CH360049A - Klarsichttasche mit federndem Versteifungsrahmen - Google Patents

Klarsichttasche mit federndem Versteifungsrahmen

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CH360049A
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CH
Switzerland
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transparent
pocket
frame
plastic
welded
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English (en)
Inventor
Jochim Paul
Original Assignee
Jochim Paul
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/02Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets
    • B42F7/025Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets made of transparent material

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


      Klarsichttasche    mit federndem     Versteifungsrahmen       Es ist bekannt, dass die aus Kunststoffolien  blättern hergestellten, als Schutz- oder Aktenhüllen  verwendeten Klarsichttaschen nicht genügend steif  sind, um für gewisse Zwecke, wie z. B. als Träger  für in aufrechter Stellung lesbare Schriften, Pläne  oder dergleichen, der zum Aufhängen an einer Wand  oder einem Ständer, oder zum einseitigen, drehbaren  Befestigen an einer an diesen vorhandenen senk  rechten Achse bestimmt ist, verwendet werden zu  können, indem bei einer solchen Befestigungsweise  dieselben samt ihrem Inhalt, ähnlich wie eine an  einem Halter     befestigte    Zeitung, einfach schlaff  und mehr oder weniger zusammengerollt von der  Wand oder dem Ständer herabhängen.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieses       Missstandes    und erreicht dies dadurch, dass der Ver  steifungsrahmen aus einem Draht aus Federstahl be  steht, der in eine Plastikhülle eingebettet ist, die  an ihrem Umfang einen durchgehenden Rand auf  weist, mittels welchem sie samt dem eingebetteten  Draht an den Rändern der Taschenfolien ange  schweisst ist.  



  Auf diese Weise wird eine allseitig durch     einen     leicht federnden Drahtrahmen     eingefasste    und durch  diesen stets straff gespannte Klarsichttasche erhalten,  die eine grosse Festigkeit aufweist und für eine  vielseitige Verwendung geeignet ist.  



  In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Klarsichttasche, die mit einem Loch  bzw. Öse zum     Aufhängen    versehen ist,       Fig.    2 eine Klarsichttasche mit gelochtem Rand  zum Befestigen in eine     Vielringmechanik,          Fig.    3     einen    teilweisen Schnitt nach     111-11I    der       Fig.    1 in vergrössertem Massstab,         Fig.4    einen Schnitt nach     IV-IV    der     Fig.2,     ebenfalls in vergrössertem Massstab,

         Fig.    5 eine abgewandelte     Ausführungsform,    ge  mäss welcher zwei gleiche Taschen durch Scharniere  zu einem Einband zusammengelenkt sind,       Fig.6    einen teilweisen Querschnitt durch die  eine     Hälfte    des Einbandes nach     Fig.    5 in ver  grössertem Massstab,       Fig.    7 die obere Ecke des Einbandes nach     Fig.    5  in geöffneter Stellung und in ebenfalls vergrössertem  Massstab,       Fig.    8 einen Schnitt nach     VIII-VIII    der     Fig.    7,

         Fig.    9 und 10 je einen Verschluss zum Zusam  menhalten der beiden stumpf     zusammengestossenen     Rahmenenden.  



  Gemäss     Fig.    1-4 setzt sich die Klarsichttasche  aus dem eigentlichen Taschenteil 1 und dem diese  umgebenden Rahmen 2 zusammen.  



  Der Rahmen 2 wird durch einen     Federstahldraht     3 gebildet, der in eine Plastikhülle 4 mit einem  einseitig vorstehenden Rand 5 eingeschoben ist.  



  Zwecks Bildung des Rahmens 2 wird der ge  streckte und auf die erforderliche Länge abgeschnit  tene Draht 3 in die ebenfalls gestreckte und auf  die gleiche Länge     abgeschnittene        Plastikhülle    ein  geschoben und dann zu einem Viereck der gewünsch  ten Grösse umgebogen. Dabei erfolgt das Umbiegen  in der Richtung, in welcher der Rand 5 gelegen ist,  so dass dieser beim fertigen Rahmen auf der Innen  seite dieses letzteren sich befindet. Zuvor wurde  der Rand 5 an den Eckstellen auf Gehrung ausge  schnitten. Dann wird über die Stossstelle der beiden  Rahmenenden eine Hülse 6 bzw. 6' aus Metall oder  einem sonstigen geeigneten Werkstoff aufgeschoben  und     festgepresst,    damit diese beiden Enden sich nicht  mehr voneinander entfernen können.

   Während die  Hülsen 6     (Fig.    9)     unmittelbar    auf die Drahtenden      aufgeschoben und daher beim fertigen Rahmen der  Sicht entzogen ist, ist die Hülse 6'     (Fig.    10) von  aussen her auf die Plastikhülle     aufgepresst,    was da  durch     möglich    ist, dass diese     Hülse    gespalten ist.  



  Auf den so hergestellten Rahmen werden dann  die beiden den eigentlichen Taschenteil 1 bildenden       Kunststoffolienblätter    so aufgelegt, dass sie dessen  Rand 5 überdecken. Dabei können die beiden Folien  blätter entweder auf die gleiche Seite des Randes 5  aufgelegt werden     (Fig.    3) oder aber es können die  selben auch so auf den Rand aufgelegt werden, dass  dieser sich     zwischen    den beiden     Folienblättern    be  findet     (Fig.4).    Es folgt dann die     Verschweissung     des Randes mit den beiden     Folienblättern    und  damit die     Fertigstellung    der Tasche.  



  Dazu ist noch zu bemerken, dass das eine Folien  blatt zwecks     Bildung    einer Taschenöffnung auf(  mindestens einer Seite nicht     ganz    bis in den Bereich  der entsprechenden Schweissnaht     heranreidht,    so  dass auf dieser Seite lediglich das längere     Folienblatt     mit dem Rand 5 verschweisst wird. Bei den Aus  führungen nach     Fig.l    und 2 befindet sich die  Taschenöffnung, wie ersichtlich, am oberen Taschen  rand.

   Im übrigen unterscheiden sich diese beiden  Ausführungen nur dadurch voneinander, dass bei  der einen     (Fig.    1) mitten am oberen Rand ein Loch       bzw.    eine Öse 7 oder dergleichen zum Aufhängen  der Taschen an einem Nagel, Haken oder dergleichen  vorgesehen ist, während bei der anderen     (Fig.    2) der       linke    Rand zwecks     Einordnens    der Tasche in eine       Vielringmechanik    gelocht ist.  



  Die     Fig.    5-8 zeigen eine weitere Ausführungs  form, gemäss welcher zwei Einzeltaschen ohne     öff-          nung    jeweils durch eine feste Einlage 8 versteift und  mittels     Scharnieren    9 zu einer einen Einband bilden  den Doppeltasche miteinander vereinigt sind. Die       Scharnierbänder    9' sind auf den Rahmen 2 aufge  schweisst und durch einen geschlossenen Bügel 9"  zusammengelenkt.  



  Die beschriebenen und dargestellten Ausfüh  rungsformen stellen nur Beispiele dar; sie können  was Form, Grösse und     Einzelheiten    anbelangt den    jeweiligen Bedürfnissen entsprechend geändert wer  den, ohne dass dadurch das der Erfindung zugrunde  liegende Prinzip geändert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klarsichttasche mit federndem Versteifungsrah men, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungs rahmen aus einem Draht aus Federstahl besteht, der in eine Plastikhülle eingebettet ist, die an ihrem Umfang einen durchgehenden Rand aufweist, mit tels welchem sie samt dem eingebetteten Draht an den Rändern der Taschenfolien angeschweisst ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden stumpf zusammen gestossenen Rahmenenden durch eine auf dieselben fest aufgepresste Hülse unverrückbar miteinander verbunden sind. 2.
    Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden aus Kunststoff be stehenden Taschenfolien übereinanderliegend auf der gleichen Seite des Rahmenrandes mit diesem ver schweisst sind. 3. Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden aus Kunststoff be stehenden Taschenfolien mit dem zwischen den selben sich befindenden Rahmenrand verschweisst sind. 4. Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kunststoffolienblatt auf mindestens einer Seite nicht ganz bis an die entsprechende Schweissnaht heranreicht. 5.
    Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe auf mindestens einer Seite mit Mitteln zum Befestigen an einem Träger versehen ist. 6. Klarsichttasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei gleiche Einzel taschen mit je einer Verstärkungseinlage und ohne Öffnung durch Scharniere zu einem Einband mit einander verbunden sind.
CH360049D 1956-10-30 1957-10-29 Klarsichttasche mit federndem Versteifungsrahmen CH360049A (de)

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CH360049A true CH360049A (de) 1962-02-15

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CH360049D CH360049A (de) 1956-10-30 1957-10-29 Klarsichttasche mit federndem Versteifungsrahmen

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