CH360254A - Kupplung mit verschiebbaren Zähnen - Google Patents

Kupplung mit verschiebbaren Zähnen

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CH360254A
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CH
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piston
rotor
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shaft
toothing
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Inventor
Husek Josef
Miroslav Dr Ing Nechleba
Original Assignee
Sigma Lutin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Kupplung mit verschiebbaren Zähnen    Die     Erfindung    betrifft eine Kupplung z. B. zum  Verbinden und     Loslösen    einer Pumpe, z. B. Speicher  pumpe, mit bzw. von einer Wasserturbine während  des Betriebes, b ei voller     Drehzahl    des Maschinen  satzes. Verwendet wird sie z. B. bei     Pumpspeicher-          Maschinensätzen    von Wasserkraftwerken, wo mit der  Wasserturbine ein Synchrongenerator gekuppelt ist,  welcher ausser den     Hauptbedarfszeiten    als Asynchron  motorantrieb arbeitet.  



  Bisher sind verschiedene Ausführungen von Kupp  lungen zwischen Pumpe und Turbine bekannt. Die  Verbindung ist z. B. durch mechanische, hydraulische,  feste oder elektromagnetische Kupplungen in horizon  taler sowie vertikaler Ausführung durchgeführt. Diese  Kupplungen haben eine     Reihe    von     Nachteilen.    Die  Pumpe arbeitet zum Beispiel bei fester Verbin  dung mit der Turbine als Ventilator: dies     bedeutet     einen     hohen        Energieverlust,        @so    dass der     Gesamt-          wirkungsgrad    des     Maschinensatzes    niedriger wird.

    Die hydraulische Kupplung ist gewöhnlich derart an  geordnet, dass eine     Peltonturbine    verwendet     wird,     welche unter dem unteren Wasserspiegel arbeiten  muss: dies     erfordert    ein kostspieliges Auspumpen des  Wassers aus der Turbine. Bei den     mechanischen          Schaltkupplungen    ist es für die Verkuppelung und       Ausrückung    nötig, die Drehzahl der Turbine auf ein  Minimum zu     vermindern    und dann     allmählich    auf die  volle Drehzahl zu erhöhen.

   Dies widerspricht aller  dings den geläufigen     Anforderungen    des     Einrückens     während des Betriebes, nachdem die an das Netz an  geschlossene, mit der Turbine festgekuppelte Syn  chronmaschine ausser Tritt fällt.     Elektromagnetische     Kupplungen können für grosse Leistungen, welche bei       Pumpspeicher-Maschinensätzen    in der Regel in Be  tracht kommen, nicht verwendet werden.  



  Durch die Erfindung wird eine Kupplung geschaf  fen, die bei entsprechender Ausbildung und Anwen-         dung    hohe Leistungen übertragen kann und die Ver  bindung und Entkupplung der Pumpe und Turbine  bei voller Drehzahl mit einem minimalen Energieauf  wand     :ermöglicht    wird, wobei das Einrücken bei glei  cher Drehzahl von Pumpe und Turbine, also stoss  frei, erfolgt.  



  Das Wesen der     Erfindung    beruht darin, dass der  die verschiebbaren     Zähne    tragende Teil der     Zahnver-          schiebeeinrichtung    im Rotor eines Elektromotors, vor  zugsweise eines synchronisierten     Asynchronmotors,     gelagert ist, welcher Rotor mit der getriebenen Welle  verbunden ist.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in den beiliegenden  Zeichnungen schematisch dargestellt, wobei     Fig.1    einen  vertikalen Schnitt durch die montierte Kupplung dar  stellt und     Fig.    2     eine    Seitenansicht der Kupplung ver  anschaulicht.  



  Die gezeichnete Kupplung besitzt einen zweiteili  gen     Rotorkörper    1, welcher     in    seinem Oberteil mit  einem Zahnkranz 2 versehen ist. Der Körper 1 ist als  Arbeitszylinder für einen     Differentialkolben    6 mit  zwei Arbeitsflächen 3, 4     ausgeführt.    Die     Ringfläche     3 ist     kleiner    als     die        Fläche    4. Der     Differentialkolben     6 ist mittels Dichtungsringen 5 und 7 abgedichtet.

   In  den Nuten (Zahnlücken) des Kranzes 2 sind die  Zähne einer Verzahnung 8 des Kolbens 6 verschieb  bar angeordnet, welche beim Ausrücken der Kupp  lung     in    den Kranz 2     zurückgeschoben    und beim Ein-.       rücken    der Kupplung in den     Zahnkranz    9 der     Narbe     10 vorgeschoben wird. Der     Differentialkolben    6 kann  auch mit zweifacher Verzahnung versehen werden,  und zwar mit einer äusseren und einer inneren Ver  zahnung, wobei die äussere mit einer Verzahnung der       Pumpenwellennabe    20 und die innere mit einer Verzah  nung der     Turbinenwellennabe    10 zusammenwirkt.

   Zur       Verhütung    des     Drehens        in    ihrem     Trägersind    die Kränze  2 und 9 mit Federkeilen 11 versehen. Der Kolben 6      hat an seinem Unterteil eine Zuführungsstange 12 mit  der Längsbohrung 13, durch welche mittels der Ka  näle 14 des Kolbens 6     Drucköl    der Fläche 3     zugeführt     werden kann. Die Stange 12 ist frei in die axiale Boh  rung 27 der Welle 15 hineingeschoben und ist an  ihrem unteren Ende mit einem Kolben 16 versehen.

    Die Welle 15 ist in ihrem sich unterhalb des Kolbens  16     befindlichen    Teil mit der Bohrung 17, durch  welche das     Drucköl    aus dem Führungslager 18 zur  Fläche 3 des     Kolbens    6 zugeleitet werden kann, ferner  mit der oberhalb des Kolbens 16 befindlichen     Öff-          nung    19 versehen, durch welche das Drucköl mittels  des durch die Bohrung der Welle 15 und der Stange  12 gebildeten Ringraumes 27 der Fläche 4 des Kol  bens 6 zugeführt werden kann. Der geteilte Körper 1  der Kupplung ist mit der Nabe 20 mit     Hilfe    von       Passschrauben    21 verbunden.

   Die     Verbindung    der  Pumpenwelle 15 mit der Nabe 20 ist, wie     üblich,    z. B.  mittels einer Schraubenmutter 22 durchgeführt. Die  Turbinenwelle 23 ist auch auf ähnliche Weise, z. B.  mittels der     Schraubenmutter    24 mit der Nabe 10 ver  bunden. Der geteilte Körper 1 der Kupplung ist mit  einem Schrumpfring 25 versehen, welcher zum Zu  sammenziehen beider     Hälften    des Körpers 1 dient.  Rund um den Schrumpfring 25 ist das aktive Eisen  des Rotors angebracht, welches von dem     Stator    26  umgeben ist. Die Lage des Kolbens 6 im eingerückten  oder ausgerückten Zustand wird durch den von der  Stange 29 getragenen     Zeiger    28 :angegeben.

   Der     Ro-          torkörper    1 ist links im Schnitt     schraffiert,    wogegen  rechts, in der Teilungsebene, ohne     Schraffierung    dar  gestellt. Die Dichtung in der Teilungsebene ist nicht  veranschaulicht.  



  Das     Kuppeln    der Pumpe mit der Turbine bzw. mit  dem von ihr getriebenen Synchrongenerator     erfolgt     derart, dass bei voller Drehzahl des Generators die  Welle 15 der     luftgefüllten    (das ist wasserfreien) Pumpe  durch den Rotor des     asvnchronen    Elektromotors aus  dem Ruhezustand     allmählich    in Drehung versetzt und  dieser Motor nach Erreichung der vollen Drehzahl  des Generators synchronisiert wird.

       Die    Nabe 10 der       Turbinenwelle    und der     Rotorkörper    1 sind gegenein  ander derart     angeordnet,        dass    bei voller Synchrondreh  zahl sich die     Zähne    8 gegenüber den Nuten des Kran  zes 9 befinden. Die Einstellung der Zähne 8 gegen  über den Nuten des Kranzes 9     kann.    auch auf andere  Weise     durchgeführt    werden, z.

   B. durch Verschiebung  der magnetischen Achse des     Kupplungselektromotors.     Nach     Erreichen    der vollen Synchrondrehzahl des  synchronisierten     Asynchronmotors    und des     Genera-          tors    (der Turbine) wird die Verbindung derart     durch-          geführt,    dass durch das     Drucköl,    das durch die     öff-          nungen    19', 19 und durch den Ringraum 27 unter die  Fläche 4 des Kolbens zugeleitet wird, der Kolben 6  mit seiner     Verzahnung    8 in die Nuten des Kranzes  9 geschoben wird.

   Somit wird eine feste Verbindung  erreicht, welche     imstande    ist, das entsprechende Dreh  moment zu übertragen. Dann wird der     A.synchron-          motor    abgeschaltet, d     ie    Pumpe entlüftet, das heisst, es  wird mit Wasser gefüllt, und der     Maschinensatz    wird    als Pumpwerk in Betrieb gesetzt.

   Bei der     Notwendig-          keit    des     Abstellens    der Pumpe wird umgekehrt ver  fahren, das heisst, die Pumpe wird mit Luft gefüllt, der       Asynchronmotor    wird eingeschalten und das Drucköl  wird durch die Öffnungen 17', 17, durch die Stange  12 und weiter durch die Kanäle 14 zur Fläche 3 des       Differentialkolbens    6 geführt. Dabei wird der Kolben  6 aus dem Kranz 9 in seine tiefste Lage geschoben.  Dann wird der     Asynchronmotor    abgeschaltet.  



  Die Erfindung kann auch derart verwirklicht wer  den, dass der die Verzahnung 8 aufweisende, in Kör  per 1 gelagerte Teil durch die hohle Stange 12, welche  durch die ganze Pumpenwelle 15 ragt, verschoben  wird. Die Stange ist an ihrem unteren Ende mit einem  hydraulischen Zylinder und Kolben versehen, welch  letzterer die Stange verschiebt, wobei sie in der Boh  rung frei geführt wird, und das Drucköl, unter oder  über den Kolben geleitet, verursacht die Verschiebung.  



  Der     Rotorkörper    1 muss nicht geteilt sein, sondern  kann aus einem Stück bestehen. Dadurch     entfällt    der  Schrumpfring 25. Auch der Kolben 6 kann verschie  denartig ausgeführt werden und auch seine Verschie  bung abweichend hervorgerufen werden. Die Stange  12 kann mit dem Kolben 6 aus einem einzigen Stück  bestehen oder abnehmbar an ihm befestigt sein. Da  bei kann     die    Nabe 20 der     Kupplung    mit einer Einlage  versehen werden, welche den Zutritt zum Rohr 12 er  möglicht. Diese Anordnung ist bei der Herstellung des  Körpers 1 aus einem einzigen Stück     geeignet    und er  möglicht die leichte Zerlegung der Kupplung.  



  Die Körper 10 und 1 können auch so angeordnet  werden, dass beide Teile z. B. mittels     Passschrauben     30 und     Montierstiften    fest verbunden werden können,  um die beiden Wellen fest miteinander zu verbinden.  Dies hat den Vorteil, dass     im        Falle    von Schwierigkei  ten irgendwelcher Art, z. B. bei Beschädigung der  Kupplung, Abschalten des Stromes, Versagen des     Öl-          druckes    und dergleichen, sich eine feste Verbindung  der Pumpe mit der Turbine durchführen lässt.  



  Durch die erläuterte Kupplung wird ein wesent  licher Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand der       Technik    vor     allem    dadurch erzielt, dass durch Ver  wendung des synchronisierten     Asynchronmotors    eine  gänzlich stossfreie, ruhige, schnelle und einwandfreie       Verbindung    der Pumpe mit der Turbine bei voller  Drehzahl der Turbine erreicht wird, wobei die     über-          tragungder    vollen Belastung des Maschinensatzes erst  bei der festen Verbindung beider Wellen erfolgt.

   Ein  weiterer Vorteil ist, dass die     vorgeschlagene        zweiteilige          Ausführung    des Rotors 1 und der     ausmontierbaren     Stange 12 den Zusammenbau und die Zerlegung der  ganzen Kupplung ohne Zerlegung der Turbine und  der Pumpe ermöglicht. Die Kupplung zeichnet sich  durch ihre Einfachheit, leichte     Betätigungsmöglichkeit     bei niedrigem     öldruck    aus.

   Wesentliche Verluste zu  folge     Undichtigkeiten        entfallen    und die Steuerung der       ganzen    Einrichtung lässt sich durch Fernbetätigung  und automatisch     durchführen.    Ein weiterer grund  legender Vorteil der gezeigten Einrichtung ist, dass sie  einen wesentlich     wirtschaftlicheren    Turbinenbetrieb      ermöglicht, nachdem die Ventilationsverluste der  Pumpe, welche beim Turbinenbetrieb     abgeschaltet    ist,  entfallen.

   Ein Vorzug der erläuterten Einrichtung ist  auch, dass der Elektromotor der Kupplung von einer       minimalen    Leistung sein kann, da derselbe imstande  ist, -die Pumpe ohne Wasser in Umdrehung zu verset  zen und er nur eine kurze Zeitdauer im Betrieb ist,  das heisst nur so lange, bis die Verbindung hergestellt  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kupplung mit verschiebbaren Zähnen, die das Einrücken und Ausrücken der Kupplung währenddes Laufens ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass der die verschiebbaren Zähne tragende Teil (6) der Zahnverschiebeeinrichtung im Rotor eines Elektro motors gelagert ist, welcher Rotor mit der getriebenen Welle (15) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rotor einen geteilten Körper (1) hat. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ver schiebung der Zähne (8) ein Differentialkolben (6) vorhanden ist, welcher im Rotor axial verschiebbar gelagert und in axialer Richtung durch eine hohle Stange (12) verlängert ist, die am freien Ende mit einem Hilfskolben (16) versehen ist, welcher in einer axialen Bohrung (27) der getriebenen Welle (15) ver- schiebbar ist, wobei zur Zuführung und Abführung des Druckmittels einerseits zur bzw. von der grösseren Fläche (4) des Differentialkolbens (6) durch die axiale Bohrung (27), und anderseits zur bzw.
    von der klei neren Fläche (3) des Differentialkolbens (6) durch die hohle Stange (12) und durch wenigstens einen, in die sem Kolben (6) ausgebildeten Kanal (14), die getrie bene Welle vor und hinter dem Hilfskolben (16) mit Öffnungen (17, 19) versehen ist. 3. Kupplung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die hohle Stange (12) mit dem Dif ferentialkolben (6) lösbar verbunden ist. 4.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter- aneprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet"dass der Differentialkolben (6) mit einer inneren und einer äusseren Verzahnung versehen ist, wobei die äussere Verzahnung mit einer Verzahnung der Pumpen wellennabe (20) und die innere Verzahnung mit einer Verzahnung der Turbinenwellennahe (10) zusammen wirkt. 5.
    Kupplung nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Druckmittel dem bzw. vom Differentialkolben (6) mit Hilfe eines Führungslagers (18) zugeleitet bzw. abgeleitet wird, welches die ge triebene Welle (15) an der Stelle der radialen Bohrun gen (17, 19) umgibt. 6. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass Mittel, z. B. Schrauben (30), vor gesehen sind, um im Notfalle die genutete Nabe (10) der treibenden Welle (23) mit dem Rotor im Stillstand fest verkuppeln zu können.
CH360254D 1957-02-08 1958-01-30 Kupplung mit verschiebbaren Zähnen CH360254A (de)

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