CH360152A - Vorrichtung zum Schlackenaustrag bei Verbrennungsöfen - Google Patents

Vorrichtung zum Schlackenaustrag bei Verbrennungsöfen

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CH360152A
CH360152A CH360152DA CH360152A CH 360152 A CH360152 A CH 360152A CH 360152D A CH360152D A CH 360152DA CH 360152 A CH360152 A CH 360152A
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CH
Switzerland
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slag
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Inventor
Richard Dipl Ing Tanner
Original Assignee
L Von Roll Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F23J1/02Apparatus for removing ash, clinker, or slag from ash-pits, e.g. by employing trucks or conveyors, by employing suction devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F23J1/06Mechanically-operated devices, e.g. clinker pushers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/006Arrangements for cleaning, e.g. soot removal; Ash removal
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/003Ash removal means for incinerators

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Description


      Vorrichtung        zum        Schlackenaustrag    bei     Verbrennungsöfen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich  tung zum Schlackenaustrag bei Verbrennungsöfen für  minderwertige Brennstoffe, bei welchen ein     Schlak-          kenschacht    mit seinem unteren Ende in einen wasser  gefüllten Kanal ragt, in welchem die den Schacht ver  lassenden Schlacken gelöscht und anschliessend weg  transportiert werden.  



       Moderne        öfen    für die Verbrennung minderwerti  ger     Brennstoffe,    vor allem Hauskehricht, umfassen oft  einen senkrechten Schlackengenerator bzw.     Schlak-          kenschacht,    welcher dem eigentlichen Verbrennungs  rost als letzte Stufe nachgeschaltet ist. Sein Zweck be  steht darin, die in den vom Rost fallenden Schlacken  noch vorhandenen Koks- und     Kohlestücke    zu ver  brennen bzw. zu vergasen, um dadurch die Wärme  ausbeute des Ofens zu erhöhen. Es sind nämlich immer  Brennstoffteile vorhanden, die eine verhältnismässig  lange Brenndauer besitzen, so dass sie auf dem oder den  vorangehenden Rosten nur unvollständig ausgenützt  werden.  



  Zum Abtransport der Schlacken wird     gewöhnlich     ein endloses Förderband verwendet, welches häufig  auch unter dem eigentlichen Verbrennungsrost ver  läuft, um somit die     Verbrennungsrückstände,    die durch  diesen Rost fallen, ebenfalls abzuführen. Während  der Abtransport dieser Verbrennungsrückstände vor  zugsweise kontinuierlich     erfolgt,    kann bei dem Ab  transport der Schlacke ein absatzweiser     Abtransport          insofern    von Vorteil sein, als der Anteil an schlacken  bildenden Stoffen in dem zur Verbrennung gelangen  den Abfällen stark schwankt.

   Bei den bisherigen Ver  brennungsöfen für Abfälle ist eine Differenzierung der       Austraggeschwindigkeit    für Schlacken einerseits und  sonstige     Verbrennungsrückstände,    wie Asche, ander  seits nicht     möglich.     



  Bei den     öfen    der erwähnten Art ist     fernerhin    von  Nachteil, dass die gesamte     Schlackensäule    der in dem    Schacht befindlichen Schlacken auf dem Förderband  steht. Hierdurch sind jedoch die auftretenden Rei  bungskräfte sehr gross, so dass das Förderband stärker       dimensioniert    werden muss, als es zum Austrag der  Schlacken und sonstiger     Verbrennungsrückstände    an  sich erforderlich ist.  



  Die     Austragsvorrichtung    gemäss der     vorliegenden          Erfindung    vermeidet diese Nachteile weitgehend. Sie  ist dadurch     gekennzeichnet,    dass ausser dem in einer  Richtung durch den Kanal laufenden, bandartigen  Förderorgan mindestens ein hin und her bewegbarer,  unter dem unteren Schachtende     befindlicher    Stössel vor  gesehen ist, welcher die Schlacken schubweise auf das       Förderorgan    oder in dessen Arbeitsbereich bringen  kann.

      Die erfindungsgemässe     Austragsvorrichtung    soll  nachfolgend     anhand    der beiliegenden     Zeichnungen     beispielsweise näher erläutert werden, wobei       Fig.    1 einen     Vertikalschnitt    durch eine Austrags  vorrichtung und einen Teil eines Verbrennungsofens  darstellt und       Fig.    2 eine Draufsicht auf die     Austragsvorrichtung     mit mehreren     Schlackenstösseln.       In dem in     Fig.    1 nur teilweise im     Vertikalschnitt     dargestellten Verbrennungsofen für minderwertige  Brennstoffe gelangt der zu     verbrennende    Stoff wäh 

   rend des Verbrennungsvorganges auf einen     Verbren-          nugsrost    1, durch welchen Verbrennungsrückstände in  einen Kanal 2 fallen. Die grösseren Bestandteile des  auf dem Rost     befindlichen    Brennmaterials gelangen  in den Schlackenschacht 3, um hier vollständig ver  brannt zu werden. Dieser Schlackenschacht bzw.  Schlackengenerator     ragt    mit seinem unteren Ende in  den wassergefüllten Kanal 2. Kurz oberhalb der Was  seroberfläche besitzt der Schlackenschacht Luftzufuhr  öffnungen 4, so dass an dieser Stelle, das     heisst        kurz         oberhalb der     Wasseroberfläche,    eine sehr hohe Tem  peratur entsteht.  



  über der Bodenplatte 5 des     Kanals    verläuft als  bandartiges     Förderorgan    eine Transportkette 6, welche  in einer Richtung durch den Kanal läuft und die ge  löschten     Verbrennungsrückstände        abtransportiert.    Die  Transportkette kann vorzugsweise als     Kratzerkette     ausgebildet     sein.     



  Oberhalb der Kette 6 befindet sich eine Platte 7,  auf welcher ein oder mehrere parallel zueinander an  geordnete Stössel 8 in der Bewegungsrichtung der  Kette     beweglich        aufliegen.    Der Stössel oder wenigstens  einer der Stössel kann     stufenförmig    ausgebildet sein.  Der oder die Stössel dienen zum Abtransport der aus  dem Schlackenschacht 3     kommenden,    bereits gelösch  ten Schlacke. Die Anordnung ist dabei so getroffen,  dass die Platte 7 den     Druck    von der Schlackensäule  aufnimmt.  



  Die Stössel 8 werden beispielsweise durch     Kolben-          treibapparate    9 betätigt. Die Kolben 10 dieser     Treib-          apparate    sind beispielsweise über Stangen 11     mit    den       Stösseln    8 verbunden. Die Zylinder der Treibapparate       besitzen    zwei Öffnungen 12 und 13, in welche ab  wechslungsweise unter Druck stehendes Medium ein  geführt wird.

   Durch     eine    entsprechende Zu- und Ab  führung dieses unter Druck stehenden Mediums kann  der Hub der     Treibapparate    sowie die Frequenz der  Hin- und     Herbewegungen        beliebig    eingestellt bzw.  der Schlackenmenge und     Schlackenbeschaffenheit    an  gepasst werden.  



       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf die     Austragsein-          richtung,    und zwar eine Ausführungsform mit meh  reren     Stösseln.    Die Stössel können     im    Gleichtakt, im  Gegentakt oder auch mit beliebiger     Taktfolge    arbei  ten. Die Verwendung von mehreren, unabhängigen       Stösseln    8 führt erfahrungsgemäss zu einer besseren  Abführung der Schlacken; dies ist darauf zurück  zuführen, dass insbesondere grosse Schlacken gegebe  nenfalls durch verschiedene Krafteinwirkungen an ver  schiedenen Stellen gedreht werden, wodurch sich das  Gefüge von Schlacken lockert.  



  Die Stössel können gleich oder unterschiedlich  ausgebildet sein. Wie bereits anhand     Fig.    1 erläutert,  können die Stössel treppenförmig     ausgebildet    sein.  Ein derartiger Stössel ist in     Fig.    2 bei 8 gezeigt. Die  Stössel können jedoch auch     völlig    prismatisch wie die  Stössel     8n,    8b und 8c     ausgebildet    sein. Die Breite der         einzelnen    Stössel     kann    dabei vorzugsweise so gehalten  werden, dass zwischen den     Stösseln    noch     ein    Zwi  schenraum bleibt, wie beispielsweise zwischen den  Stösseln 8b und 8c.  



  Durch die Verwendung von Stösseln der beschrie  benen Art wird erreicht, dass der Abtransport von  Schlacke einerseits und sonstigen     Verbrennungsrück-          ständen    anderseits getrennt geregelt werden kann.       Fernerhin    wird erreicht, dass die Schlackensäule nicht  auf der Transportkette 6 ruht, so dass diese Kette le  diglich für den Abtransport der Verbrennungsrück  stände dimensioniert sein muss.  



  Anstelle der     Kolbentreibapparate    9 können der  bzw. die Stössel auch von Seiten einer Kurbelwelle  oder elektromagnetisch angetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schlackenaustrag bei Verbren nungsöfen für minderwertige Brennstoffe, bei welchen ein Schlackenschacht mit seinem unteren Ende in einen wassergefüllten Kanal ragt, in welchem die den Schacht verlassenden Schlacken gelöscht und an schliessend wegtransportiert werden, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser einem in einer Richtung durch den Kanal laufenden, bandartigen Förderorgan min destens ein hin und her bewegbarer, unter dem unte ren Schachtende befindlicher Stössel vorgesehen ist, welcher die Schlacken schubweise auf das Förder- organ oder in dessen Arbeitsbereich bringen kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Förderorgan als Kratzerkette ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stössel durch einen Kolben- treibapparat angetrieben ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stössel treppenförmig ausgebil det ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Stössel periodisch mit verstell barem Hub angetrieben werden kann. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stössel auf einer stationären Platte aufliegt und auf dieser in der Bewegungsrich tung des Förderorgans verschiebbar ist.
CH360152D 1958-04-14 1958-04-14 Vorrichtung zum Schlackenaustrag bei Verbrennungsöfen CH360152A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0185848A3 (en) * 1984-09-12 1987-02-25 Von Roll Ag Apparatus for discharging combustion residues of burning installations, particularly refuse incinerators
WO1990015287A1 (de) * 1989-06-07 1990-12-13 C. Deilmann Ag Verfahren und vorrichtung zur thermischen behandlung von vergasungsgut
EP1329666A1 (de) * 2002-01-14 2003-07-23 Polysius AG Austragsboden
CN110822485A (zh) * 2019-11-04 2020-02-21 山东正信德环保科技发展有限公司 便于清渣送料的炉具

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