschlages. Es sei angenommen, dass der  Umschlag von links nach rechts abgetastet werde. Der    Verstärker V der     Fig.    1 liefert dazu Ausgangsspan  nungen, die in der Kurve 2 gezeigt sind, wobei die  Abszisse in Millisekunden und die Ordinate in Volt  aufgeteilt ist. Die Hintergrundteile des Umschlages 1  erzeugen eine Spannung, die über drei Volt liegt.

   Ein  Kennzeichen A, das eine geringere     Reflexionsfläche     aufweist als der Umschlag, erzeugt eine geringere  Spannung als jene, die der Umschlag selbst erzeugt.  Das Fremdkennzeichen C erzeugt noch eine niedri  gere Spannung, da seine     Reflexionswirkung    noch ge  ringer ist als jene des Wertzeichens und sowieso als  jene der Umschlagfläche. Nachdem der Umschlag 1  durch die     Abtasteinrichtung    B läuft, nimmt an seiner  Kante D die Ausgangsspannung wiederum auf einen  Wert ab, der mit der Spannung vergleichbar ist,  welche durch das Fremdkennzeichen C erzeugt wird.  Die in der Kurve 2 gezeigten Wellenformen werden  an das Integrationselement J, in der     Fig.    1 gezeigt,  angelegt.

   Die Integration wird in einem Filter aus  geführt, der obere und untere Schwellenbegrenzun  gen aufweist, wie in der     Fig.    3 gezeigt. Es ist aus  der Kurve 3 ersichtlich, dass die Spannungen der  Kurve 2 zeitlich verzögert erscheinen und die  schnellen Signaländerungen     abgeflacht    werden, um  ein Signal mittleren Wertes zu ergeben. Ferner ist  zu ersehen, dass die Spannung, welche durch das Wert  zeichen erzeugt wird, Maximalwerte zwischen den  Grenzen<I>a</I> und<I>b</I> aufweist, während die Spannung,  die vom Fremdkennzeichen C herrührt, die     Gr-nzen     des Filters überschreitet. Wie die Kurve 4 zeigt,  werden die Kanten der Kurve 3 mittels einer     Stör-          impulsaustastschaltung    differenziert.

   Diese Impulse  und jene, die in der     Fig.    5     gezeigt    sind, werden zu  sammen an das Tor T gelegt und wirken, um dieses  Tor während eines Zeitintervalls zu sperren, während  welchem die viereckigen Impulse der Kurve 5 einen  bestimmten Wert überschreiten. Wie ersichtlich ist,  werden die rechteckigen Impulse, welche durch das  Wertzeichen A erzeugt werden, etwas schmaler, wie  die Kurve 6 zeigt, die den Ausgang des Tores T dar  stellt.

   Die Impulse, die durch das Fremdkennzei  chen C in der Kurve 5 erzeugt werden, werden in der  kürzeren Zeit, welche durch den Impuls in der  Kurve 3 gefordert wird, durch das     Kennzeichen    C  erzeugt und veranlasst, von der unteren Grenze     b    zur  oberen Grenze a zu gehen und später durch diese  Grenzen zurückzukehren. Deshalb entspricht die  Dauer dieser kurzen Impulse in der Kurve 5 der  Zeitdifferenz zwischen dem unteren und oberen  Schwellenwert des Filters. Diese kurzen Viereck  impulse fallen in den Sperrbereich der differenzier  ten Spannung, welche in der Kurve 4 gezeigt ist und  werden daher unterdrückt und erscheinen nicht am  Ausgang des Tores T.  



  Die     Fig.    3 zeigt die detaillierte Schaltung von       Fig.    1. Dabei zeigt<I>B</I> eine der Photozellen     Bi   <I>. . .</I>     B4     und<I>VV</I> einen der Verstärker     V1   <B>...</B>     V4,    der er zu  geordnet ist. Der Ausgang der Photozelle B geht  durch den Widerstand     RV    und die Spannung über  diesen entspricht dem Helligkeitswert des Abtast-           signals.    Der Verstärker<I>VV</I> ist ein Kathodenverstär  ker, dessen Ausgang an die Basis des Transistors     TVl     geführt ist. Dieser Transistor verstärkt die Ausgangs  spannung und vermittelt sie an den Integrator J über  seinen Kollektor.

   Der Transistor     TV1    wird durch  den Transistor     TV2    gesteuert, der seinerseits durch  die Einrichtung U kontrolliert wird. Der Filter J ent  hält ebenfalls einen Transistor     TJ,    dessen Basis mit  dem Kollektor des Transistors     TVl    verbunden ist.  Die Widerstände     RJ1,        RJ2,    der Kondensator     CR1,          CR2    und die Induktion     LJ    bilden ein     Tiefpassfilter,     kombiniert mit Integrationsstufen, und sind mit dem  Kollektor des Transistors     TJ    gekoppelt.

   Der Aus  gang der Stufe J wird an das     Amplitudenbegren-          zungsfilter    F gegeben, und zwar über den Gleichrich  ter     DF1.    Das Filter besteht aus einem Transistor     TF1,     dessen Basis mit dem Gleichrichter     DFl    gekoppelt  ist und dessen Kollektor über einen     Vorspannungs-          widerstand        RF1    mit einem negativen Potential ver  bunden ist. Der     Emitter    des Transistors     TFl    ist mit  einer positiven Potentialquelle     UFl    verbunden.

   Die       Vorspannung    des Transistors     TR2    ist derart, dass er  normalerweise leitet und über den Widerstand     RFl     ein Spannungsabfall vorhanden ist. Das positive Po  tential auf der     Kollektorseite    des Widerstandes     RF1     wird parallel zur Basis des Transistors     TF2    verbun  den bzw. zum Kollektor des Transistors     TF5.    Da alle  diese Transistoren der     p-n-p-Type    sind, ist es erfor  derlich, dass an ihre Basen und Kollektoren ein im  Verhältnis zur     Emitterspannung    negatives Potential  angelegt wird, damit der Transistor leitend wird.

   Die       Basis    des Transistors     TF4    ist mit dem Ausgang des       Tiefpassfilters   <I>J</I> über den Gleichrichter     DF2,    der nor  malerweise leitet, gekoppelt. Der     Vorspannungs-          widerstand        RF2    hält ein positives Potential an der  Basis des Transistors     TF5    aufrecht, wodurch dieser  gesperrt bleibt.

   Der Wert der     Vorspannung    über den  Widerstand     RF2    ist beträchtlich grösser als jener des  Widerstandes     RF1,    so dass der Transistor     TF4    durch  den positiven Impuls, der vom     Tiefpassfilter        1l    auf  einem Pegel, der dem Pegel a der Kurve 3,     Fig.    2,  entspricht, abgenommen wird, darauf abzielt, ab  geschaltet zu werden. Der Transistor     TFl    ist so vor  gespannt, dass er nicht auftrennt, bis der Eingangs  impuls einen Wert erreicht, der durch die Linie b  der genannten Kurve bestimmt wird.

   Die     Auftrennung     des Transistors     TF4    löst normalerweise den Tran  sistor     TF5    aus und macht ihn leitend. Wenn jedoch  die positive Spannung, die vom     Tiefpassfilter    ab  genommen wird, die Spannung, welche von der Ab  tastung des Kennzeichens (Wertzeichens) stammt,  übertrifft, dann wird der Transistor     TF1    abgeschal  tet und das volle negative Potential wird an die Ba  sis des Transistors     TF2    gegeben, womit dieser lei  tend wird.  



  Das Tor T, welches das Ausgangssignal liefert,  umfasst drei Dioden     DT   <I>1,</I>     DT2,        DT3    und einen  Transistor     TT    als Hauptelemente. Die Signale, die  durch ein Postwertzeichen auf dem Briefumschlag  zu erzeugen sind, werden geliefert, wenn der Tran-         sistor        TT    leitend ist. Dies ist der Fall, wenn immer       alle    Dioden gesperrt sind.  



  Die Diode     DT   <I>1</I> empfängt das ihr zukommende  Steuersignal, sobald die Photozelle B und die Ein  richtung U zusammen über den Integrator J und  das Filter F auf den Verstärker V wirken. Die Diode       DT2    erhält ihr Steuersignal, sobald als die Photo  zelle B und die Einrichtung U über den     Weisswert-          Messkreis    M zusammen auf den Verstärker V wirken.  Dieser wird     gleichzeitig    durch die Einrichtung U be  einflusst und gibt seinen Ausgang über das Register     Sp     zur Diode     DT2.     



  Gleich wie die Dioden     DTl    und     DT2    wird die  Diode     DT3    durch den Ausgang von<I>V</I> über den     In-          tegrator    J gesteuert, dies jedoch über die     Störimpuls-          tastschaltung   <I>St.</I>  



  Es     bestehen    sechs beachtenswerte Zustände:  Es ist kein Brief in der     Abtasteinrichtung    und die  ganze Schaltung ist in Ruhelage;  der     zweite    Zustand ergibt sich, sobald der weisse  Briefumschlag vor die Prüfeinrichtung gelangt;  der dritte Zustand ergibt sich, wenn ein schwar  zer Punkt vor die Photozelle B gelangt;  der vierte Zustand zeigt den Übergang von     einem     weissen Umschlag auf einen grauen Punkt und um  gekehrt an;  im fünften Zustand ist das Postwertzeichen  unmittelbar vor der     Abtasteinrichtung     und im sechsten Zustand wird ein schwarzer  Punkt auf einer weissen Unterlage abgetastet, ohne  jedoch ein Ausgangssignal     hervorzurufen.     



  <I>1.</I>     Ruhezustand     Die Photozelle<I>B</I> leuchtet nicht. Die Einrichtung<I>U</I>  sperrt den Schalttransistor     TV2,    der seinerseits den  Transistor     TV1    blockiert. Dementsprechend ist der  Transistor     Ti    leitend und sein Ausgang wirkt über       DF1,    um den Transistor     TF1    zu     sperren.    über die  leitende Diode     DFl    wird der Transistor     TF4    ge  sperrt, wodurch     TF5    leitet und     TF6    gesperrt werden.

    Daher wird der Transistor     TF3    leitend und verursacht  folglich     DT   <I>1,</I> leitend zu werden.  



  Die Einrichtung U sperrt ebenfalls den Transistor       TMI.    Dadurch wird     TM2    leitend und der Transistor       TSpl    des Registers     Sp    wird über     DSp    gesperrt und       TSp2    wird leitend und deshalb ebenfalls     DT2.    Da das  Ausgangssignal von J     keine    Änderung erfährt, kann  am Eingang von<I>St</I> kein Signal erscheinen, d. h. an der  Basis des Transistors     TStl.    Dies bedeutet, dass     TStl    nor  malerweise im geschlossenen Stromkreis Strom führt.

    Eine angemessene     Vorspannung    der     Emitter    sichert, dass  in diesem Falle     TSt2    gesperrt ist, während     TSt3    leitend  und     TSt4    gesperrt ist. Da     TSt2    und     TSt4    parallel zu  einander liegen und beide gesperrt sind, ist die Diode       DT3    auch gesperrt. Diese Diode wirkt jedoch nicht  auf den Transistor     TT,    da die Dioden     DT   <I>1</I> und     DT2     leitend sind.  



  <I>11.</I>     Abtastung   <I>eines grossen Briefes</I>  Die Photozelle B steht unter Strom. Die Ein  richtung<I>U</I> veranlasst den Schalttransistor     TV2,    leitend      zu sein. Der Strom im Transistor     TVl    ist nur gering.  Die Leitfähigkeit des Transistors     TJ    nimmt ab. Die  Transistoren     TFl-TF5    bleiben, wie unter I gesagt,  im     Ruhezustand,    ungeachtet dieses Verhaltens.  



  Die Einrichtung U wirkt ausserdem noch, um die       Sperrung    des Transistors     TML    zu annullieren. Dieser  wird leitend, da die Diode<I>DM</I> durch den Ausgang  des Transistors     TV1    gesperrt ist. Dadurch wird auch  der Transistor     TM2    blockiert und der Transistor     TSp   <I>1</I>  wird über     DSp    leitend. Daraus ergibt sich, dass der  Transistor     TSp2    blockiert verbleibt, bis der     Abtast-          vorgang,    der gerade stattfindet, beendet ist.

   Auf diese  Weise wird die Diode     DT2    ebenfalls gesperrt, wo  durch     eines    der     Erfordernisse,    damit der Ausgangs  transistor T leitend werde, Genüge getan ist.  



  Dieser Zustand lässt jedoch die Elemente der An  ordnung<I>St</I> bis jetzt unberührt. Sie sind immer noch  in Ruhelage, da am Eingang von<I>St</I> keine Spannungs  änderungen auftreten.         Ild.   <I>Erscheinen eines dunklen Punktes</I>  <I>vor der Photozelle B</I>    Die Photozelle B wird durch einen dunklen Punkt  meistens vollständig gesperrt. Dadurch wird der Strom  in der Röhre V V nur ganz gering. Durch die Ein  richtung U wird der Schalttransistor     TV2    leitend<I>ge-</I>  macht. Die     Leitfähigkeit    des Transistors     TVl    nimmt  zu und der Strom in der Röhre<I>VV</I> ist nun geringer,  als er zuvor war.

   Der Strom im Transistor     TJ    nimmt  ebenfalls ab, wodurch     DFl    gesperrt wird, während       TFI    leitend ist.     DF2    ist ebenfalls gesperrt und ver  anlasst     TF4,    leitend zu sein, wodurch     TF5    ebenfalls  gesperrt wird. Der nun leitende Transistor     TFl    ver  ursacht, dass ein Potential an     TF2    angelegt wird. So  wird     TF3    und ebenfalls die Diode     DTl    leitend. Wie  jedoch unter I festgestellt, beeinflusst die Diode     DTl     den Transistor     TT    nicht.

   Gesteuert durch den Tran  sistor TI ist jedoch die Diode<I>DM</I> leitend, um den  Transistor     TM1    zu sperren. Die anderen Elemente  von M und St bleiben in Ruhelage.    <I>IV. Die</I>     Abtastung   <I>verläuft vom Briefumschlag</I>  <I>auf das</I>     Wertzeichen       a) Übergang von weiss auf grau.    Wenn immer das Ausgangssignal von J     geändert     wird oder sich ändert, wirkt das     Differentiationsglied,     welches den Kondensator     CSt    enthält, um einen ne  gativen Impuls an den Transistor     TStl    zu legen. Dem  entsprechend nimmt der Strom in diesem Transistor  augenblicklich zu.

   Deshalb wird die Diode     DSt2    lei  tend, um den Transistor     TSC    zu sperren. Die Diode       DStl    ist gleichfalls leitend, um den Transistor     TSt2     zu sperren. Der     gesperrte    Transistor     TSC    verursacht,  dass der Transistor     TSt4    und die Diode.     DT3    leitend  werden. Auf diese Weise wird während des Anhal  tens des Impulses vom Kondensator     CSt,    d. h.

    während der Dauer der     Abtastung,    welche von weiss  auf grau     übertritt,    der Transistor     TT    gesperrt, um den       Beginn    eines Ausgangssignals zu verzögern.    b) Übergang von grau auf weiss.  



  Am Ende des Ausgangssignals erfolgt eine Be  schleunigung, da in diesem Augenblick ein positiver  Impuls am Kondensator     CSt    erscheint. Dieser Impuls  verursacht, dass der Strom im Transistor     TStl    ab  nimmt.     TSC    und     TSC    sind auf diese Weise leitend  und     TSt4    ist gesperrt. Die Diode     DT3    ist ebenfalls  während der Dauer dieses Impulses leitend, um den  Transistor     TT   <I>zu</I> sperren.  



  <I>V. Ein Postwertzeichen</I>     wird   <I>abgetastet</I>  Die Photozelle B führt einen Strom mittleren  Wertes. Durch die Einrichtung<I>U</I> wird     TV2    leitend  gemacht.     TV1    und deshalb     TJ    führen ebenfalls einen  Strom mittleren     Wertes,    während     TF1    gesperrt und       TF4    sowie     TF5    leitend sind, während     TF2    und     TF3          gesperrt    sind.

   Da am Kondensator     CSt    der durch den  Übergang verursachte Impuls abgeklungen ist, ist  die Diode     DT3    nun gesperrt und genügt damit einer  der Bedingungen zur Auslösung des Ausgangstran  sistors     TT.    Da     TF3    und demzufolge ebenfalls     DTl          gesperrt    wurden, wird die zweite     Auslösebedingung     für     TT    ebenfalls erfüllt. Da jedoch nun auch     TM1     leitend ist, wird     TM2        gesperrt,    und     TSpl    ist leitend,  so dass     DT2    ebenfalls gesperrt ist.

   Auf diese Weise ist  auch die dritte     Auslösebedingung    für     TT    erfüllt, wo  durch der Transistor     TT    dazu veranlasst wird, ein  Signal zum entsprechenden Steuermechanismus zu  geben.  



       VI.   <I>Ein dunkler Punkt, der</I>     flicht   <I>einem Postwert-</I>  <I>zeichen entspricht, wird</I>     abgetastet     Der weisse     Hintergrund    des Umschlages verursacht  das Register     Sp,    die Diode     DT2   <I>zu</I> sperren (siehe  unter Il).     Infolge    der durch den Integrator J be  wirkten Verzögerung verursacht die Anordnung F  einen kurzen Ausgangsimpuls, welcher     DTl    augen  blicklich sperrt. Die Anordnung F verhindert jedoch  das Öffnen des Transistors     TT,    da kein Wertzeichen  auf dem Briefumschlag sich befindet.

   Dieser Vor  gang läuft folgendermassen ab: Während des Über  ganges von weiss auf schwarz und umgekehrt, ent  sprechend den Zuständen     IVa    und     iVb,    die zuvor  beschrieben wurden, wird     TSt4    durch die Änderung  am Eingang von<I>St</I> leitend gemacht, wodurch     Dt3     ebenfalls leitend ist und der Transistor     TT    deshalb  unabhängig von den Zuständen der Dioden     DTl,          DT2        gesperrt    wird.  



  Es sei festgehalten, dass die     Erfindung    sich nicht  auf das hier beschriebene Beispiel beschränkt, son  dern dass Änderungen, die unter die Ansprüche fällen,  darin vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Feststellen eines auf einem Schrift stück aufgebrachten Kennzeichens, insbesondere einer auf einem Brief aufgeklebten Marke, mittels photo elektrischer Einrichtungen durch Messung der Hellig- keitsunterschiede der von einer Lichtquelle geliefer ten, von der Oberfläche eines Schriftstückausschnittes, des festzustellenden Kennzeichens und anderen auf dem Schriftstück befindlichen Zeichen, reflektierten Lichtflecken, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits durch ein Zeichen über ein Filter erzeugte elektrische Impulse und anderseits durch die von der Oberfläche des Schriftstückes reflektierten Lichtflecken erzeugten Impulse an eine Torschaltung geführt werden,
    die nicht geöffnet wird, wenn beide Impulse zu verschie denen Zeiten an ihr eintreffen, so dass die nachfol gende Anzeigevorrichtung gesperrt bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass anstatt einen aus einem Lichtfleck erzeugten Impuls auf direktem und indirektem Wege an die Torschaltung zu führen, der Impuls differen ziert und gemessen wird, und dass, wenn der diffe- renzierte Impuls einen bestimmten Wert überschreitet, die Torschaltung gesperrt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zeichen zusätzlich in einer besonderen Vorrichtung hinsichtlich seiner Modula tion untersucht wird, wobei die Amplitude der Modu lation mitbewertet wird und bei Überschreiten einer gewissen Impulszahl über einen besonderen Speicher die Leitung zwischen der Abtast-Auswert-Schaltung und einer Steuereinrichtung durch ein dazwischen liegendes Tor gesperrt wird.
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