CH360278A - Filmtransporteinrichtung - Google Patents
FilmtransporteinrichtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film
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Description
Filmtransporteinrichtung Die Erfindung betrifft eine Filmtransporteinrich- tung an Filmgeräten mit einem um eine Querachse schwenkbaren Greifer aus Flachmaterial.
Es ist bekannt, Greifer gleitend zu lagern und z. B. mit Hilfe eines Herzexzenters zwangläufig hin und her zu bewegen. Aus verschiedenen Gründen kann es aber zweckmässig sein, den Greifer nur einseitig an einer Nockenscheibe anliegen zu lassen und mit einer Feder an die Nockenscheibe zu drük- ken. Das dadurch ständig belastete Gleitlager ver ursacht dabei störende Reibung und Verzögerungen besonders bei schnell laufendem Greifer.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, dass der Greifer mit seinen zu seiner Schwenkachse senkrechten Seitenflächen an Kugelkränzen abgestützt ist, deren Kugeln auf der jeweils dem Greifer entgegengesetzten Seite an zu den Greiferseitenflächen parallelen Widerlagerflächen abrollen.
Diese Lagerung erlaubt es, den Greifer mit sehr geringen Kräften und rasch zu bewegen. Bei geeigneter Ausbildung kann er selbst als seitlich federndes Element eingesetzt und das dabei auftre tende, quer zur Lagerung wirkende Moment von der Lagerung mit geringer Reibung abgestützt wer den.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Sie zeigt in Fig. 1 einen Schnitt durch ein Filmgerät, dessen für die Erfindung unwesentlichen Teile weggelassen sind. in Fig. 2 einen Schnitt nach II-11 der Fig. 1.
In dem Gehäuse 1 eines Filmgerätes ist ein Trä ger 2 um Bolzen 3 und 4 schwenkbar gelagert. Seine Winkellage wird mit Hilfe einer Schraube 5 festgelegt, die in das Gehäuse 1 eingeschraubt ist und deren Ende sich auf einen seitlichen Fortsatz 6 des Trägers abstützt.
In einen Lappen 7 des Trägers 2 ist eine Hülse 8 (Fig. 2) eingeschraubt; sie wird von einer Mutter 9 in ihrer Lage gehalten und hat an ihrem dieser ent gegengesetzten Ende einen Flansch 10.
In die Hülse ist ein Tragbolzen 11 eingeschraubt, auf den zwei aus Stahlblech bestehende Widerlager- scheiben 12 und 13 und eine Buchse 14 aufgeschoben sind. Auf der Buchse sitzen ein aus Stahlblech her gestellter Greifer 15 und beiderseits desselben mit axialem Spiel Käfigringe 16 und 17, welche Kugel kränze 18 und 19 zwischen den Seitenflächen 20, 21 des Greifers und den Widerlagerscheiben 12 und 13 tragen. Die Länge der Buchse 14 ist dabei so bemes sen, dass bei fest angezogenem Tragbolzen 11 die Widerlagerscheibe 12 nach Art einer Tellerfeder etwas durchgebogen wird.
Die Widerlagerscheibe 13 stützt sich dabei mit nahezu ihrer ganzen Fläche gegen den Flansch 10 ab. Auf diese Weise bleiben die Kugelkränze mit dem Greifer und den Widerlager- scheiben stets unter genau einstellbarem Druck in Verbindung, so dass sie die auftretenden Kräfte auf nehmen können, ohne dass eine unerwünschte starke Reibung entsteht.
Der Greifer 15 besteht im wesentlichen aus. einem langgestreckten Arm 22, der mit zwei senkrecht zu- einander gerichteten Gleitstücken 23 und 24 an einer Nockenscheibe 25 anliegt. Das Ende des Armes 22 trägt einen Greifzahn 26, der in die Löcher 27 eines Films greift und den Film fördert, wenn der Arm 22 von der Nockenscheibe 25 entsprechend be wegt wird.
Der Greiferarm wird von einer Feder 29 gegen den Umfang 30 der Nockenscheibe 25 gedrückt und macht daher eine von der Form des Umfangs ab hängige Hubbewegung. Gleichzeitig liegt er mit sei- nein Gleitstück 23 seitlich an der Nockenscheibe 25 an, wo entsprechende Erhebungen 31 das Eingreifen und Ausheben des Greiferzahnes steuern.
Da die Nabenbohrung 32 des Greifers im Verhältnis zum Aussendurchmesser der Buchse 14 sehr kurz ist, kann sie das zum seitlichen Andrücken des Greiferarmes notwendige Moment nicht unmittelbar aufnehmen. Es wird aber über die Kugelkränze 18, 19 auf den Tragbolzen 11 übertragen. Der Greiferarm 22 ist seitlich federnd ausgebildet; die Grösse der ihn seitlich andrückenden Kraft wird dadurch eingestellt, dass man die Schraube 5 verdreht und dadurch den Trä ger 2 ein wenig um seine Drehachse schwenkt.
Dank der fast ohne Reibung arbeitenden Lage rung wird zum Bewegen des Greifers nur wenig Kraft benötigt, was auch die den Greiferarm an die Nockenscheibe andrückenden Kräfte klein zu halten gestattet und so wiederum die Lagerung entlastet. Der verhältnismässig leicht gebaute Greifer folgt rasch und genau der Kurvenscheibe 25, so dass seine Be wegung auch ungleichförmig sein kann, wie es in manchen Fällen zweckmässig ist, wenn die mechani sche und optische Energie bei einem Filmprojektor besonders gut ausgenützt werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filmtransporteinrichtung an Filmgeräten mit einem um eine Achse schwenkbaren Greifer aus Flachmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (15) mit seinen zu seiner Schwenkachse senk rechten Seitenflächen (20, 21) an Kugelkränzen (18, 19) abgestützt ist, deren Kugeln auf der jeweils dem Greifer entgegengesetzten Seite an zu den Greifer seitenflächen parallelen Widerlagerflächen abrollen. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Greifer (15) mit seiner Naben bohrung (32) auf einem Lagerkörper ruht, dessen zur Schwenkachse konzentrische, tragende Zylinderfläche einen im Verhältnis zur axialen Abmessung der Boh rung des Greifers grossen Durchmesser aufweist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper eine zylin- drische Buchse (14) ist, die auf einen die Schwenk achse bildenden Tragbolzen (11) für den Greifer auf geschoben ist und mit ihren Stirnflächen den Abstand der ebenfalls auf dem Tragbolzen aufgeschobenen Widerlagerscheiben (12, 13) für die Kugelkränze bestimmt. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelkränze (18, 19) in Käfigringen (16, 17) geführt sind, die mit Axialspiel in den Räumen zwischen den Widerlagerscheiben (12, 13) und den Greiferflächen angeordnet und von der Buchse (14) getragen sind. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Widerlagerscheibe (15) mindestens nahezu auf ihrer ganzen Fläche gegen einen am Tragorgan der Greiferachse angeord neten Teil (10) abgestützt ist, in welches der Trag bolzen (11) eingeschraubt ist, und dass die axiale Länge der Buchse (14) so bemessen ist, dass die andere, aus hartem und federndem Werkstoff be stehende Widerlagerscheibe (12) beim Eindrehen des Bolzens (11) bis, zum Anschlag an die Buchse nach Art einer Tellerfeder verspannt wird und dadurch die Kugelkränze (18, 19) federnd gegen die Seiten des Greifers (15) drückt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE360278X | 1957-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH360278A true CH360278A (de) | 1962-02-15 |
Family
ID=6292966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH360278D CH360278A (de) | 1957-02-02 | 1958-01-29 | Filmtransporteinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH360278A (de) |
-
1958
- 1958-01-29 CH CH360278D patent/CH360278A/de unknown
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