CH359809A - Schweisselektrode - Google Patents

Schweisselektrode

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CH359809A
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welding electrode
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zro2
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Christiaan Van Der Willig Paul
Gerardus Essers Wilhelmus
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Philips Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3602Carbonates, basic oxides or hydroxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description


      Schweisselektrode       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schweisselek  trode zum Schweissen von Stahl und     Stahllegierungen     mit     einer    Umhüllung, deren schlackenbildender Teil  basisch ist und Erdalkalifluorid sowie     Erdalkalikar-          bonat    in einer Menge, die beim Schweissen eine schüt  zende Kohlendioxydatmosphäre zu     liefern    vermag,  und ausserdem ein     Bindemittel,    wie z. B. Wasserglas,  und ferner Metallpulver enthält, wobei die Umhüllung  mindestens     angenähert    frei von     wasserstoffhaltigen     Verbindungen, wie z. B.

   Wasser, Kohlehydraten und  organischen Bindemitteln ist.  



  Die eingangs definierte Schweisselektrode wird  auch als eine Elektrode von der wasserstoffarmen  Art bezeichnet, weil die     Umhüllung    praktisch frei  von Wasserstoff liefernden     Verbindungen    ist, ab  gesehen von einer minimalen Menge Wasser, die  durch intensive Erhitzung auf 300 bis 500  C nicht  ausgetrieben ist, bei welcher Temperatur die verwen  deten Erdalkalicarbonate sich noch nicht in beträcht  lichem Masse     zersetzen.     



  Weiter sind diese Elektroden dadurch typiert,  dass die Umhüllung meist Wasserglas enthält, das als  Bindemittel zur Verwendung kommt, sowie auch an  dere Silikate, für welche mitunter freies SiO2, Kaolin  und Bentonit gewählt wurde, und dass die beim  Schweissen entstandene Schlacke     derart    aufgebaut ist,  dass die Menge an basischen Oxyden, wie z. B. CaO,  MgO, MnO, K20 und Na2O grösser als die an sämt  lichen sauren Oxyden ist, wie z. B. SiO2 und Ti02  zusammen, beide in Grammol ausgedrückt (siehe  Pogodin-Alexejew  < Theorie der Schweissprozesse   11953] S. 184 ff.).  



  Die erfindungsgemässe Elektrode zeichnet sich da  durch aus, dass in der Umhüllung der Elektrode ZrO2,  in einer Menge von 15 bis 30 Gew.% ZrO2, auf den       nichtmetallischen    Teil der     Umhüllung    bezogen, und    eine Menge     Silikat,    als SiO2 gerechnet, die höchstens  100 Gew.% der verwandten Menge ZrO2 entspricht,  .enthalten ist.  



  Die Erfindung schafft eine Schweisselektrode von  der     vorerwähnten    Art, welche die Eigenschaft hat,  dass die Schlacke beim Schweissen, auch wenn dies  mit hoher Fortlaufgeschwindigkeit erfolgt, dem  Flammbogen gut folgt, die erstarrte Schlacke leicht  und vollständig von der Schweissung entfernt werden  kann und die Schweissung selbst schön aussieht und  vorzügliche mechanische     Eigenschaften    hat.  



  Unter dem     nichtmetallischen    Teil der Umhüllung  ist der Teil zu verstehen, der keine Metalle, unter  denen im vorliegenden Fall auch Siliciumlegierungen  zu verstehen sind, enthält.  



  Vorzugsweise wird das ZrO2 ausschliesslich in  Form von Zirconiumsilikat verwendet, und neben  Zirconiumsilikat und Wasserglas sind keine anderen  Silikate in der Umhüllung enthalten. Das     Zirconium-          silikat    ist beträchtlich billiger als ZrO2. Es kommt in  der Natur meist als Zirconium-Orthosilikat (ZrSiO4)  vor.  



  Die gewünschten Eigenschaften der Schlacke ent  stehen namentlich,     wenn    als     Bindemittel        ausschliesslich     Natronwasserglas oder höchstens 25 0/o davon an  Kaliwasserglas vorhanden ist. Wenn mehr Kaliwas  serglas verwendet     wird,    hat dies     eine    übermässige     Er-          niedrigung    der Viskosität der Schlacke zufolge. Die  Verwendung von     Kalium    ist bekanntlich erwünscht,  um den Schweissbogen beim Schweissen mit Wechsel  strom zu     stabilisieren.     



  Obwohl Elektroden nach der Erfindung, wenn sie  von der Kontaktelektrodenart sind und ihre Umhül  lung     ZrO2        ausschliesslich    in Form von     Zirconium-          Orthosilikat    enthält, und infolgedessen immer ziem  lich viel     Si02    enthalten, gut schweissbar sind, ins-      besondere     beim    Schweissen einer     Kehlnaht    in Wan  nenlage, werden beim Schweissen in anderen Lagen  mit der Elektrode nach     dieser        Ausführungsform    der  Erfindung     manchmal        nicht    die gewünschten günsti  gen Schweisseigenschaften erhalten.  



  Vorzugsweise wird- denn auch     eine        Umhüllung     verwendet, bei der der SiO2 Gehalt der Umhüllung  höchstens 50 Gew.% des ZrO2 Gehaltes beträgt und  die somit mehr ZrO2 enthält, auf das SiO2 bezogen,  als bei Verwendung von Zirconium-Orthosilikat als  einzige Quelle des ZrO2 erreichbar ist. Dies kann da  durch geschehen, dass Zirconium-Orthosilikat zusam  men mit nichtgebundenem ZrO2 in der Umhüllung  verwendet wird.  



  Auch ist es möglich, ein Zirconiumsilikat in Form  eines Silikats mit einem höheren ZrO2 Gehalt als das  Orthosilikat (ungefähr 67 Gew.%) zu verwenden,  zweckmässig mit einem 70 Gew.% übersteigenden  Gehalt, z. B. 80 bis 84 Gew.%.  



  Die Elektroden nach der Erfindung haben alle  den Vorteil, dass sich die Schlacke     ausserordentlich     leicht von dem     niedergeschmolzenen    Schweissmetall  löst. Oft löst sie sich von selbst oder zum Teil. Ge  wöhnlich genügt ein leichter Hammerschlag, um die  Schlacke in grossen, zusammenhängenden Stücken von  dem Werkstück abspringen zu lassen. Dabei liefert  die Elektrode nach der Erfindung eine schön aus  sehende Schweisse mit einer flachen und regelmässigen  Zeichnung und einem günstigen Profil. Die Elektrode  kann     unbedenklich    mit Wechselstrom und mit       Schleppführung    geschweisst werden; sie liefert eine  Schweisse mit vorzüglichen mechanischen Eigenschaf  ten.

   Die Umhüllung     schmilzt        beim    Schweissen regel  mässig nieder und ergibt     eine    dem Lichtbogen gut  folgende Schlacke.  



  In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine  mit einer Kontaktelektrode nach der     Erfindung    erhal  tene Schweissung. Fig. 2 zeigt eine Schweissung unter  Verwendung einer wasserstoffarmen Kontaktelek  trode, die dadurch erhalten ist, dass der     Umhüllung     einer eisenpulverfreien Elektrode von der wasserstoff  armen Art, die sich     in    der Praxis gut bewährt hat,  Eisenpulver beigegeben wird.  



  Die Menge Erdalkalifluorid - zweckmässig wird  bei dieser Umhüllung Calciumfluorid verwendet   kann ziemlich     klein    gewählt werden, so dass die der  Verwendung dieses     Stoffes    anhaftenden bekannten  Nachteile stark herabgesetzt werden. Eine Menge  von 8 bis 16 Gew.%, auf den nichtmetallischen Teil  des     Umhüllungsgemisches    bezogen, reicht für Kon  taktelektroden aus. Die Menge an Erdalkalikarbonat  beträgt gewöhnlich dabei mindestens das Doppelte  der Menge an Erdalkalifluorid.  



  Bei der     Verwendung    von kein reduzierendes Me  tall enthaltendem Eisenpulver werden 5 bis 30 Gew.%  an reduzierendem Metall verwendet, auf den nicht  metallischen Teil der Zusammensetzung der Umhül  lung bezogen. Die Menge Eisenpulver beträgt für  Kontaktelektroden gewöhnlich 40 bis 65 Gew.% der       ,gesamten    Umhüllung, wobei die obere Grenze von    der Form und Grösse der Einzelteilchen und auch von  der Gesamtmenge an elektrisch leitenden Bestandtei  len der Umhüllung abhängt. Weil der Eisenpulver  gehalt nicht so hoch gesteigert werden darf, dass die  Umhüllung einen Teil des Schweissstromes zum Werk  stück über den Berührungspunkt der Umhüllung mit  dem Werkstück abführt. Der Aussendurchmesser der  umhüllten Elektrode beträgt zweckmässig ungefähr  das Zweifache des Kerndurchmessers.

   Elektroden mit  einem dünnen Kern von etwa 3 und 4 mm Durchmes  ser wird z. B. ein Aussendurchmesser von mindestens  6 bzw. 8 mm gegeben. Für dickere Kerne wird eine  Umhüllung verwendet, welche die Elektrode ein we  nig dünner als das Doppelte des Kerndurchmessers       macht.     



  Es wurde weiter festgestellt, dass bei einer freien  Bogenschweisselektrode nach der Erfindung der Ge  halt an Erdalkalifluorid in der Umhüllung weniger  als 10 Gew.% betragen kann, auf den nichtmetalli  schen Teil der Umhüllung bezogen. Vorzügliche Er  gebnisse werden z. B. mit nur 7 0/o Kalciumfluorid  erhalten.  



  Der Vorteil ist ein zweifacher:  a) die Lichtbogenstabilität wird besser in dem  Masse, wie weniger Erdalkalifluorid vorhanden ist;  b) die schädlichen fluoridhaltigen Dämpfe werden  geringer.  



  Zweckmässig ist das Gewichtsverhältnis zwischen  dem Gehalt an Calciumfluorid und Calciumkarbonat  in der Umhüllung kleiner als 1 : 4. Dies ist eine Folge  des niedrigen Calciumfluoridgehaltes. Dieses Verhält  nis liegt bei normalen basischen Umhüllungen ohne  Zirconiumoxyd zwischen 1 : 1 und 1 : 3.  



  Eine Umhüllung für eine solche freie Lichtbogen  elektrode nach der Erfindung mit einem sehr nied  rigen     CaF2    Gehalt braucht nur höchstens 35     Gew.0/o     Eisenpulver zu enthalten. Bei einer     Kontaktelektrode     beträgt die Menge gut 100     0/o,    auf den nichtmetalli  schen Teil der Umhüllung bezogen.  



  Sowohl Kontaktelektroden     als    :auch freie Licht  bogenelektroden nach der Erfindung weisen ein ganz  besonderes und klares Kennzeichen in der Schlacke  auf.  



  Die der Schweissraupe zugewandte Seite dieser  Schlacke hat nämlich ganz oder teilweise eine sehr  typische hellgraue Farbe im Gegensatz zur dunkel  farbigen oberen Seite. Deshalb unterscheidet sich  diese Schlacke und mithin auch die Elektrode nach  der Erfindung, welche diese Schlacke liefert, von  sämtlichen     anderen    bekannten basischen Schlacken.  



  Bei der Untersuchung der Schlacken der Elek  troden nach der Erfindung, also sowohl von Kontakt  elektroden als auch von freien     Lichtbogenelektroden     durch     Röntgendiffraktion,    hat es sich gezeigt, dass sie       Zr02    enthalten, auch wenn der Umhüllung kein     Zr02     sondern lediglich     ZrSi04    zugesetzt worden ist.

   Dieses  freie     Zr02    ist in der Schlacke in kristallinischer Form  vorhanden, und es ist     wahrscheinlich,    dass die hell  graue Farbe in der Schlacke hiermit     zusammenhängt.              Ausführungsbeispiele     Für eine Kontaktelektrode wurde eine Umhül  lungszusammensetzung durch Mischung der folgen  den pulverförmigen Stoffe hergestellt:

    
EMI0003.0001     
  
    Flussspat <SEP> (CaF2) <SEP> 60 <SEP> g
<tb>  Kalkspat <SEP> (CaCO3) <SEP> 240 <SEP> g
<tb>  Silico-Mangan <SEP> (70 <SEP> 0/o <SEP> Mn, <SEP> 20 <SEP> % <SEP> Si, <SEP> Rest <SEP> Fe) <SEP> 35 <SEP> g
<tb>  Ferrosilicium <SEP> (45 <SEP> 0/o <SEP> Si, <SEP> Rest <SEP> Fe) <SEP> 35 <SEP> g
<tb>  Zirconiumsilikat <SEP> (65 <SEP> 0/o <SEP> ZrO2, <SEP> 35'/o <SEP> SiO2) <SEP> 160 <SEP> g
<tb>  Eisenpulver <SEP> 550 <SEP> g       Dieses Gemisch wurde mit 80 cm3 Natronwasser  glas und einem organischen Pressmittel zu einer Paste  geknetet.  



  Mit dieser Paste wurden weichstählerne 4 mm  starke     Kerndrähte    umhüllt und die Umhüllung eine  Stunde in einem auf 350 C erhitzten Ofen getrock  net, wobei sich das organische Pressmittel zersetzt.  Der Elektrodendurchmesser betrug dann 8,3 mm.  Eine der     Elektroden    wurde unter Verwendung eines  Wechselstromes von 220 A auf einer flachen Platte  mit     Schleppführung        niedergeschmolzen.    Nachdem die  Schlackenschicht durch einen leichten Hammerschlag  von der Platte gelöst und     entfernt    worden war, ent  stand die in Fig. 1 dargestellte Schweissraupe.

   Aus  dieser Figur ist ersichtlich, dass eine gute ausgeflos  sene und schön gezeichnete Schweisse ohne     Schlak-          kenreste    entsteht.  



  Zum Vergleich ist in Fig. 2 eine Schweisse dar  gestellt, die auf die gleiche Weise durch Nieder  schmelzen einer ZrO2-freien Kontaktelektrode von  der wasserstoffarmen Art entsteht. Die Schlacke die  ser Schweissraupe löste sich zum Teil erst nach einigen  kräftigen Hammerschlägen. Nach Abklopfen ent  stand schliesslich die in Fig. 2 dargestellte Schweisse,  in der bei a) rückständige Schlackenreste dargestellt  sind. Es zeigt sich, dass die Schlacke     schlecht    aus  geflossen ist und ein grobes Profil hat.  



  Es stellt sich heraus, dass die mechanischen Eigen  schaften des niedergeschmolzenen Schweissmetalles  nach Fig. 1 noch etwas besser als die bereits hoch  wertigen Eigenschaften des Schweissmetalles nach  Fig. 2 sind.  



  Wenn beim vorgenannten Rezept 160 g     Zir-          coniumsilikat    durch 90 g Zirconiumsilikat zu  sammen mit 70 g nichtgebundenem ZrO2 er  setzt werden, entsteht eine Schweisselektrode, die  sich nicht nur beim flachen     Niederschmelzen    von  Schweissmetall gut     bewährt,    sondern mit der auch  eine stehende Winkelschweissung mit einem günstigen  Flachprofil erhalten werden kann, und mit der auch  waagrecht-senkrecht (horizontal Schweissen in einer       vertikalen    Ebene) geschweisst werden kann, und so  dann die gleichen schönen Resultate wie beim Schwei  ssen einer Kehlnaht in Wannenlage erhalten werden.

    Ein im wesentlichen gleichwertiges Resultat entsteht  dadurch, dass anstatt der Verwendung von 160 g  Zirconiumsilikat mit einem Gehalt von 65 0/o ZrO2  aus dem ersten Beispiel, 160 g Zirconiumsilikat mit    einem Gehalt von 81 Gew.% (19 0/o SiO2) an ZrO2  verwendet wird.  



  Für eine freie Lichtbogenelektrode ergab das  nachfolgende Rezept für die Umhüllung vorzügliche  Schweissergebnisse.  
EMI0003.0015     
  
    Flussspat <SEP> (CaF2) <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Kalkspat <SEP> (CaCO3) <SEP> 205 <SEP> g
<tb>  Silicomangan <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  Ferrosilicium <SEP> 27 <SEP> g
<tb>  Zirconiumsilikat <SEP> 143 <SEP> g
<tb>  Eisenpulver <SEP> 125 <SEP> g
<tb>  Organisches <SEP> Pressmittel <SEP> 10 <SEP> g
<tb>  Natronwasserglas <SEP> 42 <SEP> cm3
<tb>  Kaliumwasserglas <SEP> 8 <SEP> cm3       Der Durchmesser des Kerndrahtes für diese Um  hüllung betrug 5 mm; die umhüllte Elektrode hatte,  nach Trocknen während einer Stunde auf     350"C,     einen Durchmesser von 8,2 mm. Die Stromstärke  war 230 A Wechselstrom (50 Per.) und die Bogen  spannung 32 Volt.

   Die     offene    Spannung des Schweiss  transformators     betrug    80 Volt.  



  Es sei bemerkt, dass in den vorgenannten Rezep  ten das Silicomangan und Ferrosülicium zu den me  tallischen Teilen gerechnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schweisselektrode mit einer Umhüllung, deren schlackenbildender Teil basisch ist und Erdalkali fluorid sowie Erdalkalikarbonat in einer Menge, die beim Schweissen eine schützende Kohlendioxydatmo sphäre zu liefern vermag, und ausserdem ein Binde mittel und ferner Metallpulver enthält, welche Um hüllung mindestens angenähert frei von wasserstoff haltigen Verbindungen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umhüllung der Elektrode ZrO2, in einer Menge von 15 bis 30 Gew.% ZrO2, auf den nicht metallischen Teil der Umhüllung bezogen, und eine Menge Silikat, als SiO2 gerechnet, die höchstens 100 Gew.% der verwandten Menge ZrO2 entspricht, enthalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ZrO2 ausschliesslich in Form von Zirconiumsilikat verwendet ist. 2. Schweisselektrode nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass neben Zirconiumsilikat und Wasserglas keine anderen Silikate in der Um hüllung enthalten sind. 3. Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass neben Natronwasserglas nur höchstens 25 0/o davon an Kaliumwasserglas vor handen ist. 4.
    Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Si02 Gehalt höchstens 50 Gew.o/o der verwendeten Menge ZrO2 beträgt. 5. Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Zr02 in der Form von Zirconium-Orthosilikat unter Beigabe von nicht gebundenem Zr02 verwendet ist. 6. Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ZrO2 in Form eines Sili kats mit einem 70 Gew.% übersteigenden Gehalt an ZrO2 verwendet ist. 7.
    Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Umhüllung verwen det ist, die, auf den nichtmetallischen Teil derselben bezogen, 8 bis 16 Gew.% Erdalkalifluorid und da neben wenigstens die doppelte Menge des verwende ten Erdalkalifluorids an Erdalkalikarbonat und wei ter von 5 bis 30 Gew.% an reduzierenden Metallpul vern enthält, und deren Gesamtumhüllung zu 40 bis 65 Gew %/ aus Eisenpulver besteht, wobei der Durch messer der umhüllten Elektrode annähernd das Dop pelte des Kerndurchmessers beträgt. B.
    Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Erdalkali- fluorid in der Umhüllung weniger als 10 0/o, auf den nichtmetallischen Teil der Umhüllung bezogen, be trägt. 9. Schweisselektrode nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Umhüllung höchstens 35 Gew.% Eisenpulver enthält. 10. Schweisselektrode nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis zwi schen dem Gehalt an Calciumfluorid und Calcium- karbonat in der Umhüllung kleiner als 1 : 4 ist. 11.
    Schweisselektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass diese beim Schweissen eine Schlacke liefert, in der das Zr02 in freiem Zu stand vorhanden ist. 12. Schweisselektrode nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schlacke bildet, .die an der Seite der Schweissraupe eine hellgraue Farbe hat.
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