CH359667A - Druckluft-Regelvorrichtung für Bohrhammerstützen - Google Patents

Druckluft-Regelvorrichtung für Bohrhammerstützen

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CH359667A
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CH
Switzerland
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compressed air
valve body
spring
channel
control device
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Inventor
Huszar Josef
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/086Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Druckluft-Regelvorrichtung    für     Bohrhammerstützen       Bei einem Teil der     Bohrhammerstützen,    die  durch Pressluft betrieben werden, ist der     Anpress-          druck    der Stütze bzw. die     Ausfahrröhre    der den  Bohrhammer tragenden Stütze von dem Druck der  Pressluft im Zylinder der Stütze abhängig. Um die  Stütze der Bewegung des Bohrhammers elastisch  anzupassen, fliesst bei bekannten Stützen ständig ein  Teil der Pressluft aus dem     Presszylinder,    der durch  kontinuierlich nachströmende Pressluft ersetzt wird.

    Durch diesen ständigen Zufluss der Pressluft wird  wesentlich schneller als üblich eine etwa gewünschte  Druckerhöhung im Zylinder oder ein Nachfüllen der  Pressluft bei Änderungen der Stützhöhe erreicht. Die  zum Zylinder strömende Pressluft muss innerhalb  geringer Grenzen einstellbar sein. Um dies zu  erreichen, wird ein Regelventil verwendet, das den  gesonderten Aufgaben gewachsen ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine     Druckluft-          Regelvorrichtung,    welche einen federbelasteten Ven  tilkörper zum     Ändern    der     Pressluftzuflussquer-          schnitts    aufweist,

   bei der     erfindungsgemäss    der im       Einströmkanal    vorgesehene Ventilkörper und seine  Druckfeder zum grössten Teil in einer im Gehäuse  mit Spiel     verschieblichen    Büchse angeordnet sind  und die Büchse über einen in einer den     Einström-          kanal    mit dem Auspuffkanal verbindenden Bohrung  gleitenden Druckstift auf einem im Auspuffkanal  vorgesehenen Ventilkörper aufsitzt, der mit seiner  Ventilfeder in der Regelspindel eingesetzt ist, das  Ganze derart, dass durch Drehen der Regelspindel  die     Druckluftzu-    und -abfuhr regelbar ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird an einem in  den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel  erläutert, wobei     Fig.    1 eine     Bohrhammerstütze    mit  dem Beispiel im Schnitt und     Fig.    2 einen Schnitt  nach     A-B    der     Fig.    1 zeigt.    Die Druckluft, die aus den Kanälen 30, 31 des  Anschlusstutzens dem     Einströmkanal    1     zufliesst,     wird entsprechend     der    Öffnung des     Ventilkörpers    3  gedrosselt. Die Feder 2 sucht hierbei den Ventil  körper 3, entsprechend der veränderbaren Feder  spannung, auf seinen Sitz zu drücken.

   Der im     Ein-          strömkan.al    vorgesehene Ventilkörper 3, vorzugsweise  eine Kugel aus einem ölunempfindlichen elastischen  Kunststoff,     z.B.          Vulkollan      (eingetragene Marke),  ist mit seiner Feder 2 zum grössten Teil in der  Führungshülse 5     angeordnet,    die mit Spiel verschieb  bar im Gehäuse 12, das den Zylinderkopf der Bohr  hammerstütze bildet, gelagert ist. An der Führungs  hülse 5 liegt ein     Stift    6 an, der in einer den     Ein-          strömkanal    1 mit dem Auspuffkanal 17 verbin  denden Bohrung     wesentlich    grösseren Durchmessers  in dem Teil 10 geführt ist.

   Dieser Stift stützt sich  mit seinem anderen Ende auf den     Ventilkörper     8 auf. Die Feder 7 und der Ventilkörper 8  sind in einer Bohrung der Regelspindel 9 ein  gesetzt, die auf dem Teil 10 festgeschraubt ist.  Die Spindel 9 ist in den Ringkörper 11 ein  geschraubt, der selbst wieder mit dem Gehäuse 12  des     Bohrhammers    verschraubt ist. Die Spindel 9  mit dem Teil 10, dem Ventilkörper 8 und der Feder  7 kann mehr oder weniger in den Ringkörper 11  eingeschraubt werden, um die     Luftzufuhr    zum  Zylinder zu     drosseln.    Über den.

   Körper 11 und die  im Anschluss angeordnete     Rastenscheibe    13, sowie  über die     Rastenfeder    14 ist ein     Regelhandgriff    15  geschoben, der mit der Spindel 9 fest verbunden und  mit einer Mutter 16 gesichert ist.  



  Bei offenem     Ventil    mit     Ventilkörper    3 drückt die  aus dem     Einströmkanal    1 tretende Pressluft den  Ventilkörper 3 entsprechend der geringen Spannung  der Feder 2 von seinem Sitz und strömt durch die           Kanäle    4, 21 in den Zylinder 40 der Bohrhammer  stütze.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung bei Ein  stellung eines geringeren Druckes in dem Zylinder       der        Bohrhammerstütze    ist folgende  Der     Regelhandgriff    15 wird, wenn im Zylin  der 40 ein bestimmter     Druck    bei in     Offenlage          befindlichem.        Ventilkörper    3 vorhanden ist, entspre  chend dem gewünschten Druck in der Stütze, nach       rechts    gedreht; damit dreht sich die Spindel 9 und  schraubt sich mit der Feder 7, dem     Ventilkörper    8  und dem Teil 10 tiefer in den Ringkörper 11.

   Hier  bei bewegt der Stift 6 die Führungshülse 5 nach       unten,        drückt    die     Feder    2     zusammen    und die Ventil  kugel 3 mit einer grösseren Kraft gegen den Ventil  sitz     hin,        und        verkleinert    den     Durchflussquerschnitt     des     Einströmkanals,    so     dass.    weniger Pressluft aus  dem     Einströmkanal    1 ausströmen und daher auch  weniger Pressluft durch den Kanal 4     in.    den Zylinder  gelangen kann.  



  Wird der     Griff    15 noch weiter     nach    rechts  gedreht, so tritt der Fall ein, bei welchem die Feder  2 die Ventilkugel 3 mit einem solchen Druck gegen  den     Einströmkanal    presst, dass keine Pressluft mehr  ausströmen kann. Der     Ventilkörper    3 schliesst den       Einströmkanal        vollkommen    ab. Wird nun über diese  Stellung hinaus der Regelhandgriff 15 weiter im  Rechtssinn gedreht,     dann    drückt der Stift 6 gegen  den     Ventilkörper    8 und drückt die Feder 7 zusam  men.

   Dadurch hebt sich der     Ventilkörper    8 von  seinem Sitz an der Mutter 10 und der     Auspuff    ist  freigegeben. Die Pressluft des     Zylinders    der Stütze  kann nun aus dem Kanal 21 durch den     Kanal    4,  den Ringkanal 18 um die     Führungshülse    5, zwischen  Führungshülse und Teil 10 sowie neben dem Stift 6  durch die Bohrung des Teils 10 und durch die  Bohrung 17 ins Freie gelangen.    Zur Beibehaltung einer Regelstellung, welche  einem bestimmten Pressluftdruck in der     Bohrham-          merstütze    entspricht, ist eine auf der Spindel 9  verschiebbare     Rastenscheibe    13 vorgesehen.

   Die       Rastenfeder    14 drückt Nasen des Teils 11 in die  Rasten der     Rastenscheibe.    Zur Abdichtung des       Ventiles    gegen einen ungewollten Druckabfall sind  der Dichtungsring 19 und ein     Abdeckschlauch    20  vorgesehen.  



  Um ein rasches Ausströmen der Pressluft aus  dem Zylinder der     Bohrhammerstütze    zu ermöglichen,  ist in dem Kanal 21 ein Entlüftungsdruckknopf 22  vorgesehen. Beim Eindrücken des Stiftes 22 strömt  die Pressluft durch den     Kanal    21, an dem Kegel  ventil 23 vorbei, durch den die Schraubenfeder 24  enthaltenden Kanal und die Bohrung 25 ins Freie.  Die     Bohrhammerstütze    fällt dadurch rasch in ihre  Ausgangsstellung zurück     (Fig.    2).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckluft-Regelvorrichtung für Bohrhammer stützen, welche einen federbelasteten Ventilkörper zum Ändern des Pressluftzuflussquerschnitts auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass der im Ein strömkanal (1) vorgesehene Ventilkörper (3) und seine Druckfeder (2) zum grössten Teil in einer im Gehäuse (12) mit Spiel verschieblichen Büchse (5) angeordnet sind und die Büchse (5) über einen in einer den Einströmkanal mit dem Auspuffkanal verbindenden Bohrung gleitenden Druckstift (6) auf einem im Auspuffkanal vorgesehenen Ventilkörper (8) aufsitzt,
    der mit seiner Ventilfeder (7) in der Regelspindel (9) eingesetzt ist, das Ganze derart, dass durch Drehen der Regelspindel die Druck- luftzu- und -abfuhr regelbar ist.
CH359667D 1956-03-13 1957-03-07 Druckluft-Regelvorrichtung für Bohrhammerstützen CH359667A (de)

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