CH360133A - Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter

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CH360133A
CH360133A CH360133DA CH360133A CH 360133 A CH360133 A CH 360133A CH 360133D A CH360133D A CH 360133DA CH 360133 A CH360133 A CH 360133A
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CH
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grid
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Inventor
Johannes Cleven Antoon
Original Assignee
Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0025Manufacture by winding wire upon a support

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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren,       Vorrichtung    zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes       Gitter       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von Gittern für elektrische Ent  ladungsröhren, bei welchem ein Draht auf minde  stens einen Gitterstab aufgewickelt wird,     wobei]     im Stab Einschnitte vorgesehen werden, in welche  der Gitterdraht eingelegt wird, und von denen Wand  teile danach über den Gitterdraht getrieben werden,  und, nachdem ein Gitter gewickelt worden ist, der  Draht von dem Stab getrennt wird, wonach in einem  Abstand von dem gerade gewickelten Gitter der  Draht aufs neue auf den Stab aufgewickelt wird.  



  Ein solches Verfahren ist bekannt (siehe z. B. die  britische Patentschrift     Nr.743828).     



  Beim Ausführen dieses     Verfahrens,    namentlich  wenn dies mit einem Draht mit verhältnismässig gro  sser Dehnung oder mit Gitterstäben aus     ziemlich    wei  chem Material erfolgt, stellt es sich heraus, dass der  Draht am Ende des Wicklungsvorganges eines Git  ters oft abbricht, und zwar an einer Stelle zwischen  einem zahnförmigen Glied, längs dem der Draht zum  Stab geführt wird, und an der Stelle, wo der Draht  den Stab verlässt.  



  Wenn das nächste Gitter gewickelt wird, ist     dann     das aus der Zange hervorragende Drahtende des  öfteren zu kurz, um die folgende Wickelbearbeitung  (das sogenannte     Anwickeln)    richtig einzuleiten.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe  zu Grunde, diese Nachteile zu vermeiden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass wenigstens der letzte Einschnitt  für ein Gitter tiefer als die anderen Einschnitte  ausgeführt wird.  



  Weiter ist Gegenstand der Erfindung eine Vor  richtung     zur    Ausführung dieses Verfahrens,     mit     mindestens einem Glied zum Anbringen von Ein-    schnitten in mindestens einem Gitterstab, dadurch  gekennzeichnet, dass das Glied und sein Antrieb ört  lich tiefere Einschnitte im Gitterstab     herzustellen     vermögen.  



       Schliesslich    ist ein weiterer Gegenstand der Er  findung ein gemäss dem genannten Verfahren her  gestelltes Gitter.  



  Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung bei  spielsweise näher erläutert.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht eines Teiles eines       Ausführungsbeispieles    des Gitters nach der Erfin  dung.  



  Die     Fig.    2 und 3 sind Schnitte längs den Linien       11-II    bzw.     III-III    von     Fig.    1.  



       Fig.    4 ist eine Teilansicht von     Fig.    1, in     Richtung     des Pfeiles P gesehen.  



       Fig.    5 ist ein vergrösserter Querschnitt eines Git  terstabes an einer seichteren Stelle.  



       Fig.    6 ist ein vergrösserter Querschnitt eines Git  terstabes an einem tieferen Einschnitt.  



  In diesem Beispiel wird ein     dünner    Draht 1 auf  zwei Gitterstäbe 2 und 3 aufgewickelt. Eine be  kannte     Wickelart    ist die, bei der die Stäbe 2 und 3       ausschliesslich    in ihrer Längsrichtung gemäss einer  bestimmten Bewegungsvorschrift     vorbewegt    werden  und der dünne Gitterdraht von einem sich um die  Stäbe drehenden     Wickelkopf    zugeführt wird.  



  Zwischen den Stäben kann eine Lehre angeord  net sein, die den Drahtwindungen z. B. die in den       Fig.2    und 3 dargestellte Form verleiht.  



  In der Zeichnung ist dargestellt, wie im Stab 2  als letzter für ein Gitter ein Einschnitt 4 angebracht  ist, der tiefer als die     nebenliegenden    Einschnitte 5,  6, 7 usw. ist. In diese Einschnitte wird der Gitter  draht beim     Wickeln    eingelegt, wonach die Rillen-           wände    über den Draht getrieben werden (siehe auch       Fig.    4) zur Befestigung des Drahtes am Stab.  



  Die Stäbe bestehen z. B. aus einem     Nickelkern    8  mit Kupfermantel 9.  



  Am Ende eines tieferen Einschnittes 4     (Fig.    6)  entsteht ein Grat 10, der weit ausgeprägter ist  als der Grat 11 am Ende eines seichten Ein  schnittes     (Fig.    5).  



  Beim     Wickeln    stellt es sich heraus, dass der  Draht 1 gerade an einem solchen ausgeprägten Grat  10 abbricht, also bei 12 in     Fig.    6; folglich ist das  aus der     Drahtzufuhrzange    (nicht dargestellt) hervor  ragende Drahtende möglichst lang. Beim Aufwickeln  treten daher keine Schwierigkeiten auf.  



  Aus diesen Darlegungen ergibt sich, dass beim  beschriebenen Verfahren eine grössere     örtliche    Ver  formung des Gitterstabes mit einem Grat am Ende  des Einschnittes entsteht. An diesem Grat, und zwar  in seiner unmittelbaren Nähe, bricht dann der Draht,  sobald dieser, wie es beim bekannten Verfahren er  folgt, einen Augenblick in der Zange festgehalten  wird.  



  Es ist dann immer sichergestellt, dass nach dem       Abtrennvorgang    ein möglichst langes Drahtende zum       Anwickeln    des nächsten Gitters aus der Zange her  vorragt.  



  Es kann vorteilhaft sein, auch den ersten Ein  schnitt eines Gitters etwas tiefer als die nächstliegen  den Einschnitte auszuführen. Hierdurch wird er  reicht, dass der Gitterdraht besser im Gitterstab ein  gefasst und beim     Anwickeln    des Gitters besser fest  geheftet wird.  



  Es ist aber nicht erwünscht, sämtliche Einschnitte  tiefer zu machen, weil dann die Gitterstäbe zu  stark geschwächt werden und sich verziehen könnten.    Ein Vorteil der tieferen Einschnitte besteht noch  darin, dass die Enden des Gitterdrahtes unverrückbar  befestigt werden und beim Strecken und Glühen  des Gitters richtig befestigt bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, bei welchen ein Draht auf mindestens einen Gitterstab aufgewickelt wird, wobei im Stab Einschnitte vorgesehen werden, in welche der Gitterdraht eingelegt wird und von denen Wandteile anschliessend über den Gitterdraht ge trieben werden, und nachdem ein Gitter gewickelt worden ist, der Draht von dem Stab getrennt wird, wonach in einem Abstand von dem gerade gewickel ten Gitter der Draht aufs neue auf den Stab auf gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens der letzte Einschnitt für ein Gitter tiefer als die anderen Einschnitte ausgeführt wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I mit mindestens einem Glied zum Anbringen von Einschnitten in mindestens einem Gitterstab, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied und sein Antrieb örtlich tiefere Einschnitte im Gitterstab herzustellen vermögen. III. Gemäss des Verfahrens nach Patentanspruch I hergestelltes Gitter. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auch der erste Einschnitt für ein Gitter tiefer ausgeführt wird.
CH360133D 1957-04-18 1958-04-15 Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter CH360133A (de)

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