CH358864A - Schaltanordnung für die Zündung und den Betrieb von Hochdruck-Gasentladungslampen - Google Patents

Schaltanordnung für die Zündung und den Betrieb von Hochdruck-Gasentladungslampen

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CH358864A
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Inventor
F Bird Lester
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Engelhard Hanovia Inc
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/06Starting switches thermal only

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Schaltanordnung für die Zündung und den Betrieb von     Hochdruck-Gasentladungslampen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanord  nung für die Zündung und den Betrieb von     Hoch-          druck-Gasentl'adungslampen.     



  Wenngleich die nachfolgend beschriebene     Zünd-          und    Arbeitsschaltung mit Vorteil für die Zündung  und den Betrieb von     Hochdruck-Gasentladungsl!am-          pen    aller Arten anwendbar ist, ist er insbesondere für  die Zündung und den Betrieb einer Lampe von ge  drängter Bauform geeignet, die feste Elektroden ent  hält, deren Abstand     voneinander    so bemessen ist,  dass sich ein Entladungsweg von wenigen Millimetern  bis etwa zwei     Zentimetern    Länge in     einer    einge  schlossenen Atmosphäre aus     Xenon    von einem  Druck, der eine Atmosphäre     übersteigt,

          ergibt.     



  Die     Schaltanordnung    nach der Erfindung ist ge  kennzeichnet durch einen Transformator mit einem  Kern und einer zum Anschluss an ein Netz bestimm  ten Primärwicklung sowie einer     Sekundärwicklung,     einen je ein Ende der Primär- und der Sekundär  wicklung verbindenden elektrischen Leiter, an die  Sekundärwicklung angeschlossene Leitungen, eine an  diese angeschlossene Reihenschaltung aus einer Gas  entladungslampe, einem     Folgeschalter    und einer  Spule, und einem Ballastwiderstand,     über    welchen  der Folgeschalter mit einer     Stromversorgungsklemme     verbunden ist, derart, dass durch Betätigen     des,

      Folge  schalters die Reihenschaltung parallel zur Sekundär  wicklung des Transformators geschaltet und der Bal  lastwiderstand abgeschaltet wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Schaltungsanordnung gemäss der  Erfindung je in einem     elektrischen    Schaltschema dar  gestellt.  



  Für einen wirtschaftlichen Betrieb von     Gas-ent-          ladungslampen    ist es sehr erwünscht, dass der Licht  bogen mit einem     Reaktanztransformator    betrieben    wird, der eine     Niederspannungs-Sekundärwicklung     hat, die etwa 50     Volt    Wechselstrom liefert. Die  Spannung über der Lichtbogenlampe beträgt gewöhn  lich etwa 30 Volt, so dass bei einem derartigen  Spannungsunterschied     die    Lampe von einem solchen  Transformator aus stabil betrieben werden kann.  



  Die Lampe kann jedoch wegen der     Zündbedin-          gungen    bei ihrer Inbetriebsetzung nicht völlig mit  einer Anordnung betrieben werden, die eine solch  niedrige Spannung liefert. Aus vielen Versuchen hat  sich ergeben, dass es wünschenswert ist,     d'ass    für die  Zündung der Lampe eine Spannung von     etwa    150  Volt oder höher zwischen den Elektroden der Licht  bogenlampe besteht.  



  Bei einer Spannung von 150     Volt    zwischen den  Elektroden der Lampe muss ein geeigneter     Strom-          begrenzungswiderstand,    verwendet werden, um den  Strom durch die Lampe auf sichere Werte zu be  grenzen. Dieser     kann    ein     Blindwiderstand    oder ein       Ohmscher    Widerstand sein. Die Zündung des Licht  bogens geschieht     dadurch,    dass der Lampe ein Impuls  höherer Spannung     zugeführt    wird, so dass die nor  malerweise hohe Impedanz der unter hohem Druck  stehenden Gase in der Lampe zusammenbricht und  ein Zündfunke zwischen den Elektroden übertritt.

    Bei einer geeigneten Art des     Impulses    genügt dann  die Niederspannung zur     Aufrechterhaltung    der auf  der zwischen den     Elektroden        gebildeten    ionisierten  Bahn eingeleiteten Entladung. Sobald diese besteht,  ist es nicht mehr erforderlich, die Spannung auf  150     Volt    aufrechtzuerhalten, so dass     sie    auf die  Sekundärspannung des     Reaktanztransformators    von       etwa    50 Volt herabgesetzt werden kann. Der Licht  bogen kann dann ohne weitere Veränderung von der  Quelle verringerter Spannung aus betrieben werden,  sofern er nicht zum Erlöschen gebracht wird und  erneut gezündet werden muss.

        Nachstehend wird eine Schaltanordnung beschrie  ben, die sich als     ausserordentlich    zweckmässig für  den Betrieb dieser Art von Entladungslampen erwie  sen hat. In dieser Schaltungsanordnung ist ein     Reak-          tanztransformator    3-5 vorgesehen, bei welchem die  Streuung so     eingestellt    ist, dass die Lampe mit dem  richtigen Strom von der     Sekundärwicklung    des  Transformators arbeitet. Ferner ist ein Ballastwider  stand 14 vorgesehen, der nur     verwendet    wird, wenn  die Lampe von der Quelle hoher Spannung aus be  trieben wird.

   Ausserdem sind Schaltmittel 11-13  vorgesehen, durch die der Lampenbetrieb zum ge  wünschten Zeitpunkt von der einen     Stromquelle    auf  die andere umgeschaltet werden kann. Diese Schalt  mittel können entweder von Hand     bedienbar    oder  selbsttätig arbeitend sein und bestehen aus einem  Folgeschalter. Zur Belieferung mit der hohen Span  nung ist die Sekundärwicklung des     Reaktanztrans-          formators    additiv zur Netzspannung     geschaltet,    so  dass die letztere um     etwa    50 Volt über ihren nor  malen Wert erhöht wird.

   Wenn die     Netzspannung     115 Volt beträgt, wird hierdurch die Spannungszu  fuhr zur Lichtbogenlampe auf etwa 165     Volt    erhöht,  bei welcher deren Zündung     zufriedenstellend    ist. Der  Ballastwiderstand dient als     Stabilisierungsballast    für  die Lichtbogenlampe und begrenzt den Zündstrom  auf den richtigen Wert während der Zündung.  



  Die Zuleitungen 1 und 2 in     Fig.    1, welche bei  spielsweise eine Spannung von 115 Volt und 60 Hz  führen, sind mit den Enden     einer    Primärwicklung 3  eines     Reaktanztransformators    3-5 verbunden, der  einen Eisenkern 4 und eine Sekundärwicklung 5 mit  niedrigerer Spannung als die Primärwicklung auf  weist, wobei die     Primärwicklung    und die Sekundär  wicklung miteinander durch eine leitende Brücke  6 verbunden sind und an der     Netzzuleitung    2 liegen.  Die Leitungen 7 und 7' sind     an    die Enden der       Sekundärwicklung    5 angeschlossen.

   Eine dieser Lei  tungen 7 ist unmittelbar     mit    dem     einen    Ende der  Lampe 9 verbunden, die mit einer Spule 10 in Reihe  geschaltet ist, deren eines Ende also mit dem     anderen     Ende der Lampe verbunden ist,     während    ein Kon  densator 8 zur Lampe und Spule parallel geschaltet  ist. Die andere Leitung 7' ist mit dem anderen Ende  der Spule 10 und     damit    der Brücke 6 über einen  Schalter verbunden, der einen beweglichen Kontakt  arm 11 mit einem Kontakt 11' und einen beweg  lichen Arm 12 aufweist.

   Die Spule 10 kann ein  Bestandteil eines zusätzlichen Impulskreises sein, der  in     Fig.    2     mit    näheren     Einzelheiten    und     beispielsweise     dargestellt ist. Vorzugsweise ist das. Brückenglied 6,       wenn    der Schalter geöffnet ist,     mit    dem     beweglichen     Arm 12     verbunden,    während die Spule 10 mit dem  Kontaktarm 11 verbunden ist.

   Wie     erwähnt,    ist der  Schalter ein     Folgeschalter,    welcher ausser den Schal  terelementen 11 und 12 mindestens noch einen wei  teren Kontakt 13 aufweist, der so angeordnet ist, dass  er mit dem Kontaktarm 11 einen Ruhekontakt     bildet,     der nach dem Schiessen des über den Kontakt 11'  und den Arm 12 verlaufenden Stromkreises     geöffnet       wird (Schleppkontakt), d. h. der bewegliche Arm 12  berührt zuerst den Kontakt 11', wodurch der zu  geordnete Stromkreis geschlossen wird, und trennt  dann bei weiterer Bewegung den Kontakt 13 vom  Arm<B>11,</B> wodurch der dem Kontakt 13 zugeordnete  Stromkreis unterbrochen wird.

   Mit dem Kontakt 13  ist ein     Ballastwiderstand    14 in Reihe geschaltet, der  mit der     Zuleitung    1 verbunden ist.  



  Bei dieser Anordnung ist der Stromkreis über den  Ballastwiderstand 14, bevor der Kontakt 13 vom  Arm 11 getrennt wird,     kurzzeitig    geschlossen. So  bald der Kontakt I1' und der Arm 12 miteinander  verbunden. sind und der Kontakt 11-13 geöffnet ist,  wird die Lampe von der Sekundärwicklung 5 des  Transformators aus allein betrieben.  



  Die Aufgabe des Kondensators 8 besteht darin,  die Zündung der Lampe 10 auf zweierlei Weise zu  unterstützen, insofern als er einen Pfad niedriger  Impedanz für den Impulskreis durch die Lampe  bildet und ausserdem zur Bildung eines stabilen Licht  bogens in der Lampe beiträgt.  



  Während     Fig.    1 die Grundschaltung darstellt, bei  welcher der Schalter von Hand betätigt wird, kann  die Umschaltung von der Zündung auf den stetigen  Betrieb mit verringerter Spannung völlig selbsttätig  erfolgen, wie in     Fig.    2 dargestellt, bei welcher eine       selbsttätig        arbeitende    Schaltanordnung sowie eine zu  sätzliche     Hochspannungs-Zündhilfe    vorhanden sind.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 sind der Arm 12  und die Kontakte 11' und 13 Teile eines Relais,  dessen Erregerwicklung 15 mit einem Kontakt 16  eines     als        Hilfsverzögerungsglied    dienenden Relais 17  verbunden ist, d. h. durch diesen gesteuert wird, das  beispielsweise eine Verzögerung von etwa 10 Se  kunden hat. Die Stromversorgung der Relais 15 und  17 geschieht von den Zuleitungen 1, 2 aus.  



  In dem dargestellten     Impulskreis    befindet sich  ein     Aufwärtstransformator    18 von grosser Streuung,  dessen eine Wicklung zur Lichtbogenlampe 9 und  zur Spule 10 parallel     geschaltet    ist, so dass diesem  normalerweise die gleiche Spannung wie der Lampe  zugeführt wird.

   Bevor ein Lichtbogen in der Lampe  gezündet     wird,    beträgt die Spannung über der Primär  wicklung dieses Transformators etwa 165 Volt, wel  che jedoch, sobald der Lichtbogen gezündet hat, auf  etwa 20 Volt, d. h. auf die     Lichtbogenbetriebsspan-          nung,        abfällt.    Wenn die Spannung hoch ist, werden  durch den Impulskreis weiterhin Impulse durch die  Lampe geschickt, jedoch besteht, sobald der Licht  bogen gezündet hat, für den Betrieb des Impuls  kreises keine ausreichende Spannung mehr, so dass  letzterer keine Impulse mehr abgibt.  



  Der Transformator 18 liefert mehrere tausend  Volt über die Funkenstrecke 19 und über die einen       Kondensator    20 und die Primärwicklung eines Hoch  frequenztransformators 21 enthaltende Reihenschal  tung. Die Wirkungsweise eines Impulskreises dieser  Art ist an sich bekannt.  



  Sofort nach der Einschaltung des Netzstromes  wird der Primärwicklung des Transformators 18 eine      Spannung von 165 Volt zugeführt, so dass die hohe  in der Sekundärwicklung erzeugte und die Funken  strecke überspringende Spannung den Durchgang  eines Impulses zwischen den Elektroden der Lampe  bewirkt und auf diese Weise einen ionisierten Pfad  in dem     eingeschlossenen    Gas erzeugt, dem die nied  rige Spannung folgen kann. Gleichzeitig ist die Netz  spannung an die Wicklung des Relais 17 gelegt wor  den, welches nach der normalen Verzögerung an  zieht, so dass über dessen Kontakt 16 die Netz  spannung der Wicklung des Schaltrelais 15 zugeführt  wird.

   Dies hat zur Folge dass sich der Kontakt 12  zum Kontakt 11' bewegt und sich dann mit dem  Arm 11 bewegt, so dass der letztere vom Kontakt 13  getrennt wird, wobei die Berührung     zwischen    dem  Arm 11 und dem Kontakt 12 aufrechterhalten bleibt.  Der Lichtbogen wird nun gezündet und von der       Sekundärwicklung    5 des     Reaktanztransformators    be  trieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltanordnung für die Zündung und dien Be trieb von Hochdruck-Gasentladungslampen, gekenn zeichnet durch einen Transformator (3-5) mit einem Kern und einer zum Anschluss an ein Netz bestimm ten Primärwicklung (3) sowie einer Sekundärwick- lung (5), einen je ein Ende der Primär- und der Sekun därwicklung verbindenden elektrischen Leiter (6), an die Sekundärwicklung angeschlossene Leitungen (7, 7'), eine an diese angeschlossene Reihenschaltung aus einer Gasentladungslampe (9), einem Folgeschal ter (11-l3) und einer Spule (10), und einen Ballast widerstand (14),
    über welchen der Folgeschalter mit einer Stromversorgungsklemme verbunden ist, derart, dass durch Betätigen des Folgeschalters die Reihen schaltung parallel zur Sekundärwicklung des Trans formators geschaltet und der Ballastwiderstand ab geschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltanordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen zur Lampe und zur Spule par allel geschalteten Kondensator (8).
    2. Schaltanordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein dem Folgeschalter zugeordnetes Verzögerungsglied (17) zur selbsttätigen Betätigung des Folgeschalters mit einer bestimmten Verzögerung nach Einschalten der Netzspannung.
CH358864D 1957-12-28 1957-12-28 Schaltanordnung für die Zündung und den Betrieb von Hochdruck-Gasentladungslampen CH358864A (de)

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