CH359843A - Ausziehvorrichtung an Stranggiessanlagen, mit angetriebenen Treibrollen für den Strang - Google Patents

Ausziehvorrichtung an Stranggiessanlagen, mit angetriebenen Treibrollen für den Strang

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CH359843A
CH359843A CH359843DA CH359843A CH 359843 A CH359843 A CH 359843A CH 359843D A CH359843D A CH 359843DA CH 359843 A CH359843 A CH 359843A
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CH
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drive rollers
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drive
axle
extraction device
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Inventor
Michelson Anatoli
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Concast Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/128Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for removing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


      Ausziehvorrichtung    an     Stranggiessanlagen,    mit angetriebenen Treibrollen     für    den Strang    Die Erfindung     betrifft    eine Ausziehvorrichtung  mit angetriebenen Treibrollen für das Ausziehen  eines Stranges bei     Stranggiessanlagen.     



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zu Grunde, mit  einer und derselben Ausziehvorrichtung, dem so  genannten Treiber, zwei Stränge     auszuziehen    und dar  über hinaus einen von den zwei Strängen ohne Unter  brechung des Betriebes     stillsetzen    zu können, falls es  der Betrieb erfordert. Die Vorrichtung nach der Er  findung soll eine praktische Bauart und vielseitige  Arbeitsmöglichkeit aufweisen sowie einen völligen  Gleichlauf aller Rollenpaare gewährleisten.  



  Es sind bereits Treiber bekanntgeworden, die es  ermöglichen, einen Strang oder mehrere Stränge  gleichzeitig kontinuierlich aus einer     Stranggiessanlage     auszuziehen. Für diesen Vorgang werden angetrie  bene, den Strang zwischen sich klemmende, gegebe  nenfalls profilierte Rollen benutzt, die das Gewicht  des gefassten,     auszuziehenden    Stranges zu tragen bzw.  den Strang aus der Kokille auszuziehen haben. Es ist  mit diesen Vorrichtungen     jedoch    nicht möglich, einen  von zwei Strängen     stillzusetzen    und den anderen wei  ter auszuziehen.  



  Eine andere bekannte Vorrichtung, die für das  gleichzeitige Ausziehen mehrerer Stränge verschie  denen Durchmessers geeignet ist, weist eine angetrie  bene Transportrolle und für jeden Strang eine be  sondere Druckrolle auf. Da die Druckrollen unab  hängig voneinander betätigt werden können, kann  die     Klemmung    jedes einzelnen Stranges zu beliebiger  Zeit und damit das     Ausziehen    des Stranges unter  brochen werden, jedoch halten dann die Rollen den  Strang auch nicht mehr. Es sind deshalb besondere  Klemmeinrichtungen für das Festhalten der Stränge  erforderlich.  



  Die vorstehend beschriebenen Mängel werden  bei der     Anziehvorrichtung    gemäss der Erfindung da-    durch beseitigt,     d'ass    zwecks gleichzeitigen Anziehens  mehrere Stränge für jeden Strang mindestens     ein     Paar Treibrollen vorgesehen ist, und dass der Antrieb  der Treibrollen für den einen Strang und der     Antrieb    der       Treibrollen    für den anderen Strang von einem ge  meinsamen Antriebsmotor über schaltbare Kupp  lungen und selbsthemmende Getriebe erfolgt, wobei  die Kupplungen getrennt schaltbar sind.  



  Die Zeichnung erläutert die     Erfindung    an einem  Ausführungsbeispiel.  



  Es zeigt:       Fig.    1 die Ausziehvorrichtung mit angetriebenen  Treibrollen gemäss der Erfindung in Seitenansicht,  zum Teil und in verschiedenen Ebenen geschnitten,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den Treiber nach     Fig.    1,  zum Teil geschnitten,       Fig.    3 einen     Schnitt        111-11I    der Ausziehvorrich  tung, zum Teil in Ansicht,       Fig.    4 eine Ansicht der Ausziehvorrichtung, in  Richtung des Pfeiles IV     (Fig.    1) gesehen, und       Fig.    5 eine schematische Zusammenstellungs  zeichnung des Antriebes der Vorrichtung in Drauf  sicht, teilweise im Schnitt.  



  In einem     Rahmengestell    sind vier Paare von  Treibrollen la,     1b,   <I>2a, 2b</I>     nebeneinänderliegend    auf  Achsen 3 montiert, wobei je zwei Paare übereinander  liegend angeordnet sind. Jede Achse 3 ist besonders  in     Achslagern    4 gelagert. Die Treibrollen werden       zwangläufig    zwecks Ausziehens mehrerer Stränge 7a,  7b oder eines Stranges grösseren Durchmessers 7c  bzw. einer     Bramme    von     einer    einzigen Kraftquelle  aus, vorzugsweise einem Elektromotor 5 über von  den Gelenkwellen 6 angetriebene Zahnräder 8, die  mit den auf den Treibrollen sitzenden Zahnrädern 9  kämmen,     in    Umdrehung versetzt.

   In die     getriebliche     Verbindung des Motors 5 mit den Treibrollen la,     1b     einerseits und den Treibrollen<I>2a, 2b</I> anderseits ist      je eine getrennt schaltbare Kupplung 10a, 10b und  ein selbsthemmendes Doppelschneckengetriebe 11a,  11b     eingeschaltet,    so dass durch Abschalten einer  Kupplung, z. B. 10a, die     Treibrollenpaare    einer Trei  berseite, z. B. la und     1b,    und damit der Strang 7a       stillgesetzt    werden und der andere Strang 7b ohne  Unterbrechung des Giessvorgangs weiter ausgezogen  werden kann.

   Der stillgesetzte Strang, im vorliegen  den Falle 7a, wird bei Abschalten der Kupplung 10a  momentan durch das selbsthemmende Schnecken  getriebe     lla    gehalten. Die     getrieblichen    Verbindun  gen des Motors 5 mit den Treibrollen la, 1b einer  seits, den Treibrollen<I>2a, 2b</I> anderseits weisen auf  die     Abtriebswelle    der Schneckengetriebe 11a,     llb          aufgekeilte    Kettenräder 12 auf, die über Ketten die  Verzweigungsgetriebe 13a und 13b antreiben, wobei  die Verzweigungsgetriebe 13a und 13b über Gelenk  wellen 6 mit Wellen 14 der Zahnräder 8 verbunden  sind.  



  Der Gleichlauf aller     Treibrollen    bleibt beim Aus  ziehen dank des gemeinsamen Antriebsmotors stets  gewährleistet.  



  Je zwei     nebeneinanderliegende    Treibrollen, la,  <I>2a</I> einerseits und<B>l b,</B><I>2b</I> anderseits,     für    verschiedene  Stränge<I>7a, 7b</I> sind auf je einer gemeinsamen Achse  3 drehbar angeordnet. Da sie über die aufgesetzten  Zahnkränze 9 gleichzeitig und gleichlaufend angetrie  ben werden, kann von sämtlichen Treibrollen auch  ein Strang 7c grösseren Durchmessers     (Bramme    ge  nannt) ausgezogen werden.  



  Die     Achslager    4 zusammenwirkender Treibrollen  <I>l a, 2a;<B>l b,</B> 2b</I> sind mit Gewindehülsen 15 auf mit  entgegengesetzten     Gewinden    versehenen Gewinde  spindeln 16 gelagert. Im dargestellten Ausführungs  beispiel sind die vier Paar Treibrollen, nämlich je  zwei Paar übereinander angeordnete Treibrollen la,       1b    und 2a,<I>2b,</I> auf vier     Gewindespindeln.        16a-16d     gelagert.

   Hierdurch wird die     zwangläufige    Verstel  lung der sich gegenüberliegenden Treibrollen la,     1b     bzw.<I>2a, 2b</I> ermöglicht, um eine Anpassung des Ab  standes der Treibrollen an verschiedene     Strangdurch-          messer    zu bewirken.

   Dies geschieht     mittels    eines be  sonderen Antriebsmittels, eines Elektromotors 17,  der über einen Kettenantrieb 18,     Kegelräder    und Wel  len antreibt, die mit den im Gestell 19 waagrecht ge  lagerten Gewindewellen     16a-16d    in     Eingriff    stehen,  auf denen die die     Treibrollenpaare    tragenden Achs  lager 4 mittels Linksgewinde 20 und Rechtsgewinde  21     zwangläufig        geführt    werden, so dass eine     Zuein-          anderbewegung    der den Strang (Stränge)

   zwischen  sich fassenden     Treibrollenpaare    oder bei entgegen  gesetzter Drehung der Gewindewellen 16 eine Aus  einanderbewegung der     Treibrollenpaare        erfolgt.     



  Der Motor 17 mit angeflanschtem     Untersetzungs-          getriebe    17a, der zur gleichmässigen Anstellung aller  Treibrollen an den Strang bzw. die Stränge dient,  treibt über ein auf die Antriebswelle     aufgekeiltes    Ket  tenrad 18a, die Kette 18 und     ein    auf die Gewinde  spindel 16a     aufgekeiltes    Kettenrad 18b die Gewinde  spindel 16a an. Eine am Gestell 19 in Konsolen 22    gelagerte senkrechte Welle 23 trägt ein auf     ihr    auf  gekeilte.s Kegelrad 24, das mit einem auf der Ge  windespindel 16a     aufgekeilten    Kegelrad 25 in     Eingriff     steht.

   Auf das obere Ende der senkrechten Welle 23  ist ein Doppelkegelrad 26, 27     aufgekeilt,    das sowohl  die obere Gewindewelle 16b der gleichen Seite des       Treibrollensatzes    über das Kegelrad 28 als auch eine  waagrechte Welle 29 über das Kegelrad 30 antreibt,  die ihrerseits am Gestell 19 in Lagern 31 gehalten  wird und an ihrem anderen Ende ein Kegelrad 32  trägt. Mit dem     Kegelrad    32 steht das Kegelrad 33  eines Doppelkegelrades 33, 34 in     Eingriff,    dessen  anderes Kegelrad 34 mit einem auf die Gewindespin  del<B>16e</B>     aufgekeilten    Kegelrad 35 in Eingriff steht.

    Von dem Doppelkegelrad 33, 34 wird auch die senk  rechte Welle 36 angetrieben, die in Konsolen 22 am  Gestell 19 gelagert ist und auf die das Doppelkegel  rad 33, 34     aufgekeilt    ist. Ein weiteres auf die Welle  36     aufgekeiltes    Kegelrad 37 steht mit einem Kegelrad  38, das auf die Gewindespindel 16d     aufgekeilt    ist,  in Eingriff.  



  Die Treibrollen<I>la, 2a</I> auf der einen Seite des  Stranges sind auf den Gewindewellen     16a-16d    fe  dernd gelagert, so dass die     Treibrollenpaare    den  Strang bzw. die Stränge oder die     Bramme    mit einer  konstanten, aber einstellbaren     Vorspannung    fassen  und leicht etwaigen Unebenheiten des Stranges nach  geben können. Diese federnde Lagerung der Treib  rollen erfolgt vorteilhaft mittels Schraubenfedern 39,  die auf den Gewindehülsen 15 mit durch     Muttern     40 einstellbarer     Vorspannung    angeordnet sind und  sich gegen die     Achslager    4 legen.  



  Es ist zweckmässig, dass mindestens die Achs  lager 4 einer     Treibrollenachse    3 der zusammenwir  kenden Treibrollen la,     1b    bzw.<I>2a, 2b</I> gegen die  Gewindehülsen 15 federnd abgestützt sind.  



  Es ist     ferner    zweckmässig, die Treibrollen leicht  auswechselbar einzubauen. Daher sind die Achsen  der Treibrollen kürzer als das     Rahmeninnenmass    des  Gestells 19 gehalten, wobei die Achsstummel von  Büchsen 41 gefasst werden, die in den     Achslagern    4  herausnehmbar eingesetzt sind und die Achsstummel  3a der Treibrollen nach dem Herausnehmen frei  geben.  



  In bekannter Weise sind die Gewindewellen     16a    bis  <I>16d</I> mittels eines sie einschliessenden Faltenbalgs 42  gegen Verunreinigungen nach aussen geschützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausziehvorrichtung an Stranggiessanlagen, mit an getriebenen Treibrollen für das Ausziehen eines Stranges, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gleichzeitigen Ausziehens mehrerer Stränge für jeden Strang<I>(7a, 7b)</I> mindestens ein Paar Treibrollen (la, 1b, <I>2a, 2b)</I> vorgesehen ist und dass der Antrieb der Treibrollen (1 a,<B><I>l b)</I></B> für den einen Strang (7a) und der Antrieb der Treibrollen<I>(2a, 2b)</I> für den anderen Strang (7b) von einem gemeinsamen Antriebsmotor (5) über schaltbare Kupplungen (10a, 10b) und selbsthemmende Getriebe (11a, 11b) erfolgt, wobei die Kupplungen (10a, 10b) getrennt schaltbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ausziehvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je zwei nebeneinanderlie- aende Treibrollen (la,<I>2a</I> bzw. 1b, <I>2b)</I> für verschie dene Stränge auf einer gemeinsamen Achse (3) dreh bar angeordnet und über aufgesetzte Zahnkränze (9) antreibbar sind. 2.
    Ausziehvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achslager (4) einer zwei Treibrollen (la, 2a) tragenden Achse (3) mit Gewindehülsen (15) auf Gewinden (20) je einer Ge windespindel (16) und die Achslager (4) der anderen die mit den erstgenannten zusammenwirkenden zwei Treibrollen (1b, <I>2b)</I> tragenden Achse (3) mit Ge windehülsen (15) auf Gewinden (21) mit entgegen gesetzter Steigung der gleichen Gewindespindel (16) aufgesetzt sind und die Gewindespindeln (16) ge- trieblich miteinander verbunden sind. 3.
    Ausziehvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Doppeltreib- rollensatz je zwei Gewindespindeln (16a, 16d und 16b, 16c) für jeden Treibrollensatz vorgesehen und vier Gewindespindeln (16a, 16b, 16c, 16d) getrieb- lich miteinander verbunden sind.
    4. Ausziehvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achslager (4) einer Achse (3) von zusammenwirkenden Treibrollen un ter Zwischenschaltung von Federn (39) gegen die Gewindehülsen (15) abgestützt sind, wobei die Fe dervorspannung einstellbar ist. 5.
    Ausziehvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen (3) der Treib- rollen kürzer als das Rahmeninnenmass eines die Ge windespindeln (16a, 16b, 16c, 16d) aufnehmenden Gestells (19) gehalten sind und die Achsstummel (3a) von axial verschiebbaren Büchsen (41) gefasst werden, die herausnehmbar in die Achslager (4) ein gesetzt sind und die Achsstummel (3a) nach dem Herausnehmen freigeben.
CH359843D 1960-08-04 1961-06-27 Ausziehvorrichtung an Stranggiessanlagen, mit angetriebenen Treibrollen für den Strang CH359843A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2346076A1 (fr) * 1976-04-02 1977-10-28 Ishikawajima Harima Heavy Ind Procede et dispositif pour la coulee en continu de plusieurs bandes ou ames

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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