CH360277A - Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende - Google Patents

Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende

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CH360277A
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CH
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diaphragm
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Inventor
Sommer Richard
Original Assignee
Voigtlaender Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende    Die Erfindung betrifft eine photographische Ka  mera mit einem Verschluss und einer Blende, die mit  tels zweier     Blendeneinstellglieder    verstellt werden  kann. wobei das eine     Blendeneinstellglied    im Sinne  einer     Belichtungswerteinstel'lung    mit dem     Verschluss-          zeitereinstellglied    gekuppelt ist.  



  Diese Konstruktion erlaubt in einfacher Art die  Einstellung eines Belichtungswertes und die nachfol  gende Auswahl einer diesem     Belichtungswert    entspre  chenden Paarung des     Verschlusszeit-    und Blenden  wertes. Das eine     Blendeneinstellgl'ied    ist nämlich an  Hand einer Skala der Belichtungswerte einstellbar, so  dass sich bei der Einstellung eines Belichtungswertes  die Blende auf denjenigen Wert einstellt, der zu  sammen mit einem gerade. eingestellten     Verschlusszeit-          wert    eine diesem Belichtungswert entsprechende  Paarung ergibt.

   Wenn dann nachfolgend das     Ver-          schlctsszeiteneinstellglied    auf einen den Aufnahmever  hältnissen entsprechenden Wert     eingestellt    wird,  verstellt sich durch die vorgesehene Kupplung mit  dem andern     Blendeneinstellglied    die Blende     belich-          tungswertgerecht.     



  Eine bekannte Konstruktion dieser Art ist     in     dem Gehäuse eines Zentralverschlusses untergebracht,  wobei die Blende an einer bestimmten Stelle fest an  geordnet ist. Bei einer baulichen Vereinigung mit  einer     Objektivfassung    liegen dann auch die Linsen  gegenüber dem Verschluss fest, so dass bei einer durch  die Verschiebung des gesamten Objektivs. erfolgenden  Entfernungseinstellung auch der gesamte Verschluss  an dieser Verschiebung teilnehmen muss. Eine solche  Verschiebung ist dann unerwünscht, wenn bei  spielsweise die     Verschlusszeiten-    und     Blendenein-          stellvorrichtung    mit fest im Kamerakörper angeord  neten Teilen, z. B. einem Belichtungsmesser, gekup  pelt ist.

      Erfindungsgemäss sind bei einer Kamera der ein  gangs genannten Art die beiden     Blendeneinstell-          glieder    in der Weise mit ihren     Einstellhandhaben     gekuppelt, dass sich die Blende gegenüber den orts  fest angeordneten     Handhaben    verschieben lässt, wobei  in jeder Lage die Kupplung aufrechterhalten     ist.    Das  gesamte Objektiv mit der fest zwischen seinen Linsen  angeordneten Blende kann man also zum Zwecke der  Entfernungsverstellung gegenüber den     ortsfest    ge  lagerten Einstellhandhaben für     Verschlusszeit    und  Belichtungswert bewegen.

   Die     Einstellhandhaben     können dann in einfacher     Art    und Weise mit einem  fest     ir.    die Kamera eingebauten     Belichtungsmesser     gekuppelt werden, wodurch sich eine gegenüber dem  Bekannten     vorteilhafte    Art der Einstellung des rich  tigen Belichtungswertes ergibt.  



  Die Erfindung hat auch dann Vorteile, wenn der  vorgesehene Verschluss ein in die Kamera     eingesetzter          Schlitzverschluss    ist, dessen     Zeiteneinstellglied    in an  sich bekannter Weise ein koaxial zur Achse des Auf  nahmeobjektivs gelagerter Einstellring ist. Die Kupp  lungsmittel zwischen diesem dann     ortsfest    im     Objek-          tivfassungskörper    gelagerten     Ring    und dem     Schlitz-          verschlusswerk    können einfach     gestaltet    sein.

   Das  Objektiv mit der fest     in    es eingebauten Blende lässt  sich dann gegenüber dem     Zeiteneinstellglied    bewegen.  



  Die erfindungsgemässe Gestaltung hat auch Vor  teile für Kameras. mit Auswechselobjektiven. Die       Auswechselobjektivfassung    kann dann die mit zwei       Blendeneinstellgliedern    versehene Blende und die  mit dem einen     Blendeneinstellglied    verbundene Ein  stellhandhabe enthalten. Das andere     Blendenein-          stellglied    tritt dann, wenn das Wechselobjektiv mit  der Kamera verbunden     wird,    in Kupplung mit dem  fest     in    der Kamera angeordneten     Zeiteneinstellglied     des Verschlusses.

        Der Erfindungsgegenstand wird nachfolgend an  Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert,  ohne sich aber auf dieses Beispiel allein zu beschrän  ken.  



  Die Figur zeigt im Schnitt eine Seitenansicht  einer     Objektivfassung,    die mit dem Gehäuse eines  Zentralverschlusses zu- einer Baueinheit zusammen  gefasst ist.  



  In dem Fassungsteil 1 sind die das Aufnahme  objektiv bildenden Linsen 2 gehalten. Das Fassungs  teil 1 ist durch ein     Verstellgewinde    3 mit einem  Einstellring 4 verbunden, der seinerseits in einem  Gewindegang 5 des     Objektivfassungskörpers    6 ver  stellbar lagert. Der     Objektivfassungskörper    6 ist fest  oder aber auch lösbar     mit    dem Kamerakörper 7 ver  bunden. In das Fassungsteil 1 ist ein parallel zur  optischen Achse verlaufender Ausbruch 8 einge  bracht, in den hinein ein im     Objektivfassungskörper    6  fest sitzender Stift 9 oder dergleichen eingreift.

   Da  durch ist das Fassungsteil 1 dem     Objektivfassungs-          körper    6 gegenüber drehungsfrei gehalten, so dass  sich beim Drehen des Einstellringes 4 das Fassungs  teil 1 im     Objektivfassungskörper    6 axial verschiebt.  



  Der     Objektivfassungskörper    6 bildet mit dem  Gehäuse eines Zentralverschlusses eine Baueinheit.  In dem Körper 6 lagern ein     Verschlusszeiteneinstell-          ring    10 und ein     Blendeneinstellring    11.

   Der     Ver-          schlusszeiteneinstellring    10     trägt    eine Einstellmarke  12, die mit einer auf dem Körper 6 sitzenden     Ver-          schlusszeitenskala    13     zusammenarbeitet.    Der     Ver-          schlusszeiteneinstellring    10 steht durch ein Kuppel  glied 14 mit dem Antriebswerk 15 des Verschlusses  in Verbindung. Es ist nur einer der     Verschlusssek-          toren    dargestellt und mit 16 bezeichnet.  



  Der     Verschlusszeiteneinstellring    10 trägt weiter  eine Marke 17, die mit einer auf dem     Blendenein-          stellring    11 sitzenden     Blendenskala    18 zusammen  wirkt. Die beiden Marken 12 und 17 können auch  zu einem Skalenstrich vereinigt sein, dessen eines  Ende dann auf die Skala 13 und dessen anderes Ende  auf die Skala 18 weist.  



  Der     Blendeneinstellring    11 trägt noch eine weitere  Skala 19 der Belichtungswerte, die gegenüber einer  auf dem     Objektivfassungskörper    6 angebrachten  Marke 20 einstellbar ist.  



  Zwischen den Linsen 2 ist eine     Irisblende    ange  ordnet. Der Übersichtlichkeit der Darstellung wegen  ist nur eine einzige     Blendenlamelle    21 gezeichnet.  Der in     ihr    sitzende Steuerstift 22 greift in den im  Fassungsteil 1 drehbar gelagerten     Lamellensteuer-          ring    23 ein, und zwar in eine seiner Steuerkurven.

    Der     Lamellensteuerring    23 besitzt einen Ansatzlappen  24, der Durchbrüche im Fassungsteil 1 und im       Objektivfassungskörper    6     durchdringt    und mit seinem  freien Ende in eine Nut 25     eingreift,    die sich im       Blendeneinstellring    11 befindet und parallel zur  optischen Achse     verläuft.    Hierdurch sind der La  mellensteuerring 23 und der     Blendeneinstellring    11  miteinander gekuppelt.

      Diese Kupplung bleibt auch dann bestehen, wenn  sich bei einer Entfernungsverstellung des Objektivs  das Fassungsteil 1 und mit ihm die     Irisblende    gegen  über dem     Objektivfassungskörper    6 und dem in ihm  gelagerten     Blendeneinstellring    11 verschiebt, denn der  Ansatzlappen 24 des.     Lamellensteuerringes    23 gleitet  dann in der Nut 25 des     Blendeneinstellringes    11 ent  lang.  



  Der Lagerstift 26 der     Blendenlamelle    21 sitzt im       Lamellenlagerring    27. Auch dieser Ring 27 lagert  drehbar im Fassungsteil 1, so dass die Lamellen 21  der     Trisblende    sowohl durch das Drehen des Steuer  ringes 23 als auch durch das Drehen des Lager  ringes 27 verstellt werden können. Derartige mit  zwei     Blendeneinstellgliedern    versehene     Irisblenden     sind bekannt. Es ist auch bekannt, bei solchen Iris  blenden das eine     Blendeneinstellglied    mit dem     Ver-          schlusszeiteneinstellglied    zu kuppeln.  



  Bei der erfindungsgemässen Kamera ist diese  Kupplung ebenfalls vorgesehen, und zwar dadurch,  dass ein im     Lamellenlagerring    27 festsitzender     Kup-          pelstift    28 in eine Bohrung des     Verschlusszeitenein-          steliringes    10 eingreift.

   Dabei ist der     Kuppelstift    28  so lang, dass diese Kupplung auch noch dann besteht,  wenn sich bei einer Entfernungsverstellung des Auf  nahmeobjektivs das Fassungsteil 1 und mit ihm die       Irisblende    gegenüber dem     Objektivfassungskörper    6  und dem in ihm gelagerten     Verschlusszeiteneinstell-          ring    10 verschiebt, denn der     Kuppelstift    28     kann    sich       in    axialer Richtung in der Bohrung des     Verschluss-          zeiteneinstellringes    10 bewegen.  



  Die     Einstellwege    der     Irisblende    sind den     Enstell-          wegen    des     Verschlusseinstellringes    so angepasst, dass  die vorgesehene Kupplung zwischen diesen Vorrich  tungen     belichtungswertgerecht    ist. Es wird also dann,  wenn die     Verschlusszeit    von einem Wert auf einen  doppelt so langen Wert verstellt wird, die     Irisblende     um einen     Blendenwert    geschlossen.  



  Den Wert, auf den die     Irisblende    eingestellt ist,  zeigen die Skala 18 und die Marke 17 an. Wenn  diese     Blendenöffnung    durch das Drehen des     Ver-          schlusszeiteneinstellringes    10 verändert wird, dann  lässt die Bewegung der auf diesem angebrachten  Marke 17 gegenüber der stillstehenden     Blendenskala     18 den jeweils     eingestellten    Wert erkennen.

   Wenn  die     Irisblende    dagegen durch das Drehen des     Blen-          deneinstellringes    11 verstellt wird, dann zeigt die  sich gegenüber der nun feststehenden Marke 17  bewegende     Blendenskala    18 den jeweils eingestellten  Wert an.  



  Zugleich zeigt die Skalenanordnung 19, 20 den  Belichtungswert an, den die jeweilige Paarung des       Verschlusszeiten-    und des     Blendenwertes    bildet. Bei  einer durch das Verstellen des     Verschlusszeitenein-          stellringes    10 vorgenommenen Veränderung von     Ver-          schlusszeit    und     Blendenöffnung    verstellt sich die  Skala 19, 20 nicht, denn es erfolgt ja dabei keine       Belichtungswertänderung.    Die Skala 19, 20 verstellt  sich nur dann, wenn der     Blendeneinstellring    11 ge  dreht wird,

   denn     dann.    ändert sich nur die Blenden-           öffnung,    während die     Verschlusszeit        unverändert     bleibt.  



  Sowohl der     Verschlusszeiteneinstellring    10 als auch  der     Blendeneinstellring    11 sind durch eine Rastvor  richtung 30     bzw.    29     beaufschlagt,    die diese     Einstell-          glieder    in ihren auf .einen Einstellwert     gestellten     Lagen vergasten. Die auf den     Blendeneinstellring    11  wirkende Rastvorrichtung kann dabei so fein unter  teilt sein, dass auch zwischen den     Ablesepunkten    der  Skalenanordnung 19, 20 liegende Stellungen rastend  einstellbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende, die mittels zweier Blendeneinsteli- glieder verstellt werden kann, wobei das eine Blen- deneinstellglied im Sinne einer Belichtungswertein- stellung mit dem Verschlusszeiteneinstellglied ge kuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Blendeneinstellglieder in der Weise mit ihren Ein stellhandhaben gekuppelt sind, dass sich die Blende gegenüber den ortsfest angeordneten Handhaben verschieben lässt,
    wobei in jeder Lage die Kupplung aufrechterhalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kuppelglieder zwischen den Blendeneinstellgliedern und deren Handhaben mit dem einen der zu kuppelnden Teile fest verbunden sind und in das andere der zu kuppelnden Teile lose eingreifen. 2.
    Kamera nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kuppel glied zwischen dem einen Blendeneinstellglied (27) und dem Verschlusszeiteneinstellglied (10) ein im Blendeneinstellglied (27) fest sitzender Kuppelstift (28) ist, der anderen Endes in das Versch'lusszeiten- einstellglied (10) eingreift, und dass im Blend'enein- stellring (11) oder in einem mit diesem gekuppelten Teil eine in Richtung der optischen Achse verlaufende Nut (25) eingebracht ist,
    in die ein am anderen Blendeneinstelfglied (23) sitzender Lappen (24) ein greift.
CH360277D 1957-07-04 1958-06-23 Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende CH360277A (de)

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