CH359793A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestelltes Gitter - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestelltes Gitter

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CH359793A
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CH
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pliers
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Inventor
Moesker Gerard
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Philips Nv
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
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    • H01J2893/0022Manufacture
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren,  und nach diesem Verfahren hergestelltes Gitter    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von Gittern für elektrische  Entladungsröhren durch Aufwickeln eines Drahtes  auf Gitterstäbe, wobei jeweils ein Gitter gewickelt,  der Draht abgebrochen oder auf andere Weise  abgetrennt und nach einer axialen Verschiebung  der Gitterstäbe das nächste Gitter gewickelt wird.  



  Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung  zur Ausführung dieses Verfahrens, welche mit einer  Einrichtung für die Zufuhr von Gitterstäben, mit  einem Wickelkopf zum Aufwickeln von Draht auf  diese Stäbe und zum periodischen Abtrennen und       Wiederaufwickeln    des Drahtes auf die Stäbe ein  gerichtet sowie mit einer Zange versehen ist, um  die Gitterstäbe in axialem Sinne zu bewegen.  



  Ein solches Verfahren ist bekannt (britische Pa  tentschrift     Nr.743828).     



  Es ist nunmehr festgestellt worden, dass dieses  Verfahren die Möglichkeit bietet, auf eine     baulich     einfach ausführbare Weise noch weitere wichtige  Bearbeitungen auf einer und derselben Maschine  auszuführen,     derart,    dass eine vollautomatische  Maschine zur Herstellung von Fertigprodukten  entsteht.  



  Das Verfahren der Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass nach dem Wickeln eines Gitters  mittels einer Schrittzange, die den Stab greift und  in axialem Sinne     derart    verstellt, dass mit dem  erwünschten Schritt (den erwünschten Schritten) ge  wickelt wird, eine zweite Zange zur Zusammen  wirkung mit der noch einen Augenblick geschlossen  bleibenden erstgenannten Zange und mit den Gitter  stäben gebracht wird, derart, dass diese zwischen  den beiden Zangen gestreckt werden, wonach die  erstgenannte (Schritt)-Zange geöffnet, in axialem  Sinne der Gitterstäbe für den nächsten Wickel-         vorgang    zurückbewegt und die zweite Zange  (Streckzange) geöffnet wird, um die Gitterstäbe  mitsamt den Gittern zu     Weiterverarbeitstellen     durchzulassen.  



  Die Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens  ist dadurch gekennzeichnet, dass neben der erst  genannten Zange (Schrittzange) auf der von dem  Wickelkopf abgewandten Seite dieser Zange eine  zweite Zange (Streckzange) angeordnet ist, und  die zwei Zangen mit einem     derartigen    Zusammen  spiel bewegbar sind, dass die Stäbe zwischen den  beiden Zangen gestreckt werden können.  



  Weiter ist Gegenstand der Erfindung ein nach  dem erwähnten Verfahren hergestelltes Gitter für  elektrische Entladungsröhren. An Hand einer sche  matischen Zeichnung eines     Ausführungsbeispieles     der     Gitterwickelmaschine    nach der Erfindung wird  letztere näher erläutert.  



       Fig.1    ist eine Übersicht der Hauptteile der  Maschine in Draufsicht.  



       Fig.    2 ist eine vergrösserte Ansicht eines Teiles  von     Fig.    1.  



  Die     Fig.3    und 4 veranschaulichen das Ab  schneiden.  



       Fig.    5 veranschaulicht die Formgebung des  Gitters.  



  Im     Triebwerkkasten    1 ist ein Wickelkopf 2 dreh  bar um eine Führung für Gitterstäbe 3 und 4 ge  lagert, die von der Haspel 5 abgezogen werden  und     übereinanderliegen,    wie in     Fig.    3 dargestellt ist.  



  Die Konstruktion des Wickelkopfes 2 ist an  sich bekannt (britische Patentschrift Nr. 743828).  Er bewirkt, dass um die Gitterstäbe Windungen des  vom Kopfe zugeführten dünnen Drahtes geschlagen      werden, zweckmässig in Einschnitten der Stäbe, die  später zugetrieben werden, um den Draht an den  Stäben zu befestigen. Auf ebenfalls bekannte Weise  wird jeweils die für ein Gitter erforderliche Anzahl  Windungen angeordnet, wonach der Draht abge  brochen oder auf andere Weise abgetrennt wird  und in einem Abstand von der angeordneten An  zahl Windungen zur Herstellung des nächsten Git  ters der Draht wieder auf die Gitterstäbe aufge  wickelt wird.  



  Aus dem     Triebwerkkasten    1 ragt eine Spindel 6  hervor, auf der eine     Nockenscheibe    7 sitzt, die  durch Vermittlung einer Rolle 8 und eines Armes  9 einen     Schlitten    10     steuert,    an dem eine Zange 11  mit Backen 11a und 11b angeordnet ist, die peri  odisch geöffnet und geschlossen werden kann. Diese  Zange 11 wird als die Schrittzange bezeichnet. Sie  greift die Stäbe 3, 4 und teilt ihnen von der Be  wegung des Schlittens 10 und der     Nocke    7 eine  solche Längsbewegung mit, dass die Drahtwindun  gen den erforderlichen konstanten oder veränder  lichen Schritt erhalten. Der Schlitten 10 ist in einer  Führung 12 verschiebbar und kann an einen An  schlag 13 anstossen.  



       In    der Führung 12 ist ein weiterer Schlitten 14  verschiebbar, der eine Zange 15 mit Backen 15a  und 15b trägt, die ebenfalls die Stäbe 3 und 4 zu  greifen vermögen. Diese Zange 15 ist als die Streck  zange bezeichnet.  



  Der     Schlitten    14 ist vom Arm 16 entgegen der  Wirkung der Feder 17 bewegbar. Der Arm 16  stösst gegen einen Anschlag 18.  



  In der Bahn der Stäbe 3 und 4 mit dem auf  diese aufgewundenen Draht befindet sich nahe bei  dem Wickelkopf 2 eine nicht dargestellte, bekannte  Vorrichtung zum Abtrennen von Drahtenden, die  nach der     Festheftung    an den Stäben und nachdem  der Draht abgebrochen worden ist, die Stäbe über  ragen.  



  Weiter befindet sich in dieser Bahn zwischen.  der Streckzange und der Schrittzange eine Vorrich  tung, um zeitweise Strom durch die Stäbe hindurch  zuführen, wodurch diese Stäbe mitsamt dem auf  gewickelten Draht erhitzt werden. Nach der Zange  15 ist in der Bahn der Gitterstäbe eine Kammer 19  angeordnet, die mit einer Zuleitung für ein reduzie  rendes Gas, z. B. Mischgas, ausgestattet ist. Durch  diese Kammer werden die Stäbe 3 und 4 mit den  Windungen hindurchgeführt, wobei während der  Erhitzung zum     Warmstrecken    entstandene oxydierte  Stellen einer Reduktion unterzogen werden.  



  Aus der Kammer 19 werden die Stäbe 3 und 4  und der auf diese aufgewickelte Draht     links    in     Fig.    1  einem Halter 20 zugeführt, in den sich Formteile  21, 22, 23, 24 (siehe auch die     Fig.    2 und 5) be  finden, die dem Gitter die     gewünschte    Form zu  geben vermögen     (Fig.    5). Dies     erfolgt    unter Zusam  menwirkung mit einem Dorn 25, der in Längs  richtung bewegbar ist, wie beim Halter 39 an-    gedeutet, mit dem z. B. mit einer Zahnstange 41  am Halter 39 zusammenarbeitenden Zahnrad 40  und mit dem von der Welle 42 angetriebenen  Zahnsektor 43.  



  Der Halter 20 dreht sich um die Formteile 21,  22, 23, 24 herum und steuert diese mit Nocken 31,  32, 35 und 36 entgegen der Wirkung der     Federn     33, 34     (Fig.2).    Zwischen dem Halter 20 und der  Kammer 19 sind Messer 44 und 45 angeordnet       (Fig.    1, 3 und 4), welche die Gitterstäbe 3 und 4  jeweils zwischen zwei     benachbarten    Reihen von  Drahtwicklungen 46 und 47 abtrennen. Die Stäbe 3  und 4 werden dabei auf dem Dorn 25 geführt und  in den Formteilen 21, 22     (Fig.3)    zentriert.  



  Die Messer 44 und 45 können     derart    ausge  bildet und angeordnet sein, dass die Abschneide  stellen der Stäbe in Längsrichtung etwas versetzt  zu liegen kommen, was für manche Anwendungen  von Gittern erwünscht ist.  



  Der Dorn 25 arbeitet mit einem     Abstreifteil    37  zusammen. Eine     Abfuhrrinne    für von der Maschine  gelieferte Gitter ist mit 38 bezeichnet.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Zu Beginn des Wickelns eines Gitters steht der  Schlitten 10 in der Lage nach     Fig.    1. Die Zange 11  ist geschlossen und bewegt sich mit dem     Schlitten     10 nach links in     Fig.    1 nach einer vorher bestimm  ten Schrittvorschrift. Die Zange 15 ist geöffnet.  Nachdem die für ein Gitter erforderliche Anzahl  Windungen verlegt worden ist, stösst der Schlitten  10 gegen den Anschlag 13 oder gelangt in seine  unmittelbare Nähe. Die Zange 11 bleibt noch  einen Augenblick geschlossen und zugleich schliesst  sich die Zange 15. Diese Zange 15 wird dann  mitsamt dem Schlitten 14 nach links in     Fig.    1 ver  stellt.

   Die Gitterstäbe werden dann zwischen den  Zangen 11 und 15 gestreckt, wobei der Schlitten 10  am Anschlag 13 anliegt.  



  Die Zange 11 öffnet sich und der Schlitten 10  bewegt sich schnell nach rechts, wonach die Zange  11 geschlossen und die Zange 15 geöffnet wird.  Der Schlitten 14 wird dann von der Feder 17  gegen den Anschlag 18 gezogen.  



  Die Gitterstäbe 3 und 4 bewegen sich durch die  Kammer 19 hindurch und werden dann     abgel-          schnitten,    so dass einzelne Gitter gebildet werden.  



  Jedes Gitter wird gewellt     (Fig.    5), anschliessend  vom     Abstreichteil    37 von dem     Dorn    25     entfernt     und in die Rinne oder den Behälter 38     abgeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren durch Aufwickeln eines Drahtes auf Gitterstäbe, wobei jeweils ein Gitter gewickelt, der Draht abgebrochen oder sonstwie abgetrennt und nach einer axialen Ver schiebung der Gitterstäbe das nächste Gitter ge wickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Wickeln eines Gitters mittels einer Schrittzange, die den Stab greift und in axialem Sinne derart verstellt, dass mit dem erwünschten Schritt (den erwünschten Schritten) gewickelt wird, eine zweite Zange zur Zusammenwirkung mit der noch einen Augenblick gesclhlossen bleibenden erstgenannten;
    Zange und mit den Gitterstäben gebracht wird, derart, dass diese zwischen den beiden Zangen gestreckt werden, wonach die erstgenannte (Schritt)- Zange geöffnet, in axialem Sinne der Gitterstäbe für den nächsten Wickelvorgang zurückbewegt und die zweite Zange (Streckzange) geöffnet wird, um die Gitterstäbe mitsamt den Gittern zu Weiter verarbeitungsstellen durchzulassen.
    II. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, welche mit einer Einrich tung für die Zufuhr von Gitterstäben, mit einem Wickelkopf zum Aufwickeln von Draht auf diese Stäbe und zum periodischen Abtrennen und Wieder aufwickeln des Drahtes auf die Stäbe eingerichtet sowie mit einer Zange versehen ist, um die Gitter stäbe in axialem Sinne zu bewegen, dadurch ge kennzeichnet, dass neben der erstgenannten Zange (Schrittzange) auf der von dem Wickelkopf abge wandten Seite dieser Zange eine zweite Zange (Streckzange) angeordnet ist, und die zwei Zangen mit einem derartigen Zusammenspiel bewegbar sind, dass die Stäbe zwischen den beiden Zangen ge streckt werden können.
    III. Gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestelltes Gitter für elektrische Entladungs röhren. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Passieren der Streck zange die Gitterstäbe periodisch abgeschnitten wer den zur Bildung von einzelnen Gittern, die zeitweise auf einem Dorn gehaltert werden, der mit Teilen zur Verformung des Gitters zusammenarbeitet, wo bei der Dorn axial bewegbar ist, derart, dass das deformierte Gitter abgestreift und abgeführt werden kann. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstäbe mitsamt dem aufgewickelten Draht beim Strecken erwärmt und zwischen der Streckzange und den Schneideteilen durch eine Kammer hindurchgeführt werden, der ein reduzierendes Gas zugeführt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abfuhrseite der Streck zange Teile zum Abschneiden der Stäbe sowie ein axial bewegbarer Dorn angeordnet sind, der mit Teilen zur Verformung des Gitters und mit einem Teil zum Entfernen der Gitter von dem Dorn zusammenarbeitet. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schritt- und der Streckzange eine Einrichtung zum Erhitzen der Gitterstäbe vorhanden ist und zwischen der Streck zange und den Schneideteilen eine Kammer mit einer Zufuhr für reduzierendes Gas angeordnet ist, durch welche Kammer die Gitterstäbe mitsamt dem aufgewickelten Draht hindurchgeführt werden.
CH359793D 1957-04-24 1958-04-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, und nach diesem Verfahren hergestelltes Gitter CH359793A (de)

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