CH359900A - Diktiergerät - Google Patents

Diktiergerät

Info

Publication number
CH359900A
CH359900A CH359900DA CH359900A CH 359900 A CH359900 A CH 359900A CH 359900D A CH359900D A CH 359900DA CH 359900 A CH359900 A CH 359900A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
playback
recording
foot
mode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kindl Friedrich
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH359900A publication Critical patent/CH359900A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C2207/00Indexing scheme relating to arrangements for writing information into, or reading information out from, a digital store
    • G11C2207/16Solid state audio

Landscapes

  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


  Diktiergerät    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Diktiergerät, bei dem die Auslösung der den Ton  träger bewegenden Mechanismen durch elektrische  Einrichtungen, z. B. Schaltrelais, erfolgt, in deren  Stromkreis zum öffnen und Schliessen des Stromes  parallel liegende Kontaktpaare vorgesehen sind, wobei  das eine Paar von einem Fussschalter aus, das andere  Paar von einem anderen Schalter, insbesondere Hand  schalter aus geöffnet oder geschlossen werden kann.  



  Bei Geräten zur Tonaufnahme und Wiedergabe,  z. B. Magnettongeräten, ist es zweckmässig, die Be  dienungsorgane so auszubilden,     dass    ein unbeab  sichtigtes Löschen einer Aufnahme möglichst er  schwert wird. In erhöhtem Masse ist es bei Diktier  geräten notwendig, solche Vorkehrungen zu treffen.  Insbesondere soll es mit Sicherheit der Schreibkraft,  welche den auf dem Tonträger aufgezeichneten Text  zu Papier bringt, unmöglich gemacht werden, die  Aufzeichnung zu löschen. Dabei sollen aber aus  solchen Vorkehrungen weder für den     Aufsprechenden     noch für die Schreibkraft Komplikationen bei der  Bedienung des Gerätes entstehen.  



  Um den Tonträger oder gegebenenfalls die den  Tonträger abtastenden Organe in Bewegung zu setzen,  kommt bekanntlich für die Schreibkraft praktisch nur  ein mit dem Fuss zu bedienender Schaltmechanismus,  ein     sogenannter    Fussschalter, in Frage, während eine  den Tonträger besprechende Person in der Regel einer  Handbedienung (Handschalter) den Vorzug gibt. Bei  Geräten, bei denen ein Löschen des aufgezeichneten  Textes durch die Schreibkraft möglichst ausge  schlossen sein soll,     muss    also der Bewegungsme  chanismus des Gerätes bei Benützung des Fussschal  ters so lange ausser Funktion gesetzt sein, als eine mit  einem Löschen     aufgesprochenen    Textes verbundene  Betriebsart, z. B.  Aufnahme , eingeschaltet ist.  



  Es ist an sich bekannt, bei den für die Bedienung  von     Schallaufzeichnungs-    und Wiedergabegeräten,    z. B. Magnettongeräten, notwendigen Schalterorganen,  z. B. dem     Betriebsartenschalter,    mit dessen Hilfe die  beim     übergang    von  Aufnahme  auf  Wiedergabe   oder umgekehrt notwendigen Umschaltungen durch  geführt werden, und dem     Bewegungsartenschalter,     mit dessen Hilfe der Tonträger in der gewünschten  Richtung mit der gewünschten Geschwindigkeit in  Bewegung gesetzt werden kann, gewisse Abhängig  keiten in der Weise vorzusehen,

       dass    die     Bedienbarkeit     der Schaltorgane an eine gewisse Reihenfolge der  vorzunehmenden Schaltungen gebunden ist oder     dass     bestimmte Organe gesperrt sind, solange sich andere  Organe in bestimmten Schaltstellungen befinden.  



  Erfindungsgemäss sind bei einem elektrisch durch  einen Fussschalter und einen anderen Schalter ge  steuerten Diktiergerät in dem vom Fussschalter ge  schalteten Strompfad zwei weitere Kontakte vorge  sehen, die vom     Betriebsartenschalter    des Diktiergerätes  (Aufnahme, Wiedergabe) aus unabhängig vom Fuss  schalter     betätigbar    sind und bei Einschaltung der  Betriebsart  Aufnahme  geöffnet, bei Einschaltung  der Betriebsart  Wiedergabe  geschlossen sind. Bei  einer besonders vorteilhaften     Ausführungsforin    ist  der andere Schalter (z. B.

   Handschalter) zum Ein  schalter der für Aufnahme und Wiedergabe erforder  lichen normalen Vorlaufbewegung vom Gerät     ab-          trennbar    und der     Betriebsartenschalter    (Aufnahme,  Wiedergabe) kann so ausgebildet sein,     dass    er bei  Betätigung eines für eine     Rücklaufbewegung        zwecks     Wiederholung eines abgesprochenen Textes vorge  sehenen Handschalters automatisch die Wiedergabe  stellung einnimmt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dar  gestellt.     Fig.   <B>1</B> zeigt den Antrieb eines Magnettongerätes  mit band- oder drahtförmigem Tonträger, und     Fig.    2  zeigt das Schema der Relaisstromkreise.  



  Bei der Anordnung gemäss     Fig.   <B>1</B> läuft der band-           förmige    Tonträger<B>1</B> von der Vorratsspule 2 über  einen     Umlenkstift   <B>3</B> an den Magnetköpfen 4 vorbei  und wird nach weiterer Umlenkung durch den     Um-          lenkstift   <B>5</B> von der     Aufwickelspule   <B>6</B> aufgenommen.  Da eine völlig konstante Bandgeschwindigkeit nicht  notwendig ist, kann die sonst übliche Transport  welle entfallen. Auf der Achse des Antriebsmotors  <B>7</B> sind zwei Antriebsräder,<B>8</B> mit kleinerem Durch  messer und<B>9</B> mit grösserem Durchmesser, ange  bracht.

   Die Achsen der Spulen 2 und<B>6</B> tragen  Antriebsräder<B>10</B>     bzw.   <B>11.</B> Wird ein Zwischenrad  <B>13</B> zwischen die Antriebsrolle<B>8</B> und das Antriebsrad  <B>11</B> eingeschoben, so läuft das Band mit normaler  Geschwindigkeit vor. Das Einschieben des Zwischen  rades 14 zwischen die Antriebsrolle<B>9</B> und die  Zwischenrolle 12 bewirkt  schnellen Rücklauf  des  Tonträgers. Die Zwischenräder<B>13</B> und 14 stehen  unter Federzügen, die entgegengesetzt den gezeich  neten     Pfeflen    wirken und beim Einschieben über  wunden werden müssen. Dies kann durch die Anker  zweier den Rädern zugeordneter Zugmagnete erfol  gen, die angezogen werden, wenn die Zugmagnete  vom Strom     durchflossen    sind.

   Diese und weitere  Details sind nicht dargestellt, da es sich, wie übrigens  bei der ganzen     Lauhverkanordnung,    um durchaus  konventionelle Massnahmen handelt.  



  Ein Beispiel für die Stromkreise der Zugmagnete  zeigt die     Fig.    2. Der Magnet<B>15</B> bringt das Zwischen  rad<B>13</B> zum Eingriff und schaltet so den     enormalen     Vorlauf,> für Aufnahme und Wiedergabe ein; der  Magnet<B>16</B> wirkt auf das Zwischenrad 14 und schal  tet so den  Rücklauf . Die Magnete werden parallel  liegend von einer Stromquelle, deren Pluspol mit<B>17</B>  und deren an Masse liegender Minuspol mit<B>18</B> be  zeichnet ist, mit Strom versorgt. Der Zugmagnet<B>15</B>  <U>kann</U> über zwei parallel liegende Strompfade unter  Strom gesetzt werden. Der eine Pfad führt über ein       Buchsenpaar   <B>19</B> an Masse.

   Das     Buchsenpaar   <B>19</B> dient  zur Aufnahme zweier     abtrennbarer    Leitungen, die  zu einem Schalter 20 führen, der zweckmässig am  Mikrophongehäuse angebracht ist und zusammen  mit dem Mikrophon vom Gerät abgetrennt werden  kann. Der andere Zweig des Strompfades führt vom  Zugmagnet<B>15</B> zu einer Buchse 21. Diese Buchse 21  dient zusammen mit zwei weiteren Buchsen 22 und  <B>23</B> zum     Anschluss    des Fussschalters 24. Dieser ist als  Wippe mit zwei Kontaktpaaren ausgebildet. Durch  Kippen der Schalterplatte aus der Mittelstellung in  der alle Kontakte offen sind, wird entweder das  Kontaktpaar<B>25</B> oder das Kontaktpaar<B>26</B> ge  schlossen.

   Ein     Stromfluss    über diese Kontaktpaare  ist aber nur möglich, wenn ein zwischen der Buchse  <B>23</B> und der Masse<B>18</B> angeordnetes Kontaktpaar<B>27</B>       g        geschlossen        ist.        Dieses        Kontaktpaar        wird        vom        Be-          triebsartenschalter    geschaltet, der das Gerät für Auf  nahme oder Wiedergabe bereit macht, und ist so  ausgebildet,     dass    es sich bei der Schaltung auf Auf  nahme öffnet.  



  Der Zugmagnet<B>16</B> kann ebenfalls über zwei  parallel liegende Strompfade unter Strom gesetzt wer-    den. Parallel zu dem über die Buchsen 22, das  Kontaktpaar<B>26,</B> die Buchse<B>23</B> und das Kontaktpaar  <B>27</B> zur Masse<B>18</B> führenden Zweig liegt das Kon  taktpaar<B>28.</B> Dieses Kontaktpaar wird von einer Taste  geschlossen, die dazu dient, den Rücklauf von Hand  aus in Gang zu setzen (Handschalter für Rücklauf).  



  Aus dem Schema ist ohne weiteres ersichtlich,       dass    auch bei abgetrenntem Fussschalter, der  normale  Vorlauf  vom Handschalter 20 aus, gleichgültig ob  das Gerät auf Aufnahme oder auf Wiedergabe ge  schaltet ist, betätigt werden kann, wie es für das       Aufsprechen    notwendig ist. Wird der Schalter 20  abgetrennt und an seiner Stelle der Fussschalter be  nützt, dann kann der  normale Lauf>" nur mehr  eingeschaltet werden, wenn die Betriebsart  Wieder  gabe  gewählt ist. Auch der  Rücklauf  kann vom  Fussschalter aus nur nach Wahl der Betriebsart   Wiedergabe  eingeschaltet werden.  



  Der Handschalter<B>28</B> wird für die Einschaltung  des Rücklaufes vom     Aufsprechenden    benötigt, wenn  er sich     aufgesprochenen    Text wiedergeben lassen  will. Um zu verhindern,     dass    bei Betätigung dieses  Schalters ein Löschen aufgenommenen Textes erfolgt,  wird zweckmässig der     Betriebsartenschalter    von ihm  derart abhängig gemacht,     dass    jede Betätigung des       Rücklaufschalters    den     Betriebsartenschalter    auto  matisch in die Wiedergabestellung bringt. Für eine  solche Ausbildung der Schalter sind verschiedene  konstruktive Lösungen bekannt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Diktiergerät, bei dem die Auslösung der den Tonträger bewegenden Mechanismen durch elek trische Einrichtungen erfolgt, in deren Stromkreis zum Öffnen und Schliessen des Stromes parallel liegende Kontaktpaare vorgesehen sind, wobei das eine Paar von einem Fusssehalter aus, das andere Paar von einem anderen Schalter aus geöffnet oder geschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass in dem vom Fussschalter geschalteten Strompfad zwei weitere Kontakte vorgesehen sind, die vom Betriebsartenschalter des Diktiergerätes aus unab hängig vom Fussschalter betätigbar sind und bei Einschaltung der Betriebsart Aufnahme geöffnet, bei Einschaltung der Betriebsart Wiedergabe ge schlossen sind.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> Diktiergerät nach Patentanspruch, mit zwei Be wegungsarten in entgegengesetzter Richtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter zum Einschalten der für Aufnahme und Wiedergabe erforderlichen normalen Vorlaufbewegung vom Gerät abtrennbar ist und der Betriebsartenschalter so ausgebildet ist, dass er bei Betätigung eines für eine Rücklaufbe- wegung zwecks Wiederholung eines abgesprochenen Textes vorgesehenen Handschalters automatisch die Wiedergabestellung einnimmt.
CH359900D 1957-03-07 1958-03-04 Diktiergerät CH359900A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT359900X 1957-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH359900A true CH359900A (de) 1962-01-31

Family

ID=3672728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH359900D CH359900A (de) 1957-03-07 1958-03-04 Diktiergerät

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH359900A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3738476A1 (de) Bilderzeugungsvorrichtung
DE2354367A1 (de) Anordnung zur automatischen markierung einer stelle auf einem magnetband
DE2633761C3 (de) Elektrische Steueranordnung für Magnetbandgerät
DE2633882A1 (de) Geraet zur telefonanrufbeantwortung
DE1774067A1 (de) Bandspielgeraet mit Sucheinrichtung
DE2053451A1 (de) Informationsspeicher
CH359900A (de) Diktiergerät
AT211573B (de) Diktiergerät
DE1132352B (de) Vorrichtung an oder in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet, vorzugsweise Magnettongeraet, mit Kassetten
DE1074872B (de) Diktiergerät
DE1961905C3 (de) Magnettonband-Lehranlage
DE2918548A1 (de) Magnetbandaufzeichnungs- und wiedergabevorrichtung
DE1157264B (de) Vorrichtung zum Erfassen des Anfanges eines bandfoermigen Aufzeichnungstraegers und UEberfuehren zur Aufwickelvorrichtung bei einem Aufzeichnungs- und Wiedergabegeraet
DE2364285A1 (de) Aufzeichnungs- und uebertragungssystem
DE2042326A1 (de) Magnetische Aufnahme und Wiedergabe einrichtung
DE3446029A1 (de) Audio(tonband)- und/oder videogeraet, insbesondere automatischer anrufbeantworter
DE2623729C2 (de) Telefonanrufbeantworter
DE1774264A1 (de) Magnetbandgeraet mit einer Vorrichtung zum Abheben des Magnetbandes von den Magnetkoepfen
DE155910C (de)
DE1963834A1 (de) Auf ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeraet aufsetzbare Vorrichtung
AT308543B (de) Vorrichtung zur Aufnahme von Schallfolgen für auf Film aufgenommene Bildfolgen
DE600839C (de) Selbsttaetige Wiederholungsvorrichtung fuer Sprechmaschinen
US2212673A (en) Phonograph
DE856072C (de) Verfahren zum Betrieb von Magnettongeraeten
AT151106B (de) Fernsteuerung für an Fernsprechnetze angeschlossene Diktiermaschinen zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Magnetogrammen mittels band- oder drahtförmiger Tonträger.