CH359011A - Pianoklappe - Google Patents

Pianoklappe

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CH359011A
CH359011A CH359011DA CH359011A CH 359011 A CH359011 A CH 359011A CH 359011D A CH359011D A CH 359011DA CH 359011 A CH359011 A CH 359011A
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CH
Switzerland
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flap
piano
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pivoted
keyboard
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Inventor
Foerster Gerhard
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Foerster Gerhard
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/02Cases

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Description

Pianoklappe Es ist üblich, die Klaviatur eines Pianos auBer Gebrauch durch eine Klappe abzudecken, die unge- fâhr über dem Drehpunkt der Tasten am Piano- gehâuse drehbar gelagert ist und zur Freilegung der Tasten um ihre Lângsachse hochgeklappt werden kann. Diese Pianoklappe soli die Tasten vor dauern- dem LichteinfluB schützen und auch den Zutritt von Staub ins Pianogehâuse vermindern.
Die hochgestellte Pianoklappe verdeckt teilweise den Oberrahmen des Pianos und stôrt das harmonische architektonische Bild desselben, auf das neuzeitlich besonderer Wert gelegt wird. Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Pianoklappe aus durchsichtigem Plexiglas zu fertigen, das den Blick auf den Ober- rahmen ungehindert lassen soll. Plexiglas ist aber teuer, wird mit der Zeit milchig und ergibt stürende Lichtreflexe.
Es hat sich deshalb eine Richtung entwickelt, die die Pianoklappe ganz ablehnt und die stândig freie Sicht auf die Klaviatur in das architektonische Bild des Pianogehâuses mit einbezieht. Eine mehr konser- vative Richtung will andererseits auf die Pianoklappe nicht verzichten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung und Ausbildung der um ihre Lângsachse schwenkbaren Pianoklappe, die es gestattet, die Klaviatur abdecken zu k5nnen, die Klappe aber auch gegebenenfalls der Sicht zu entziehen. Das ôffnen der Klappe erfolgt dabei in besonders vorteilhafter Weise derart, daB die geüffnete Klappe nicht mehr vor dem Oberrahmen liegt, letzterer also vüllig ungest5rt bleibt.
Dies wird gemâB der Erfindung dadurch erreicht, da13 die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehende Pianoklappe vor der Klaviatur derart drehbar gelagert ist, daB sie wahlweise über oder unter die Tastenreihe geschwenkt werden kann. Das Endstück der Klappe wird zweckmâl3ig durch geeignete Sicherungselemente in der oberen und un- teren Stellung gehalten. Bei einer besonders zweck- mâl3igen Ausführung steht das Endstück der Klappe in der oberen Lage unter Federdruck und springt bei Auslüsung einer Schliel3sicherung selbsttâtig auf.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Aus- führungsbeispiel im Querschnitt in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Pianoklappe in geschlossener Lage und Fig. 2 in der geüffneten Lage.
Die Tasten 1 werden in üblicher Weise durch die Pianoklappe abgedeckt, die gemâl3 der Erfindung aus zwei Teilen 2 und 3 besteht, die durch ein Scharnier 4 gelenkig miteinander verbunden sind. Die Piano- klappe 2, 3RTI ID="0001.0269" WI="4" HE="4" LX="1308" LY="1749"> ist vor der Tastenreihe 1 um ihre Lângs- achse in Scharnieren 5 schwenkbar. Die Scharniere 5 sind an den beiden Seitenbacken 6 befestigt. Die Sicherung des Endstückes 2 der Pianoklappe erfolgt in der oberen Stellung (Fig. 1) durch Schnapper 7. Anstelle solcher Schnapper künnen natürlich auch andere Sicherungen, wie Vorreiber, Schlôsser oder dergleichen vorgesehen sein. Ahnliche Sicherungs- elemente sind auch vorgesehen, um das Endstück 2 der Pianoklappe in der unteren Stellung (Fig. 2) zu halten. Der Klappteil 2 kann in der oberen Lage unter Federdruck stehen, so daB er bei Auslüsung der Schliel3sicherung selbsttâtig aufspringt.
Wenn die Pianoklappe 2, 3 die in Fig. 1 wieder- gegebene Stellung einnimmt, ist die Tastenrieihe 1 abgedeckt. Zum Cffnen der Pianoklappe wird zu- nâchst das Endstück 2 um das Scharnier 4 hochge- dreht, worauf beide Teile 2, 3 um die vor der Kla- viatur liegende Drehachse der Scharniere 5 ver- schwenkt werden. Diese Verschwenkung wird so weit fortgesetzt, bis sich das Endstück 2 der Pianoklappe unterhalb der Tastenreihe 1 befindet, wo es in geeigneter Weise festgelegt wird (Fig. 2). In dieser Stellung ist die Klaviatur freigelegt, andererseits aber auch die Pianoklappe 2, 3 unterhalb der Klaviatur der freien Sicht entzogen. Sie ist dabei auch vôllig aus dem Bereich des Oberrahmens 8 gebracht worden, so daB dessen Ansicht nicht gestôrt wird. In Fig.1 der Zeichnung sied die beim Verschwenken der Piano- klappe 2, 3 sich ergebenden Zwischenstellungen punktiert angedeutet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH Um ihre Lângsachse schwenkbare Pianoklappe, dadurch gekennzeichnet, da13 die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (2, 3) bestehende Klappe vor der Klaviaxur (1) derart drehbar gelagert ist, daJ3 sie wahlweise über oder unter die Tastenreihe (1) geschwenkt werden kann. UNTERANSPRt7CHE 1. Pianoklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da13 der Klappenteil (2) durch Sicherungselemente in der oberen und unteren Stel- lung gehalten wird.
  2. 2. Pianoklappe nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS der Klappen- teil (2) in der oberen Lage unter Federdruck steht und bei Auslôsung einer SchlieBsicherung selbsttâtig auf- springt.
CH359011D 1958-04-24 1958-07-29 Pianoklappe CH359011A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE359011X 1958-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH359011A true CH359011A (de) 1961-12-15

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ID=6290988

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CH359011D CH359011A (de) 1958-04-24 1958-07-29 Pianoklappe

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