CH359932A - Blechkäfig für Rollenlager - Google Patents

Blechkäfig für Rollenlager

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CH359932A
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CH
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sheet metal
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cage
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roller
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Paul Dipl Ing Eschmann
Wolfgang Dipl Ing Bauer
Roesch Georg
Wehr Friedrich
Schlegel Hans
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Kugelfischer G Schaefer & Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/46Cages for rollers or needles
    • F16C33/54Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal
    • F16C33/542Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal made from sheet metal
    • F16C33/547Cages for rollers or needles made from wire, strips, or sheet metal made from sheet metal from two parts, e.g. two discs or rings joined together
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/22Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
    • F16C19/24Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly
    • F16C19/26Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for radial load mainly with a single row of rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


      Blechkäfig    für Rollenlager    Für die Führung und Halterung der Rollen in  Rollenlagern, insbesondere in     Zylinderrollenlagern     und     Kegelrollenlagern,    ist der einteilige,     sogenannte     Z-Käfig bekannt. Das ist ein aus Blech gestanzter  Käfig mit einem     Z-förmigen    Querschnitt.

   Solche  Käfige werden zunächst als ebene,     kreisförmige     Blechscheiben gestanzt, die anschliessend in eine  topfartige Form gezogen werden, wobei der mitt  lere Teil des Käfigs entsprechend der Bauform des  Rollenlagers eine zylindrische     (Zylinderrollenlager)     oder auch konische     (Kegelrollenlager)    Form er  hält, während der innere und der äussere Teil die  zur Versteifung dienenden, radial nach innen bzw.  radial nach aussen gerichteten     Käfigwangen    bilden.  In den mittleren zylindrischen oder konischen Teil  werden zur Aufnahme der Rollen Fenster einge  stanzt, deren Umriss dem Rollenprofil angepasst ist.  



  Es sind auch schon mehrteilige,     Z-förmig    ge  staltete Blechkäfige für     Rollenlager    bekanntgewor  den, bei denen der     Käfig    aus     zwei    in     axialer    Rich  tung     ineinandergeschobenen        Käfigteilen    besteht, die  beide in ihrer Form dem oben beschriebenen ein  teiligen Käfig ähneln, jedoch einen geringen Durch  messerunterschied aufweisen, um das Ineinander  schieben zu ermöglichen.  



  Bei derartigen ein- oder zweiteiligen Z-Käfigen  ergibt sich der Nachteil, dass hierbei die Schnitt  kanten der gestanzten     Käfigfenster    die Führung  der Rollen übernehmen müssen. Es ist aber eine  allgemein bekannte, durch Versuche und betrieb  liche Erfahrungen erwiesene Tatsache, dass eine  derartige Führung der Rollen an den Schnittkan  ten des     Käfigbleches    ungünstig ist, da die beim  Stanzen entstandenen Kanten des Fensters die Rol  len nicht über ihre ganze Länge gleichmässig berüh  ren. Hierdurch entsteht Verschleiss und demzufolge         Käfigabrieb,    der auf die Rollbahn aufgewalzt wird.

    Ausserdem haben Lager mit Käfigen, deren Fenster  die Rollkörper an den Schnittkanten führen, erfah  rungsgemäss immer ein höheres Laufgeräusch als  Käfige, die die Rollen an der Walzhaut des     Bleches     führen.    Zur Behebung dieser Nachteile wurden auch  schon ein- oder mehrteilige Z-Käfige vorgeschla  gen, bei denen die Fenster derart     ausgestanzt    wer  den, dass in den     Fenstern    Lappen stehenbleiben, die  nach aussen oder innen längs einer Mantellinie des  zylindrischen oder konischen     Mittelteils    umgebo  gen werden und die die Führung und Halterung  der     Rollen,    übernehmen,     @so    dass die Anlage dann,

   an  der     Walzhaut    der aufgestellten Lappen erfolgt.  Solche Blechkäfige haben sich jedoch nicht bewährt,  weil das Blech an den Biegekanten der aufgestell  ten Führungslappen durch die mehrfache Verfor  mung - den Vorgang des Topfziehens und des  Aufstehens der Lappen -     unzulässig    hoch bean  sprucht wird, wenn eine der geforderten Stabilität  des Käfigs entsprechende Blechstärke verwendet  wird.

   Eine relativ grosse Blechstärke ist aber bei sol  chen Käfigen notwendig, insbesondere wenn es sich  um Käfige für grosse Lager     mit    relativ langen und  schweren Rollen handelt, und wenn die Rollkörper  neben radial gerichteten Belastungen auch Kräfte  in axialer Richtung übertragen müssen, wobei die  an den Rollen auftretenden     Schränkmomente    von  dem Käfig     aufgenommen    werden. Die     geschilderten     hohen Beanspruchungen an den Biegekanten der  aufgestellten Lappen können bereits beim Aufbie  gen der Lappen zu einem Abbrechen oder Anrei  ssen führen.

   Gleichfalls treten bei derartigen     Z-Käfi-          gen    mit aufgestellten Lappen solche Schäden auch  während des Betriebes der Lager auf, wenn die      Rollen beim Einlaufen in die belastete Zone des  Lagers relativ grosse Kräfte auf die Führungslap  pen ausüben.  



  Wie aus der geschilderten Entwicklung hervor  geht, ist die Herstellung eines     stabilen    und betriebs  sicheren     Blechkäfigs    für Rollenlager an folgende  Forderungen geknüpft:  Verwendung grosser Blechstärke zur Erzielung  der erforderlichen     Stabilität.     



  Ausgestaltung der     Käfigfenster    mit Führungs  lappen, die die Rollen an der Walzhaut des     Ble-          ches    führen.  



  Derartige Gestaltung der     Käfigfenster    und Füh  rungslappen, dass das Aufstellen der Führungslap  pen ohne unzulässig hohe Verformung möglich ist.  



  Dieses seit langem bestehende Problem wurde  bei der     vorliegenden    Erfindung dadurch gelöst, dass  das im Querschnitt     Z-förmig    gestaltete Bauteil     ledi1-          lich    als Traggerüst für den Käfig dient und mit  einem um dieses herumgelegten oder in dieses ein  gelegten, aus einem Blechstreifen hergestellten, mit  Fenstern und Führungslappen für die Rollkörper     ver-          sehenen        Stegband    als     Führungsteil    für die     Rollkör-          per    fest verbunden ist.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf der beiliegen  den Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungs  formen dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt im Vertikalschnitt einen Teil der  ersten Ausführungsform.  



       Fig.    2 zeigt den Blechkäfig     im    Schnitt nach der  Linie<B><I>A -A</I></B> der     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt im Vertikalschnitt einen Teil einer  zweiten Ausführungsform.  



       Fig.    4 zeigt den Blechkäfig im Schnitt nach der  Linie B -B der     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt in Draufsicht das     Stegband    des  ersten Beispiels in ausgestreckter Form mit ausge  stanzten     Fenstern    und ihren Führungslappen.  



  Die Ausführungsform nach den     Fig.    1-3 be  sitzt ein aus stärkerem Blech gepresstes     Tragteil    1  und ein aus schwächerem Blech gefertigtes Steg  band 2. Das Tragteil 1 ist im Querschnitt     Z-förmig     gestaltet und weist rechts und links von dem mit  3 bezeichneten für das vorliegende Beispiel eines       Zylinderrollenlagerkäfigs    zylindrischen Mittelteil, die  radial nach aussen weisende     Käfigwange    4 und die  nach innen weisende     Käfigwange    5 auf. In das bei  spielsweise zylindrische     Mittelteil    3 sind die Käfig  fenster 6 eingestanzt, wobei der Umriss der gestanz  ten Fenster entsprechend dem Rollenprofil recht  eckig ist.

   Bei diesem Käfig für     Zylinder-Innenbord-          lager    ist das     Stegband    2 um den     zylindrischen    Mit  telteil des Tragteiles 1 herumgelegt und mit diesem  in geeigneter Weise fest verbunden. Die Rollenfen  ster 7 dieses     Stegband'es    2     besitzen    an ihren in  axialer Richtung     verl_aufendbn    Kanten Führungs  lappen 8, die an die Mantellinie der zu führenden  Rollen 9     angebogen    werden. Der     Tragteil    1 dient  hier lediglich als Traggerüst für den Käfig, während  der Teil 2 die Führung der Rollen übernimmt.

      In den     Fig.    3 und 4 ist das     Stegband    2 ent  sprechend der hier beispielsweise dargestellten Bau  form eines Käfigs für     Aussenbord-Zylinderrollen-          lag    er in das Tragteil l     eingefügt    und ebenfalls mit  diesem in geeigneter Weise fest verbunden.  



       Fig.    5 zeigt das     Stegband    in gestreckter Form  nach dem Stanzen der     Rollenfenster    7 mit den  Führungslappen B. Dabei deuten die gestrichelten  Linien 10 die Stellen an, an denen die Führungs  lappen aufgebogen werden.  



  Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in  den     Fig.    1 bis 5 dargestellten     Ausführungsbeispiele     beschränkt, sondern kann auch bei andern Baufor  men von Rollenlagern vorteilhaft angewendet wer  den. In besonderer Ausgestaltung des     Stegbandes    2       sind    weitere Ausführungen     mögjich.    So kann das um  das Tragteil 1 oder     in    das     Tragteil'    l gelegte     Stegband     2 entweder einteilig sein oder aber auch aus zwei  oder mehr Abschnitten bestehen.

   Das     Stegband    2  kann zusätzlich zu den in     Fig.    1 bis 5 dargestellten,  in axialer Richtung sich. erstreckenden Führungs  lappen 8 auch an den beiden andern in Umfangs  richtung verlaufenden Kanten der     Käfigfenster    7  Führungslappen aufweisen, die aufgestellt werden  und an den Stirnflächen der zu führenden     Rollkör-          per    anliegen.  



  Das Tragteil 1 der Beispiele ähnelt in seiner  Ausgestaltung einem der bekannten einteiligen  Z-Käfige ohne Führungslappen; genau wie diese  besteht es aus einem der Bauform des Lagers ent  sprechenden zylindrischen oder konischen Mittel  teil, in das die Rollentaschen eingestanzt sind, und  den     Z-förmig    radial nach aussen bzw. radial nach  innen verlaufenden, zur Versteifung dienenden Wan  gen. Die Blechstärke ist bei diesem ausschliesslich  als     Tragteil    dienenden Bauelement des Käfigs nicht  durch schwierige     Verformungsarbeiten    begrenzt, da  die Rollenfenster keine Führungslappen aufwei  sen.

   Das Wesentliche ist nun, dass das Führungs  teil 2 aus einem einfachen, verhältnismässig dünnen,  zunächst ebenen Blechstreifen besteht, in den Fen  ster mit Führungslappen für die Rollkörper gestanzt  werden, und der in eine dem Durchmesser des Trag  teils entsprechende zylindrische oder konische Form  gebogen wird und, dann auf das Tragteil aufgescho  ben oder in das Tragteil eingeschoben und mit die  sem in geeigneter Weise - beispielsweise durch  Punktschweissen, Nieten, Kleben oder Löten - fest  verbunden ist. Bei dem so beschaffenen     Stegband    2  lässt sich das Aufstellen der Lappen ohne eine un  zulässig hohe Beanspruchung des Materials relativ  einfach durchführen, weil der eine hohe Verformung  erfordernde Vorgang des Topfziehens, entfällt.

    Ausserdem wird durch die Aufteilung des  Käfigs     in        ein    Tragteil     und    ein     Führungsteil     erreicht, dass jedes dieser beiden Bauelemente  mit einer der     jeweiligen    Aufgabe und Bean  spruchung entsprechenden Blechstärke ausgeführt  werden     kann.    So wird z. B. das Tragteil entsprechend  seiner Stützaufgabe und     entsprechend    der erforder-           lichen    Stabilität aus verhältnismässig starkem Blech  gepresst, während für das     Stegband    als Führungs  teil eine verhältnismässig geringe Blechstärke ver  wendet wird.

   Bei dem     Stegband    hat die geringere  Blechstärke gleichzeitig noch den Vorteil., dass beim  Zusammenbau des     Rollenlagers    nach dem Einfügen  der Rollkörper in den zusammengebauten Käfig die  Führungslappen leicht an die Rollen angelegt wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrteiliger Blechkäfig für Rollenlager mit ei nem im Querschnitt Z-förmig gestalteten Bauteil mit Fenstern für die Rollkörper, dadurch gekennzeich net, dass das im Querschnitt Z-förmig gestaltete Bau teil lediglich als Traggerüst für den Käfig dient und mit einem um dieses herumgelegten oder in dieses eingelegten, aus einem Blechstreifen hergestellten, mit Fenstern und Führungslappen für die Rollkör- per versehenen Stegband als Führungsteil für die Rollkörper fest verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Blechkäfig nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rollenfenster des Stegban- des eingestanzt sind und dass diese Fenster an ihren in axialer Richtung verlaufenden Kanten nach aussen oder innen aufgebogene Führungslappen auf weisen.
    z. Blechkäfig nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rol lenfenster des Stegbandes eingestanzt sind und dass diese Fenster an ihnen in Umfangsrichtung ver laufenden Kanten nach aussen oder innen aufgebo gene Führungslappen aufweisen. 3. Blechkäfig nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steg band mehrteilig ausgebildet ist. 4. Blechkäfig nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steg band einteilig ausgebildet ist.
CH359932D 1956-07-25 1957-07-22 Blechkäfig für Rollenlager CH359932A (de)

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