CH359744A - Multivibrator mit Gleichspannungssteuerung - Google Patents

Multivibrator mit Gleichspannungssteuerung

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CH359744A
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multivibrator
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For Dr Sun Sua
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Landis & Gyr Ag
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03K—PULSE TECHNIQUE
    • H03K7/00—Modulating pulses with a continuously-variable modulating signal
    • H03K7/06—Frequency or rate modulation, i.e. PFM or PRM

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  • Amplifiers (AREA)

Description


      Multivibrator    mit     Gleichspannungssteuerung            Multivibratoren    werden zur Erzeugung von Si  gnalen mit besonderem Spannungsverlauf, z. B.     säge-          zahn-,        trapez-    oder     rechteckförmigem    Verlauf verwen  det. Solche     Multivibratoren    weisen zwei     Verstärker-          elemente    auf, z. B.

   Elektronenröhren, Transistoren       usw.,    bei denen der Ausgang von jedem     Verstärker-          element   <B>je</B> über eine     RC-Kombination    mit dem Ein  gang des anderen     Verstärkerelementes    gekoppelt ist,  wobei die Schwingungsfrequenz der     Multivibratoren     durch die Zeitkonstante der     RC-Kopplung    bestimmt  wird.

   Sie     lässt    sich auch mittels einer, an einer be  stimmten Stelle der     Multivibratorschaltung    angelegten  Gleichspannung variieren.     Maltivibratoren    der zuletzt  genannten Ausführung haben den Nachteil,     dass    sich       die        Schwingungsfrequenz        g        nicht        linear        mit        der        ange-          legten    Gleichspannung ändert.  



  Dieser Nachteil macht sich besonders dann unan  genehm bemerkbar, wenn solche     gleichspannungsge-          steuerten        Multivibratoren    beispielsweise bei einer       Fernmesseinrichtung,    bei der durch eine Gleichspan  nung gegebene     Messwerte    in proportionale Impulsfre  quenzen umzuwandeln sind, verwendet werden.  



  Zwar ist ein     Multivibrator    bekannt, bei dem der  Zusammenhang zwischen einer Gleichspannung und  der von dieser gesteuerten Schwingungsfrequenz in  einem bestimmten Bereich durch eine, lineare Funk  tion dargestellt wird. Dieser     Multivibrator    benötigt  jedoch mindestens einen magnetischen Kern aus hoch  permeablem Blech und mehrere Wicklungen, so     dass     dessen Herstellung verhältnismässig teuer ist.  



  Die Erfindung betrifft einen     Multivibrator    mit       Gleichspannungssteuerung,    bei dem die oben erwähn  ten Nachteile dadurch umgangen sind,     dass    im Ein  gangsstromkreis des     Multivibrators    eine aus einem       Vorschaltwiderstand    und einem     kapazitiven    Netzwerk  bestehende Parallelschaltung vorgesehen ist.    In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.

    Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> die Schaltung eines     Multivibrators    mit       Gleichspannungssteuerung    und       Fig.    2 ein Diagramm, das den Verlauf der Schwin  gungsfrequenz des     Multivibratörs    gemäss der     Fig.   <B>1</B> in  Funktion der angelegten Steuergleichspannung zeigt.  



  In der     Fig.   <B>1</B> ist ein     Multivibrator    mit zwei Tran  sistoren     Ti    und T, dargestellt, von denen der Kollektor  des Transistors T, über einen Kopplungswiderstand       Ri    mit der Basis des Transistors T, und der Kollektor  des Transistors T, über einen Kopplungskondensator       Ci    mit der Basis des Transistors     T,    gekoppelt ist.  Die     Emitter    der beiden Transistoren liegen an Erde,  während die Basis des Transistors     Ti    über eine Par  allelschaltung R21<B>C2</B> von einer variablen Gleichspan  nung<B>U,</B> gesteuert wird.

   Es handelt sich also hierbei  um einen     Multivibrator    mit Transistoren in     Emitter-          schaltung.    Die Schaltungsanordnung wird ergänzt  durch die Widerstände R<B>3</B> -und R4, welche sich im       Kollektorkreis    des Transistors T,     bzw.    T2 befinden.  Zwischen einer geerdeten Klemme e und einer mit  den Widerständen R., R4 verbundenen Klemme c  ist eine Spannungsquelle     Ub    so angeschlossen,     dass    die  Klemme c negatives Potential aufweist. Der Ausgang  des     Multivibrators    ist an eine Klemme<B>d</B> geführt.  



  Bei geeigneter Wahl der Widerstände     R,    bis R4  ergibt sich zwischen den     Anschtlusspunkten    a und<B>b</B>  eine negative Impedanz, welche wegen der Einschal  tung des     Kopplungskondensators   <B>C,</B> Schwingungen  hervorruft, die in Form von rechteckigen Impulsen  gleicher Polarität zwischen den Ausgangsklemmen c  und<B>d</B>     bzw.   <B>d</B> und e erscheinen.

   Die     Impulsfolgefre-          quenz    ist annähernd umgekehrt proportional der  Kapazität des Kopplungskondensators<B>C,.</B> Bei<B>den</B>      bekannten     Multivibratoren    weist die Schwingungsfre  quenz in Funktion der angelegten Steuergleichspan  nung einen nicht linearen Verlauf auf, der in der       Fig.    2 durch die ausgezogene Kurve     K,    dargestellt  wurde.

   Es hat sich nun herausgestellt,     dass    durch     Par-          alleIschaltung    eines Kondensators<B>C2</B> oder eines     kapa-          zitiven    Netzwerkes mit geeignetem Kapazitätswert an  dem Widerstand R 2 die Kennlinie der     Frequenz-          Steuergleichspannung    innerhalb des Bereiches B der  Steuergleichspannung     linearisiert    wird, wie die ge  strichelt gezeichnete Kennlinie K2 in     Fig.    2 zeigt.

    Diese     Linearisierung    dürfte darauf zurückzuführen  sein,     dass    die Zeitkonstante des     Entladekreises    des  Kopplungskondensators     C,    bei angeschlossenem Kon  densator<B>C,</B> leicht zunimmt, und zwar in einem sol  chen nichtlinearen Zusammenhang mit der Steuer  gleichspannung     U#"        dass    die ursprünglich vorhandene       Nichtlinearität    kompensiert, wird.  



  Der Arbeitsbereich des     Multivibrators    bezüglich  Steuergleichspannung und Frequenz ist in verhältnis  mässig weiten Grenzen durch passende Wahl des  Kopplungswiderstandes     RJ,    des Widerstandes<U>R,</U> und  des Kopplungskondensators     C,    einstellbar. Vergrö  ssert man den Kopplungswiderstand     RJ,    so wird die  Schwingungsfrequenz des     Multivibrators    bei gleich  bleibender Steuergleichspannung     U"    grösser. Eine Ver  grösserung des Widerstandswertes von R 2 hat hin  gegen eine Abnahme der Schwingungsfrequenz zur  Folge.  



  Als     Verstärkerelemente    können. Transistoren, ge  steuerte Elektronenröhren     usw.    verwendet     werdbn.     Bei der Verwendung von Transistoren     muss    noch eine  Temperaturkompensation vorgesehen werden. Zu die  sem Zwecke kann beispielsweise anstelle des Kopp  lungswiderstandes     Ri        und/oder    des Widerstandes R,  eine Schaltung mit temperaturempfindlichen Elemen  ten dienen. Solche     Kompensationssehaltungen    sind  bekannt, so     dass    sie keiner weiteren Erläuterung be  dürfen.  



  Als     Anwendungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes sei die Fernzählung der elektrischen Leistung  erwähnt. Die von einem Verbraucher aufgenommene  elektrische Leistung wird hierbei in eine Gleichspan  nung umgewandelt, mittels der der beschriebene Mul-         tivibrator    gesteuert wird. Die am Ausgang des     Multi-          vibrators    erzeugten Impulse werden, beispielsweise  über das elektrische     Verteilnetz,    einem sich an einem       Messort    befindlichen Impulszähler zugeführt.

   Da die  Impulsfrequenz in einem linearen Zusammenhang zu  der Steuergleichspannung des     Multivibrators    und da  mit auch zu der zu messenden elektrischen Leistung  steht, bildet die pro Zeiteinheit gemessene Anzahl  übertragener Impulse ein Mass für die elektrische Lei  stung. Ein weiteres Anwendungsbeispiel ergibt sich  bei einer     Femmessanlage    für das Flüssigkeitsniveau  in einem Behälter. Das Niveau wird hierbei mittels  eines auf der Flüssigkeit treibenden und auf einen       Potentiometergeber    wirkenden Schwimmers in eine  Gleichspannung     umgewandizlt,    die wiederum den       Multivibrator    steuert.

   An der     Messstelle    wird dann  die Impulsfrequenz gemessen, welche ein Mass für das  Flüssigkeitsniveau ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Multivibrator mit Gleichspannungssteuerung, da durch gekennzeichnet, dass im Eingangsstromkreis des Multivibrators eine aus einem Vorschaltwiderstand (R2) undeinem kapazitiven Netzwerk #) bestehende Parallelschaltung, vorgesehen ist.
    <B>g</B> <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Multivibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei Transistoren (Ti und T2) aufweist, deren Emitter mit dem positiven Pol und deren Kollektoren über<B>je</B> einen Widerstand (R3 bzw. R4) mit dem negativen Pol einer Spannungs quelle (Ub) verbunden sind, und der Kollektor des ersten Transistors (T1) über einen Kopplungswider stand (R,) mit der Basis des zweiten Transistors (T2) und der Kollektor des zweiten Transistors (4) über einen Kopplungskondensator (C1)
    mit der Basis des ersten Transistors (T1) gekoppelt sind, wobei die Basis des letzteren über die Parallelschaltung eines Wider standes (R.) und eines kapazitiven Netzwerkes<B>(C2)</B> mit der Eingangsklemme verbunden ist. 2. Multivibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei steu.erbare Elek tronenröhren aufweist.
CH359744D 1958-08-20 1958-08-20 Multivibrator mit Gleichspannungssteuerung CH359744A (de)

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