CH359510A - Spinndüse aus Platin-Gold-Legierung - Google Patents

Spinndüse aus Platin-Gold-Legierung

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CH359510A
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CH
Switzerland
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platinum
gold
nozzles
spinning
spinneret
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Application number
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Inventor
Hermann Dr Holzmann
Original Assignee
Degussa
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes
    • D01D4/022Processes or materials for the preparation of spinnerettes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals

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Description


  Spinndüse aus     Platin-Gold-Legierung       Die Erfindung betrifft eine Spinndüse aus     Platin-          Gold-Legierung,    z. B. zum Verspinnen -von Viskose.  



  Als Werkstoff für Spinndüsen benutzt man seit  langem     Gold-Platin-Legierungen    oder auch solche aus       Platin-Rhod-ium    oder     Platin-Iridium,    die sämtlich  sowohl den mechanischen, als auch den     korrosions-          chemischen    Beanspruchungen beim Spinnen gewach  sen sind und auch eine     befriedigende.    Bearbeitung,  vor allem bei der     Anbringung    der feinen Spinn  kanäle, erlauben. Neuerdings hat sich auch     Tantal     für die Herstellung von Spinndüsen eingeführt.  



  Die gebräuchlichsten     Gold-Platin-Legierungen    für  Düsen enthalten Platinanteile zwischen 10 und 50 0/0,  wobei Härte und     Feinkörnigkeit    mit steigendem Pla  tingehalt zunehmen, so dass man im     allgemeinen     Legierungen mit höherem Platingehalt     bevorzugt     hat. Sofern solche Legierungen nicht bereits     aus.härt-          bar    waren, hat man durch Auswahl entsprechender  Zusätze das gewünschte     Aushärtevermögen    herbei  geführt, um die     Standfestigkeit    der Düsen im Ge  brauch zu .erhöhen.

   Eine hohe Härte erhöht vor  allem die Widerstandsfähigkeit der Düsen ausser beim  Gebrauch auch bei der Reinigung und beeinflusst so  die Lebensdauer günstig. Es hat sich jedoch im Laufe  der Zeit herausgestellt, dass     Aushärtbarkeit,    hohe  Härte und chemische Widerstandsfähigkeit noch nicht  genügen, um alle     Anforderungen,    die an betriebs  sichere Düsen zu     stellen    sind,     zu        erfüllen.        Wesentlich     für die Fadenqualität und den reibungslosen Produk  tionsablauf beim Spinnen ist nämlich .das Verhalten  der Düsen gegenüber dem unvermeidbaren     allmäh-          lichen    Zuwachsen der Spinnöffnungen.

   Dieses Zu  wachsen beruht darauf, dass sich bei längerer Be  triebsdauer an den     Wandungen    der     eigentlichen    Spinn  kanäle aus der Viskose oder aus dem     Fällbad    stam  mende Stoffe festsetzen und so das Bohrungsvolumen  sich allmählich verkleinert.

   Dass dadurch die Faden-         qualität    nachteilig beeinflusst und ausserdem durch  die häufig notwendige Reinigung der Düsen und dem  damit verbundenen Ausbau .der Betrieb     empfindlich     gestört wird,     bedarf    keiner besonderen     Erläuterung.     Alle bekannten Düsen zeigen diese nachteilige Eigen  Schaft des häufigen und frühzeitigen     Zuwachsens     der Spinnkanäle in mehr oder weniger grossem  Ausmass.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu Düsen,  die sich durch ein unerwartet gutes     Spinnverhalten     in bezug auf die leichte Ablösung des Fadens und  die grosse Stabilität der Kanäle auszeichnen, dann  gelangt, wenn man eine     Platin-Gold-Legierung    als  Werkstoff     verwendet,    bei der der     Platingehalt    unter  Verminderung des Goldanteils über     ,die    bisher ein  gehaltenen Grenzen hinaus gesteigert wird,.

   Erfin  dungsgemäss zeichnet sich deshalb die     Spinndüse     dadurch aus, dass die     Platin-Gold-Legierung    94 bis       99'%        Platin        und    1     bis    6     Q/o        Gold        enthält.        Die        Lauf-          zeit    solcher Düsen bis zu der .durch die Verengung  bzw.

   Verunreinigung der     S.pinnkanalbohrung    erfor  derlich werdenden Reinigung beträgt bei den     Düsen     gemäss der Erfindung in     manchen        Fällen    das Doppelte  bis Dreifache von Düsen aus gängigen Werkstoffen,  auch solchen aus Platin-Gold mit hohen Platinge  halten.  



  Ein     solcher    Vergleich ergibt sich aus der nach  stehenden Zusammenstellung, die für die     Herstellung     von     Super-Cordseide    ermittelt wurde, wobei die  Spinntemperatur mit etwa 70  um 20  höher lag als  üblich. Dass durch ,diese hohe Spinntemperatur die  Gefahr des     Ansetzens    von Ablagerungen aus der  Viskose oder der     Fällösung    sich besonders erhöht,  ist dem     Fachmann        durchaus    geläufig; um so stärker  treten die Vorteile der     Legierung    gemäss der Erfin  dung für die Herstellung von Spinndüsen in Erschei  nung.

      
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     Aus der vorstehenden Übersicht geht     eindeutig          hervor,    dass die Nachteile der Düsen aus dem bisher       bekannten        Platin-Gold-Werkstoff    bei der hoch     platin-          haltigen,    6     bis        1%        Gold        .enthaltenden        in        der        Tabelle     letzten Legierung mit Sicherheit ausgeschaltet     sind.     



  Nachstehend werden weitere Ausführungsbeispiele  der     Erfindung    erläutert:  An dem Verhalten der Legierungen im Hinblick  auf die     Spinneigenschaften    ändert sich auch nichts,       wenn    den Legierungen an sich bekannte Zusätze       zur    Erhöhung der     Feinkörnigkeit    und Steigerung der  Härte einverleibt werden. Nach einer anderen Aus  führungsform der Erfindung können die Legierungen  demgemäss neben Gold in den oben angegebenen       Mengen    noch     Rhenium    oder     Ruthenium    bis zu 5 0/0,  vorzugsweise bis zu 2 0/0, enthalten.

   Neben diese Zu  sätze oder an Stelle dieser kann auch     Rhodium        tre-          ten,        .das        bis        zu        4%,        und        vorzugsweise        auch        bis        zu     2     %,        zugegen        sein        kann.        Schliesslich        werden        auch     gute Erfolge erzielt mit einem Zusatz von Iridium,

           der        bis        zu        2,9        %        betragen        kann,        jedoch        in        keinem     Fall den Goldanteil der Legierung übersteigen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spinndüse aus Platin-Gold-Legierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung 94 bis 99 % Platin und 1 bis 6 % Gold enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Spinndüse nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Legierung bis zu 5 % Rhenium oder Ruthenium enthält. 2.
    Spinndüse nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Legierung bis zu 4 % Rhodium enthält. 3.
    Spinndüse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Legierung einen Iridiumgehalt bis zu 2,9 % hat, der stets geringer ist als der Gold- gehalt.
CH359510D 1957-06-22 1958-06-04 Spinndüse aus Platin-Gold-Legierung CH359510A (de)

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