CH359045A - Vorrichtung an einem Strassenfahrzeug zum Verschieben desselben an einer Radachse quer zur Fahrzeuglängsachse - Google Patents

Vorrichtung an einem Strassenfahrzeug zum Verschieben desselben an einer Radachse quer zur Fahrzeuglängsachse

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CH359045A
CH359045A CH359045DA CH359045A CH 359045 A CH359045 A CH 359045A CH 359045D A CH359045D A CH 359045DA CH 359045 A CH359045 A CH 359045A
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Schweizer Sen Walter
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Schweizer Sen Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/14Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
    • B60S9/205Power driven manoeuvring fittings, e.g. reciprocably driven steppers or rotatably driven cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description


  Vorrichtung an einem Strassenfahrzeug zum Verschieben  desselben an einer Radachse quer zur     Fahrzeuglängsachse       Bekanntlich folgen beim Befahren einer Kurve  die Räder der Hinterachse an Fahrzeugen nicht     spur-          treu    den Lenkrädern der Vorderachse. Ausgangs  einer Kurve muss dann immer eine mehr oder weni  ger lange Strecke bei allmählicher Zurückdrehung der  eingeschlagenen Lenkräder befahren werden, bis die  Räder der Hinterachse in Spur laufen. Ähnlich ist  das Verhalten eines Fahrzeuges beim Abstellen des  selben seitlich der und parallel zur Fahrbahn, da ein  solches Manöver praktisch in dem Befahren zweier  nacheinander folgender, entgegengesetzt gekrümmter  Kurven besteht.

   Eine verhältnismässig lange, mehrere  Fahrzeuglängen betragende Strecke ist dann erforder  lich, bis das Fahrzeug die richtige, zur Fahrbahn  parallele Lage einnimmt. Bei der Dichte des. moder  nen Verkehrs wird der verfügbare Parkraum bis zum  Äussersten ausgenützt und die Fahrzeuge müssen in  der Regel in den die Strassen einsäumenden Reihen  stationierter Fahrzeuge in Lücken eingezwängt wer  den, deren Länge die Fahrzeuglänge vielfach nur um  Weniges     übersteigL    Es ist klar, dass unter solchen  Umständen unmöglich ist, das Fahrzeug in einer sol  chen Lücke und in korrekter Lage seitlich der Fahr  bahn abzustellen,- wenn die Einfahrt in Vorwärtsrich  tung erfolgt.  



  Bekanntlich soll das Parkieren auf kurze Park  flächen seitlich der Fahrbahn in     Rückwärtsfahrt     durchgeführt werden, da durch Lenken der dabei in  der Bewegungsrichtung hinten liegender Vorderräder  das Fahrzeug auf einer kürzeren Strecke gerade,<B>d.</B> h.  parallel der Fahrbahn ausgerichtet werden kann.  Ganz abgesehen davon, dass auch hierbei vielfach  mehrere Vor- und     Rückwärtsschube    erforderlich sind,  kann das Parkieren in der besagten Weise nur mit  grosser Geschicklichkeit ohne Beschädigung des eige-         nen    und eines benachbart abgestellten, Fahrzeuges und  ohne Hinderung des Verkehrs durchgeführt werden.  



  Zweck der Erfindung ist, diesem übel des mo  dernen Verkehrs abzuhelfen und eine Vorrichtung zu  schaffen., welche das Parkieren von Fahrzeugen seit  lich der Fahrbahn in kleinsten, als     Abstellfläche    über  haupt ausreichenden Lücken ermöglicht. Zu diesem  Zweck besitzt die Vorrichtung nach der Erfindung  ein uni eine zur     Fahrzeuglängsiachse    parallele Achse in  beiden Drehrichtungen in Drehung versetzbares Ver  schiebeorgan mit wenigstens einem zum Zusammen  wirken mit der Standfläche des Fahrzeuges bestimm  ten Wirkteil<B>'</B> dessen Entfernung von der Drehachse  des Verschiebeorgans grösser ist als die Höhe dieser  Drehachse über der Standfläche.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll in der  Folge an Hand der beiliegenden schematischen Zeich  nung näher erläutert werden. Es, zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht auf das Fahr-     bzw.    Trieb  werke eines Automobils mit einer eingebauten Vor  richtung und       Fig.   <B>2-5</B> Ansichten der Hinterachse mit einem  Teil der Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellun  gen.  



  Eine, mit     Lenkrädem   <B>1</B> versehene Vorderachse  2 und eine mit Treibrädern<B>3</B> versehene Hinterachse  4 eines Automobils sind in üblicher Weise in einem  nicht dargestellten Chassis eingebaut. Ein gleichfalls  im Chassis angeordnetes, aus Motor und Getriebe  bestehendes Triebwerk<B>5</B> treibt mittels einer Kardan  welle<B>6</B> und eines, in     der    Hinterachse 4 vorgesehenen  Differentialgetriebes die Treibräder<B>3</B> an.

   Am     Diffe-          rentialgetriebe,gehäuse   <B>7</B> der Hinterachse 4 ist etwa  in der     Schwerpunktlängsebene    des Fahrzeuges eine  zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse<B>8</B> befestigt, an  welcher ein zweiarmiger Hebel<B>9</B> drehbar gelagert ist,      dessen Arme länger sind als die Höhe der Achse<B>8</B>  über dem Boden. An der gleichen Achse<B>8</B> ist ein  mit dem Hebel<B>9</B> drehverbundenes Zahnrad<B>10</B>     gela-          Cr          gert,    welches mit einem Zahnrad<B>11</B> und dieses mit  einem Zahnrad 12 kämmt, welche Zahnräder<B>11</B> und  12 ihrerseits, in einem nicht dargestellten Getriebe  gehäuse gelagert sind.

   Das Zahnrad 12 ist mit einer  aus Hülse und Antriebssaite bestehenden biegsamen  Welle<B>13</B> drehverbunden. Die biegsame Welle<B>13</B>  erstreckt sich bis zum vorderen Ende des Triebwer  kes<B>5</B> und trägt in Drehverbindung einen Antriebs  kegel 14, zweckmässig aus, Gummi, welcher mit den  Flanken einer an der Kurbelwelle des Motors     auf-          gekeilten,    in der Form einer Keilriemenscheibe aus  gebildeten     Friktionsscheibe   <B>15</B> zusammenwirkt.

   Das  Ende der biegsamen Welle<B>13</B>     bzw.    der Antriebskegel  14 ist in einem zur Achsrichtung der     Friktionsscheibe     <B>15</B> parallel verschiebbaren Lagerbock<B>16</B> gelagert,  dessen Verschiebung durch nicht gezeigte Mittel vom  Führersitz bewirkt werden kann.  



       Fig.    2 zeigt die Ruhelage des, Hebels<B>9,</B> z. B.  während der Fahrt. Der Wagen soll nun in einer  <B>Lücke</B> zwischen stationierten Fahrzeugen am rechten  Strassenrand geparkt werden, welche Lücke nur um  ein Geringes länger als das Fahrzeug selber ist. Die  Parkfläche kann in Vorwärtsfahrt angesteuert werden  und der Wagen wird in einer Stellung angehalten, in  welcher sich der Vorderteil desselben bereits in der  Parklage befindet.

   Nun wird das Schaltgetriebe in die       neutrale        Stellung        gebracht        und        bei        angezog        gener     Bremse und laufendem Motor der Lagerbock<B>16</B> der  art verschoben, dass, der Antriebskegel 14 und die  biegsame Welle<B>13</B> die Drehbewegung der     Friktions-          scheibe   <B>15</B> auf den Hebel<B>9</B> übertragen, welcher in  der Darstellung der     Fig.   <B>2-5</B> im     Uhrzeigersinn    ver  dreht wird.

   Da die Arme des Hebels<B>9</B> länger sind  als die Höhe. der Achse<B>8</B> über der Standfläche des  Fahrzeuges, steht das vorteilhaft mit Gleitschutz     ver-          sehen,e    Ende, des entsprechenden Armes: des Hebels  <B>9</B> etwa in dessen aus der     Fig.   <B>3</B> ersichtlichen Stellung  am Boden auf, wonach unter der Wirkung des auf  den Hebel<B>9</B> übertragenen Drehmomentes die Achse  <B>8</B> allmählich angehoben wird.  



  Gleichzeitig wird, als Reaktion der Antriebskraft  am Hebel<B>9,</B> die Hinterachse im.     Gegenuhrzeigersinn     verdreht, so dass das rechte Hinterrad vom Boden  abgehoben wird. Die Bewegung der Achse<B>8</B> erfolgt  längs eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt der     Auf-          stützpunkt    des Hebelendes am Boden ist. Es ist klar,  dass diese Bewegung der Achse<B>8</B> eine seitliche Ver  schiebung des Hinterwagens gegen den rechten Stras  senrand zur Folge hat, was     umso    leichter erfolgen  kann, als dabei nur noch das linke, Hinterrad am  Boden schleifen muss. Sobald der Hebel<B>9</B> die verti  kale Stellung überschreitet, beginnt das rechte Hin  terrad sich zu senken, während die Hinterachse 4  zunächst noch weiter nach rechts verschoben. wird.

    Nach Aufsetzen des rechten Hinterrades hebt sich  das Ende des Hebels<B>9</B> vom Boden ab. So kann  durch die nacheinander am Boden zum Eingriff kom-         menden    Enden beider Hebelarme der Hinterwagen  ruckweise nach rechts verschoben werden, bis das  Fahrzeug die korrekte Lage auf der Parkfläche ein  nimmt.  



  Beim Wegfahren aus der Lücke wird dann durch  entsprechendes Verschieben des Lagerbockes<B>16</B> das  Drehen des Hebels<B>9</B> im     Gegenuhrzeigersinn    einge  leitet, wobei das linke Hinterrad vom Boden ange  hoben     und    der Hinterwagen ruckweise nach links aus  der Lücke geschoben wird, bis es möglich ist, im  Rückwärtsgang die Lücke ganz zu verlassen. In glei  cher Weise wirkt der Hebel<B>9</B> beim Parkieren an der  bezüglich der Fahrtrichtung     link-en    Strassenseite, wo  bei sinngemäss das Drehen des Hebels im     Uhrzeiger-          sinn    für das     Herausschieben    des Hinterwagens aus  einer an: der linken Strassenseite liegenden Lücke  verwendet wird.  



  Der Antrieb der     biegsainen    Welle<B>13</B> könnte auch  am Getriebe abgenommen werden. Die Untersetzung  durch die Zahnräder 12,<B>11, 10</B> ist in jedem Falle  so hoch, dass das Antreiben des Hebels<B>9</B> mittels  des, Reibgetriebes und der Welle<B>13</B> möglich ist. An  dererseits wäre es möglich, den Hebel<B>9,</B> freilich  mittels eines     Untersetzungsgetriebes,    durch einen  Elektromotor anzutreiben, welcher beispielsweise am       Differentialgetriebegehäuse    befestigt sein könnte. Die  Betätigung des Hebels<B>9</B> auf hydraulischem Wege ist  ebenfalls gegeben.  



  Der Hebel<B>9</B> kann mit einer Sperrvorrichtung  versehen sein, welche den Hebel in jeder Lage fest  halten kann. Durch diese Vorrichtung könnte der  Hebel<B>9</B> auch als Wagenheber dienen.  



  Gegebenenfalls, könnte ein Hebel<B>9</B> zum seitlichen  Verschieben der Vorderachse vorgesehen sein und  selbstverständlich könnten gleichzeitig beide Fahr  zeugachsen in der beschriebenen Weise ausgerüstet  sein.  



  Selbstverständlich erleichtert die beschriebene  Vorrichtung das Wenden des Fahrzeuges.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung an einem Strassenfahrzeug zum Ver schieben desselben an einer Radachse quer zur Fahr zeuglängsachse, gekennzeichnet durch ein um eine zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse in. beiden Dreh richtungen in Drehung versetzbares Verschiebeorgan mit wenigstens einem zum Zusammenwirken mit der Standfläche des Fahrzeuges bestimmten Wirkteil, des sen Entfernung von der Drehachse des Verschiebe organs grösser ist als die Höhe dieser Drehachse über der Standfläche. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschiebeorgan ein zweiar miger Hebel ist, dessen Endteile mit einem Gleit schutz versehen sind. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel<B>'</B> mittels eines Unter- setzungsgetriebes in Drehung versetzbar ist. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass, das Untersetzungsgetriebe durch eine mit dem Triebwerk in Drehverbindung versetz bare biegsame Welle antreibbar ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Kraftfluss zwischen der bieg samen Welle und dem Triebwerk ein mit einer Neu- tralstellung versehenes Reversiergetriebe angeordnet ist.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Reversiergetriebe ein Frik- tionsgetriebe ist. <B>6.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Friktionsgetriebe kegelige Reibflächen aufweist. <B>7.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe durch einen am Hinterachsgehäuse befestigten Elektromotor antreibbar ist.
CH359045D 1958-01-06 1958-01-06 Vorrichtung an einem Strassenfahrzeug zum Verschieben desselben an einer Radachse quer zur Fahrzeuglängsachse CH359045A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341225A3 (de) * 1988-05-02 1990-10-17 SKF Nova AB Vorrichtung für die seitliche Verschiebung eines Fahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0341225A3 (de) * 1988-05-02 1990-10-17 SKF Nova AB Vorrichtung für die seitliche Verschiebung eines Fahrzeuges

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