CH359276A - Rollstore - Google Patents

Rollstore

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Publication number
CH359276A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lamella
slats
cable
suspension
blind according
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Application number
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English (en)
Inventor
Sonderegger August
Brauchli Johann
Original Assignee
Metallbau Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Metallbau Ag filed Critical Metallbau Ag
Publication of CH359276A publication Critical patent/CH359276A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/34Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable roller-type; Roller shutters with adjustable lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description


  Rollstore    Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollstore mit  schwenkbaren Lamellen, bei welcher zur     Aufhängung     und     Verschwenkung    dienende Stränge an den  Schwenklamellen in deren Endbereichen angreifen.  



  Die Lamellen solcher     Rollstoren    sind nur durch  die genannten Stränge     gehalten,    z. B. in Form sog.  Zugstränge, die zum Aufziehen, Aufwickeln und     Ver-          schwenken    der Lamellen dienen, und sog. Verbin  dungsstränge, an welchen die Lamellen geführt sind.

    Bei     Rollstoren    für sehr weite Raumöffnungen, deren  Lamellen sich über eine Länge von beispielsweise 3 m  oder mehr erstrecken, ergibt sich durch diese Auf  hängung, die an den Lamellen in bezug auf deren  Gesamtlänge nur an ihren Endbereichen angreift, ein  erheblicher     Durchhang    in den Mittelpartien der La  mellen, besonders, wenn dieselben in eine mehr oder  weniger horizontale Lage (in     Breitenrichtung)    ge  schwenkt sind.

   Abgesehen davon, dass ein solcher       Durchhang    aus ästhetischen Gründen nachteilig ist,  können sich daraus ganz erhebliche Störungen beim  Aufwickeln der Rollstore auf die     Aufwickelwalze    er  geben, indem die durchgebogenen Mittelteile der der       Aufwickelwalze        zunächstliegenden        Lamellenkanten        zu     einer Verwindung und schliesslich zu einer gänzlichen  Verdrehung der Lamellen um ihre Längsachse führen  können.  



  Die Erfindung bezweckt, einen solchen Durch  hang der meistens sehr leicht gebauten Schwenklamel  len solcher     Rollstoren    für breite Raumöffnungen in       einfacher    Weise zu vermeiden. Sie besteht darin, dass  mindestens ein die Schwenklamellen     durchsetzendes     Tragkabel vorgesehen ist, welches diese Lamellen  schwenkbar unterstützt. Selbstverständlich ist dieses  Tragkabel oder gegebenenfalls mehrere zwischen den  innenseitigen     Aufhängungspunkten    derselben, d. h.  also im wesentlichen in der Mittelpartie der Schwenk  lamellen angeordnet.

   Das oder die Kabel     sind    zweck-    mässig an einer Trägerlamelle aufgehängt, die ver  stärkt ist, so dass sie eine wesentlich grössere     Längs-          steifigkeit    besitzt, als die übrigen Lamellen. Die Trä  gerlamelle kann dabei so aufgehängt sein, dass sie die  Schwenkbewegung der übrigen Lamellen nicht mit  macht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Rollstore dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Ansicht des oberen Teils  der einen     Storenseite    im Schrägbild, und in     Höhen-          und        Breitenrichtung        auseinandergezogen.     



       Fig.2    einen Querschnitt durch den oberen Teil  der Store,       Fig.    3 die Aufhängung einer Schwenklamelle im  Querschnitt,       Fig.4    eine Einzelheit zu     Fig.3    im Horizontal  schnitt und       Fig.    5 eine Ansicht in Richtung des Pfeils P in       Fig.    3.  



  Die Rollstore setzt sich im wesentlichen aus den  normalen schwenkbaren Lamellen 1 zusammen,     die     einerseits an den Zugbändern 2 und anderseits     an     den Verbindungssträngen 3 aufgehängt sind. Die Zug  stränge 2 greifen an den inneren     Lamellenkanten    an  und dienen zum Aufziehen     bzw.    Senken der Store  im Sinne des Pfeils A in     Fig.    1, zum Aufrollen der  selben auf eine nicht dargestellte     Aufwickelwalze,    an  welcher sie befestigt sind, sowie zum     Verschwenken     der Lamellen 1.

   Zum Zwecke des     Verschwenkens     kann beispielsweise eine Öffnungslamelle 4 vorge  sehen sein, die     ebenfalls    mit ihrer Innenkante an den  Zugbändern 2 aufgehängt ist und einen Kurbelarm 5  besitzt, der beim Herunterlassen der Store bis     in    die  unterste Endstellung auf einem Anschlag     zur    Auf  lage kommt und bei weiterer Senkung der Zugbän  der 2 eine Drehung der Öffnungslamelle 4 bewirkt.      An seitlichen Stiften 6 der     Öffnungslamelle    4 sind  Verbindungsstränge 3 aufgehängt, mittels welchen die  Lamellen 1 an seitlichen Stiften 7 in ihrer Schwenk  achse gelagert sind.

   Durch die gegenseitige Höhenlage  der Verbindungsstellen 8     zwischen    Lamellen 1 und  Zugbändern 2 einerseits und den Stiften 7 anderseits  wird die jeweilige Schwenklage der Lamellen 1 be  stimmt. Die Verbindungsstränge 3 können dabei in  seitlichen     Führungsschienen    9 geführt sein, deren  oberes,     zweckdienlich    ausgebildetes Ende die Auf  lage 10 für den Kurbelarm 5 bilden kann.  



  Zur     Verhinderung    des     Durchhanges    der Lamellen  1 ist nun zusätzlich zu den Strängen 2 und 3 ein  besonderes Tragkabel 11 vorgesehen, das vorzugs  weise in der Mitte der Längsausdehnung der Lamellen  angeordnet ist, die Lamellen 1     durchsetzt    und die  selben schwenkbar     unterstützt.    Es können selbstver  ständlich auch mehrere über die Länge der Lamellen  verteilte Tragkabel 10 vorgesehen sein.  



  Das Kabel 11 ist an einer Trägerlamelle 12 auf  gehängt, die besonders stark ausgebildet ist, so dass  sie eine wesentlich höhere     Längssteifigkeit    besitzt als  die übrigen Lamellen 1. Wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  besteht die Trägerlamelle 12 beispielsweise aus einem  geschlossenen Hohlprofil, das zur Vergrösserung der  Stabilität und zur Angleichung des äusseren Aussehens  an die Lamellen 1 im Querschnitt gekrümmt ist.

   Die  Trägerlamelle 12 ist beidseitig mit einem Stift 13  an den Verbindungssträngen 3 frei drehbar gelagert  und besitzt beidseitig je einen weiteren, parallelen  Stift 14, mit welchen sie gegen die Stränge 3     anliegt.     Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, ist die Trägerlamelle 12  damit von den Schwenkbewegungen der Lamellen 1  und 4     bzw.    den Bewegungen des Zugbandes 2 unab  hängig gelagert, da die Trägerlamelle 12 nur an den  Verbindungssträngen 3, nicht aber am Zugband 2  aufgehängt ist. Das Tragkabel 11     durchsetzt    den un  teren Flansch der Trägerlamelle 12 und ist in der  selben, wie     Fig.2    zeigt, mittels einer Kabelklemme  15 aufgehängt.  



  Die Lamellen 1 werden vom Kabel 11 ebenfalls  je mittels einer Kabel- oder Keilklemme 15 schwenk  bar     unterstützt.    Die     Lagerung    ist aus     Fig.    3-5 er  sichtlich. In die in üblicher Weise umgebogenen  Längsränder 16 der Lamellen 1 ist eine federnde  Haltelasche 17 selbsthaltend und von der Lamellen  oberseite unsichtbar eingesteckt, die in der Lamellen  mitte eine zylindrische     Aufwölbung    18 aufweist. In  dieser     Aufwölbung    18 ist die Keilklemme 15 gelagert  und wird auf der Gegenseite durch die Lamellen 1  gehalten.  



  Jede Kabelklemme 15 weist, wie     Fig.    4 im Längs  schnitt zeigt, eine     zylindrische        Büchse    19 auf, welche  vom Kabel 11 quer und exzentrisch     durchsetzt    wird.  In die Büchse 19 ist ein Keil 20 beispielsweise mit  tels einer Zange eingezogen, der das Kabel 11 an der  Büchse 19 unverrückbar festklemmt.  



  Durch die     beschriebene    Verankerung wird das un  behinderte     Verschwenken    der Lamellen 1 gewährlei  stet, da sich die zylindrische Büchse 19 in ihrer Halte-         rang    18 frei drehen kann, und da sie mit ihrer Zylin  derachse parallel zur Schwenkachse (Stifte 7) und  vorzugsweise sogar in dieser Schwenkachse selbst  liegt. Die Lamellen 1 und die Haltelaschen 17 weisen  zu diesem Zweck verlängerte Schlitze 21 auf, die  dem Kabeldurchmesser und dem maximalen Schwenk  winkel der Lamellen angepasst sind, sich jedoch höch  stens über die Hälfte der     Lamellenbreite    erstrecken.  



  Die beschriebene Konstruktion der mittleren Auf  hängung der Lamellen hat den Vorteil grosser Einfach  heit, leichter     Montierbarkeit    und einer ästhetisch sehr  vorteilhaften Wirkung, da die Tragkabel 11 und da  mit auch die sichtbaren Schlitze 21     verhältnismässig     sehr dünn sind und die schwenkbare Lagerung der  Lamellen im Kabel auf deren Unterseite vollständig  verdeckt ist.

   Zudem kann die Trägerlamelle 12, der  von der Aussenseite das gleiche Aussehen gegeben  werden kann wie den Lamellen 1, gleichzeitig zur Ab  deckung des obersten     Storenabschnittes    im ganz her  untergelassenen Zustand derselben und damit zur  Verkleinerung der von aussen sichtbaren     Durchtritts-          öffnung    am     Storenkästen    dienen. überdies kann na  türlich, falls nötig, auch noch eine besondere     Abdeck-          lamelle    oberhalb der Öffnungslamelle 4 vorgesehen  sein.  



  Im Falle mehrerer über die Länge der Träger  lamelle 12     verteilter    Tragkabel 11 liegen deren Auf  hängepunkte im Querschnitt der Trägerlamelle     (Fig.    2)  gesehen natürlich alle an derselben Stelle; die Auf  hängepunkte befinden sich somit auf     einer    geraden  Linie, die parallel zur Verbindungslinie zwischen den  seitlichen Aufhängestellen der Trägerlamelle 12 (Stifte  13) verläuft. Durch die besondere Art der Aufhän  gung bleibt die Höhenlage der Kabelklemmen 15 ge  genüber derjenigen der Lagerungsstellen 22 der La  mellen an den Verbindungssträngen in jeder Schwenk  lage     unverändert,    was für eine einwandfreie Funktion  der Store unerlässlich ist.

   Beim Aufrollen der Store auf  die     Aufzugswalze    passt sich die Form der Träger  lamelle 12 dem Wickel zwanglos an, und die mittlere       Aufhängung    der Lamellen durch das oder die Trag  kabel 11 gewährleistet die vollständige Vermeidung  eines     Durchhanges    derselben und damit auch ein  störungsfreies Aufrollen der Store auf die     Aufwickel-          walze.    Beim Herablassen der Store wird anderseits  ein     Aufbauchen    der Lamellen und damit ein Anstossen  am Sturz verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rollstore mit schwenkbaren Lamellen, bei welcher zur Aufhängung und Verschwenkung dienende Stränge an den Schwenklamellen in deren Endberei- chen angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ver meidung des Durchhanges der Schwenklamellen min destens ein diese durchsetzendes Tragkabel vorge sehen ist, welches diese Lamellen schwenkbar unter stützt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Rollstore nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Tragkabel an einer Träger- Lamelle aufgehängt ist, die eine grössere Längssteifig- keit besitzt, als die übrigen Lamellen. 2. Rollstore nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger lamelle mit den Strängen so verbunden ist, dass sie die Schwenkbewegungen der übrigen Lamellen nicht mit macht. 3.
    Rollstore nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, mit mehreren Tragkabeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlamelle nur an den Verbindungssträngen (3) aufgehängt ist und dass die Aufhängepunkte aller Tragkabel an der Trägerlamelle sich auf einer zur Verbindungslinie zwischen den Auf hängestellen der Trägerlamelle parallelen Linie be finden. 4. Rollstore nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch je einen im Abstand von der erwähnten Verbindungslinie von jedem Ende der Trägerlamelle abstehenden Stift, mit tels welchen die Trägerlamelle gegen die Verbindungs stränge anliegt. 5.
    Rollstore nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Schwenklamelle eine am Tragkabel befestigte Kabelklemme zugeordnet ist, die aus einer zylindrischen, vom Kabel quer durchsetzten Büchse und einem in Längsrichtung in diese einge setzten Klemmkeil besteht. 6. Rollstore nach Patentanspruch und Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel klemme an der ihr zugeordneten Schwenklamelle mit tels einer in deren umgebogene Längsränder einge steckten Haltelasche parallel zur Lamellenschwenk- achse und mindestens annähernd in derselben gelagert ist. 7.
    Rollstore nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schwenklamelle einen dem Kabeldurchmesser und dem maximalen Schwenkwinkel der Lamellen ange passten Durchtrittsschlitz für das Kabel aufweist, der sich höchstens über die Hälfte der Lamellenbreite er streckt.
CH359276D 1958-02-14 1958-02-14 Rollstore CH359276A (de)

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