CH360133A - Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes GitterInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Ent ladungsröhren, bei welchem ein Draht auf minde stens einen Gitterstab aufgewickelt wird, wobei] im Stab Einschnitte vorgesehen werden, in welche der Gitterdraht eingelegt wird, und von denen Wand teile danach über den Gitterdraht getrieben werden, und, nachdem ein Gitter gewickelt worden ist, der Draht von dem Stab getrennt wird, wonach in einem Abstand von dem gerade gewickelten Gitter der Draht aufs neue auf den Stab aufgewickelt wird.
Ein solches Verfahren ist bekannt (siehe z. B. die britische Patentschrift Nr.743828).
Beim Ausführen dieses Verfahrens, namentlich wenn dies mit einem Draht mit verhältnismässig gro sser Dehnung oder mit Gitterstäben aus ziemlich wei chem Material erfolgt, stellt es sich heraus, dass der Draht am Ende des Wicklungsvorganges eines Git ters oft abbricht, und zwar an einer Stelle zwischen einem zahnförmigen Glied, längs dem der Draht zum Stab geführt wird, und an der Stelle, wo der Draht den Stab verlässt.
Wenn das nächste Gitter gewickelt wird, ist dann das aus der Zange hervorragende Drahtende des öfteren zu kurz, um die folgende Wickelbearbeitung (das sogenannte Anwickeln) richtig einzuleiten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Nachteile zu vermeiden.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der letzte Einschnitt für ein Gitter tiefer als die anderen Einschnitte ausgeführt wird.
Weiter ist Gegenstand der Erfindung eine Vor richtung zur Ausführung dieses Verfahrens, mit mindestens einem Glied zum Anbringen von Ein- schnitten in mindestens einem Gitterstab, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied und sein Antrieb ört lich tiefere Einschnitte im Gitterstab herzustellen vermögen.
Schliesslich ist ein weiterer Gegenstand der Er findung ein gemäss dem genannten Verfahren her gestelltes Gitter.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung bei spielsweise näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Teiles eines Ausführungsbeispieles des Gitters nach der Erfin dung.
Die Fig. 2 und 3 sind Schnitte längs den Linien 11-II bzw. III-III von Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Teilansicht von Fig. 1, in Richtung des Pfeiles P gesehen.
Fig. 5 ist ein vergrösserter Querschnitt eines Git terstabes an einer seichteren Stelle.
Fig. 6 ist ein vergrösserter Querschnitt eines Git terstabes an einem tieferen Einschnitt.
In diesem Beispiel wird ein dünner Draht 1 auf zwei Gitterstäbe 2 und 3 aufgewickelt. Eine be kannte Wickelart ist die, bei der die Stäbe 2 und 3 ausschliesslich in ihrer Längsrichtung gemäss einer bestimmten Bewegungsvorschrift vorbewegt werden und der dünne Gitterdraht von einem sich um die Stäbe drehenden Wickelkopf zugeführt wird.
Zwischen den Stäben kann eine Lehre angeord net sein, die den Drahtwindungen z. B. die in den Fig.2 und 3 dargestellte Form verleiht.
In der Zeichnung ist dargestellt, wie im Stab 2 als letzter für ein Gitter ein Einschnitt 4 angebracht ist, der tiefer als die nebenliegenden Einschnitte 5, 6, 7 usw. ist. In diese Einschnitte wird der Gitter draht beim Wickeln eingelegt, wonach die Rillen- wände über den Draht getrieben werden (siehe auch Fig. 4) zur Befestigung des Drahtes am Stab.
Die Stäbe bestehen z. B. aus einem Nickelkern 8 mit Kupfermantel 9.
Am Ende eines tieferen Einschnittes 4 (Fig. 6) entsteht ein Grat 10, der weit ausgeprägter ist als der Grat 11 am Ende eines seichten Ein schnittes (Fig. 5).
Beim Wickeln stellt es sich heraus, dass der Draht 1 gerade an einem solchen ausgeprägten Grat 10 abbricht, also bei 12 in Fig. 6; folglich ist das aus der Drahtzufuhrzange (nicht dargestellt) hervor ragende Drahtende möglichst lang. Beim Aufwickeln treten daher keine Schwierigkeiten auf.
Aus diesen Darlegungen ergibt sich, dass beim beschriebenen Verfahren eine grössere örtliche Ver formung des Gitterstabes mit einem Grat am Ende des Einschnittes entsteht. An diesem Grat, und zwar in seiner unmittelbaren Nähe, bricht dann der Draht, sobald dieser, wie es beim bekannten Verfahren er folgt, einen Augenblick in der Zange festgehalten wird.
Es ist dann immer sichergestellt, dass nach dem Abtrennvorgang ein möglichst langes Drahtende zum Anwickeln des nächsten Gitters aus der Zange her vorragt.
Es kann vorteilhaft sein, auch den ersten Ein schnitt eines Gitters etwas tiefer als die nächstliegen den Einschnitte auszuführen. Hierdurch wird er reicht, dass der Gitterdraht besser im Gitterstab ein gefasst und beim Anwickeln des Gitters besser fest geheftet wird.
Es ist aber nicht erwünscht, sämtliche Einschnitte tiefer zu machen, weil dann die Gitterstäbe zu stark geschwächt werden und sich verziehen könnten. Ein Vorteil der tieferen Einschnitte besteht noch darin, dass die Enden des Gitterdrahtes unverrückbar befestigt werden und beim Strecken und Glühen des Gitters richtig befestigt bleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, bei welchen ein Draht auf mindestens einen Gitterstab aufgewickelt wird, wobei im Stab Einschnitte vorgesehen werden, in welche der Gitterdraht eingelegt wird und von denen Wandteile anschliessend über den Gitterdraht ge trieben werden, und nachdem ein Gitter gewickelt worden ist, der Draht von dem Stab getrennt wird, wonach in einem Abstand von dem gerade gewickel ten Gitter der Draht aufs neue auf den Stab auf gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens der letzte Einschnitt für ein Gitter tiefer als die anderen Einschnitte ausgeführt wird.II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I mit mindestens einem Glied zum Anbringen von Einschnitten in mindestens einem Gitterstab, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied und sein Antrieb örtlich tiefere Einschnitte im Gitterstab herzustellen vermögen. III. Gemäss des Verfahrens nach Patentanspruch I hergestelltes Gitter. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auch der erste Einschnitt für ein Gitter tiefer ausgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL360133X | 1957-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360133A true CH360133A (de) | 1962-02-15 |
Family
ID=19785373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH360133D CH360133A (de) | 1957-04-18 | 1958-04-15 | Verfahren zur Herstellung von Gittern für elektrische Entladungsröhren, Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH360133A (de) |
-
1958
- 1958-04-15 CH CH360133D patent/CH360133A/de unknown
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