CH360193A - Einschiebbare Bodentreppe - Google Patents

Einschiebbare Bodentreppe

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CH360193A
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Wagner Johann
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    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/52Ladders in general with non-rigid longitudinal members
    • E06C1/54Ladders in general with non-rigid longitudinal members of the lazy-tongs type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/04Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible
    • E04F11/06Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible collapsible, e.g. folding, telescopic
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Description


      Einschiebbare        Bodentreppe       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine einschiebbare  Bodentreppe, bei welcher der Treppenkörper mit der  Bodenklappe verbunden ist und in zusammengescho  benem Zustand sich auf dieser     abstützt,    mit     7.ub     federn zum Gewichtsausgleich und mit je aus einer  Gliederschere bestehenden Seitenwangen.  



  Bei einer bekannten Treppe dieser Bauart sind  zur Verbindung von Bodenklappe und Treppenkörper  Führungsschienen auf der Bodenklappe vorgesehen,  in denen Rallen gleiten, die an den Gelenken der  Scheren angeordnet sind. Diese Ausführung     ist    nicht  nur teuer, sondern hat auch den Nachteil, dass leicht  ein Klemmen der Schere     in    diesen Führungen ein  tritt. Bei dieser bekannten Bodentreppe ist keine  Sicherung gegen Herunterfallen des Treppenkörpers  von der Bodenklappe vorgesehen. Es sind ferner  besondere Anschläge notwendig, um die maxi  male Auszuglänge der Schere zu begrenzen.     Ein    wei  terer erheblicher Nachteil der bekannten Scheren  treppe besteht darin, dass keine Sicherung gegen Her  unterfallen der Treppe von der heruntergeklappten  Bodenklappe vorgesehen ist.

   Die Zugfedern wirken  zwar auf die Scherentreppe ein; sie können jedoch un  möglich so stark gemacht werden, dass sie die ge  samte zusammengeschobene Scherentreppe auf der  heruntergeklappten Bodenklappe halten können.  Wären nämlich die Federn hierfür ausreichend stark,  dann würden sie dem Ausziehen der Scherentreppe  nicht nur einen erheblichen Widerstand entgegen  setzen, sondern auch die unbelastete Scherentreppe  wieder nach oben ziehen. Schliesslich sind bei dieser  bekannten Ausführung die zum Gewichtsausgleich  des Treppenkörpers vorgesehenen Zugfedern in einem  Deckenhohlraum untergebracht, so dass diese An  ordnung sehr teuer und häufig auch praktisch nicht  möglich ist.

      Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    eine  in ihrem     Aufbau    sehr einfache Bodentreppe zu schaf  fen, die allen Anforderungen entspricht und deren  Einbau in jedem Fall ohne     Änderung    der Decken  konstruktion möglich ist.

   Nach der Erfindung ist  jede Gliederschere des Treppenkörpers etwa in der  Mitte ihrer Länge mit dem unteren Teil der Boden  klappe durch einen Lenker verbunden, die Zu  federn sind beiderseits der Gliederscheren angeord  net und jeweils mit ihrem unteren Ende an dem Len  ker nahe dessen     Anlenkstelle    an der Bodenklappe  und mit ihrem oberen Ende     an    einem feststehenden  Teil oberhalb der     Klappendrehachse    befestigt, und  die Anordnung ist so getroffen, dass bei zusammen  geschobenem Treppenkörper     dile    Zugfeder in an  nähernd gleicher Richtung liegen wie die zurück  geschwenkten Lenker.  



  Diese     Lenker    haben eine mehrfache Funktion:  Sie stellen zunächst eine einfache und wirksame Ver  bindung zwischen Scheren und Bodenklappe her.  Zweckmässig dienen diese Lenker ferner zur Be  grenzung der maximalen Auszugslänge des Trep  penkörpers und bestimmen zweckmässig auch die  minimale Länge im zusammengeschobenen Zustand.  Ausserdem können diese Lenker zur selbsttätigen  Verriegelung und     Entriegelung    des Treppenkörpers  dienen. Es kann daher nicht vorkommen, dass bei  nach unten     verschwenkter-    Bodenklappe die Treppe  überraschend von der Klappe     herabgleitet    und da  durch Unfälle verursacht. Die Treppe muss     vielmehr     erst von Hand erfasst, etwas angehoben und dann  herabgezogen werden.

   Durch die Zugfedern und die  Wahl ihres     Angriffspunktes    an den Lenkern und  an einem feststehenden Teil oberhalb der Klappen  drehachse wird ein guter Gewichtsausgleich erzielt,  ohne dass ein übermässiger Kraftaufwand     beim    Aus-      ziehen der Treppe notwendig wäre. Die Treppe nach  der Erfindung ist unfallsicher, einfach mit geringem  Kraftaufwand zu handhaben und wegen ihres un  komplizierten Aufbaues billig in der Herstellung und  nicht störanfällig.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach  der Erfindung dargestellt.  



  Es zeigt:       Fig.    1 die Seitenansicht der Bodentreppe in Ge  brauchsstellung,       Fig.    2 eine Vorderansicht in Richtung A der       Fig.    1,       Fig.    3 die Bodentreppe mit zusammengeschobe  nem     Treppenkörper    bei nach unten geschwenkter  Bodenklappe,       Fig.4    die Treppe mit zusammengeschobenem  Treppenkörper bei geschlossener Bodenklappe,       Fig.5    die Seitenansicht einer Bodentreppe in  anderer Ausführung,       Fig.    6 eine     Teilaufsicht    in Richtung F der     Fig.    5,

         Fig.7    einen Schnitt nach der Linie     VII-VII     der     Fig.    5,       Fig.    8 einen Teil der Bodentreppe der     Fig.    5 in  grösserem Massstab,       Fig.    9 eine Aufsicht in Richtung G der     Fig.    8,       Fig.    10 einen Querschnitt durch ein Scheren  glied nach Linie     X-X    der     Fig.    B.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der  Treppenkörper aus zwei seine Seitenwangen  bildenden Scheren mit den Scherengliedern 1 und 2  und den Trittplatten 3, welche die Querverbin  dung der beiden Scheren darstellen. Diese Trittplat  ten sind jeweils bei 4 mit ihren Enden fest mit den  parallel zueinander liegenden Gliedern 1 der Scheren  verbunden.  



  Zur Erzielung eines Gewichtsausgleiches dieser  Bodentreppe sind Zugfedern 5     beidseitig    der Scheren  und     annähernd    in deren     Längsrichtung    vorgesehen,  deren eine Enden an festen     Widerlagern    6 befestigt  sind und deren andere Enden an Lenkern 7 an  greifen. Diese Zugfedern greifen an den Lenkern 7  bei 8 in der Nähe der     Anlenkstellen    10 an. Die  Lenker 7 sind bei 10 am untern Teil der Boden  klappe 9     angelenkt,    die bei 12 schwenkbar an einem  Rahmen 16     angelenkt    ist, der die     Durchstiegsöff-          nung    18 in der Decke 19 begrenzt.

   Die Lenker 7 sind  ferner im mittleren Teil der Scheren bei 11 gelenkig  mit diesen verbunden. Wie aus der Zeichnung her  vorgeht, sind die Lenker so angeordnet, dass sie  bei     zusammengeschobenem    Treppenkörper (siehe       Fig.    3 und 4) annähernd in Richtung der Zugfedern 5  liegen. Beim öffnen der Bodenklappe     (Fig.    3) stützt  sich der Treppenkörper mittels der Lenker 7 so an  der Bodenklappe 9 ab, dass der Treppenkörper gegen  Ausziehen in Richtung     C    verriegelt ist, also nicht  etwa durch Eigengewicht herunterfallen kann.

   Um die  Bodentreppe in ihre Gebrauchsstellung zu bringen,  muss die Bodenklappe 9 vom Treppenkörper in  Richtung E abgehoben werden, wobei die Lenker 7 in  die in     Fig.    5     gezeigte    Lage     verschwenkt    werden, wor-    auf der Treppenkörper in Richtung C in die in     Fig.    1  gezeigte Lage ausgezogen werden kann. Am Ende  des Treppenkörpers sind Gummipuffer 13 vorge  sehen, mit denen sich der Treppenkörper auf dem  Fussboden 14 abstützt.  



  Die Bodentreppe hat den Vorteil, dass verhältnis  mässig     starke    Zugfedern 5 vorgesehen werden kön  nen. Bei ausgezogenem Treppenkörper gemäss     Fig.    1  sind diese Zugfedern 5 nahezu unwirksam, da die  Lenker 7 sich nahezu in der     Totlage    befinden bzw.  die Zugfedern 5 gegenüber dem Gelenkpunkt 10 nur  an einem sehr kleinen Hebelarm angreifen. Der  Treppenkörper bleibt also sicher durch sein Eigen  gewicht in der ausgezogenen Gebrauchsstellung. Wird  nun der Treppenkörper     (Fig.5)    etwas angehoben,  so kommen die Lenker 7 in die gezeigte Lage, so  dass nunmehr die     Zuafedern    5 am Hebelarm a an  greifen und damit das Zusammenschieben des Trep  penkörpers wirksam unterstützen.

   Nach dem Zusam  menschieben des Treppenkörpers in die Lage nach       Fig.    3 wirken die Zugfedern auf die Bodenklappe 9  mit dem     Hebelarm    b, so dass durch die starken Zug  federn dis Bodenklappe 9 in die Lage nach     Fig.    4       verschwenkt    und damit geschlossen wird. Gegebenen  falls kann die Klappe 9 noch mit einem Riegel 17  am Rahmen 16 verriegelt werden. Um zum Schlie  ssen der Bodenklappe ein genügend     grosses    Dreh  moment bzw. einen möglichst grossen Hebelarm b zu  erzielen, sind die oberen     Zugfederenden    an den  Pfosten 6 bzw. 20 befestigt, die über die Boden  öffnung 18 herausragen.

   Wie ersichtlich, greifen die  Zugfedern 5 an diesen Pfosten oberhalb der     Anlenk-          stelle    21 an, an denen die Scheren an den Pfosten 6  bzw. 20     angelenkt    sind. Wie aus der Zeichnung  hervorgeht, führen die Lenker 7 beim Ausziehen  oder Zusammenschieben des Treppenkörpers von  seiner einen Endlage in die andere gegenüber der  Bodenklappe 9 eine Schwenkbewegung aus, die  mehr als 90  beträgt.  



  Bei der in     Fig.    5 bis 7 gezeigten besonderen Aus  führung ist jede Zugfeder 5 in zwei     teleskopartig     gegeneinander verschiebbaren Schutzrohren 22 und  23 angeordnet. Das untere Ende der Feder 5 ist an  einem Querbolzen 24 des Schutzrohres 23 befestigt,  das bei 25 gelenkig mit einem Lenker 7 verbunden  ist. Das obere     Zugfederende    ist an einem Querbolzen  26 des Schutzrohres 22 befestigt. Die als Rohre  ausgebildeten Pfosten 20 sind mit Bolzen 27 am  Rahmen 16 befestigt. Diese Rohre 20 tragen eine  Schelle 28, die zur schwenkbaren     Lagerung    des       Teleskoprohres    22 dient.  



  An diesem ist eine Längsschiene 29 befestigt, die  in verschiedener Höhe Löcher 30 zum Durchstecken  eines Gelenkbolzens 31 aufweist, der diese Schiene  29 gelenkig mit einer Stützlasche 32 der     Schelle    28  verbindet. Die in     Fig.    5 bis 10 gezeigte Bodentreppe  zeigt eine Bauart, die einerseits sehr     stabil    ist und  die anderseits vollständig aus Aluminium, also sehr  leicht ausgeführt werden     kann.         Zu diesem Zweck weisen gemäss     Fig.    8 bis 10  die Scherenglieder 33, 34 einen     I-förmigen    Quer  schnitt auf und sind ferner zur Aufnahme der Ver  bindungsbolzen 35 und 36 an diesen Scherengliedern  Naben 37 und 38 vorgesehen,

   deren Länge minde  stens so gross ist wie die grösste     Querschnittsbreite    c.  



  Die innern Scherenglieder 34 weisen     ferner    An  sätze 39 auf, die zur Lagerung und Befestigung der  diese Scherenglieder verbindenden Treppenstufen 40  dienen. Bei Verwendung von Leichtmetall weisen  diese Ansätze 39 sowie auch die Treppenstufen vor  teilhaft U-förmigen Querschnitt auf, wie aus der  Zeichnung     hervorgeht.     



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind am  unteren Ende des Treppenkörpers an den letzten,  der     Klappe    9 zugekehrten Scherengelenken Rollen 15  gelagert,     mit    denen sich der Treppenkörper in zu  sammengeschobenem Zustand auf der Bodenklappe  9 abstützt     (Fig.    3 und 4).  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, zeichnet sich  die Bodentreppe sowohl durch eine sehr einfache  Bauart als auch durch eine grosse Betriebssicherheit  aus. Das Ein- und Ausfahren des Treppenkörpers er  fordert keinerlei Sachkenntnis, weil das Öffnen und  Schliessen dieser Bodentreppe     zwangläufig    erfolgt, wo  bei es wesentlich ist, dass auch die     Entriegelung    und  Verriegelung des Treppenkörpers beim öffnen und  Schliessen völlig selbsttätig und     zwangläufig    erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einschiebbare Bodentreppe, bei welcher der Treppenkörper mit der Bodenklappe verbunden ist und in zusammengeschobenem Zustand sich auf die ser abstützt, mit Zugfedern zum Gewichtsausgleich und mit je aus einer Gliederschere bestehenden Sei tenwangen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Glie derschere des Treppenkörpers etwa in der Mitte ihrer Länge mit dem unteren Teil der Bodenklappe durch einen Lenker (7) verbunden ist, die Zugfedern (5) bei derseits der Gliederscheren angeordnet und jeweils mit ihrem unteren Ende an dem Lenker (7) nahe des sen Anlenkstelle (10) an der Bodenklappe (9) und mit ihrem oberen Ende an einem feststehenden Teil (6) oberhalb der Klappendrehachse (12) befestigt sind und die Anordnung so getroffen ist,
    dass bei zu sammengeschobenem Treppenkörper die Zugfedern (5) in annähernd gleicher Richtung liegen wie die zurückgeschwenkten Lenker (7). UNTERANSPRüCHE 1. Bodentreppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Zugfedern (5) jeweils am oberen Ende von ortsfest in der Durchstiegsöffnung angebrachten und über sie hin ausragenden Pfosten (6) befestigt ist. z. Bodentreppe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Zugfeder in zwei teleskop- artig gegeneinander verschiebbaren Schutzrohren an geordnet ist. 3. Bodentreppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass am unteren Ende des.
    Treppen körpers an den letzten der Klappe zugekehrten Sche rengelenken Rollen gelagert sind, mit denen sich der Treppenkörper in zusammengeschobenem Zustand auf der Bodenklappe abstützt. 4. Bodentreppe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scherenglieder einen I-Quer- schnitt und zur Aufnahme der Verbindungsbolzen Naben aufweisen, deren Länge mindestens so gross ist wie die grösste Querschnittsbreite. 5. Bodentreppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Scherenglieder Ansätze aufweisen, die zur Lagerung und Befesti gung der Treppenstufen dienen. 6.
    Bodentreppe nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze sowie die Treppen stufen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
CH360193D 1956-10-23 1957-10-22 Einschiebbare Bodentreppe CH360193A (de)

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