CH359867A - Plattenförmiges Bauelement und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Plattenförmiges Bauelement und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH359867A
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    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/24Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20
    • E04C2/243Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20 one at least of the material being insulating

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Description


      Plattenförmiges    Bauelement und     Verfahren    zu dessen Herstellung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  plattenförmiges Bauelement mit schichtweisem Auf  bau. Solche Bauelemente finden häufige Verwendung  sowohl zur Aussenverkleidung von Baukörpern als  auch zur Errichtung von Zwischenwänden. Neben  Witterungsbeständigkeit und guter statischer Festig  keit wird von diesen Bauelementen     insbesondere    ver  langt, dass sie dem Durchbruch von Bränden wider  stehen und den Durchgang von Schall und     Wärme     wirksam unterbinden.  



  Das     erfindungsgemässe    Bauelement     ist        gekenn-          zeichnet    durch mindestens eine Deckschicht aus  unter hohem Druck     verpresstem    Asbestzement, min  destens     eine    Zwischenschicht aus nachgiebigem  Material und mindestens     eine    Innenschicht mit gegen  einander     hermetisch    abgeschlossenen     Hohlräumen.     Sämtliche     einander    zugekehrten     Schichtoberflächen     sind dabei durch einen     hitze-    und feuchtigkeitsbe  ständigen     Kuns@tharzleim    verbunden.

    



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung    ist ferner  ein Verfahren, wonach das     erfindungsgemässe    Bau  element hergestellt werden kann. Das Verfahren  besteht darin, dass sämtliche     einander        zuzukehrenden     Schichtoberflächen mit einem     hitze-    und feuchtig  keitsbeständigen     Kunstharzleim        bestrichen    und hier  auf alle Schichten unter gleichzeitiger     Einwirkung    von  Druck und Wärme miteinander verbunden werden.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient  die nachstehende Beschreibung mit den zugehörigen  Figuren, welche Ausführungsbeispiele der     Erfindung     darstellen.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die perspektivische,     auseinandergezogene     Darstellung eines     erfindungsgemässen    Bauelementes,       Fig.    2 und 3 die     Anordnung    der Schichten im  Querschnitt je eines weiteren Ausführungsbeispiels,         Fig.    4 den Querschnitt durch ein letztes     Ausfüh-          rungsbeispiel    der Erfindung.  



       Im    perspektivisch und     auseinandergezogen    dar  gestellten Bauelement nach     Fig.    1 sind zwei Deck  schichten 1, eine Zwischenschicht 2 und     eine    Innen  schicht 3 zu erkennen. Die Deckschichten 1 bestehen  aus Asbestzement, welcher durch Pressen im Auto  klav unter hohem Druck hergestellt wurde und eine  hohe Festigkeit     und        einen        niedrigen        Wärmeausdeh-          nungskoeffizienten    von etwa     1130/0o    pro Grad     Celsius     (linear) aufweist.

   Als nachgiebiges Material für die  Zwischenschicht 2 ist hier Asbest gewählt, während  dem die     Innenschicht    3 aus     Holzfasermaterial    ge  fertigt ist. Diese Holzfaserplatte enthält gegenein  ander abgeschlossene Hohlräume 4 in Form einer       Vielzahl    von durchgehenden Bohrungen.  



  Bei der Herstellung dieser Platte wird so vor  gegangen, dass alle einander zuzukehrenden     Schicht-          oberflächen    a mit einem hitze- und feuchtigkeits  beständigen     Kunstharzleim    bestrichen und     hierauf          alle        Schichten    in einer beheizten Flachpresse mitein  ander verleimt werden. Vorzugsweise werden auch  ,die     Stirnflächen    des Bauelementes mit demselben       Kunstharzleim    abgeschlossen.  



  Eine andere Möglichkeit der Schichtanordnung  zeigt     Fig.    2. Die beiden Deckschichten 5 und Zwi  schenschichten 6 bestehen aus den gleichen     Mate-          rialien    wie nach     Fig.    1. Die Hohlräume     aufweisende     Innenschicht 7 ist durch eine in     Wabenzellenform          gepresste    Platte aus     kunstharzimprägniertem    Papier       verwirklicht.    Mit a sind die Lagen des Kunstharz  leims bezeichnet, der die     einzelnen    Schichtoberflächen  miteinander verbindet.  



  Die beiden Deckschichten 8 im     Schichtaufbau     nach     Fig.    3 bestehen     wiederum    aus dem erwähnten  Asbestzement. Für die Zwischenschichten 9 und die      Innenschicht 10 ist     Holzfasermaterial    verwendet wor  den, wobei die Platte 10 wieder     vielfach    durchbohrt  ist.  



  Die     Ausführung    nach     Fig.    4 ist vorwiegend     zur     Verwendung als Mauerverkleidung gedacht und  weist deshalb nur auf der einen Seite eine Deck  schicht 11 aus Asbestzement auf. Hingegen sind hier  auch die     Stirnflächen    mit Streifen desselben Materials  wie die Deckschicht abgeschlossen. Die Streifen 12  haften mittels des genannten     Kunstharzleims    (Stel  len a) an den übrigen Teilen des Bauelementes. Vor  zugsweise werden diese     Streifen    auch im gleichen       Pressvorgang        verleirnt    wie die     einzelnen    Schichten.

    Die beiden Zwischenschichten 13 bestehen aus Asbest  und     die    zwei     Innenschichten    14 aus     Holzfasermate-          rial.    Diese Innenschichten enthalten     Bohrungen    in       regelmässiger    Anordnung, wobei die     Bohrungen     gegeneinander versetzt sind, so dass     jeweils    eine Boh  rung der einen Schicht von der Oberfläche der an  dern Schicht bedeckt ist.  



  Aus dem     Aufbau    des in verschiedenen Varianten  beschriebenen,     erfindungsgemässen    Bauelementes las  sen sich vorteilhafte Eigenschaften ableiten.     Einmai     verleihen ihm der Aufbau aus den verschiedenen  Schichten und die solide     Verleimung    die     nötig-s:     statische Festigkeit, und die     Witterungsbeständigkeit     ist durch die Auswahl der Materialien gewährleistet.  



  Bezüglich der Wärmeisolation ist     festzustellen,     dass das Bauelement schon aus an sich schlechten  Wärmeleitern aufgebaut ist. Eine Wärmekonvektion  auf     Grund    von     durchtretender    Luft wird durch die  über die ganze Platte sich erstreckenden Lagen vor.       Kunstharzleim    wirksam unterbunden.

   Vor allem wir  ken aber die     Luftkammzrn    im Innern isolierend,  insbesondere,     wenn    sie gegeneinander und gegen  aussen hermetisch abgeschlossen sind, etwa durch       einen    Überzug aus     Kunstharzleim.    Es konnte eine  Wärmeleitzahl von etwa 0,041     I;cal,        mh     erreicht wer  den. Die Leimschichten wirken gleichzeitig als  Dampfsperre, so dass eine     Kondenswasserbildung     unterbleibt.  



  Die Luftkammern wirken aber auch schallisolie  rend, indem sie zahlreiche Übergänge zwischen  akustisch harten und weichen Medien schaffen, an  denen jedesmal eine     Reflexion    auftritt. Ausserdem  bewirken natürlich auch die Zwischenschichten aus  den genannten nachgiebigen Materialien eine hohe  Schallabsorption.  



  Hauptaufgabe der     Zwischenschicht    ist es, eine       dauernd,:    Haftung der     mechanisch    widerstandsfähigen  Deckschicht zu gewährleisten. Dies insbesondere     beim     Auftreten von Bränden, wo ein Abspringen     einzelner     Stücke der Deckschicht und     damit    die     Möglichkeit     eines     Branddurchbruchs    verhindert werden muss.

    Zwar wurde schon auf einen niedrigen     Wärmeaus-          dehnungskoeffizienten        der    Deckschicht geachtet,  doch kann die     Zwischenschicht    dank ihrer Nach  giebigkeit der     restlichen    Dehnung folgen, so dass die       Leimschicht    nur unwesentlich auf Schub beansprucht  wird. So können höchstens Sprünge     innerhalb    der    Deckschicht auftreten, die inneren Schichten bleiben  aber vor Feuer geschützt.  



  Das erfindungsgemässe Bauelement     erweist    sich  auch als fäulnisfest und ungeziefersicher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Plattenförmiges Bauelement mit schichtweisem Aufbau, gekennzeichnet durch mindestens eine Deck schicht aus unter hohem Druck verpresstem Asbest zement, mindestens eine Zwischenschicht aus nach giebigem Material und mindestens eine Innenschicht mit Hohlräumen. wobei sämtliche einander zuge kehrten Schichtoberflächen durch einen hitze- und feuchtigkeitsbeständigen Kunstharzleim verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bauelement nach Patentanspruch 1, gekenn zeichnet durch symmetrischen Aufbau aus einer Innenschicht, zwei Zwischenschichten aus Asbest und zwei Deckschichten. z. Bauelement nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch symmetrischen Aufbau aus einer Innenschicht, zwei Zwischenschichten aus Holzfaser- material und zwei Deckschichten. 3. Bauelement nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch g,-kennzeichnet, dass die Innenschicht aus kunstharzimprägniertem, in Wabenzellenform gepresstem Papier besteht. 4.
    Bauelement nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenschicht aus einer vielfach durchbohrten Holzfaserplatte besteht. S. Bauelement nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch zwei Innenschichten, deren Hohl räume regelmässig angeordnet und gegeneinander versetzt sind. 6. Bauelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen durch einen hitze- und feuchtigkeitsbeständigen Kunstharzleim ab geschlossen sind. 7.
    Bauelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen mit Streifen desselben Materials wie die Dzckschicht, verbunden durch denselben Leim wie die einzelnen Schichten, abgeschlossen sind. B. Bauelement nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume gegeneinander und gegen aussen hermetisch abgeschlossen sind.
    PATENTANSPRUCH I1 Verfahren zur Herstellung des Bauelementes nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche einander zuzukehrenden Schichtoberflächen mit einem hitze- und feuchtigkeitsbeständigen Kunst- harzleim bestrichen und hierauf alle Schichten unter gleichzeitiger Einwirkung von Druck und Wärme miteinander verbunden werden.
CH359867D 1958-06-18 1958-06-18 Plattenförmiges Bauelement und Verfahren zu dessen Herstellung CH359867A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4390976A (en) * 1981-01-27 1983-06-28 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Acoustic signal conditioning device
US4399526A (en) * 1981-01-27 1983-08-16 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Acoustic baffle for high-pressure service, modular design

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