CH359086A - Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienendem Haftmittel auf den Umschlag - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienendem Haftmittel auf den Umschlag

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CH359086A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
drum
envelope
adhesive
hollow drum
cam
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Application number
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English (en)
Inventor
Jauss Willy
Original Assignee
Hesser Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/003Packaging other articles presenting special problems packaging of razor blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating
    • B65C9/2247Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating using liquid rollers or bands
    • B65C9/2256Applying the liquid on the label
    • B65C9/226Applying the liquid on the label discretely, i.e. several points or strips or interrupted films

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  



   Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem   Verpackungs-Umschlag    dienendem Haftmittel auf den Umschlag
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienenden Haftmittel auf den Umschlag. Der Umschlag wird beispielsweise in Form einer Bahn zugeführt. Als Haftmittel, das vorzugsweise in Form von Tupfen aufgetragen wird, kommen zweckmässig fettartige Haftmittel, beispielsweise Vaseline in Betracht.



   Es sind Vorrichtungen bekannt, die Vaseline mittels Stiften, welche an einer umlaufenden Trommel angeordnet sind, aus einer Rinne einer achsparallel zur Trommel angeordneten Walze entnehmen und die Vaseline auf den an der Trommel vorbeigeführten Umschlag übertragen. Jedoch wird hierbei die an den Stiften haftende Vaseline infolge der verschieden grossen Adhäsion zwischen Vaseline und Stift einerseits und Vaseline und Umschlag andererseits nicht immer   gleichmässig    an den Umschlag abgegeben, so dass die einzelnen auf den Umschlag aufgetragenen Vaselinetupfer in ihrer Grosse stark variieren.



   Um diesen Nachteil zu beseitigen, weist die erfindungsgemässe Auftragsvorrichtung eine einseitig offene, innerhalb eines Vorratsbehälters umlaufende, jedoch mit ihrem Mantel teilweise aus diesem herausragende Hohltrommel auf, die mit einer Reihe von radialen Durchgangsbohrungen versehen ist, durch welche beim Betrieb das aus dem Vorratsbehälter seitlich in das Innere der Hohltrommel zugeführte Haftmittel bei einer bestimmten Stellung der Trommel, vorzugsweise in regelbaren Mengen, herausgepresst und auf den an der Trommel vorbeigeführten Umschlag gedrückt wird. Das Herauspressen des Haftmittels aus der Trommel kann durch Staudruck oder mit Hilfe eines von aussen zugeführten Druckmittels erfolgen.



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist im Innern der Hohltrommel ein an der Innenwand derselben anliegender, verstellbarer Nocken vorgesehen, der in Verbindung mit einer seitlich an der Trommelöffnung anliegenden Leiste beim Drehen der Trommel einen regelbaren Staudruck erzeugt, welcher bewirkt, dass bestimmte, entsprechend der Stellung des Nockens mehr oder weniger grosse Mengen des Haftmittels aus den Radialbohrungen der Trommel ausgepresst werden.



   Anstelle dieser Staueinrichtung kann auch Druckluft verwendet werden, die den Inhalt der Radialbohrungen, welche vorher durch den im Vorratsbehälter vorhandenen Förderdruck gefüllt werden, an bestimmter Stelle nach aussen auf den Umschlagszuschnitt drückt.



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch in zwei   Ausführungsbei-    spielen veranschaulicht.



   Es zeigen :
Fig.   1    im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Haftmittel mittels Staudruck ausgepresst wird,
Fig. 2 einen Längsschnitt in der Ebene A-A der Fig.   1,   
Fig. 3 und 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem das Haftmittel mittels Druckluft ausgepresst wird.



   Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig.   1    und 2 ist in einem als Vorratsbehälter für das Haftmittel dienenden Gehäuse   1    eine Hohltrommel 2 angeordnet, die mit einer Reihe von Radialbohrungen 10 versehen ist. Die Trommel 2 ist mit einem verengten Trommelhals 2a mit einer Welle 3 fest verbunden und kann über ein Zahnrad 14, das ebenfalls fest mit der Welle 3 verbunden ist, in Pfeilrichtung a angetrieben werden. Die Hohltrommel 2 ragt mit ihrem Mantel teilweise durch einen Durchtrittsschlitz 4 am Vorratsbehälter 1 hindurch, wobei der untere Schlitz-Rand eine Steuerkante x für die Bemessung der durch die Radialbohrungen 10 austretenden Haftmittelmenge bildet.



  Die Hohltrommel 2 ist an einer Seite offen (Fig. 2).



  In der Hohltrommel 2 befindet sich ein Nocken 5, der auf seiner ganzen Breite am der Innenfläche des Trommelmantels anliegt. Der Nocken 5 ist so ausgebildet, dass er zusammen mit der inneren Wandung der Hohltrommel 2 einen keilförmigen Raum R bildet, der seitlich durch eine an der Trommelstirnseite anliegende Leiste 11 abgedeckt wird.



  An der Spitze dieses keilförmigen Raumes R liegt eine am Nocken 5 befindliche zweite Steuerkante y für die Mengenbemessung. Der Nocken 5 ist fest mit einer im Gehäuse 1 eingesetzten Büchse 6 verbunden, die gleichzeitig ein Lager für die Welle 3 bildet. Um den Nocken 5 in gewissen Grenzen verdrehen zu können, ist die Büchse 6 mit einem Bund 17 versehen und mittels einer Schraube 7, die durch ein im Bund 17 angebrachtes Langloch ragt, am Gehäuse 1 befestigt.



   Ein Deckel 8, der mittels eines Scharniers 9 schwenkbar im Gehäuse 1 gelagert ist, drückt durch sein Eigengewicht das in den Vorratsbehälter eingefüllte Haftmittel V, beispielsweise Vaseline V, in den unteren Teil des Gehäuses 1 und durch die offene Seite der Hohltrommel 2 in diese hinein. Die Zuführung des Haftmittels in die Hohltrommel kann auch mit anderen bekannten Mitteln geschehen, wie z. B. durch   Förderwalzen,    Förderschnecken oder dergleichen. Beim Drehen der Hohltrommel 2 in Pfeilrichtung a entsteht in dem keilförmigen Raum R zwischen dem Nocken 5 und der Innenwand der Hohltrommel 2 ein Staudruck, der das Haftmittel durch diejenige der beispielsweise vier in dem Mantel der Hohltrommel radial angeordneten Bohrungen 10 drückt, die sich gerade um den Raum R bewegt.



  Das seitliche Ausweichen des Haftmittels wird durch die seitliche, an der Hohltrommelöffnung anliegende Leiste 11 verhindert und somit ein ausreichend hoher Staudruck erzielt. Das Haftmittel wird so lange durch die am Raum R vorbeilaufende Bohrung 10 aus dem Inneren der Hohltrommel nach aussen gepresst, als die Bohrung 10 von der Steuerkante x des Gehäuses zur Steuerkante y der Nocke bewegt wird. Bei weiterem Drehen der Hohltrommel 2 in Pfeilrichtung a kommt an der Stelle P das ausge  drückte    Haftmittel, beispielsweise Vaseline, mit der über eine Walze 12 geführten Umschlagbahn B in Berührung und wird dadurch tupfenartig auf diese aufgedrückt.

   Beim Umlenken der sich mit gleicher Geschwindigkeit wie die Hohltrommel 2 bewegenden Umschlagbahn B um die Walze 12 entfernt sich die Bahn von der Hohltrommel 2, der Tupfer T wird an der   äusseren    Kante der Radialbohrungen 10 abgerissen und bleibt auf dem   Umschlagzuschnitt    haften.



   Durch Verändern des Abstandes der beiden Steuerkanten x und y voneinander, z. B. dadurch, dass der Nocken 5 mittels der Büchse 6 um die Welle 3 verdreht wird, kann die austretende Menge des Haftmittels vergrössert oder verkleinert werden.



   Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 3 und 4 wird das Haftmittel V in die Radialbohrung 10 der Hohltrommel 2 durch einen Nocken 5'wie oben geschildert eingedrückt, solange sie sich innerhalb des Gehäuses   1    befinden. Gelangt eine Bohrung 10 der Hohltrommel 2 an der Stelle P über ein Langloch 15, das radial in dem Nocken 5'angeordnet und durch eine achsparallele Bohrung   18    über eine Leitung 16 mit einem Druckluftanschluss verbunden ist, so presst die durch die Leitung 16 zugeführte Druckluft den sich in der Bohrung 10 befindlichen Haftmittelpfropfen auf die vorbeigeführte Umschlagbahn B.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienendem Haftmittel auf den Umschlag, gekennzeichnet durch eine einseitig offene, in einem das Haftmittel enthaltenden Vorratsbehälter (1) umlaufende, mit ihrem Mantel teilweise aus diesem herausragende Hohltrommel (2), die mit einer Reihe von radialen Durchgangsbohrungen (10) versehen ist, durch die beim Betrieb der Reihe nach das aus dem Vorratsbehälter (1) seitlich in die Trommel (2) eintretende Haftmittel (V) ausgepresst und auf den an der Hohltrommel (2) vorbeigeführten Umschlag (B) gedrückt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Hohltrommel (2) ein an der Innenwand derselben anliegender Nocken (5) angeordnet ist, der in Verbindung mit einer seitlich an der Trommelöffnung anliegenden Leiste (11) einen keilförmigen, zur Erzeugung eines Staudruckes dienenden Raum (R) bildet, mit dem die vorbeilaufenden Radialbohrungen (10) nacheinander in Verbindung kommen.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante eines im Vorratsbehälter (1) befindlichen Durchtrittsschlitzes (4) für die Hohltrommel (2) und die in Drehrichtung vordere, an der Trommelinnenwand anliegende Kante des Nockens (5) zwei Steuerkanten (x, y) bilden, von deren gegenseitigem Abstand die Menge des durch die Radialbohrungen (10) austretenden Haftmittels abhängig ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verstellung des gegenseitigen Abstandes der Steuerkanten (x, y) der Nokken (5) drehbar und verstellbar im Vorratsbehälter (1) angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Hohltrommel (2) ein Nocken (5') angeordnet ist, in dessen an der Trommelinnenwand anliegender Fläche sich eine Bohrung (15) befindet, die in Verbindung mit einer Druckluftzufuhrleitung steht, derart, dass beim Umlauf der Hohltrommel (2) der Inhalt der zur Dekkung mit der Bohrung (15) kommenden Radialbohrung (10) nach aussen gepresst und auf den Umschlag (B) aufgedrückt wird.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (15) des Nockens (5') langlochartig ausgebildet ist.
CH359086D 1957-05-09 1958-04-21 Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienendem Haftmittel auf den Umschlag CH359086A (de)

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CH359086D CH359086A (de) 1957-05-09 1958-04-21 Vorrichtung zum Auftragen von zum Fixieren einer Rasierklinge in ihrem Verpackungs-Umschlag dienendem Haftmittel auf den Umschlag

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1666163A3 (de) * 2004-12-03 2006-12-20 Nordson Corporation Rotationsauftragskopf und Etikettieranlage zum Aufbringen von Etiketten
US7771556B2 (en) 2005-07-01 2010-08-10 Nordson Corporation Apparatus and process to apply adhesive during labeling operations

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1666163A3 (de) * 2004-12-03 2006-12-20 Nordson Corporation Rotationsauftragskopf und Etikettieranlage zum Aufbringen von Etiketten
US7341089B2 (en) 2004-12-03 2008-03-11 Nordson Corporation Rotary application head and labelling installation for application of labels
US7771556B2 (en) 2005-07-01 2010-08-10 Nordson Corporation Apparatus and process to apply adhesive during labeling operations

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