CH359021A - Vorrichtung für die Druckbehandlung von Warenbahnen - Google Patents

Vorrichtung für die Druckbehandlung von Warenbahnen

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CH359021A
CH359021A CH359021DA CH359021A CH 359021 A CH359021 A CH 359021A CH 359021D A CH359021D A CH 359021DA CH 359021 A CH359021 A CH 359021A
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Appenzeller Valentin
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Kuesters Eduard
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    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
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    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
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    • D06B15/02Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by squeezing rollers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
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Description


  Vorrichtung     für    die Druckbehandlung von Warenbahnen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  für die Druckbehandlung von Warenbahnen, so zum  Glätten und Prägen von Papier und anderen Werk  stoffen, zum Abquetschen der Feuchtigkeit von Texti  lien, zum Ausziehen von Kunststoff- und Gummi  folien sowie zum     Abwalzen    von Materialien auf be  stimmte Stärke, mit einer Walze, welche aus einem  rohrförmigen, zum Umlauf bestimmten sowie den  Walzenmantel bildenden Hohlkörper und einem in  diesem     undrehbar    angeordneten Kern zur     Belästungs-          aufnahme    besteht, und bezweckt die Schaffung einer  Walze, mit welcher eine auf die ganze Länge der  Walze gleichmässige Druckausübung möglich ist,

    wobei auf Sondervorkehrungen, wie z. B. Stützrollen  und Tragrollen, für die Walze auf der der Waren  bahn abgewandten Seite verzichtet werden kann.  



  Bekanntlich erleiden die Walzen für die Druck  behandlung von Warenbahnen bei der Arbeitsver  richtung eine     Durchbiegung    nach der der Warenbahn  abgewandten Seite, welche die gleichmässige Druck  ausübung auf der ganzen Walzenlänge nachteilig     be-          cinflusst,    wenn die Walze über ihre Zapfen gegen eine  Gegenfläche angedrückt wird.  



  Es sind schon verschiedene Vorschläge bekannt  geworden, um diesen Nachteil zu beheben. So ist  dazu übergegangen worden, die Walze zu     bombieren.     Hier besteht bereits der Übelstand, dass jede     Bom-          bierung    nur einer bestimmten Druckgrösse Rechnung  tragen kann, wodurch für jede Druckgrösse eine  andere Walze erforderlich ist.

   Werden zum Anpres  sen der Walze und damit zur Druckausübung durch  die Walze Stützrollen verwandt, die auf der der  Warenbahn abgewandten Walzenseite auf die ganze  Länge der Walze verteilt angeordnet sind und ge  sondert eine Druckbelastung erfahren, dann lässt sich  zwar eine gleichmässige Druckausübung auf die ganze  Länge der Walze erzielen und eine     Durchbiegung       der Walze vermeiden, jedoch ist es neben dem ver  hältnismässig grossen Aufwand an Bauteilen ungünstig,  dass beispielsweise bei der     Verwendung    der Anord  nung zum Abquetschen der Feuchtigkeit aus Texti  lien, namentlich wenn die Textilien aus dem Färb  vorgang kommen, die Stützrollen verschmutzen sowie  Schmutz- und     Flusenfänger    bilden,

   was ein Reinigen  der Vorrichtung in verhältnismässig kurzfristigen  Zeitabständen erforderlich macht und die Arbeits  geschwindigkeit beeinträchtigt.  



  Bekannt ist eine Messerwalze für Querschneider,  die aus einem das Messer tragenden Mantel und  einem in diesem befindlichen massiven Kern besteht.  Der Mantel stützt sich hierbei entweder unmittelbar  oder über Rollen auf dem Kern ab und kann sich  gegenüber dem Kern drehen, welcher seinerseits. auch  gegenüber dem Mantel     verdrehbar    sein kann.

   Durch  diese Anordnung soll die während eines Walzen  umlaufes zu beschleunigende und zu verzögernde  Masse verringert werden und trotzdem die Walze  im Querschnitt so bemessen sein, dass sie sich unter  den auftretenden Drücken nicht verbiegt, indem der  Kern unabhängig von den Beschleunigungen und  Verzögerungen im Umlauf der Messer ist und sich  die Walze aber sonst hinsichtlich der Durchbiege  festigkeit wie eine Walze verhält, die aus einem  Stück besteht und deren Umfang mit den Messern  bestückt ist, wodurch auch die gleichen vorerwähn  ten Nachteile wie bei diesen Walzen gegeben sind.  



  Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, den  arbeitenden Walzenumfang so mit einem von ihm  getrennten, die Druckbelastung aufnehmenden Ele  ment zu kombinieren, dass etwaige     Durchbiegungen     des die Druckbelastung aufnehmenden Elements den  arbeitenden Walzenumfang nicht beeinflussen.  



  Hierzu ist nach der Erfindung der den Walzen  mantel bildende     rohrförmige    Hohlkörper so angeord-           net,    dass sein Innenumfang Abstand von dem Kern  hat, und sind der Zwischenraum zwischen dem Kern  und dem Innenumfang des rohrförmigen     Hohlkör=          pers    durch zur Kernachse parallele Dichtungen in  zwei Kammern unterteilt, in deren einen, und zwar       in    der auf der zur     Anlage    an der Warenbahn be  stimmten Walzenseite liegenden, ein fliessfähiges  Druckmittel und an deren Enden Mittel zur Ver  hinderung des Ausströmens des Druckmittels aus der  Kammer vorgesehen sind.

   Der rohrförmige Körper  kann aus jedem geeigneten Werkstoff, so aus Stahl,  nachgiebigem, gegebenenfalls auch     elastischem    Werk  stoff, Kunststoff mit oder ohne nachgiebigen oder  elastischen Eigenschaften, insbesondere auf der Basis  der Polyamide und Superpolyamide bestehen. Für den  Kern wird in der Regel Stahl als Werkstoff gewählt.  Hierbei kann der Kern jeden geeigneten Querschnitt  haben. Als     fliessfähiges    Druckmittel kann eine Flüssig  keit vorgesehen sein.  



  Diese Walzenausbildung bietet, da das fliessfähige  Druckmittel seinen Druck allseitig gleichmässig fort  pflanzt, den Vorteil, dass der rohrförmige Hohlkör  per auf seine ganze sich über das fliessfähige Druck  mittel am Kern abstützende Länge einen gleich  mässigen Druck auf .eine Gegenfläche ausüben kann.  Wenn der Kern sich unter der Wirkung des über  das Druckmittel auf ihn übertragenden Druckes, der  von der Walze auf eine Warenbahn ausgeübt wird,  innerhalb des rohrförmigen Hohlkörpers verbiegen  sollte, so     sohl    dies keinen Einfluss auf die satte An  lage des rohrförmigen Hohlkörpers an einer Gegen  fläche haben, weil das Druckmittel auch dann für  diese Anlage sorgt, wenn der Kern ausbiegt. Auch  wenn die Gegenfläche, welche z.

   B. durch eine Gegen  walze gebildet ist, sich durchbiegt, soll die satte  Anlage des rohrförmigen Hohlkörpers an ihr erhal  ten bleiben, weil das Druckmittel den rohrförmigen  Hohlkörper zwingen soll, der     Durchbiegung    zu folgen.  



  Zweckmässig     wirkt    auf die in der Kammer auf  der Anlageseite der Walze zwischen dem Innen  umfang des rohrförmigen Hohlkörpers und dem Kern  befindliche Flüssigkeit ein Luftpolster. Das Luft  polster bietet den Vorteil, dass bei Unebenheiten in  der Warenbahn, z. B. bei Nähten in Textilien, die  Walze ohne unzulässige Drucksteigerung elastisch  nachgeben kann.  



  Zur Verhütung zu grosser     Durchbiegungen    des  Kernes kann der Kern eine die die Flüssigkeit ent  haltende Kammer und die andere Kammer verbin  dende Querbohrung und in dieser Querbohrung ein  unter dem Druck der Flüssigkeit in seinen Sitz ge  drücktes Ventil angeordnet sein, dessen Schaft auf  der der Flüssigkeit abgewandten Kernseite vorsteht,  so dass bei einer zu grossen     Durchbiegung    des.     Kernes     der Ventilschaft gegen den     rohrförmigen    Hohlkörper  stossen und das Ventil geöffnet werden kann.  



  Die Sicherung eines Ausströmens des fliessfähigen  Druckmittels aus den Enden des     rohrförmigen    Kör  pers kann dadurch bewirkt sein, dass an den Enden  der Walze in Umfangsnuten des Kernes Dichtungs-         scheiben    mit     Radialspiel    angeordnet sind, welche mit  ihrem Aussenumfang am Innenumfang des     rohrför-          migen    Körpers anliegen.  



  Vorteilhaft ist der Fluss der Flüssigkeit von der  auf der Seite der Anlage der Walze an der Waren  bahn befindlichen Kammer auf die auf der anderen  Seite befindliche Kammer umsteuerbar. Bei einer  Umsteuerung wird der rohrförmige Hohlkörper gegen  über dem Kern nach der der Gegenfläche abge  wandten Seite zu verschoben, so dass der den Walzen  umfang     bildende    rohrförmige Hohlkörper eine Lüf  tung gegenüber der Gegenfläche erfährt.  



  Zur Aufnahme der an den Enden der Walze  an den Dichtungsscheiben vorbei austretenden Leck  flüssigkeit lässt sich ein Auffangbehälter vorsehen,  aus welchem eine Pumpe die Flüssigkeit wieder in  die Walze fördert.  



  Die in die Walze geleitete Flüssigkeit kann auch  Heiz- und Kühlzwecken dienen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbei  spiele der Erfindung.  



       Fig.1    gibt eine Vorrichtung, die zum Abquetschen  der Feuchtigkeit von Textilien bestimmt ist, teilweise  in Frontansicht mit längsgeschnittener     Oberwalze     wieder.  



       Fig.2    ist ein Schnitt nach der Linie     11-II    in       Fig.    1.  



       Fig.    2a zeigt einen Schnitt durch eine Oberwalze  mit Dichtungselementen anderer Ausführungsform.       Fig.    3 lässt eine andere Walzenzusammenstellung  in einem     Fig.    2 entsprechenden Schnitt     erkennen.          Fig.4    und 5 geben weitere     Möglichkeiten    von  Walzenanordnungen im Querschnitt wieder.  



       Fig.6    verdeutlicht einen     Fig.    1 entsprechenden  Längsschnitt durch eine Walze mit in anderer Weise  ausgebildetem Luftpolster.  



       Fig.7    zeigt an einem Längsschnitt durch die  Walze die Sicherung gegen eine zu grosse     Durchbie-          gung    des Kernes.  



       Fig.    8 ist ein Schnitt durch das Ventil nach der  Linie     VIII-VIII    in     Fig.    7.  



       Fig.    9 gibt einen Längsschnitt durch die Walze  ohne Luftposter wieder und zeigt die zusätzliche  Anordnung eines Flüssigkeitsakkumulators.  



  Bei der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Vorrichtung  bestehen die Oberwalze und die Unterwalze aus einem  rohrförmigen Hohlkörper, welcher eine nur verhält  nismässig geringe Wandstärke aufzuweisen braucht,  und aus geeignetem Werkstoff, z. B. Stahl, nachgie  bigem oder auch elastischem Werkstoff, Kunststoff  auf einer geeigneten Basis, wie z. B. auf der Basis  der -Polyamide und Superpolyamide, bestehen kann.  Der rohrförmige Körper 1 ist um einen     undrehbar     im Ständer 2 der Vorrichtung gelagerten Kern 3,  beispielsweise aus Stahl., angeordnet und belässt gegen  über diesem Kern allseitig einen Zwischenraum bzw.  Umfangsabstand 4, welcher den Bedarfsverhältnissen  entsprechend gross zu wählen ist.

   Gegenüber dem       undrehbar    angeordneten Kern 3 ist der rohrförmige  Körper 1 drehbar.      Auf der zur Anlage an eine Gegenfläche bzw.  die Warenbahn kommenden Seite 5, das heisst der  auf die zu behandelnde Warenbahn Druck ausüben  den Stelle zugewandten Seite ist der Zwischenraum  des rohrförmigen Körpers vom Kern 3 mit Druck  flüssigkeit gefüllt, welche von der Pumpe 21 stammt.  Der der zur Anlage an die Warenbahn bestimmten  Stelle der Walze abgewandte Zwischenraum des rohr  förmigen Körpers 1 von dem Kern 3 ist von dem  der zur Anlage an die Warenbahn bestimmten Seite  zugewandten Zwischenraum durch eine Dichtung ab  gesperrt, welche durch Dichtungsstreifen 7, die aus  Metall oder anderem Werkstoff bestehen, gebildet ist.

    Die Dichtungsstreifen 7 sind an dem Kern 3 von  diesem ausladend angebracht und liegen mit ihren  freien Enden an dem Innenumfang des     rohrförmigen     Körpers 1 an. Naturgemäss kann die Dichtung auch  in anderer Weise, so z. B. durch Kunststoff- oder  Lederstreifen, deren am Innenumfang des rohrför  migen Körpers anliegende Enden nach Art einer  Manschette umgelegt sind, gebildet sein. Eine voll  kommen dichte Absperrung ist nicht unbedingt erfor  derlich, da etwa überströmende Flüssigkeit die Wir  kungsweise der Walze nicht beeinträchtigt.  



  Gemäss     Fig.    2a bestehen die Dichtungen aus Strei  fen 7', die sich diametral gegenüberliegend im Kern 3  angeordnet sind und von Federn 7" nur schematisch  dargestellt, gegen die innere Umfangsfläche des Hohl  körpers angedrückt werden.  



  Der     rohrförmige    Hohlkörper 1 hat ein geringeres  Widerstandsmoment als die mit ihm zusammenarbei  tende Vollwalze 17.  



  In dem Kern 3 der Oberwalze sind bei dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 Sackbohrungen 8  gleichmässig auf die Länge des Kernes verteilt vor  gesehen, die von der der Anlagestelle 5 der Walze  zugewandten Seite des Kernes 3 ausgehen und quer  zur Längsachse der Walze gerichtet sind. Die Sack  bohrungen füllen sich zum Teil mit Flüssigkeit, welche  die oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befindliche Luft  zusammendrückt. Es ist möglich, für das Luftpolster  eine     Nachlademöglichkeit    vorzusehen.  



  Gemäss     Fig.    6 sind anstelle der Sackbohrungen 8  in     Fig.    1 Bohrungen 22 vorgesehen, die     gleichfalls     von der der Anlagestelle 5 der Walze zugewandten  und in der Flüssigkeit 6 befindlichen Seite des Kernes  3 ausgehen und quer zur Längsachse der Walze ge  richtet sind. Die Bohrungen 22 verbinden die in die  Flüssigkeit 6 eintauchende Seite des Kernes. 3 mit  der gegenüberliegenden von Flüssigkeit freien Seite  des Kernes 3. In den Bohrungen 22 sind auf der  in die Flüssigkeit eintauchenden Seite des Kernes  Kolben 24 angeordnet, welche sich in den Bohrungen  verschieben können.

   Ausserdem sind in den Bohrun  gen Federn in Form von Schraubenfedern 25 ange  ordnet, welche sich gegen die Kolben und eine  durch eine Verengung der Bohrungen gebildete  Schulter 26     abstützen.    Die Federn sind bestrebt,  die Kalben     auszuschieben    und haben eine     Vorspan-          nung,    welche dem grössten durch die Walzen aus-         zuübenden    Druck entspricht. Gegen     Herausschieben     aus den Bohrungen sind die Kolben durch die Ring  scheiben 27 gesichert.  



  In     Fig.    7 und 8 ist die Sicherung des Kernes 3  gegen zu grosse     Durchbiegungen    gezeigt. Der Kern 3  ist mit einer Querbohrung 29 versehen, die die in  der Flüssigkeit 6 befindliche     Kernseite    mit der gegen  überliegenden von Flüssigkeit freien Kernseite ver  bindet. In die Bohrung ist ein     Rückschlagventil    einge  setzt, welches aus einem Teller 30 und     einem    Schaft  31 besteht. Der Schaft führt sich mit Flügeln 32 in  der Bohrung. Der Teller 30 sitzt unter dem Druck  der Flüssigkeit 6 auf dem Sitz 33 eingangs der Boh  rung auf der     in    der Flüssigkeit befindlichen Kernseite  auf und schliesst die Bohrung.

   Der Schaft 31 steht  mit seinem dem Teller 30 abgewandten Ende 34  aus dem     Kern    in den von Flüssigkeit freien Raum  des rohrförmigen Hohlkörpers 1 vor. Bei einer zu  grossen     Durchbiegung    des Kernes legt sich das Ende  34 des Ventilschaftes an den Innenumfang des Hohl  körpers 1 an, wodurch der Teller 30 von dem Sitz 33  abgehoben und Flüssigkeit durch die Bohrung 29  abströmen kann.  



  Bei der in     Fig.    7 wiedergegebenen Walze ist kein  Luftpolster wie in     Fig.    1 und 6 vorgesehen. Natur  gemäss kann auch bei der Anordnung nach     Fig.    7 ein  solches Luftpolster vorgesehen     sein.     



  An jedem Ende der Walze .ist     in    einer Umfangs  nut 9 des Kernes eine Ringscheibe 10 mit Radial  spiel als Dichtungsscheibe vorgesehen, deren Aussen  umfang an dem Innenumfang des rohrförmigen Kör  pers 1 anliegt und die das Ausströmen der Druck  flüssigkeit verhindert. Im Kern 3 sind in der durch  die Anlagestelle 5 bestimmten Querrichtung zur  Längsachse der Walze Stifte 11 angeordnet, die in       Radialbohrungen    12 der Ringscheiben 10 eingreifen  und dadurch die radiale     Verschiebbarkeit    der Ring  scheiben auf die     durch    die Anlagestelle 5 bestimmte  Querrichtung zur Längsachse der Walze     beschränken.     



  Die Druckflüssigkeit 6 ist beispielsweise über  einen Steuerhahn 13 von der Anlagestelle 5 der  Walze auf die andere Walzenseite 4'     (Fig.2)    um  steuerbar, um den rohrförmigen Hohlkörper gegen  über der mit ihm zusammenarbeitenden     Gegenwalze     oder Gegenfläche zu lüften.  



  In dem Ständer 2 der Vorrichtung ist ein     Sam-          melgefäss    28 für die     Leckflüssigkeit    angeordnet, wel  che an den     Dichtungsscheibenringen    10 vorbei aus  den Walzenenden austritt. Aus dem Sammelgefäss  oder Sumpf wird die Flüssigkeit von einer Pumpe  27 ständig wieder in die Walze gefördert.  



  Der     rohrförmige    Hohlkörper 1 ist beispielsweise  über das auf ihm angeordnete Kettenrad 14, die  Kette 15 und das an einer .geeigneten Antriebsvor  richtung befindliche Kettenrad 16 angetrieben. Es ist  auch möglich, nur die Vollwalze 17 anzutreiben und  den     rohrförmigen    Hohlkörper 1 durch Reibung mit  zunehmen.  



  Bei dem in     Fig.    1 und 2 gezeigten Ausführungs  beispiel ist zwischen zwei Walzen, die aus einem      rohrförmigen Hohlkörper und einem stillstehenden       Kern    bestehen, eine Vollwalze 17 von verhältnis  mässig kleinem Durchmesser angeordnet, die starr  sein kann oder aber auch eine elastische Oberflächen  beschaffenheit aufweist. In diesem Fall ist lediglich  die obere Walze mit dem durch die Sacklöcher 8  gebildeten Luftpolster ausgerüstet, weil die Luft aus  etwa im Kern der unteren Walze vorgesehenen Sack  löchern nach oben entweichen könnte. Ein Luft  polster gemäss     Fig.6        könnte    vorgesehen sein.  



  Gemäss     Fig.    3 arbeiten eine entsprechend     Fig.    2  ausgebildete obere Walze und eine gleichfalls ent  sprechend     Fig.2    ausgebildete untere Walze zusam  men.  



  Wie     Fig.4    erkennen lässt, arbeitet eine Walze,  die aus einem rohrförmigen Hohlkörper und einem  stillstehenden Kern besteht, mit zwei Vollwalzen 18  und 19 zusammen, von denen je eine auf je einer  Seite der durch die obere Walze gelegten Senkrechten  angeordnet ist.  



       Fig.    5 gibt eine     Fig.    4 entsprechende Anordnung  wieder, bei welcher     zwischen    den beiden Walzen 18  und 19 und der oberen Walze noch eine Vollwalze  20 von     verhältnismässig    kleinem Durchmesser ange  ordnet ist.  



  Es ist möglich, für die Walze im Ständer der  sie aufnehmenden Vorrichtung eine     Gleitabstützung     vorzusehen, gegen welche die Enden der Walze an  liegen, um in Achsrichtung der Walze wirkende  Kräfte aufzunehmen.  



       Fig.    9 lässt die Anordnung eines Druckakkumu  lators 35 im Ständer 2 der die Walze aufnehmenden  Vorrichtung erkennen. Durch entsprechendes Einstel  len des Steuerhahnes 36 fördert die Pumpe 27 in den  Akkumulator 35, aus welchem die Walze mit Flüssig  keit gespeist wird.  



  Wird die Walze zum     Abwalzen    von Walzgut auf  eine bestimmte Stärke verwandt, dann wird der dieser  Stärke entsprechende Abstand zwischen den Arbeits  walzen eingestellt und wirkt die Flüssigkeit lediglich  als den vom Walzgut herrührenden Druck aufneh  mendes und auf den Kern übertragendes Mittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Druckbehandlung von Waren bahnen, so zum Glätten und Prägen von Papier und anderen Werkstoffen, zum Abquetschen der Feuchtig keit von Textilien, zum Ausziehen von Kunststoff und Gummifolien sowie zum Abwalzen von Mate rialien auf bestimmte Stärke, mit einer Walze, welche aus einem rohrförmigen, zum Umlauf bestimmten sowie den Walzenmantel bildenden Hohlkörper und einem in diesem undrehbar angeordneten Kern zur Belastungsaufnahme besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenumfang des den Walzenmantel bilden den Hohlkörpers (1) Abstand von dem Kern (3) hat, und dass der Zwischenraum (4) zwischen dem Kern (3) und dem Innenumfang des Hohlkörpers (1) durch zur Kernachse parallele Dichtungen (7) in zwei Kammern unterteilt ist, in deren einen,
    und zwar in der auf der zur Anlage an der Warenbahn be stimmten Walzenseite liegenden, ein fliessfähiges Druckmittel (6) und an deren Enden Mittel zur Ver hinderung des Ausströmens des Druckmittels aus der Kammer vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das fliessfähige Druckmittel (6) eine Flüssigkeit ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die in der Kammer auf der Anlageseite der Walze zwischen dem Innen umfang des rohrförmigen Körpers und dem Kern befindliche Flüssigkeit ein Luftpolster wirkt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (3) auf der in der mit Flüssigkeit (6) gefüllten Kammer liegenden Seite zur Bildung eines Luftpolsters ausgenommen ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der in der mit Flüssigkeit gefüllten Kammer liegenden Kernseite im Kern senk recht zur Kernachse von der Anlageseite der Walze an die Warenbahn aus Sackbohrungen vorgesehen sind. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Kern (3) senkrecht zur Achse des Kernes die die Flüssigkeit (6) enthaltende Kam mer auf der zur Anlage an die Warenbahn bestimm ten Walzenseite mit der Kammer auf der anderen Walzenseite verbindende Bohrungen (22) und in den Bohrungen auf der in der die Flüssigkeit enthalten den Kammer befindlichen Kernseite verschiebbare Kolben (24) vorgesehen sind, welche Federn (25) auszuschieben bestrebt sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (25) in die Bohrun gen (22) eingesetzt sind und mit ihrem einen Ende gegen die Kolben (24) anliegen, während sie sich mit ihrem anderen Ende gegen eine Schulter ab stützen, die durch eine Verengung der Bohrungen gebildet ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (3) eine die Flüssig keit enthaltende Kammer und die andere Kammer verbindende Querbohrung (29) aufweist und in dieser Querbohrung ein unter dem Druck der Flüssigkeit in seinen Sitz gedrücktes Ventil angeordnet ist, des sen Schaft auf der der Flüssigkeit abgewandten Kern seite vorsteht, so dass bei einer zu grossen Durch biegung des Kernes der Ventilschaft gegen den rohr- förmigen Hohlkörper stösst und das Ventil geöffnet wird. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungen aus am Kern angebrachten, gegen den Innenumfang des rohrför- migen Hohlkörpers ausladenden und an diesen Innen umfang anliegenden Streifen (7) bestehen. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Walze in Umfangsnuten (9) des Kernes (3) Dichtungsscheiben (10) mit Radialspiel angeordnet sind, welche mit ihrem Aussenumfang am Innenumfang des rohrför- migen Körpers (1) anliegen.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Querrichtung zur Längsachse der Walze in dem Kern (3) Führungsstifte (11) in Radialbohrungen (12) der Dichtungsscheibe (10) an geordnet sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluss der Flüssigkeit von der auf der Seite (5) der Anlage der Walze an die Warenbahn befindlichen Kammer auf die andere Kammer umsteuerbar ist. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch einen Auffangbehälter zur Aufnahme der an den Enden der Walze an den Dichtungsschei ben (12) vorbei austretenden Leckflüssigkeit und eine die Leckflüssigkeit aus dem Auffangbehälter wieder in die Walze fördernde Pumpe.
CH359021D 1956-02-01 1957-01-03 Vorrichtung für die Druckbehandlung von Warenbahnen CH359021A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0003113A1 (de) * 1978-01-14 1979-07-25 BASF Aktiengesellschaft Kalander zum Satinieren von Magnetbändern

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