CH359912A - Mechanische Vorrichtung zum Abgreifen und Speichern der Arbeitsstellungen eines beweglichen Maschinenelementes - Google Patents

Mechanische Vorrichtung zum Abgreifen und Speichern der Arbeitsstellungen eines beweglichen Maschinenelementes

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CH359912A
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Inventor
Groettrup Helmut
Weber Rudi
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Lorenz C Ag
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Description


  Mechanische Vorrichtung zum Abgreifen und Speichern der Arbeitsstellungen     eines          beweglichen    Maschinenelementes    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Vorrich  tung zum Abgreifen der Arbeitsstellungen eines be  weglichen Maschinenelementes. Die Aufgabe, die  Arbeitsstellungen eines     Maschinenelementes    zu er  mitteln, tritt in der Technik häufig auf; eines der  bekanntesten Beispiele ist die Ermittlung der gerade  betätigten Drucktypen in     Buchungs-    oder Rechen  maschinen zum Zwecke des     Duplizierens    oder son  stigen Speicherns des Textes.  



  Die hierfür bekanntgewordenen     Abgriffsvorrich-          tungen    lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen  einstellen. Zu der ersten Gruppe zählen die     Vorrich-,          tungen,    die die Arbeitsstellung dort ermitteln, wo die  Maschine betätigt wird, um in diese     Arbeitsstellung     zu gelangen. Bei     Buchungs-    oder Rechenmaschinen  ermittelt man also die gedrückte Taste selbst, indem  man z. B. die Tasten beim Niederdrücken elektrische  Kontakte bedienen lässt, wodurch Stromkreise ge  schlossen und Signale, die die entsprechende Druck  type kennzeichnen, ausgelöst werden.

   Derartige Vor  richtungen besitzen jedoch den Nachteil sehr vieler  Kontakte und Leitungen, die auf relativ engem Raum       zusammengedrängt    sind.  



  Zu der zweiten Gruppe gehören die Vorrichtun  gen, die die Stellungen der Maschinenelemente selbst  relativ zu ihrer Ruhelage bzw. einer bestimmten Aus  gangslage ermitteln.     Derartige    Vorrichtungen sind  auch für     Buchungs-    und     Rechenmaschinen    vorge  schlagen worden, bei denen auf einer Drucktypen  stange mehrere Drucktypen übereinander angeordnet  sind und die Typenstange zum Abdruck der einzel  nen Typen mehr oder weniger angehoben werden  muss, wie es z. B. für die     Ziffern    0 bis 9 der Fall ist.  Zur Feststellung der     zum    Abdruck     eingestellten    Type  lässt sich daher die Lage der     Drucktypenstange     relativ zu ihrer Ruhelage heranziehen.

   Hierfür sind    viele unterschiedliche Vorrichtungen bekanntgewor  den. In dem einen Falle werden den     einzelnen    Stel  lungen Magnete zugeordnet, und derjenige Magnet  kann anziehen bzw. wird abgeworfen, vor dem die  an der Typenstange angebrachte Marke steht. An  stelle der     magnetischen    kann auch eine     kapazitiv    wir  kende Einrichtung verwendet werden. Eine andere  Vorrichtung verwendet eine photoelektrische Ab  tastung der     Typenstangenstellungen,    wobei jedoch  in der Regel noch     Verstärkeranordnungen    nötig  sind. Schliesslich ist noch eine Vorrichtung bekannt  geworden, bei der an den Typenstangen Bürsten vor  gesehen sind, die über einer Kontaktbank schleifen.

    Dies hat jedoch den Nachteil, dass infolge der grossen  Verschmutzungsgefahr leicht Störungen oder Fehl  auswertungen auftreten können.  



  Allen aufgezählten. Vorrichtungen haftet der  Mangel an, dass für jede Stellung der Typenstangen  ein     Abgriffelement    vorgesehen sein muss, besonders  wenn viele Typen auf einer Stange angebracht sind,  wie es z. B. bei den     Ziffernstangen    der Fall ist.  Ausserdem werden dann die Unterschiede in den  Stellungen relativ gering, so     d'ass    ein sicheres Arbei  ten nicht mehr gewährleistet ist oder aber wegen der  dann notwendig werdenden speziellen Bauelemente  kostspielig wird. Ausserdem besteht auch der Nach  teil, dass bei Stromausfall     Fehlmeldungen    möglich  sind.  



  Alle     diese    Nachteile werden bei der Vorrichtung  gemäss der     Erfindung    beseitigt. Gegenstand der Er  findung ist     eine    mechanische     Vorrichtung    zum Ab  greifen und Speichern der Arbeitsstellungen eines       beweglichen    Maschinenelementes, insbesondere der  Stellungen eines Zeichenträgers in     Buchungs-,    Re  chen- und dergleichen Maschinen.

       Erfindungsgemäss     sind eine mittelbar oder unmittelbar mit dem beweg-           lichen        Maschinenelement    verbundene Schablone, die  so ausgebildet ist, dass in ihr die     verschiedenen     Stellungen des Maschinenelementes in einem belie  big wählbaren Code darstellbar sind, sowie mecha  nische Mittel     vorgesehen,    um die zu der abzugreifen  den Stellung gehörige     Code-Kombination    festzustel  len und zu     speichern.     



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung sowie  deren weitere     Vorteile    werden anhand der     Fig.    1  bis 7     beispielsweise    näher erläutert, in denen ein  Arbeitsspiel für den     Abgriff    einer Stellung     einer          Zifferntypenstange    dargestellt ist.  



  Die     Fig.    8-11 zeigen Weiterbildungen der Er  findung, und zwar       Fig.    8 und 9 eine     Verriegelungseinrichtung    für  die Schieber im     eingestellten    Zustand und       Fig.    10 eine abgewandelte     Abgriffschablone    mit  weniger Schlitzen, als der Anzahl der     Code-Elemente     entspricht.  



       Fig.        la        zeigt    schematisch einen Teil einer Bu  chungsmaschine sowie     die        Abgriffvorrichtung    gemäss  der Erfindung. In den       Fig.    2-10     ist    der Übersichtlichkeit wegen jeweils  nur die     Abgriffeinrichtung        allein    dargestellt.  



  In der Buchungsmaschine sind mehrere vertikal  verschiebbare Typenstangen 11 vorgesehen. Hiervon  ist in     Fig.        la    eine gezeichnet. Die vertikale Bewe  gung der     Typenstange    kann z. B. über die fest mit  ihr verbundene Zahnstange 40 und das Zahnrad 41  erfolgen.  



  Das Zahnrad 41     wird    von den Typentasten der  Buchungsmaschine so verstellt, dass die Typenstange  derart angehoben wird, dass die betreffende Type in       Druckstellung        gelangt.    Der Hammer 42 schlägt dann  diese Type gegen die Walze 43, über welche das  Druckpapier     geführt    ist. Die sich in der Buchungs  maschine abspielenden Vorgänge, wie z. B. auch die       Rückführung    der Typenstange nach dem     Abdruck,     gehören jedoch nicht zum Gegenstand der     Erfindung     und sollen daher auch nicht weiter behandelt werden.  



  An der Typen-     bzw.        Zahnstange    ist die Schablone  12 befestigt, so dass sie deren     Vertikalbewegung          zwangläufig    mitmacht. In der Schablone 12 sind die  fünf Schlitze 13 vorgesehen, die an ihrer linken  Seite Auskerbungen 14 aufweisen. Hiermit lassen  sich die zehn Einstellmöglichkeiten in einen     2-aus-5-          Code    umwandeln. Die fünf     Möglichkeiten    sind durch  die fünf Schlitze gegeben, während die Kombinatio  nen     mit    Hilfe der Auskerbungen zustande kommen.

    Als Bezugsgeraden für die Kombinationen dienen  die entsprechenden Parallelen zu der gedachten Ge  raden 23, die die Zapfen 15 der Schieber 16 in dem  Ausgangszustand, wie er in     Fig.    3 dargestellt ist, ver  bindet. Man     erkennt,    dass es genau zehn parallele  Geraden gibt, die jeweils zwei Kerben zweier Schlitze  verbinden. Es ist weiter zu erkennen, dass die so  miteinander verbundenen Kerben zehn verschiedene       Kombinationen    ergeben. Da die Schablone mit der  Typenstange 12 vertikal bewegt wird, lassen sich die  zehn     Parallelen    mit den fünf Zapfen 15 zur Deckung    bringen, so dass die     Typenstangenstellungen    durch  die Kombinationen der Kerben definiert sind.

   Statt  der     Umcodierung    in einen     2-aus-5-Code    kann man  jede beliebige Umcodierung vornehmen, wenn die  Schablonen entsprechend ausgebildet sind.  



  Nachdem die Typenstange in die Abdruckstel  lung gebracht ist, ist also auch ihre Stellung durch  die     entsprechende    Kombination der Kerben in bezug  auf die Zapfen 15 definiert, so dass nunmehr diese  Kombination zur Kennzeichnung der Drucktype ab  gelesen werden kann. Dies geschieht mittels der hin  und her bewegten Schieber 16, die zwei Endstellen  einnehmen können.

   Die     Bewegung    der Schieber er  folgt durch den Exzenter 17 und die gemeinsame       Führungsschiene    18, indem     zwangläufig    mit der       Führungsschiene    die in die Aussparungen 19 der  Schieber 16 hineingreifenden Ratstangen 20 be  wegt werden. Über der Aussparung 19 jedes Schie  bers befindet sich eine     Rastenfeder    21, die mit der  Nase 22 in die Aussparung hineinragt. Die Rast  stangen 20 können bezüglich der     Rastenfeder    21  zwei Stellungen einnehmen, nämlich     links    oder  rechts von der Nase 22.  



       Fig.        1c    zeigt den     Schnitt   <B>C -D</B> in Richtung A  und lässt den Antrieb für die Führungsschiene oder  Kulisse 18 erkennen. Der Motor 44 treibt über die  Welle 45 und die Kupplung 46 den Exzenter 17 an.  Auf der     Exzenterwelle    sitzen mehrere Kulissen 18,  entsprechend der Anzahl der Typenstangen in der  Buchungsmaschine. Die Welle 45 ist in den Lagern  47 gehaltert.  



  Zur Beschreibung des     Abtastvorganges    wird von  der     Fig.    la ausgegangen, bei der sich die Typen  stange in dem Ausgangszustand befindet, während in  den Schiebern 16 die vorhergehende Einstellung der  Typenstange noch gespeichert ist.  



  Der     Exzenter    17 ist so ausgebildet und wird  nach der Einstellung der Typenstange 11 so ge  dreht,, dass sich die Führungsschiene 18 zunächst  nach rechts, das heisst auf die nicht unterbrochenen  Kanten der Schlitze 13 hin bewegt. Wie aus     Fig.    2  hervorgeht, befinden sich die Raststangen 20 des  3. und 4. Schiebers in der rechten und die     andern     Raststangen in der linken Rasterstellung. Ferner lie  gen die Zapfen 15 des 3. und 4. Schiebers von  oben an der linken und die Zapfen der andern  Schieber an der rechten Schlitzkante an. Dies ent  spricht einer bestimmten Einstellung der Typen  stange aus dem vorhergehenden Arbeitsspiel.

   Eine       90 -Drehung    des Exzenters 17 bewirkt nun eine Ver  schiebung des Führungsgliedes 18 und damit der  Raststangen 20 von genau der Breite der Schablonen  schlitze 13. Bei der ersten     90 -Drehung    des Exzenters  werden die Raststangen 20     zwangläufig    nach rechts  bewegt. Da die     Bolzen    des 3. und 4. Schiebers an  der rechten Kante der Auskerbung 19 anliegen und  sich die Zapfen 15 dieser Schieber ungehindert von  der     linken    zur rechten Schlitzkante bewegen können,  werden der 3. und 4. Schieber wegen der Zwangs  bewegung der Raststangen 20 nach rechts mitgenom-           men.    Die Raststangen 20 des 1., 2. und 5.

   Schiebers  werden ebenfalls     zwangläufig    nach rechts bewegt und  versuchen, die entsprechenden Schieber     mitzunehmen.     Da jedoch die Zapfen 15 dieser Schieber an der  rechten Schlitzkante der Schlitze 13 anliegen, können  sich diese Schieber nicht mehr nach rechts bewegen.  Infolge ihrer Zwangsbewegung     überwinden    diese  Raststangen 20 die Federkraft der Federn 21 und  springen in die rechte Rasterstellung. Nach einer  Drehung von 90  des Exzenters befinden sich daher  alle Raststangen 20 in der rechten Rasterstellung  und alle Schieber 16 in der rechten Endlage, so dass  die vorhergehende Speicherung gelöscht und ein neu  traler Ausgangszustand erreicht ist, wie     Fig.    3 zeigt.  



  Bei der weiteren Drehung des     Exzenters        wird    die  Führungsschiene 18 nach links bewegt. Da alle  Zapfen 15 zunächst frei beweglich sind, bleiben alle  Raststangen 20 in ihrer rechten Rasterstellung, bis  die Zapfen 15 die linke Schlitzkante erreichen. Dieser  Zustand ist nach einer     180 -Drehung    des Exzenters  erreicht     (Fig.    4). Bei der weiteren Drehung des  Exzenters bleiben diejenigen Raststangen 20 in der  rechten Rasterstellung, deren     Schieberzapfen    15 sich  weiter frei bewegen können, das heisst, deren Zapfen  15 auf eine Auskerbung 14 treffen. In dem vorlie  genden Beispiel sind es nach der Stellung der Schlitze  13 die Zapfen des 2. und 5. Schiebers.

   Die Schieber  zapfen 15 der übrigen Schieber 16 schlagen an die  linke Schlitzkante an, so dass die entsprechenden  Raststangen 20 wegen ihrer Zwangsbewegung die  Federkraft der Federn 21 überwinden und in die  linke Rasterstellung überspringen. Nach der dritten       90"-Drehung    ist damit der in     Fig.    5 dargestellte Zu  stand erreicht. Der 2. und 5. Schieber sind gegen  über den     andern    Schiebern durch ihre besondere  Stellung gekennzeichnet, und es ist damit     eine    Um  codierung der     Typenstangenstellung    in einen     2-aus-5-          Code    durchgeführt.

   Die letzte     90 -Drehung    des  Exzenters dient dazu, die Schieber 16 in die eigent  liche Arbeitsstellung zu bringen, das heisst die mecha  nische     Speicherung    für die weitere Verarbeitung  elektrisch     abgreifbar    zu machen. Dies kann am ein  fachsten mittels Kontakten geschehen, die mit den  besonders ausgebildeten Schiebern je nach     ihrer     Endlage geöffnet oder geschlossen werden.

   Der elek  trische Abgriff erfolgt erst, wenn das Arbeitsspiel zu  Ende ist, so dass die Betätigung der Kontakte wäh  rend des Arbeitsspiels belanglos ist, wobei ein Ar  beitsspiel eine     vollständige    Hin- und     Herbewegung     der Raststangen 20 umfasst.     Fig.    6 zeigt den Zu  stand nach einer vollen     Exzenterumdrehung.    Die  Schieber behalten die erreichte Stellung bis zum  nächsten     Abtastvorgang    unabhängig von der verti  kalen Bewegung der Schablone bei, da die     Rasten-          federn    21 eine willkürliche Verschiebung der Schie  ber verhindern; es ist also eine Speicherung erzielt.  



       Fig.    l b zeigt schematisch die Federkontakte 48.  Wie zu ersehen ist, haben sich der 1., 2. und 5.  Schieber zwischen ihre Kontakte geschoben und  damit einen entsprechenden Stromkreis aufgetrennt    bzw. geschlossen, der über die Leitungen 49 zu dem  nicht dargestellten Lochgerät führt, wo in dem vor  liegenden Beispiel der 3. und der 4. Lochstempel  betätigt werden.  



  Die Speicherung wird also durch die vertikalen  Bewegungen der Schablonen nicht gelöscht.     Fig.    7  zeigt die neue Ausgangsstellung der Typenstange,  wobei die Speicherung der vorhergehenden Typen  stangenstellung in den Schiebern erhalten bleibt. Soll  eine neue Einstellung der Typenstangen     abgegriffen     werden, dann wird der beschriebene     Abtastvorgang     wiederholt. Für alle Abdrucke, die nicht     abgegriffen     werden sollen, kann sich die Schablone frei bewegen,  ohne die     Speicherung    der Schieber zu     beeinflussen.     



  Der Anlauf des     Exzenters    wird über eine Kupp  lung, die durch ein Relais gesteuert wird, ausgelöst.  Die Kontakte des Relais werden von dem die Typen  stangen einstellenden Element betätigt. Nach einer  vollen Umdrehung des Exzenters wird die Kupplung  selbsttätig wieder gelöst. Eine Sperre verhindert, dass  vor Beendigung der     Abtastung    der     Schieberspeiche-          rung    eine neue Einstellung der Schieber erfolgen       kann.     



  Der     Knopfloch.schlitz    50     (Fig.    1) in der Schablone  12 hat an sich nichts mit der Erfindung zu tun, son  dern soll lediglich eine Schwenkbewegung der Zahn  stange 40 gestatten, was z. B. notwendig ist, wenn  die Zahnstange durch diese Schwenkbewegung mit  dem Zahnrad eines Rechenwerkes in Eingriff ge  bracht werden soll.  



  Die Schablone kann auch so ausgebildet sein,  dass die Elemente des Codes durch die Auskerbun  gen dargestellt werden, wobei die Auskerbungen       ebensoviele    unterschiedliche Tiefen besitzen, als  Codeelemente erforderlich sind, und die Schieber  eine entsprechende Anzahl von     Rastenstellungen    auf  weisen, um die     Merkmale    durch     Schlitze    darzustellen.  Es ist ferner möglich, die     Schieberbewegung    auch  unter anderem Winkel als 90  zur Bewegungsrich  tung der Schablone durchzuführen, wenn die Aus  kerbungen in den     Schlitzen    entsprechend angebracht  sind. Bei einer     nichttranslatorischen    Bewegung des  Maschinenelementes können die Schlitze z.

   B. auch  auf Kreisbögen angeordnet     sein.     



       Fig.    8 zeigt eine Anordnung im Rahmen der Er  findung, die unabhängig von der Federkraft der  Feder 21 die sichere Betätigung der Kontakte durch  die Schieber 16 gestattet.  



  Die Schieber 16 sind dahingehend abgewandelt,  dass sie an ihrem linken Ende jeweils zwei     Ausfrä-          sungen    26 und 27 aufweisen. Der Abstand der beiden  Ausfräsungen entspricht der bei der     Abtastung    auf  tretenden Verschiebungsstrecke der Schieber. Ferner  ist nun ein     Rastengitter    28     (Fig.    9) vorgesehen, das  im abgesenkten Zustand mit     seinen    Aussparungen  29     in    eine dieser beiden Ausfräsungen eingreift und  dadurch die Schieber an einer relativen Bewegung  zueinander hindert.

   Das     Rastengitter    ist über das  Winkelstück 30 und die Langlöcher 31 mittels der  an der Führungsschiene 18 befestigten     Distanzbolzen         32 in den     Exzenterkulissen    vertikal verschiebbar.

    Die Federn 33 dienen dazu, das     Rastengitter    in der       c   <B>Z</B>     eichneten        Stellung        zu        halten.        Die        Ausbildung        des          Rastengitters    ist aus der     Fig.    9 zu erkennen, die den       Schnitt    A -B der     Fig.    8 wiedergibt.  



  Das untere Ende des     Rastengitters        drückt    infolge  der     Federkraft    der Federn 33 auf den Hebelarm 35  eines schwenkbar auf der     Grundplatte    36 gelagerten  Hebels, dessen anderer Hebelarm 34 hierdurch gegen  die Kurvenscheibe 37 gedrückt wird. Die Kurven  scheibe ist über die Antriebswelle 38 mit der     Exzen-          terscheibe    17 fest verbunden.  



  Bei dem Abgriff einer     Typenstangenstellung    wer  den zunächst die von dem vorherigen Abgriff stam  menden Einstellungen der Schieber gelöscht. Um den  Schiebern eine Relativbewegung zueinander zu er  möglichen, wird das     Rastengitter    28 durch die  Kurvenscheibe 37 über den     Hebel    34, 35 angehoben.  Nach Drehung des Exzenters und damit der Kurven  scheibe um 270  haben sich die Schieber neu ein  gestellt.

   Die Kurve fällt an dieser Stelle 39 steil ab,  so dass unter der Wirkung der Federn 33 das Kasten  gitter in die Ausgangslage     zurückfällt    und in die  Ausfräsungen der Schieber     eingreift.    Damit ist eine  relative Bewegung zwischen den Schiebern unter  bunden, da das     Kastengitter        zwangläufig    mit der       Führungsschiene    18 bewegt wird, so dass auch eine  formschlüssige Kopplung der Schieber in der einge  stellten Lage     mit    der     Exzenterkulisse    hergestellt ist  und die Schieber bei den letzten 90  der Exzenter  drehung     zwangläufig    nach rechts     bewegt    werden.

   Die  Schieber sind jetzt in der Lage, verhältnismässig  grosse     Schubkräfte    zu übertragen, ohne     dass    sie Ge  fahr laufen, wegen zu geringer Federkraft der Federn  21 in eine nicht     gewünschte    Lage verstellt zu  werden.  



  Wie bereits ausgeführt, ist es auch möglich, die  Schlitzzahl in den Schablonen 12 unter Einhaltung       bestimmter    Bedingungen geringer zu machen, als der  Anzahl der Code-Elemente entspricht.     Fig.    10     zeigt     eine Möglichkeit für die Verringerung der Schlitz  zahl bei einer Umcodierung in einen     (2)-Code,    wie  sie anhand der     Fig.    1-7 beschrieben wurde. An der  Typenstange 11 ist wieder die Schablone 12 be  festigt, die nun aber     wesentlich    schmaler ist als in  den     Fig.    1-8, da sie nur die zwei Schlitze 13 und  24 aufweist. In den Schlitz 13 greift je ein Zapfen  15 der fünf übereinander angeordneten Schieber 16  ein.

   Der oberste Schieber besitzt noch einen weiteren  Zapfen 25, welcher mit dem     Schlitz    24 zusammen  wirkt. Die Schieber 16 sind in der beschriebenen  Weise mittels des Exzenters 17 und der     Führungs-          schiene    18 senkrecht zu den     Schlitzen    beweglich.  Sie können zwei diskrete Stellungen einnehmen, die  durch die Auskerbungen der beiden     Schlitze    fest  gelegt sind. Der Abstand der Zapfen der einzelnen  Schieber ist gleich dem Abstand der Typen auf der  Typenstange 11.

   Damit ergeben sich bei der senk  rechten Bewegung der Typenstange zehn Einstellun-    gen für die Schablonen, die     beim    Abgreifen mittels  der Schieber 16 zehn verschiedene Einstellungen. der  Schieber, bei denen jeweils     zwei    andere Schieber 16  in ihre zweite Lage übergehen können, zulassen.  



  Bei allen Einstellungen der Schablonen, ausge  nommen die Einstellung für die     Ziffer    6, arbeiten  die fünf Schieber mittels der Zapfen 15 ausschliess  lich mit dem ersten. Schlitz der Schablonen zusam  men. Nur in der sechsten Einstellung der Schablone  wird die stehengebliebene Nase 26 in dem zweiten       Schlitz    der Schablone wirksam und bewirkt, dass der  oberste Schieber der Bewegung nach links nicht  folgen kann, obwohl in dem ersten Schlitz eine Lücke  vorhanden ist, die ihm die Bewegung freigeben  würde.  



       Fig.    11 zeigt schematisch die Stellungen der fünf  Schieber für die zehn Einstellungen 0...9 der  Typenstange. Die dunklen Felder bedeuten, dass sich  der betreffende Schieber 16 nach der     Abtastung    in  der linken Stellung befindet. Man erkennt, dass die  zehn Einstellungen der Typenstange in einen  Code umgewandelt sind.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanische Vorrichtung zum Abgreifen und Speichern der Arbeitsstellungen eines beweglichen Maschinenelementes, insbesondere der Stellungen eines Zeichenträgers in Buchungs-, Rechen- und der gleichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittelbar oder unmittelbar mit dem beweglichen Maschinenelement verbundene Schablone (12), die so ausgebildet ist, dass in ihr die verschiedenen Stel lungen des Maschinenelementes in einem beliebig wählbaren Code darstellbar sind, sowie mechanische Mittel, um die zu der abzugreifenden Stellung ge hörige Code-Kombination festzustellen und zu spei chern, vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Scha blone mehrere Schlitze vorgesehen sind, die an ihrer einen Kante eine oder mehrere Auskerbungen enthalten, um bezüglich einer Schar von Bezugs linien die der Anzahl der verschiedenen Arbeitsstel lungen des Maschinenelementes entsprechende An zahl von verschiedenen Kombinationen der Ausker bungen mehrerer Schlitze zu ermöglichen, und dass die Abgriff- und Speichermittel derart ausgebildet sind und so mit den Schablonen zusammenarbeiten, dass die zu der Einstellung des Maschinenelementes gehörige Kombination der Auskerbungen durch die Einstellung des Maschinenelementes selbst festgelegt ist. 2.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abgreifen und Speichern der Stellungen einer Zifferntypen- stange (11) mit zehn verschiedenen Einstellmöglich keiten die Schablone (12) fünf Schlitze mit einer derartigen Anzahl von Auskerbungen je Schlitz be sitzt, dass sich für zehn Bezugslinien je eine verschie dene Kombination von zwei Auskerbungen zweier Schlitze ergibt. 3.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen (12) fünf parallele Schlitze (13) besitzen und der Abgriff der Code-Kombination mittels quer zu den Schlitzen beweglicher, übereinander angeordneter Schieber (16) erfolgt, die zwei Endlagen einnehmen können und jeweils einen mit ihnen starr verbun denen, in den Schablonenschlitz hineinragenden Zapfen (15) besitzen, der die Auskerbungen (14) bei der Bewegung der Schieber ermittelt, und dass die abzugreifenden Kombinationen der Auskerbungen auf parallelen Geraden liegen,
    die parallel zu der die Schieberzapfen im Ausgangszustand verbindenden gedachten Geraden sind. 4. Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbewe gung der Schieber zwischen den Schlitzkanten für alle Schieber gemeinsam und zwangläufig ist, und dass eine relative gegenseitige Bewegung der Schieber von der auskerbungsseitigen Schlitzkante in Rich tung der Auskerbungen möglich ist. 5.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherung der abgegriffenen Auskerbungskombination mit den Abgriffmitteln erfolgt, indem die ausgeführte relative Verschiebung der Schieber bis zum nächsten Abgriff fixiert wird. 6. Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone und die Abgriff- und Speichermittel so ausgebildet sind, dass eine neue Einstellung des Maschinenele mentes ohne Löschung der vorher gespeicherten Stellung möglich ist. 7.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abtastung der Auskerbungskombinationen und zur Fixierung der relativen Verschiebung der in die Auskerbungen eingerückten Schieber zwangl'äufig hin und her be wegte, übereinander angeordnete Raststangen (20) vorgesehen sind, die die Querbewegung der Schieber bewirken und die gegebenenfalls nach beiden Rich tungen bewegt werden können, ohne die Schieber mitzunehmen, indem sie in Aussparungen (19) der Schieber eingreifen, in der sie zwei Rastenstellungen im Abstand der Auskerbungstiefe einnehmen können,
    wobei ein Arbeitsspiel eine vollständige Hin- und Herbewegung der Raststangen umfasst. B. Mechanische Vorrichtung nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasten Stellungen durch eine in die Aussparung hinein ragende Rastenfeder (21) zustande kommen, gegen die die Raststangen bei ihrer Zwangbewegung anlie gen und so die Schieber mitnehmen, bis deren Zapfen an die linke bzw. rechte Schlitzkante stossen, und deren Federkraft die Raststangen bei ihrer weiteren Zwangsbewegung überwinden, so dass sie in die an dere Rastenstellung überspringen können. 9.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Exzenter (17) vorgesehen ist, der die Führungsschiene (18), in der die Schieber beweglich gelagert und mit der die Raststangen starr verbunden sind, hin und her bewegt. 10. Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wege der Schieber Kontakte vorgesehen sind, die von den Schiebern je nach ihrer endgültigen Stellung geöffnet oder geschlossen werden, so dasseine Ausspeicherung der Stellungen des Maschinenelementes möglich ist.
    11. Mechanische Vorrichtung nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schie- berenden so ausgebildet sind, dass sie ,sich zwischen die Federn von Kontakten schieben können. 12.
    Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen jeweils weniger Schlitze, als der Anzahl der Code Elemente entspricht, aufweisen, sowie mehrere, in zwei Lagen verstellbare Schieber, von denen min destens ein Schieber mit mehreren Schlitzen zusam menwirkt, vorgesehen und die Auskerbungen so an geordnet sind, dass sich mit jeweils allen Schiebern als Bezugsgeraden bei geeigneter Anzahl der Schie ber eine eindeutige Darstellung der Einstellungen in einem bestimmbaren Code ergibt. 13.
    Mechanische Vorrichtung nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab greifen und Speichern der Stellungen einer Ziffern- typenstange mit zehn verschiedenen Einstellmögjich- keiten die Schablonen (12) jeweils zwei Schlitze (13 und 24) besitzen und fünf im Abstand der Typen auf der Typenstange (11) übereinander angeordnete und senkrecht zu den Schlitzen in zwei Lagen ver stellbare Schieber (16) vorgesehen sind, von denen mindestens ein Schieber mit beiden Schlitzen zusam menarbeitet, indem er einen zusätzlichen, in den zweiten Schlitz eingreifenden Zapfen (25) hat, und dass die Schlitze derart ausgekerbt sind,
    dass bei den zehn verschiedenen Typenstangenstellungen jeweils zwei andere Schieber in ihre zweite Lage übergehen können. 14. Mechanische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, um die Schieber (16) nach der codierten Einstellung des abzugreifenden und zu speichernden Zeichens formschlüssig gegeneinander und mit dem übertragungselement (18) zu verriegeln. 15.
    Mechanische Vorrichtung nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schiebern (16) im Abstand der durch die beiden Endlagen gegebenen Verschiebungsstrecke zwei Aus- fräsungen (26 und 27) sowie ein senkrecht zu der Bewegungsrichtung in dem Weg der Schieber sich erstreckendes und zwangläufig mit der Führungs scheibe (18) bewegtes Rastengitter (28) mit einer der Anzahl der Schieber und Schablonen entspre- chenden,
    in Reihen und Spalten angeordneten An zahl von Rastenaussparungen (29) vorgesehen sind, die derart zusammenwirken, dass das Rastengitter in Abhängigkeit von der Exzenterstellung bis zur Ein stellung der Schieber für deren freie Bewegung an gehoben und danach in die gerade unter ihm be findlichen Ausfräsungen (26 bzw. 27) abgesenkt wird. 16.
    Mechanische Vorrichtung nach Unteran sprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rastengitter (28) ein sich in der Exzenter kulisse (17) erstreckendes Winkelstück (30) und an der Führungsschiene (18) zwei oder mehr Distanz- bolzen (32) angebracht sind, die in entsprechenden Langlöchern (31) des Winkelstückes gleiten und die Zwangsbewegung des Rastengitters mit der Führungs schiene sowie die Definierung der Vertikalbewegung des Rastengitters bewirken. 17.
    Mechanische Vorrichtung nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Exzenter (17) eine Kurvenscheibe (37) angeordnet ist, die über einen Winkelhebel (34, 35) die Bewe gung des Rastengitters in der Exzenterkulisse steuert.
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