CH360695A - Verfahren zur Herstellung von a-Chlor-ss-aminocarbonsäurederivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-Chlor-ss-aminocarbonsäurederivaten

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CH360695A
CH360695A CH360695DA CH360695A CH 360695 A CH360695 A CH 360695A CH 360695D A CH360695D A CH 360695DA CH 360695 A CH360695 A CH 360695A
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CH
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chloro
dependent
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compounds
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Inventor
Andor Dr Fuerst
Emilio Dr Kyburz
Stefano Dr Majnoni
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/60Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by condensation or addition reactions, e.g. Mannich reaction, addition of ammonia or amines to alkenes or to alkynes or addition of compounds containing an active hydrogen atom to Schiff's bases, quinone imines, or aziranes

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   a-Chlor-p-aminocarbonsäurederivaten   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin   Rt    Wasserstoff, eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryloder Aralkylgruppe und R2 eine Cyan-, Carboxyl-, Carbamid-,   N-Hydroxycarbamid- oder    Carbalkoxygruppe darstellen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 mit flüssigem Ammoniak umsetzt. Das Reaktionsprodukt kann gegebenenfalls noch mit einer Säure in ein Salz überführt und verestert werden.



   Zur Verhinderung der Polymerisation können dem Reaktionsgemisch vorzugsweise Polymerisationsinhibitoren zugegeben werden wie z. B. Hydrochinon, p-Phenylendiamin, Diphenylamin,   Phenyl-fl-naphthyl    amin. Wenn in der Formel II das Symbol R2 eine Carbomethoxygruppe darstellt, dann erhält man zur Hauptsache das Säureamid. Bei den höher homologen Estern, wie z. B. dem Äthyl-, Propyl- oder Butylester, bleibt die Estergruppe zum grössten Teil erhalten.



  Als Ausgangsverbindungen der Formel II werden vorzugsweise solche verwendet, in denen R1 Wasserstoff, Methyl, Äthyl, Phenyl oder p-Nitrophenyl bedeutet.



   Als leicht zugängliche Stoffe zur Herstellung der Ausgangsverbindungen der Formel II können   a"S-Di-    chlorverbindungen der Formel
EMI1.3     
 verwendet werden. Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann man direkt von diesen Verbindungen ausgehen, da sie bei der Zugabe von Ammoniak vorerst in die entsprechenden Verbindungen der Formel II übergeführt werden, die dann bei Fortsetzung der Reaktion zu den Verbindungen der Formel I führen.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sollen als Zwischenprodukte für die Herstellung von Arzneimitteln, insbesondere für die Herstellung von   a-Amino-ss-hydroxycarbonsäuren,    4-Amino-isoxazolidinon und seinen 5-Substitutionsprodukten verwendet werden.



   Beispiel 1
78 g   a"B-Dichlor-propionsäuremethylester    werden langsam in einen Liter flüssiges Ammoniak eingetropft. Das Reaktionsgemisch wird während 3 Stunden gerührt und darauf zur Trockne eingedampft.



  Der auf 0o C gekühlte Rückstand wird mit 150   cm3    vorgekühlter 30% iger alkoholischer Salzsäure versetzt.



  Nach 15stündigem Stehen wird das Reaktionsgemisch unter Rühren mit 250   cm3    absolutem Alkohol versetzt und anschliessend filtriert. Der Rückstand wird einige Male mit siedendem absolutem Alkohol ausgezogen. Aus den vereinigten Filtraten erhält man durch Eindampfen das   a-Chlor-ss < amino-propion-    säureamid-hydrochlorid, das aus Alkohol umkristallisiert wird. Schmelzpunkt   145-146"    C.



   32   g a - Chlor-fl-      amino-propionsäureamid-hydro-    chlorid werden während 4 Stunden in 300 cm3 absolutem Methanol unter Einleitung von Chlorwasserstoff am Rückfluss gekocht. Darauf engt man die Lösung auf 150   cm3    ein und filtriert das abgeschiedene Ammoniumchlorid ab. Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft, in 35   cm3    absolutem Methanol aufgenommen, die Mischung filtriert und das Filtrat mit 300   cm3    absolutem Äther versetzt und auf    -15"C    abgekühlt. Man erhält dann das kristalline    a-Chlor-B-amino-propions äuremethylester-hyd'rochlo-    rid, welches nach nochmaliger Umkristallisation bei   101-103"C    schmilzt.



   Aus dem   a,fl-Dichlor-propionsäureäthylester    erhält man durch Umsetzung mit flüssigem Ammoniak gemäss den Angaben im ersten Absatz das Hydrochlorid des   a-Chlor-18-amino-propions äureäthylesters    vom Schmelzpunkt   104-106".    Wenn man vom   a,fl-      Dichlor - propionsäure - isopropylester    ausgeht, erhält man in analoger Weise das Hydrochlorid des a  Chlor-B-amino- propions äureisopropylesters    vom Schmelzpunkt   91-92".   



   Beispiel 2
Zu einem Liter flüssigem Ammoniak gibt man unter Rühren 41 g a-Chlor-acrylsäuremethylester und lässt über Nacht stehen. Darauf wird zur Trockne eingedampft. Unter guter Eiskühlung fügt man 90   cm3    30%ige alkoholische Salzsäure zu und rührt während etwa 30 Minuten weiter. Der gebildete kristalline Rückstand wird abfiltriert und aus Alkohol Äther umkristallisiert, wobei das rohe   a-Chlor-, B-      amino-propionsäureamid-hydrochlorid    erhalten wird.



   Wenn man a-Chlor-acrylsäureäthylester in analoger Weise mit flüssigem Ammoniak umsetzt, so erhält man   a-chlor-, B-amino-propionsäureäthylester.   



   Aus   a-chlor-acrylsäureisopropylester    erhält man in analoger Weise den   a-Chlor-g-amino-propionsäure-    isopropylester.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI2.1 worin Rt Wasserstoff, eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryloder Aralkylgruppe und R2 eine Cyan-, Carboxyl-, Carbamid, N-Hydroxycarbamid- oder Carbalkoxygruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI2.2 mit flüssigem Ammoniak umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Reaktionsgemisch Polymerisationsinhibitoren zugesetzt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial a-Chlor-acrylsäuremethylester verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial a - Chlor - acrylsäureäthylester verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial a-Chlor-crotonsäureäthylester verwendet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial a-Chlor-ss-phenylacrylsäure verwendet wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial a-Chlor-, B- (p-nitrophenyl)-acrylsäure verwendet wird.
CH360695D 1957-10-25 1957-10-25 Verfahren zur Herstellung von a-Chlor-ss-aminocarbonsäurederivaten CH360695A (de)

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