CH359154A - Gleisbildstellwerk - Google Patents

Gleisbildstellwerk

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CH359154A
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CH
Switzerland
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track diagram
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track
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English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Kroebel
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/06Indicating or recording the setting of track apparatus, e.g. of points, of signals
    • B61L25/08Diagrammatic displays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description


      Gleisbildstellwerk       Bei elektrischen     Gleisbildstellwerken    mit tasten  gesteuerten Weichen, Fahrstrassen, Signalen und der  gleichen ist es bekannt, die Weichen, Fahrstrassen,  Signale und ähnliche Einrichtungen in einem Gleis  bild schematisch nachzubilden, und die     Stellorgane,     wie z. B. Tasten, Hebel oder dergleichen entweder  den einzelnen     Gleisbildeinrichtungen    direkt zuzuord  nen oder ausserhalb des Gleisbildes, das heisst seit  lich, unterhalb oder oberhalb davon oder aber auch  räumlich getrennt von der Gleistafel, in einem Stell  tisch,     Stellkasten,    Stellpult oder dergleichen, anzu  ordnen.

   Die getrennte Anordnung vom Gleisbild und       Stellorganen    ist insbesondere bei grösseren Anlagen  von Vorteil, da die     Stellorgane    auf engstem Raum  zusammengefasst werden können und somit die Be  dienung erleichtern. Es sind auch schon     Gleisbild-          stellwerke    vorgeschlagen worden, die zur weiteren  Vereinfachung der Bedienung, zur besseren über  sichtlichkeit und zur Sicherstellung einer Blind  bedienung die Zahl der erforderlichen     Stellorgane    auf  ein Minimum beschränken.

   Dies ist dadurch erreicht  worden, dass den im     Gleisbild    nachgebildeten Wei  chen,     Fahrstrassenanfangs-    und     -endpunkten,    Signalen  und sonstigen     Gleisbildeinrichtungen    Kombinationen  von Zeichen zugeordnet sind, die zur Kennzeich  nung der     Stellorgane    benutzt werden. Durch diese  Zeichen- bzw. Tastenkombinationen ist es ermöglicht  worden, dass jede Taste zur Steuerung von mehreren  verschiedenartigen Betriebseinrichtungen bzw. Be  triebsvorgängen benutzt werden kann.  



  Gemäss der Erfindung kann eine vorteilhafte  Ausführung eines solchen tastengesteuerten Gleis  bildstellwerkes, bei welchem jeder Betriebsvorgang  durch Bedienung einer Tastenkombination ermöglicht  wird und wobei die Tasten vorzugsweise für eine  Blindbedienung auf engem Raum angeordnet sind,'  dadurch erreicht werden, dass zur     Wirksamschaltung       jedes durch eine Tastenkombination vorbereitend  angeschalteten Betriebsvorganges ein Einschaltorgan  (Einschalttaste,     -hebel    oder dergleichen) vorgesehen  ist. Durch diese Anordnung wird dem Bedienungs  personal die Möglichkeit gegeben, vor der Wirksam  schaltung nochmals die richtige Kombination der  Tasten für die beabsichtigte Einstellung eines ent  sprechenden Betriebsvorganges zu überprüfen.

   Dabei  ist es vorteilhaft, in der Gleistafel einen optischen  Melder anzuordnen, welcher jeweils die betätigte  Taste bzw. Tastenkombination anzeigt, so dass eine  Kontrolle vor dem Ablauf des jeweils beabsichtigten  Betriebsvorganges vorgenommen werden kann. Bei  räumlicher Trennung von Gleisbild und     Stellkasten     ist es von Vorteil, auch dem     Stellkasten        einen     solchen optischen Melder zuzuordnen und in diesem  die beim Gleisbild angezeigte Tastenkombination  bis zur Betätigung der Einschalttaste oder aber auch  bis zur erfolgten Weichenstellung,     Fahrstrassenstel-          lung,    Signalstellung oder dergleichen,

   das heisst bis  also zur Durchführung des jeweils erstrebten     Be-          triebszustandswechsels,    anzuzeigen. Die Zahl der       einzelnen    Leuchtfelder in den optischen Meldern  richtet sich nach der Anzahl der für eine Tasten  kombination bzw. zur Durchführung eines Betriebs  zustandswechsels erforderlichen Tasten. In der  Praxis ist es zweckmässig, die optischen Melder auf  eine Type, z. B. mit vier Leuchtfeldern, festzulegen,  welche den Anforderungen aller, insbesondere auch  grösserer Anlagen, entsprechen. Die Tastenbetäti  gungen bzw.     Tastenkombinationen    werden vorzugs  weise bis zur Betätigung der Einschalttaste mecha  nisch oder elektrisch gespeichert. Die elektrische  Speicherung kann in bekannter Weise durch Zeit  schaltmittel, wie z. B.

   Kondensatoren,     Thermo-          elemente    oder dergleichen vorgenommen werden,  welche jedoch die Betätigung der Einschalttaste nur      innerhalb einer begrenzten Zeit zulassen. Unterbleibt  die Betätigung der Einschalttaste, so wird die einge  speicherte Tastenkombination nach einer gewissen  Zeit, z. B. 5 sec.,. wieder gelöscht. Anderseits lassen  sich für die elektrische Speicherung jeder Tasten  kombination auch Relais mit     Selbstschlusskontakten     anordnen, durch welche die jeweilige Tastenkombi  nation so lange gespeichert bleibt, bis die Einschalt  taste betätigt worden ist. Für die mechanische Spei  cherung können die gebräuchlichen     Tastenverriege-          lungsvorrichtungen    vorgesehen werden, die z.

   B. bis  zur Betätigung der Einschalttaste die Tasten in ge  drückter Stellung festhalten. Weiterhin kann eine  Löschtaste angeordnet werden, durch deren Betäti  gung mechanisch oder elektrisch die jeweils einge  speicherte Tastenkombination beseitigt wird, ohne  dass eine Einwirkung auf die Steuerrelais des Stell  werkes erfolgt. Betrieblich ist es besonders günstig,  dass bei der Tastenanordnung gemäss der Erfindung  etwaige Fehlbetätigungen durch die Löschtaste zu  rückgenommen und berichtigt werden können und  damit     Fehlschaltungen    von Betriebsvorgängen wei  testgehend vermieden werden.  



  Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungs  beispiel der Erfindung näher erläutert:  Der dargestellten Gleistafel nach     Fig.    1 mit den  durch zwei Ziffern gekennzeichneten Weichen 12 bis  16 ist ein     Stellkasten    nach     Fig.    2 zugeordnet, wel  cher die in zwei Reihen Z und E angeordneten und  mit je von 0 bis 9 gekennzeichneten Kombinations  tasten, die zur     Wirksamschaltung    erforderliche Ein  schalttaste<I>ET,</I> die Löschtaste<I>L</I> und den aus zwei  Leuchtfeldern bestehenden optischen Melder MS ent  hält.

   Weiterhin ist im     Stehkasten    ein Schloss S ange  ordnet, welches erst nach Einführen des Schlüssels  die Betätigung     sämtlicher    Tasten mechanisch oder  elektrisch freigibt, wodurch eine Bedienung des Stell  kastens durch Unbefugte ausgeschlossen werden  kann. In der Gleistafel ist ebenfalls ein optischer  Melder MG angeordnet, welcher z. B. aus vier  Leuchtfeldern besteht, von denen jedoch im darge  stellten Fall nur die letzten zwei benutzt erscheinen.  Soll z.

   B. die Weiche 15 umgestellt werden, so  müssen nach     Einführung    eines nur dem Bedienungs  personal     zugänglichen    Schlüssels in das Schloss S  vorerst die Tasten 1 (Z) und 5 (E) betätigt werden,  wobei nach Betätigung der Taste 1 (Z) im ersten  Leuchtfeld des optischen Melders MS bzw. im dritten  Leuchtfeld des optischen Melders MG die Zahl 1  und nach Betätigung der Taste 5 (E) im zweiten  Leuchtfeld des optischen Melders MS bzw. im vierten  Leuchtfeld des optischen Melders MG die Zahl 5  angezeigt wird.

   Durch die Betätigung der beiden  Tasten 1 und 5 ist die Weiche 15 vorbereitend an  geschaltet, wobei die Tastenkombination 1 (Z),  5 (E) bis zur     Wirksamschaltung    beispielsweise durch  Relais mit     Selbstschlusskontakten    aufgespeichert       wird.    Die     Wirksamschaltung,    das heisst die Umstel  lung der Weiche 15, z. B. von der Plus- in die  Minuslage, erfolgt erst durch die Betätigung der Ein-         schalttaste   <I>ET.</I> Dabei wird die Anzeige der Tasten  kombination 1 (Z), 5 (E) in den optischen Meldern  <I>MS</I> und<I>MG</I> gelöscht. Ist dagegen zur Umstellung  der Weiche 15 irrtümlich statt der Taste 1 (Z) z. B.

    die Taste 3 (Z) betätigt worden, so kann die Betäti  gung der Taste 3 (Z) durch die Löschtaste L sofort  unwirksam gemacht werden. Es ist aber auch mög  lich, wenn eine entsprechende Mechanik den Tasten  zugeordnet ist oder für die den Tasten zugeordneten  Relais eine entsprechende     Schaltung    vorgesehen wird,  die Betätigung der Taste 3 (Z) statt mit der Lösch  taste L im angenommenen Falle (Umstellen der  Weiche 15) durch Betätigung der Taste 1 (Z) un  wirksam zu machen. Nach Betätigung der Taste 5 (E)  wird dann<B> 15 </B> in beiden Meldern MG und MS  angezeigt, so dass nur noch die Einschalttaste<I>ET</I>  betätigt zu werden braucht, um die Weiche 15 umzu  stellen.  



  Statt eines optischen Melders im     Stellkasten    kann  die jeweils betätigte Tastenkombination auch von  den Tasten selbst angezeigt werden. Zu diesem  Zweck sind den Tasten Meldelampen oder derglei  chen zuzuordnen. Diese Anordnung kann insbeson  dere dann angewandt werden, wenn die Tasten in  mehreren Reihen oder Zeilen angeordnet sind, wobei  z. B. die Tasten der ersten     Reihe    der ersten Stelle,  die Tasten der zweiten Reihe der zweiten Stelle usw.  des Kennzeichens der     Gleisbildeinrichtungen    ent  sprechen. Das für eine Weiche gezeigte Beispiel lässt  sich auch auf die     Wirksamschaltung    von Fahr  strassenanfangs- und     -endpunkten,        Signalen    und der  gleichen übertragen.

   Für Fahrstrassen kann jedoch  die Schaltung auch derart ausgeführt werden, dass  beide     Fahrstrassengrenzpunkte    gleichzeitig angezeigt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleisbildstellwerk mit ausserhalb des Gleisbildes für Blindbedienung auf engem Raum zusammen- P <I>a</I> fassten Stehtasten, wobei den Weichen, Signalen, Fahrstrassenanfangs- und -endpunkten im Gleisbild Kombinationen von Zeichen zugeordnet sind, welche die zu betätigenden Tasten kennzeichnen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wirksamschaltung jedes durch eine Tastenkombination vorbereitend ange schalteten Betriebsvorganges ein Einschaltorgan vor gesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Gleisbildtafel ein optischer Melder angeordnet ist, welcher die betä tigte Tastenkombination bis zur Wirksamschaltung anzeigt. 2. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Tastenkombination mindestens bis zur Betätigung des Einschaltorgans gespeichert wird. 3. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Speiche rung jeder Tastenbetätigung mindestens ein Relais mit Selbstschlusskontakt zugeordnet ist.
    4. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Speiche rung der Tastenkombinationen Zeitschaltmittel an geordnet sind, welche die Betätigung der Einschalt taste nur innerhalb einer begrenzten Zeit zulassen, und wenn diese Betätigung unterbleibt, eine selbst tätige Löschung der eingespeicherten Tastenkombi nation bewirken. 5. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch Gekennzeichnet, dass eine Löschtaste ange- ordnet ist, durch deren Betätigung die jeweils ein gespeicherte Tastenkombination beseitigt wird.
    6. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stelltisch ein Schloss angeordnet ist, welches erst nach Einführen des Schlüssels die Betätigung sämtlicher Tasten freigibt. 7. Gleisbildstellwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige der jeweils betätigten Tastenkombination von den betätigten Tasten gesteuert wird.
CH359154D 1957-02-11 1958-02-07 Gleisbildstellwerk CH359154A (de)

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