CH359076A - Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges an dem Spulkörper einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges an dem Spulkörper einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH359076A
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CH
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thread
bobbin
clamping device
beginning
clamping
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Inventor
Kuepper Wilhelm
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Reiners Walter Dr Ing
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Winding Filamentary Materials (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges an dem Spulkörper einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Im Hauptpatent ist ein Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges einer Spule an dem   Spulkörper    einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens beschrieben.

   Während das Verfahren gekennzeichnet ist durch einen zeitlich innerhalb des jeweiligen Spulspindelanlaufes liegenden selbsttätigen Fadengreif- und Klemmvorgang, der bei   tJberschrei-    tung einer bestimmten Drehzahl beendet wird, zeichnet sich die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dadurch aus, dass am Spulspindelkopf eine   Greif- und    Klemmvorrichtung vorgesehen ist, welche nur während des Anlaufvorganges der Spulspindel tätig ist. Diese Greif- und Klemmvorrichtung kann dabei z. B. aus einem hakenförmigen Glied gebildet sein, das in eine Fang- und Klemmlage und in eine Freigabelage gebracht werden kann. Bei im Hauptpatent beschriebenen Beispielen steht das hakenförmige Glied unter Einwirkung eines schwenkbaren Massenkörpers.

   Das hakenförmige Glied ist mit dem Massenkörper fest verbunden und ist mit diesem unter der Einwirkung von Zentrifugal- und Beschleunigungskräften von der Fang- und Klemmanlage in die Freigabelage verschwenkbar.



   Bei der weiteren Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent ergab sich die überraschende Feststellung, dass eine Fang- und Klemmlage und eine Freigabelage auch ohne Verdrehung des hakenförmigen Gliedes erreichbar ist. Ein derartiges Verfahren und eine solche Vorrichtung bilden Gegenstand vorliegender Erfindung. Das erfindungsgemässe Verfahren nach Patentanspruch I des Hauptpatentes ist dadurch gekennzeichnet, dass man das Einführen des Fadens in eine Klemmvorrichtung bei federnd geschlossener Klemme ausführt und nach dem infolge der Zentrifugalkraft erfolgten Öffnen der Klemmvorrichtung der Fadenanfang entlang einem schrägen Anstieg abgeleitet wird.

   Die Vorrichtung nach Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Greif- und Klemmvorrichtung am Spulenspindelkopf ein hakenförmiges Glied besitzt, dessen Seite, an der der Faden beim Anlaufvorgang anliegt, nach aussen gegen die Spule derart vorgeneigt ist, dass das freiwerdende Fadenende unter Einwirkung der Zentrifugalkraft ihr entlang gleitet. Vorteilhafterweise ist die Greif- und Klemmvorrichtung selbstfedernd und ihre Masse und Federkraft so bemessen bzw. eingestellt, dass die auf die Klemmvorrichtung wirkende Zentrifugalkraft bei Erreichen der Betriebsdrehzahl die Klemmung aufhebt. Vor der Greif- und Klemmvorrichtung ist zweckmässig eine Nase angeordnet, die die Greif- und Klemmeinrichtung teilweise überdeckt.



   Die Erfindung wird anschliessend an einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung erläutert.



  Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Einzelheit aus Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung.



   Wirkungsgleiche Teile tragen die Bezugszeichen des Hauptpatentes.



   In einem Spindelkopf 1 ist der Spulenkörper 3 zentriert. Er wird vom Spindelkopf 1 gleichzeitig angetrieben. Der Fadenanfang des Spulenkörpers 3 ist mit F bezeichnet. Der Fadenanfang F legt sich gegen eine Nase 101, welche die Greif- und Klemm  vorrichtung teilweise überdeckt. Er liegt ferner unter einer Klemme 102, welche eine mit 103 bezeichnete Abgleitschräge trägt. Die Klemme 102 mit der Abgleitschräge 103, welche mit der Spindelachse den Winkel a bildet, bilden Teile eines hakenförmigen Gliedes 104, welches sich unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft in Richtung des Pfeiles 105 (Fig. 2) abhebt. Das hakenförmige Glied 104 ist mit einer Schraube 106 am Spindelkopf 1 befestigt. Das vor der Klemme 102 liegende Fadenstück ist mit 107 bezeichnet.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wie im Hauptpatent beschrieben, erfasst das hakenförmige Glied 104 den Faden beim Anlauf so, dass der Fadenanfang F unter die Klemme 102 geführt wird und sich zwischen der Klemme 102 und dem Spindelkopf 1 einklemmt. Da der Faden F nunmehr zwischen der Klemme 102/1 des Spindelkopfes und der unterhalb des Spindelkopfes angeordneten Klemmeinrichtung 7 (Fig. 4) festgehalten wird, zerreisst der Fadenanfang F zwischen diesen beiden Klemmstellen, so dass das Fadenstück 107 am Spindelkopf verbleibt. Das hakenförmige Glied 104 ist selbstfedernd ausgebildet und seine Masse und Federkraft sind so bemessen, dass die auf das Glied einwirkende Zentrifugalkraft bei Erreichen der Betriebsdrehzahl die Klemmung aufhebt, so dass sich also das hakenförmige Glied 104 mit der Klemme 102 in Richtung des Pfeiles 105 vom Mitnehmerkopf abhebt.

   Hierdurch wird die Klemmung des Fadens zwischen der Klemme 102 und dem Spindelkopf 1 aufgehoben (Fig. 2). Das Fadenstück 107 wird nun unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach aussen geschleudert. Es gleitet dabei über die Abgleitschräge 103 bis vor die Nase 101. Die Seite 103, an der das Fadenende F also beim Anlaufvorgang anliegt, ist nach aussen gegen die Spule 3 derart vorgeneigt, dass das frei werdende Fadenende 107 unter Einwirkung der Zentrifugalkraft der Abgleitschräge 103 entlang gleitet. Damit hat sich das Fadenende 107 ganz aus dem Bereich der Klemme 102/1 herausgezogen und kann sich nun ohne Widerstand vom Spindelkopf lösen. Die Nase 101 kann auch an der Greif- und Klemmeinrichtung 102 angeordnet sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man das Einführen des Fadens in eine Klemmvorrichtung (102,1) bei federnd geschlossener Klemme ausführt und nach dem infolge der Zentrifugalkraft erfolgten Öffnen der Klemmvorrichtung der Fadenanfang entlang einem schrägen Anstieg (103) abgeleitet wird.
    II. Vorrichtung nach Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Greif- und Klemmvorrichtung (102,1) am Spulenspindelkopf (1) ein hakenförmiges Glied (104) besitzt, dessen Seite (103), an der der Faden (F) beim Anlaufvorgang anliegt, nach aussen gegen die Spule (3) zu derart geneigt ist, dass das freiwerdende Fadenende (107) unter Einwirkung der Zentrifugalkraft ihr entlang gleitet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (104) durch Eigenfederung gegen den Spulenspindelkopf gedrückt wird, um als Klemmvorrichtung zu wirken und dass bei Erreichen der Betriebsdrehzahl die Zentrifugalkraft die Klemmung aufhebt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Glied (104) eine Nase (101) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (101) das Glied (104) teilweise überdeckt.
CH359076D 1955-11-09 1956-11-01 Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges an dem Spulkörper einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH359076A (de)

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DER17742A DE1234603B (de) 1955-11-09 1955-11-09 Vorrichtung zum selbsttaetigen Anspulen des Fadenanfanges an Spulmaschinen mit automatischem Spulenwechsel

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CH359076A true CH359076A (de) 1961-12-15

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CH359076D CH359076A (de) 1955-11-09 1956-11-01 Verfahren zum Festlegen des Fadenanfanges an dem Spulkörper einer jeweils diesen automatisch wechselnden Spulmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number Publication date
DE1234603B (de) 1967-02-16
US2969196A (en) 1961-01-24

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