CH359357A - Federwerkantrieb für Kinogeräte - Google Patents
Federwerkantrieb für KinogeräteInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Federwerkantrieb für Kinogeräte Bei Federwerkantrieben für Kinokameras muss ein vollständiger Ablauf des Federwerkes verhindert werden, weil sonst von einer gewissen Grenze an die restliche Federspannung nicht mehr ausreicht, um den Film in die gewünschte Ruhestellung, in der die Greiferspitzen mit der Perforation in Eingriff sind, durchzuziehen. Ausserdem wird gegen Ende des Federablaufs wegen abnehmender Antriebskraft die Bildfrequenz kleiner, wodurch Fehlbelichtungen ver ursacht werden können. Zur Vermeidung dieser Nach teile ist es bekannt, eine den Ablauf des Federwerkes auf ein vorbestimmtes Ausmass begrenzende Sperre vorzusehen, die z.
B. durch einen vergrösserten Zahn an einem der in Eingriff stehenden Triebwerkzahn- räder oder durch einen an einem mit grosser über setzung laufenden Zahnrad angeordneten Bremsklotz, der nach einer Umdrehung dieses Zahnrades zum Anschlag kommt und das Federwerk hemmt, gebildet sein kann. Ferner ist es bekannt, das Betätigungsglied der Ablaufsperre mit dem Auslösehebel zusammen arbeiten zu lassen. Hierbei steht der Auslösehebel ausschliesslich unter dem Einfluss einer Rückführfed'er, die ihn beim Loslassen in seine die Sperrung bewir kende Ruhelage bringt.
Bei einer etwaigen Behin derung dieser Rückführung kann nach erfolgtem Auf ziehen, das Federwerk anschliessend ungehindert voll ständig ablaufen. Diesem Missstand wurde dadurch abgeholfen, dass die Wirkung der Ablaufsperre erst nach erfolgter Rückstellung des Auslösers wieder aufgehoben wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Feder werkantrieb für Kinogeräte mit in einem dreh baren, zylindrischen Gehäuse angeordneter, einer seits an diesem, anderseits an einer zentralen Auf ziehwelle angreifender Aufziehfeder und einer den Ablauf des Federwerkes auf ein vorbestimmtes Aus- mass begrenzenden Sperre, die erst nach Betätigen des Auslösehebels für das Federwerk aufgehoben wird.
Der Federwerkantrieb ist erfindungsgemäss da durch gekennzeichnet, d'ass am Federgehäuse ein koaxial zur Aufziehwelle angeordneter Schaltring um einen vorbestimmten Winkel drehbar gelagert ist, der mit der Aufziehwelle über ein Einzahngetriebe in Eingriff steht und an seinem Aussenrand mit zwei in einem peripheren Abstand voneinander angeordneten Aussparungen versehen ist, mit denen zwei peripher gegeneinander versetzte Vorsprünge eines am Mantel des Federgehäuses um eine radiale Achse schwenkbar gelagerter Fallhebel derart zusammenarbeiten, dass im Endgang des Ablaufes des Federwerkes im vor bestimmten Ausmass der Fallhebel selbsttätig in seine Sperrlage fällt,
wobei sein einer Vorsprung in die eine Aussparung des Schaltringes einfällt, dadurch in die Bewegungsbahn des Auslösehebels gelangt und diesen zwangläufig in die Sperrlage bewegt sowie darin kraftschlüssig festhält, und dass beim Wieder aufziehen des Federwerkes der die beiden Aussparun gen des Schaltringes auf den einander zugekehrten Seiten begrenzende Nocken, der sich noch zwischen den Vorsprüngen des Fallhebels befindet, am vor deren Vorsprung des Fallhebels entlanggleitet und diesen wieder in seine Freigabelage anhebt.
Hierdurch wird erreicht, dass nach Ablauf des völlig gespannten Federwerkes im vorbestimmten Ausmass der Fallhebel durch das Federwerk selbst gegen den Auslösehebel gepresst wird und dadurch die Sperrung bewirkt, in welcher er auch nach einer etwaigen Zurückführung des Fallhebels in die Frei gabelage, wie sie beim Wiederaufziehen des Feder werkes zwangläufig eintritt, verbleibt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1 und 2 zeigen je eine perspektivische Darstellung währendSzw. nach Beendigung des Auf ziehvorganges, Fig. 3 eine Draufsicht bei in der Sperrlage be- 5 findlichem Fallhebel.
Der dargestellte Federwerkantrieb weist eine Auf ziehwelle 1 auf, die zentral drehbar in einem an einer rückwärtigen Platine 14 drehbar gelagerten, zylindrischen Gehäuse 2 angeordnet ist. Im Gehäuse 2 befindet sich eine nicht dargestellte Spiralfeder, die einerseits am Gehäuse 2 und anderseits an der Aufziehwelle 1 angreift. Auf dem Gehäuse sitzt ein Antriebsrad 3 für das nicht dargestellte Getriebe. Auf der Oberseite des Gehäusemantels ist ein Fallhebel 4 5 um eine radiale Achse 5 schwenkbar gelagert. Auf der Stirnwand des vorn geschlossenen Gehäuses 2 ist ein koaxial zur Aufziehwelle 1 drehbar gelagerter Schaltring 6 angeordnet.
Dieser ist mit dem Feder gehäuse 2 durch eine Stift-Schlitz-Lagerung verbun den, die das gegenseitige Drehen beider Teile auf einen vorbestimmten Zentriwinkel begrenzt. Diese Lagerung besteht aus drei an der Stirnwand des Ge häuses 2 sitzenden, axial vorspringenden Stiften 7, die in je einen peripher im Schaltring 6 angeordneten Schlitz 6a eingreifen. Der Schaltring 6 steht mit der Aufziehwelle 1 über ein Einzahngetriebe in Eingriff. Dieses weist ein auf der Welle 1 sitzendes Rad 9 auf, das einen einzigen Zahn 9a besitzt. Mit diesem arbei tet ein Zahnritzel 8 zusammen, das um eine zur Welle 1 parallele Achse an der Stirnwand des Gehäuses 2 drehbar gelagert ist.
Das Ritzel 8 steht mit einem am Innenrand des Schaltringes 6 befindlichen Zahn kranzsegMent 6b in Eingriff, so dass bei jeder Um drehung der Aufziehwelle 1 der Schaltring 6 um eine Zahnteilung in entgegengesetzter Richtung ge dreht wird. Die Aufziehrichtung der Welle 1 ist in Fig. 1 durch einen Pfeil angegeben.
Auf der Platine 14 ist ein Auslösehebel 10 um einen zur Welle i parallelen Zapfen 11 schwenkbar gelagert. Der Hebel 10 ist am freien Ende mit einem zur Achse 11 parallelen Stift 10a versehen, der bei der in Fig. 1 dargestellten Schwenklage des Hebels 10 in einer Rast 12a einer am Kameragestell starr verankerten Blattfeder 12 kraftschlüssig gesichert ist.
s Er kann in die in Fig. 2 dargestellte Ruhelage ge schwenkt werden, in welcher er in eine zweite Rast 12b der Feder 12 einrastet. In dieser Lage sperrt er in nicht dargestellter Weise das Getriebe und damit das Federwerk gegen Ablauf. Der Fallhebel 4 steht unter dem Einfluss einer Schaltfeder 13, die die Tendenz hat, ihn in seiner Sperrlage zu halten, in welcher sein Vorsprung 4b den Hebel 10 gegen Zurückschwenken sichert.
Der Schaltring 6 weist zwei in einem peripheren s Abstand voneinander befindliche Aussparungen 6c, 6d auf, mit denen zwei peripher gegeneinander ver setzte Vorsprünge 4a, 4b des dem Mantel des Feder gehäuses 2 entsprechend gekrümmten Fallhebels 4 zusammenarbeiten. In der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ruhelage befindet sich der die Aussparungen 6c, 6d auf ihren einander zugekehrten Seiten begrenzende Nocken 6e zwischen den Vorsprüngen 4a, 4b.
Beim Aufziehen gleitet infolge des schrittweisen Drehens des Schalt ringes 6 der Nocken 6e auf den mit einer schrägen Auflauffläche versehenen vorderen Vorsprung 4a auf und schwenkt, an diesem entlanggleitend, den Fall hebel 4 in die in Fig. 1 dargestellte Lage, in welcher der Vorsprung 4b ausserhalb der Bewegungsbahn des Auslösehebels 10 liegt.
Die Aussparung 6d und der Nocken 6e sind in peripherer Richtung derart be messen, dass der auf den Nocken 6e aufgelaufene Vor sprung 4a noch durch diesen Nocken abgestützt ist, bis der andere Vorsprung 4b das die Aussparung 6d hinten begrenzende Randsegment 6f des Schalt ringes 6 überlappt und dadurch ein Zurückschwen- ken des Fallhebels 4 in die Sperrlage während des restlichen Teiles des Aufziehvorganges verhindert.
Wird nun der Auslösehebel 10 in die in Fig. 1 dargestellte Lage geschwenkt, in welcher er durch Einrasten des Stiftes 10a in die Federrast 12a ge sichert wird, dann dreht sich unter dem Einfluss der Aufziehfeder das Gehäuse 2 bei stillstehender Welle 1 in Richtung des in Fig. 1 eingetragenen Doppelpfeiles. Bei jeder Umdrehung des Federgehäuses 2 gelangt das Zahnritzel 8 kurzzeitig in Eingriff mit dem Schaltzahn 9a, wodurch der Schaltring 6 gegenüber dem Ge häuse 2 um eine Zahnteilung in Richtung des Doppel pfeiles gedreht wird. Diese schrittweise Drehung des Schaltringes ist beendet, sobald die Stifte 7 ans hintere Ende der Schlitze 6a gelangen.
Beim Erreichen dieser Stellung ist das Randsegment 6f gerade am Vorsprung 4b vorbeigeglitten. Infolgedessen fällt der Hebel 4 unter dem Einfluss der Feder 13 in die Aus sparung 6d ein. Beim Weiterdrehen des Gehäuses 2 nimmt der Nocken 6e nach Durchlaufen des kurzen Abstandes den Vorsprung 4b mit.
Da dieser sich wie der in der Bewegungsbahn des Auslösehebels 10 be findet, trifft er im Endgang der Ablaufbewegung auf diesen auf und bewegt diesen zwangläufig in die in Fig. 2 dargestellte Sperrlage und hält ihn kraftschlüs sig unter dem Einfluss der Aufziehfeder fest, welche wieder die ursprüngliche Vorspannung aufweist. Das Federwerk kann nun erneut aufgezogen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Federwerkantrieb für Kinogeräte mit in einem dreh baren, zylindrischen Gehäuse angeordneter, einer seits an diesem, anderseits an einer zentralen Auf ziehwelle angreifender Aufziehfeder und einer den Ablauf des Federwerkes auf ein vorbestimmtes Aus mass begrenzenden Sperre, die erst nach Betätigen des Auslösehebels für das Federwerk aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Federgehäuse (2) ein koaxial zur Aufziehwelle (1) angeordneter Schaltring (6) um einen vorbestimmten Winkel drehbar gelagert ist, der mit der Aufziehwelle (1) über ein Einzahn getriebe (8, 9, 9a)in Eingriff steht und an seinem Aussenrand mit zwei in einem peripheren Abstand voneinander angeordneten Aussparungen (6c, 6d) ver sehen ist, mit denen zwei peripher gegeneinander ver setzte Vorsprünge (4a, 4b) eines am Mantel des Federgehäuses (2) um eine radiale Achse (5) schwenkbar gelagerter Fallhebel (4) derart zusam menarbeiten, dass im Endgang des Ablaufes des Federwerkes im vorbestimmten Ausmass der Fall hebel (4) selbsttätig in seine Sperrlage fällt, wobei sein einer Vorsprung (4b) in die eine Aussparung (6d) des Schaltringes (6) einfällt, dadurch in die Bewegungsbahn des Auslösehebels (4) gelangt und diesen zwangläufig in die Sperrlage bewegt sowie darin kraftschlüssig festhält,und dass beim Wieder aufziehen des Federwerkes der die beiden Aussparun gen<I>(6c,</I> 6d) des Schaltringes (6) auf den einander zu gekehrten Seiten begrenzende Nocken (6e), der sich noch zwischen den Vorsprüngen<I>(4a, 4b)</I> des Fall hebels befindet, am vorderen Vorsprung (4a) des Fallhebels (4) entlanggleitet -und diesen wieder in seine Freigabelage anhebt.UNTERANSPRÜCHE 1. Federwerkantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Einzahngetriebe ein auf der Aufziehwelle (1) sitzendes Einzahnrad (9, 9a) und ein mit diesem in Eingriff stehendes, um eine zur Aufziehwelle parallele Achse am Federgehäuse drehbar gelagertes Zahnritzel (8) aufweist, das mit einem am Innenrand des Schaltringes (6) befind lichen Zahnkranzsegment (6b) in Eingriff steht, das Ganze derart, dass bei jeder Umdrehung der Aufzieh- welle (1) der Schaltring (6)eine Drehung um eine Zahnteilung in entgegengesetzter Richtung ausführt. 2. Federwerkantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die, bezogen auf die Auf- ziehdrehrichtuna des Schaltringes (6) hintere Aus- sparung (6d) und der zwischen den beiden Aus sparungen (6c, 6d) befindliche Nocken (6e) in peri pherer Richtung derart bemessen sind, dass der beim Aufziehen des Federwerkes auf den Nocken (6e) auf gelaufene Vorsprung (4a) des Fallhebels noch durch diesen Nocken (6e) abgestützt ist, bis der andere Vorsprung (4b) das die hintere Aussparung (6d) hinten begrenzende Randsegment (6f) des Schalt ringes (6)überlappt und dadurch ein Zurückschwen- ken des Fallhebels (4) in die Sperrlage während des restlichen Teils des Aufziehvorganges verhindert. 3. Federwerkantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der beim Aufziehen des Federwerkes auf den Nocken (6e) des Schaltringes (6) auflaufende Vorsprung (4a) des Fallhebels (4) eine schräge Auflauffläche aufweist.4. Federwerkantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schaltring (6) mit dem Federgehäuse (2) durch eine Stift-SChlitz-Lage- rung verbunden ist, die das gegenseitige Drehen beider Teile auf den vorbestimmten Zentriwinkel begrenzt. 5. Federwerkantrieb nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Stift-Schlitz-Lagerung (6a, 7) aus axial am Federgehäuse (2) vorspringen den Mitnehmerstiften (7) besteht, die in periphere Schlitze (6a) des Schaltringes (6) eingreifen, deren Länge grösser als der für den Aufzug des Federwerks benötigte Schaltweg ist.6. Federwerkantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der am Mantel des Federgehäuses (2) gelagerte Fallhebel (4) unter dem Einfluss einer Schaltfeder (13) steht, welche die Ten denz hat, den Fallhebel (4) in seine Sperrlage zu schwenken.
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