CH359549A - Photographischer Newton-Sucher - Google Patents

Photographischer Newton-Sucher

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CH359549A
CH359549A CH359549DA CH359549A CH 359549 A CH359549 A CH 359549A CH 359549D A CH359549D A CH 359549DA CH 359549 A CH359549 A CH 359549A
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CH
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Inventor
Friedrich Dipl Phys Papke
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Voigtlaender Ag
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description


  Photographischer     Newton-Sucher       Photographische Kameras rüstet man     vielfach    mit  einem     Newton-Sucher    aus, der dem einblickenden  Auge das anvisierte Objekt als verkleinertes Bild dar  bietet. Objektseitig ist bei     ihm    eine Negativlinse ange  ordnet,     okularseitig    eine Positivlinse. Um eine genau  umrandete Begrenzung des Bildfeldes sichtbar zu  machen, sind Vorschläge bekanntgeworden, die       Newton-Sucher    so auszugestalten, dass sie im Sinne  des     Albada-Prinzips    die Einspiegelung eines Rah  mens gestatten.

   Das Auge blickt dabei durch einen  gewölbten teildurchlässigen Spiegel zum Objekt, wel  cher gleichzeitig einen an geeigneter Stelle im Su  cherraum, beispielsweise etwa in der Brennebene des  genannten Spiegels, angebrachten spiegelnden Rah  men seinerseits etwa im Unendlichen abbildet. Dar  über hinaus ist es bekanntgeworden, die     Hohlfläche     der     Objektivlinse    des     Newton-Suchers    gleichzeitig als  Träger für den teildurchlässigen Spiegel des     einzuspie-          gelnden    Rahmens zu benutzen.

   Ausserdem wurde vor  geschlagen, die Negativlinse des     Newton-Suchers    in  zwei Negativlinsen aufzuteilen, von denen die eine der  dem Auge zugekehrten Hohlflächen gleichzeitig Trä  ger des teildurchlässigen Hohlspiegels ist. Schliesslich  ist bekannt, zwecks Veränderung der Baumasse des       Newton-Suchers    zwischen die Frontlinse und die       Okularlinse    einen planparallelen Glasblock einzu  schalten.  



  Dieser bekannte Stand der Technik war in mehr  facher Hinsicht noch nicht befriedigend. Zum einen  traten an den freistehenden Einzelgliedern des Su  chers störende Reflexe auf. Zum anderen waren die  gegen Luft grenzenden spiegelnden Schichten des  teildurchlässigen Spiegels und die des     einzuspiegeln-          den    Rahmens gegen atmosphärische Einflüsse, Staub  belag usw. nicht ausreichend geschützt oder er  forderten aufwendige staubdichte Gehäuse oder der  gleichen.

      Zur Vermeidung solcher und weiterer Nachteile  sieht die Erfindung vor, den Sucher als einheitlichen  Block auszubilden, der keiner zusätzlichen Halte  organe für die einzelnen Glieder bedarf, der also  im ganzen eine bauliche Einheit bildet und der die  den Spiegel und den Rahmen tragenden Flächen nach  aussen hin weitgehend abschliesst und dadurch schützt.  Dieser Blocksucher ist dabei so gestaltet, dass die       Hohlfläche    der Frontlinse zusammen mit der an sie       angekitteten    sphärischen Fläche des Blockes die  Brechkraft für den     Newton-Sucher    liefert.  



  Ein zwischen die negative Frontlinse und die  positive     Okularlinse    eines     Newton-Suchers    eingefüg  ter Glasblock mit planparallelen Flächen bedingt in  optischer Hinsicht keine Änderung der     Objektivlinse     und der     Okularlinse;    er vergrössert lediglich die Bau  länge des Suchers bei gleichem Bildwinkel und glei  chen Austritts- und     Eintrittsfenstern,    wodurch sein  Einbau in die Kamerakappe gegebenenfalls erleichtert  ist.

   Wird aber ein Glasblock mit den vorgenannten  Merkmalen der Erfindung eingesetzt, der also zu  mindest nach der dem Objekt zugekehrten Seite keine  Planfläche besitzt,     sondern    konvex ausgeführt ist, so  müssen die Brechungsverhältnisse verändert werden,  wenn das Prinzip des     Newton-Suchers    erhalten blei  ben soll. Die negative Brechkraft der     Objektivlinse     muss man vergrössern.

   Das wird im Sinne der Erfin  dung erreicht, indem man ihn so aufbaut, dass die       Flächenbrechkraft    der dem Auge zugekehrten und  nach dem Objekt hin     durchgewölbten    Hohlfläche  der negativen Frontlinse des Systems grösser bemes  sen ist als die     Flächenbrechkraft    der ebenfalls nach  dem Objekt hin     durchgewölbten,    im Sinne der Licht  richtung vorderen Fläche des der Frontlinse folgenden  und mit ihr am Rande verkitteten Glasklotzes, wobei  diese     Flächenbrechkräfte    zusammen diejenige nega  tive Brechkraft ergeben, welche als solche zusammen      mit der positiven Brechkraft der     Okularlinse    das  System eines     Newton-Suchers    bildet.

   Dabei ist gleich  zeitig der teildurchlässige Spiegel im Nachbarbereich  der negativen Frontlinse auf der Vorderfläche des  Glasklotzes und der     einzuspiegelnde    Rahmen auf  einer der     Einblicksfläche    benachbarten verkitteten  Teilungsfläche dieses Glasklotzes angebracht.  



  In Verfolg des vorstehenden Konstruktions  prinzips ist es möglich, die bauliche Gestaltung der  Frontlinse abzuändern. So kann beispielsweise die  Krümmung der konkaven Hohlfläche der Frontlinse  dadurch verringert werden, dass ihre dem Objekt  zugekehrte Fläche konkav eingewölbt ist. Zur Ver  ringerung der Verzeichnung kann man dagegen auch  die dem Objekt     zugekehrte    Fläche dieses Vorder  gliedes konvex ausführen.  



  Es ist zweckmässig, an dem augenseitigen Ende  des Suchers eine Vereinigung des zwischengeschal  teten Glasblockes mit der     Okularlinse    des Suchers  vorzunehmen, so dass von der     Okularlinse    eigentlich  nur noch seine dem Auge zugekehrte     Einblicksfläche     als optisch wirksames Element des Systems übrig  bleibt. Das geschieht praktisch durch eine     Verkittung     der     Okularlinse    mit dem Mittelkörper, so dass der auf  einen der beiden Teile aufgedampfte Rahmen gegen  Beschädigungen mechanischer oder chemischer Art  geschützt ist und zugleich die Reflexe, die an frei  stehenden Flächen entstehen würden, praktisch auf  Null reduziert werden.

   Die Form und Lage dieser       Trennfläche    hat auf die optische Wirkung des ganzen  Systems als     Newton-Sucher    keinen Einfluss. Man kann  sie also     derart    ausgestalten und anordnen, wie es für  den gegebenen Zweck als Trägerfläche für den ein  zuspiegelnden Rahmen des     Albada-Suchers    jeweils  zweckmässig erscheint.  



  Die sich bei der     Durchführung    der obengenannten  Regel ergebende     Luftlinse    zwischen der dem Auge  zugekehrten Fläche der     Objektivlinse    und der dem  Objekt zugekehrten Fläche des ihr nachgeschalteten  Körpers hat den Vorteil gegenüber einer vollstän  digen     Einkittung    des Spiegels zwischen zwei gleich  gekrümmten Flächen, dass die hohe     Reflexion    nicht  durch die     Verkittung    gemindert wird. Besonders auch  bei Verwendung von nicht absorbierenden     Einzel-          oder    Mehrfachschichten ist diese Wirkung vorteilhaft.  



  Die den     einzuspiegelnden    Rahmen tragende  Trennfläche kann als eine ebene Fläche ausgebildet  sein, die vorzugsweise senkrecht zur optischen Achse  steht, oder sie kann als     Konkavfläche    des Klotzes aus  gebildet sein.  



  Es ergibt sich als besonders praktische     Ausfüh-          rnngsform    für den erfindungsgemässen Sucher eine  bauliche Einheit aus drei optischen Gliedern, die in  folgender Weise aufgebaut sind: eine bikonvexe Hin  terlinse ist mit dem Mittelklotz auf der ganzen Fläche  verkittet, wobei entweder die Kittfläche der Hinter  linse oder die entsprechende Fläche des Mittelklotzes  den     einzuspiegelnden    Rahmen trägt.

   Der Mittelklotz  ist an der dem Objekt     zugekehrten    Fläche sphärisch  gewölbt und trägt den teildurchlässigen Spiegelbelag,    wobei diese Wölbung so bemessen ist, dass dieser  teildurchlässige Hohlspiegel zusammen mit der dem  Auge     zugekehrten    brechenden Fläche der Hinterlinse  den Rahmen etwa im Unendlichen abbildet. An die  den genannten teildurchlässigen Hohlspiegel tragende  Fläche ist die Vorderlinse am Rande     angekittet,    wobei  ihre dem Auge zugekehrte Hohlfläche mit der den  Spiegel tragenden Fläche des Mittelklotzes eine Luft  linse einschliesst.  



  Diese Luftlinse wird vorteilhaft so bemessen und  angeordnet,     d'ass    die Ränder ihrer einen Begrenzungs  fläche in den Bereich die dieser Fläche gegenüber  liegenden Linse hineinragen. Beispielsweise ragen also  die Ränder der Hinterfläche der Frontlinse in den  Bereich des Klotzes hinein, der an diesen Stellen       Abschneidungen    entsprechender Krümmung besitzt.  Die Verhältnisse können im Rahmen dieses Vor  schlages ebenso umgekehrt angeordnet sein.  



  Der Mittelklotz kann aus einem geeigneten licht  durchlässigen Kunststoff bestehen. Gegebenenfalls  kann man im übrigen auch die anderen Teile des  Suchers aus Kunststoff herstellen.  



  Sowohl den teildurchlässigen Spiegel als auch den  spiegelnden Rahmen erzeugt man vorteilhaft durch  Aufdampfen im Vakuum.  



  Vorstehend ist nur von Suchern mit verkleinern  der Abbildung, insbesondere von     Newton-Suchern,    die  Rede gewesen. Die Erfindung lässt sich als äqui  valente Lösung sinngemäss ohne besondere Schwierig  keiten auch auf Sucher mit vergrössernder Abbildung,  insbesondere auf     Galilei-Sucher,    anwenden, bei denen  die     Objektivlinse    als Positivglied, die     Okularlinse    als  Negativglied angeordnet ist.  



  Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von  zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.  



       Fig.    1 gibt dabei eine der im Rahmen der Er  findung möglichen Lösungen für die Kombination       Newton-Sucher/Albada-Sucher    an;       Fig.2    stellt eine besonders vorteilhafte andere  Bauform dar.  



  In     Fig.    1 ist ein dreiteiliger     Newton-Sucher    nach  dem     Albada-Prinzip    für das Vergrösserungsverhältnis  <B>1:</B> 0,75 in Blockkonstruktion dargestellt. Dabei be  deuten 1 die negative Frontlinse mit der planen Vor  derfläche 11 und der konkav gewölbten     Hinterfläche     12, 2 eine Luftlinse, 3 den teildurchlässigen Spiegel,  der auf die Frontfläche 8 eines Glasklotzes 4 auf  gedampft ist. Dem Auge 6 zugekehrt ist die posi  tive Linse 5. Die die Luftlinse 2 einschliessenden  Glieder 1 und 4 sind zweckmässig am Rande mitein  ander verkittet. Bei eckigem Querschnitt des Suchers  genügt es meist, die     Verkittung    an den vier Ecken  oder gegebenenfalls an zweien von ihnen vorzuneh  men.

   Bei rund ausgeführten Suchern würde die Kitt  fläche ringsum verlaufen oder aus zwei oder mehr  Kittklötzchen bestehen. In den     Fig.    1 und 2 ist die       Verkittung    nicht besonders dargestellt. Die Kittfläche  10 zwischen den Linsen 4 und 5 nimmt den spiegeln  den Rahmen 7 auf. Dieser wird durch den schon  erwähnten teildurchlässigen Spiegel 3 im Zusammen-      wirken mit der Brechkraft der dem Auge 6 zuge  kehrten Fläche 9 der     Okularlinse    5 etwa im Unend  lichen abgebildet. Die Glieder 1 und 5 realisieren das  Prinzip des     Newton-Suchers.    Als Spiegelträger dient  die konvex gekrümmte Fläche des Glasklotzes 4.

    Die Luftlinse 2 ist bei diesem Aufbau des Suchers  vorgesehen, um die für den     Newton-Sucher    not  wendige negative Brechkraft der     Objektivlinse    1  zu realisieren. Die Kittfläche 10 zwischen den Linsen  4 und 5 ist im Falle dieses Ausführungsbeispiels als  Planfläche ausgebildet. Die dem Objekt zugekehrte  Frontfläche 11 der Negativlinse 1 ist im Falle der       Fig.    1 plan gehalten. Sie könnte zwecks Erzielung  besonders gewünschter optischer Wirkungen aber  auch konkav oder konvex gewölbt sein; entsprechend  stark würde ihre dem Auge 6 zugekehrte     Hohlfläche          durchzuwölben    sein.  



  Der Sucher nach     Fig.    2 ist ebenfalls dreiteilig auf  gebaut. 21 ist hier die negative Frontlinse, 40 ein  Glasblock und 50 die dem Auge 60 zugekehrte Linse.  20 ist eine Luftlinse zwischen den Körpern 21 und  40. Der teildurchlässige Spiegel 30 befindet sich an  der dem Objekt zugekehrten sphärischen Fläche 80  des Körpers 40. Die Krümmung dieser Fläche ist  derart bemessen, dass sie den Rahmen 70, der sich  auf einer der die Kittfläche 100 bildenden, hier nach  dem Objekt hin     durchgewölbten    Nachbarflächen der  Körper 40 und 50 befindet, im Zusammenwirken  mit der Brechkraft der Fläche 90 der     Okularlinse    50  in grosser Entfernung, vorzugsweise im Unendlichen,  abbildet.  



  Die Krümmungen der Fläche 80 am Glasklotz 40,  der Fläche 212 an der Linse 21 und der Fläche 90  an der Linse 50 wird so bemessen, dass das ganze  optische System einen Sucher     Newtonscher    Bauart  ergibt. Die Frontfläche 211 des Systems ist hier wie  derum plan ausgebildet, könnte aber auch gewölbt  ausgeführt sein.  



  Die erste und letzte Linse, also 21 und 50, er  geben zusammen noch keinen     Newton-Sucher,    da  nämlich die Brechkraft der Linse 50 grösser ist als  die Brechkraft der Linse 21. Der     Klotz    40 gehört  hier     zwangläufig    zum     Newton-Sucher.    Dieser     Klotz     40 besitzt darüber hinaus gleichzeitig mit seinem  Radius 80 die Funktion als Träger des Spiegels 30.  Während der Klotz 40 einerseits die Brechkraft der  Kittfläche 100 teilweise aufhebt, reduziert seine ge  nannte Fläche 80 anderseits gleichzeitig die     Brech-          kraft    der Fläche 212 der Linse 21.

   Durch diese Redu  zierung der an sich grossen Brechkräfte der Flächen  212 und 100 gelingt es     konstruktiv    ausserdem, einer  seits den Rahmen 70 auf der gekrümmten Hinter  fläche und anderseits den Spiegel 80 auf der ge  krümmten     Vorderfläche    des Klotzes 40 unterzubrin  gen. Beides ist hier in baulich besonders einfacher  Weise zur Erfüllung des     Albada-Prinzips    vorgesehen.  



  Für den Spiegel 80 ist eine absorptionsfreie,  teildurchlässige, hochreflektierende Schicht zu ver  wenden. Verkittet man nichtabsorbierende reflek  tierende Schichten zwischen zwei lichtdurchlässigen    Körpern, so geht     in    meist unerwünschter Weise ein  grosser Teil der Reflexion verloren. Dies wird hier  durch die Luftlinse 20 vermieden. Um aber die  damit verbundenen Nachteile eines Spaltes möglichst  klein zu halten, ist diese Luftlinse 20 derart bemessen  und angeordnet, dass die Ränder     ihrer    nach dem  Lichteinfall hinweisenden Begrenzungsfläche, also  die Ränder der Hinterfläche 212 der Linse 21, in  den Bereich des Klotzes 40 hineinragen.

   Der Klotz  40 hat an diesen Stellen, wie aus der     Fig.    2 ersicht  lich,     Abschneidüngen    entsprechender Krümmung er  halten. Durch diese Massnahme gelingt es, den Luft  spalt 20, der zwischen den Linsen 21 und 40 liegt,       verhältnismässig    schmal zu gestalten und somit die  Reflexe in tragbaren Grenzen zu halten sowie den  Spiegel 80 besser zu schützen. Die Anordnung könnte  auch so getroffen sein, dass der Block 40 in die Linse  21 hineinragt. Je dicker die Linse 21 gewählt wird,  desto kleiner kann man unter Berücksichtigung der  optischen Gegebenheiten den Luftspalt 20 halten.

         Legt    man bei der Grundkonzeption der Konstruktion  des Suchers eine dicke Linse 21     zugrunde,    so ist es  im vorliegenden Falle eines kombinierten Newton  Albada-Suchers sogar ohne Gefahr einer Störung  des Sucherbildes     möglich,    für verschiedene Verwen  dungszwecke, z. B. zwecks Angleichung an eine  speziell vorliegende     Kappenbreite    der Kameras, den  Sucher in seiner Baulänge dadurch zu verkürzen, dass  man die dicke Linse 21 in ihrer Dicke reduziert, ohne  Änderungen an den übrigen Teilen     vornehmen    zu  müssen.

   Die damit bewirkte     Änderung    des     Sucher-          bildwinkel's    ist unbedenklich, denn sie wird ja durch  den in unveränderter Grösse sich darbietenden Rah  men neutralisiert, der das richtige Bildfeld anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographischer Newton-Sucher mit verkleinern der Wirkung mit eingespiegelter Bildfeldumrahmung, bei dem das anvisierte Objekt durch einen gewölbten teildurchlässigen Spiegel hindurch wahrgenommen wird, welcher gleichzeitig im Zusammenwirken mit der positiven Okularlinse einen spiegelnden Rahmen etwa im Unendlichen abbildet, dadurch gekennzeich net, dass der Sucher unter Einsatz eines Glas klotzes (4, 40) zwischen die negative Frontlinse (1, 21) und die positive Okularlinse (5, 50) des Newton-Systems als ein im ganzen eine bauliche Einheit bildender,
    in sich durch Verkittungen selbst tätig zusammenhaltender Block ausgebildet ist, der derart aufgebaut ist, dass die Flächenbrechkraft der dem Auge zugekehrten und nach dem Objekt hin durchgewölbten Hohlfläche der negativen Frontlinse des Systems grösser bemessen ist als die Flächenbrech- kraft der ebenfalls nach dem Objekt hin durchge- wölbten, im Sinne der Lichtrichtung vorderen Fläche des der Frontlinse folgenden und mit ihr am Rande verkitteten Glasklotzes,
    wobei diese Flächenbrech- kräfte zusammen diejenige negative Brechkraft er geben, welche als solche zusammen mit der positiven Brechkraft der Okularlinse das System eines Newton- Suchers bildet, und wobei der teildurchlässige Spiegel (3, 30) im Nachbarbereich der negativen Front linse (1, 21) auf der Vorderfläche (8, 80) des Glas klotzes (4, 40) und der einzuspiegelnde Rahmen (7, 70) auf einer der Einblicksfläche (9, 90) benach barten verkitteten Teilungsfläche (10, 100) dieses Glasklotzes (4, 40) angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die dem Objekt zugekehrte Fläche der Frontlinse (1, 21) konkav eingewölbt ist. 2. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die dem Objekt zugekehrte Fläche der Frontlinse (1, 21) konvex gewölbt ist. 3. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Okularlinse (5, 50) mit dem vor ihr liegenden Glasklotz (4, 40) durch Verkitten zu einem einheitlichen Element vereinigt ist, wobei der einzuspiegelnde Rahmen (7, 70) auf einer der beiden verkitteten Nachbarflächen liegt. 4.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die den einzuspiegelnden Rahmen (7, 70) tragende Trennfläche (10, 100) eine ebene Fläche ist (Fig. 1). 5. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die den einzuspiegelnden Rahmen (7, 70) tragende Fläche (10, 100) eine Konkavfläche des Klotzes ist (Fig. 2). 6.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus insgesamt drei optischen Glie- dern in folgender Weise aufgebaut ist: eine bikonvexe Hinterlinse (50) ist mit dem Mittelklotz (40) auf der ganzen Fläche verkittet, wobei auf der Kittfläche (100) der einzuspiegelnde Rahmen (70) angeordnet ist;
    der Mittelklotz (40) ist an der dem Objekt zu gekehrten Fläche (80) sphärisch gewölbt und trägt den teildurchlässigen Spiegelbelag (30), wobei diese Wölbung so bemessen ist, dass dieser teildurchlässige Hohlspiegel (3) zusammen mit der dem Auge (6Q) zugekehrten, brechenden Fläche (90) der Hinterlinse (50) den Rahmen (70) im Unendlichen abbildet; an die den teildurchlässigen Hohlspiegel (30) tragende Fläche (80) ist die Vorderlinse (21) am Rande an- gekittet, wobei ihre dem Auge (60) zugekehrte Hohl fläche (212) mit der den teildurchlässigen Spiegel (30) tragenden Fläche (80) des Mittelklotzes (40) eine Luftlinse (20) einschliesst. 7.
    Sucher nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftlinse (20) so bemessen und angeordnet ist, dass die Ränder ihrer einen Begrenzungsfläche in den Bereich der dieser Fläche gegenüberliegenden Linse hineinragen, welche an diesen Stellen Abschneidungen entspre chender Krümmung besitzt. B. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mittelklotz (40) aus Kunststoff be steht. 9. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl der teildurchlässige Spiegel (3, 30) als auch der spiegelnde Rahmen (7, 70) im Vakuum aufgedampfte Schichten sind.
CH359549D 1957-02-09 1958-01-30 Photographischer Newton-Sucher CH359549A (de)

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