CH359278A - Ortsbewegliche Presse zum Zusammenfügen von tafel- oder rahmenförmigen Werkstücken - Google Patents

Ortsbewegliche Presse zum Zusammenfügen von tafel- oder rahmenförmigen Werkstücken

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CH359278A
CH359278A CH359278DA CH359278A CH 359278 A CH359278 A CH 359278A CH 359278D A CH359278D A CH 359278DA CH 359278 A CH359278 A CH 359278A
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Siegfried Dipl Ing Knuepfer
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Siegfried Dipl Ing Knuepfer
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


  Ortsbewegliche Presse     zum    Zusammenfügen von tafel- oder     rahmenförmigen        Werkstücken       Die     Erfindung    betrifft eine ortsbewegliche Presse,  zum Zusammenfügen von tafel- oder rahmenförmigen  Werkstücken, insbesondere durch Verleimen, mit  einem keilförmigen Gestell, an diesem angebrachten  Führungsschienen und auf diesen verschieb- und fest  stellbar angeordneten,

   einzeln von Hand zu     betätigen-          den        Pressvorrichtungen    sowie     Widerlagern.    Bei einer  bekannten Presse dieser Art sind die     Pressvorrichtun-          gen    als     Exzenterpressen    ausgebildet. Dies hat den  Nachteil, dass der durch den Exzenter bestimmte Hub       der    Presse nur klein ist und die     Exzenterscheibe    einem  verhältnismässig starken Verschleiss unterliegt. Ausser  dem besteht die Gefahr, dass die Werkstücke an den  einzelnen     Pressvorrichtungen    verschieden stark be  lastet werden.

   Alle diese Nachteile können gemäss  der     Erfindung    in einfacher Weise dadurch beseitigt  werden, dass die     Pressvorrichtungen    aus je einer hy  draulischen Handpresse bestehen, welche einen Flüs  sigkeitsbehälter, eine Pumpe mit Betätigungshebel, ein  Steuerventil und einen Zylinder mit Druckkolben auf  weist.  



  Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise  eine Presse der angeführten Art geschaffen, die ein  fach in ihrem Aufbau und leicht zu bedienen ist und  bei der die     Pressvorrichtungen    praktisch verschleissfrei  sind und mit grossem Hub sowie hohem     Anpressdruck     arbeiten     können.    An sich ist es bekannt, bei derartigen  Pressen pneumatisch betätigte     Pressvorrichtungen    zu  verwenden, die alle an einem gemeinsamen Verdich  ter angeschlossen sind.

   Diese Betätigungsart der     Press-          vorrichtungen    verteuert nicht nur die Presse, sondern  beeinträchtigt durch die für jede     Pressvorrichtung    be  nötigte     Anschlussleitung    die Bedienungsfreiheit. Au  sserdem führt sie zu einem schlagartigen Einsatz des       Anpressdruckes.    Demgegenüber zeichnet sich die er  findungsgemässe Presse durch eine weiche     Anpressung     aus.

      Der     Anpressdruck    der einzelnen     Pressvorrichtun-          gen    kann dadurch zuverlässig gleichgehalten sein, dass  der Druckzylinder der hydraulischen Handpressen mit  einem     Überdruckventil    versehen ist. Zum Zurück  führen des Druckkolbens kann jede Handpresse  zweckmässig mit einer     Rückholfeder    ausgerüstet sein,  die sich beim Öffnen des Steuerventils entspannt.  



  Bei einer     Ausführungsform    einer Presse mit im  Querschnitt U-förmigen     Führungsschienen    können  diese vorteilhaft so angeordnet sein, dass die Öffnung  der     U-Schienen    dem Werkstück zugekehrt ist und das  Gehäuse der     Pressvorrichtung    teilweise innerhalb der  Schiene liegt. Dies hat den Vorteil, dass einmal sich  nur schmale Auflageflächen für die Werkstücke und  dadurch nur geringe     Berührungsflächen    für den Leim  ergeben, so     däss    nachteilige     Verfärbungen    von hölzer  nen Werkstücken vermieden werden, und zum an  deren, dass die     Pressvorrichtungen    in den Schienen zu  verlässig geführt sind.

   Dabei können diese     in    belie  biger     Stellung    an den Schienen zuverlässig befestigt  werden, da sie mit einem Bügel den Rücken der Füh  rungsschienen umgreifen und mittels einer Klemm  schraube feststellbar sind. Die     Widerlager    können in  einfacher Weise in verschiedenen Höhen an den Füh  rungsschienen befestigt sein,

   da im unteren Teil der       Führungsschienen    beiderseits derselben mehrere     Nok-          kenpaare    mit Abstand voneinander angeordnet sind  und das jeder Schiene zugeordnete     Widerlager        konsol-          artig    ausgebildet und jeweils an einem     Nockenpaar          einhängbar    ist. Hierbei können die     Widerlager    zweck  mässig mit ihrer Rückwand an den Kanten der Füh  rungsschienen anliegen und diese beiderseits mit ha  kenförmigen Wangen umgreifen.  



  Das Gestell der Presse kann in     vorteilhafter    Weise  dadurch     verwindungssteif    ausgebildet sein, dass die  Führungsschienen an zwei starren     Rahmen    aus     Hohl-          profüstreben,    insbesondere     Rechteckrohren,    ange-      bracht sind, wobei die     Hohlprofilleisten    an den Rah  menecken fest miteinander verbunden, insbesondere  verschweisst, sind, und die beiden Rahmen durch  Querstreben ebenfalls fest miteinander verbunden  sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung bei  spielsweise an einer     Ausführungsform    des Gegenstan  des derselben, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Presse in einer Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht hierzu und       Fig.    3 eine     Pressvorrichtung    der Presse in einer  teilweise geschnittenen Seitenansicht in einem grösse  ren Massstab.  



  Hierin bezeichnet 1 zwei rechteckige Rahmen, die  je aus vier an den Rahmenecken miteinander ver  schweissten     Rechteckrohren    bestehen. Die beiden  Rahmen 1 stehen leicht geneigt zueinander und sind  durch Querstreben 2 zu einem keilförmigen,     verwin-          dungssteifen    Gestell fest miteinander verbunden. An  den unteren Querstreben 2 sind     Laufrollenpaare    3 an  geordnet, die gegebenenfalls aus Schwenkrollen be  stehen können. An dem oberen Schenkel der Rahmen  1 ist je ein nach oben ragender Steg 4 angebracht.

    An ihm sind mittels je eines mit einer Führungsnut  versehenen Tragkopfes 5 mehrere im Querschnitt  U-förmige Führungsschienen 6 so aufgehängt,     dass    sie  mit ihrem Rücken lose an dem Rahmen 1 anliegen  und auf diesem seitlich verschoben werden     können,     während ihre Öffnung nach aussen gekehrt ist.  



  Auf jeder dieser Führungsschienen 6     sitzt    eine  hydraulische Handpresse 7. Diese weist ein mit einer  Betätigungsschraube 8 für das Steuerventil versehenes  Ventilgehäuse 9 auf, das auf seiner Oberseite einen       Flüssigkeitsbehälter    10 und einen Pumpenzylinder 11  mit Kolben 12 trägt. Dieser ist an einem Betätigungs  hebel 13     angelenkt,    der seinerseits an     einem    an dem  Ventilgehäuse 9 angebrachten Arm 14 gelenkig be  festigt ist. An der Unterseite des Ventilgehäuses 9  ist ein Druckzylinder 15 angebracht,     in    dem ein nicht  dargestellter Kolben mit Kolbenstange 16 verschieb  bar ist.

   An dem über     dien    Zylinder 15 vorstehenden  Ende der Kolbenstange 16 ist eine     Pressplatte    17 be  festigt. Der Druckkolben steht unter dem Einfluss  einer nichtdargestellten Feder, die bei der Abwärts  bewegung des Kolbens gespannt wird. An dem Ventil  gehäuse 9 ist ein Bügel 18 angebracht, der die Füh  rungsschiene 6 umgreift. In diesem Bügel 18 sitzt in  einer     Bohrung    eine Spannschraube 19, die mit einem  Betätigungshebel 20 versehen ist und mittels     einer     Kugel 21 auf einen Spannbacken 22 drückt. Dieser  ist auf seiner der     Führungsschiene    6 zugekehrten Seite  zweckmässig gerillt und gehärtet.

   Mit     Hilfe    dieser  Spanneinrichtung kann die     Handpresse    7 in jeder  beliebigen Höhe zuverlässig fest an der Führungs  schiene 6 befestigt und nach Lösen der Spannein  richtung frei auf der Schiene 6 verschoben werden.  



  Im unteren Teil der     Führungsschienen    6 sind  aussen an den     Seitenschenkeln    derselben jeweils zwei  schräge Nocken 23     paarweise    mit Abstand überein  ander angeordnet. An diesen kann jeweils     ein    konsol-    artig ausgebildetes     Widerlager    24 eingehängt werden,  das mit seiner Rückwand an den Kanten der Füh  rungsschienen 6 anliegt, diese seitlich mit hakenför  mig ausgebildeten Wangen 25 umgreift und auf den  Nocken 23 aufliegt. Jedes     Widerlager    24 trägt oben  eine Auflageplatte 26.  



  Je nach der Grösse der Werkstücke, die auf dieser  Presse     zusammengefügt    und verleimt werden sollen,  werden die     Widerlager    24 in geeigneter Höhe an je  einem     Nockenpaar    23 aufgehängt, und das Werk  stück, das beispielsweise aus einer     Sperrholztafel    27  mit anzuleimenden Kantenleisten 28 besteht, wird auf  die Auflageplatten 26 der     Widerlager    24 aufgelegt.  Anschliessend werden die hydraulischen Handpressen  an den Führungsschienen 6 durch Anziehen der       Spannschrauben    19 in einer Stellung befestigt, in der  ihre     Pressplatte    17 lose auf dem Werkstück 27, 28  aufliegt.

   Durch Betätigen des Hebels 13 und der  mit diesem verbundenen Pumpe wird Flüssigkeit in  den     Druckzylinder    15 gepumpt und der Kolben unter  Druck gesetzt, so dass die     Pressplatte    17 mit dem ge  wünschten Druck gegen das Werkstück 27, 28 ange  drückt wird. Nach dem Abbinden des Leimes wird  durch Verdrehen der Schraube 8 das Sperrventil  geöffnet, so dass die auf den Druckkolben wirkende       Rückholfeder    sich entspannen kann und die Flüssig  keit in den     Behälter    10 zurückdrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ortsbewegliche Presse, zum Zusammenfügen von tafel- oder rahmenförmigen Werkstücken, insbeson dere durch Verleimen, mit einem keilförmigen Ge stell, an diesem angebrachten Führungsschienen und auf diesen verschieb- und feststellbar angeordneten, einzeln von Hand zu betätigenden Pressvorrichtungen sowie Widerlagern, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressvorrichtungen aus je einer hydraulischen Hand presse bestehen, welche einen Flüssigkeitsbehälter, eine Pumpe mit Betätigungshebel, ein Steuerventil und einen Zylinder mit Druckkolben aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Druckzylinder der hydraulischen Handpressen mit einem überdruckventil versehen ist. 2. Presse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Handpresse mit einer Rückholfeder für den Druckkolben ausgerüstet ist, die sich beim Öffnen des Steuerventils entspannt. 3. Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die im Querschnitt U-förmigen Füh rungsschienen mit ihrer Öffnung dem Werkstück zu gekehrt sind und das Gehäuse der Pressvorrichtung teilweise innerhalb der Schiene liegt. 4.
    Presse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Pressvorrichtung mit einem Bügel den Rücken der Führungsschiene umgreift und mittels einer Klemmschraube feststell bar ist. 5. Presse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass im unteren Teil der Führungsschienen beiderseits derselben mehrere Nok- kenpaare mit Abstand voneinander angeordnet sind und das jeder Schiene zugeordnete Widerlager konsol- artig ausgebildet und jeweils an einem Nockenpaar einhängbar ist. 6. Presse nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager mit ihrer Rückwand an den Kanten der Führungsschienen anliegen und diese beiderseits mit hakenförmigen Wangen umgreifen. 7.
    Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Führungsschienen an zwei starren Rahmen aus Hohlprofilleisten, insbesondere Recht eckrohren, angebracht sind, wobei die Hohlprofillei- sten an den Rahmenecken fest miteinander verbunden sind, und die beiden Rahmen durch Querstreben eben falls fest miteinander verbunden ,sind.
CH359278D 1957-03-13 1958-03-07 Ortsbewegliche Presse zum Zusammenfügen von tafel- oder rahmenförmigen Werkstücken CH359278A (de)

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