CH360799A - Furnier-Klebemaschine - Google Patents

Furnier-Klebemaschine

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Publication number
CH360799A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
veneer
gluing machine
veneer gluing
machine according
disks
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Application number
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English (en)
Inventor
Ortel Gerhard
Original Assignee
Kuper Heinrich Fa
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Publication date
Application filed by Kuper Heinrich Fa filed Critical Kuper Heinrich Fa
Priority claimed from DEK32503A external-priority patent/DE1158235B/de
Publication of CH360799A publication Critical patent/CH360799A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


      Furnier-Klebemaschine       Gegenstand der Erfindung ist eine     Furnier-Klebe-          maschine    für     Tischlereizwecke    und für die Möbel  industrie.  



  Die Aufgabe der     Erfindung    besteht darin, eine  wenig störanfällige, robuste, leicht einstellbare und in  ihrem konstruktiven Aufbau möglichst     einfache    und  billige     Furnier-Klebemaschine    zu schaffen.

   Die be  kannten Maschinen weisen eine Fördereinrichtung  zum Fördern zweier     Furnierstreifen    und     zum    Zusam  menpressen ihrer     Längskanten    auf, die aus     zwei          nebeneinandergelagerten    Walzen oder Scheiben, bei  spielsweise     zwei    in     horizontaler    Ebene dicht neben  einanderliegenden, gegenläufig rotierenden Teller  scheiben besteht und mit einer darüber angeordneten,  beim Betrieb sich drehenden Druckrolle     zum    Auf  kleben des Papierstreifens ausgestattet ist.

   Mit den  bekannten Einrichtungen war es nicht möglich, ver  schieden dicke Furniere     einwandfrei        zusammenzu-          setzen.     



  Es ist zwar bekanntgeworden, die Führungsschei  ben von     Furnierzusammensetzmaschinen    federnd     zu          lagern.    Eine solche federnde Lagerung ermöglicht es  aber den Scheiben, sich unabhängig voneinander     auf-          und    abwärts     zu    bewegen. Um zu erreichen, dass beide       Furniere    trotz unterschiedlicher Stärke nach dem Zu  sammensetzen eine gerade, glatte Oberfläche bilden,  und um die Verwendung von z.

   B. nur 5 mm breiten       Klebestreifen    zu ermöglichen, wird erfindungsgemäss  vorgeschlagen, dass die Scheiben in Abhängigkeit von  einander in entgegengesetzter Richtung in der Höhe       verstellbar    gelagert sind.  



  Die Achsen der Scheiben können sich dabei auf  einem zweiarmigen Hebel abstützen.     Vorteilhaft    ist die  Drehachse des zweiarmigen Hebels waagrecht gela  gert, wobei die     Arme    des zweiarmigen Hebels gleich  lang sind. Trotz der nachgiebigen     Lagerung    der       nebeneinanderliegenden        Scheiben    bilden diese auf    Grund ihrer Abstützung auf dem     zweiarmigen    Hebel       zusammen    eine starre Auflagefläche für die- durch  laufenden     Furniere.     



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung in Form eines     Ausführungsbeispieles    dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 die erfindungsgemäss     ausgebildete    Förder  einrichtung einer     Furnier-Klebemaschine    in Seitenan  sicht,       Fig.    2 eine Vorderansicht und       Fig.    3 eine Draufsicht zu     Fig.    1.  



  Die dargestellte Fördereinrichtung besitzt zwei  Tellerscheiben<I>a</I> und<I>b</I> sowie eine Druckrolle c.  



  Die beiden Tellerscheiben sind, wie aus     Fig.    3 er  sichtlich ist, unterhalb der Druckrolle c, in horizon  taler Ebene, dicht     nebeneinanderliegend,    angeordnet.  Sie werden     zwangläufig    mittels Zahnräder oder der  gleichen (nicht dargestellt) mit     übereinstimmender     Geschwindigkeit angetrieben, so dass sie in gegenläu  figem     Sinne    rotieren. Oberhalb den Tellerscheiben ist  in Transportrichtung     längsmittig    die Druckrolle c       angeordnet,    die beim Betrieb durch die vorwärtsbe  wegten     Furnierstreifen    angetrieben wird.  



  Um zu erreichen, dass die Kanten der durchlau  fenden bzw. zusammenzuklebenden     Furnierhälften     gleichmässig zusammengedrückt werden, ist die Achse       cl    der     Druckrolle    gegenüber der Achslinie d der  beiden Tellerscheiben<I>a</I> und<I>b</I> in bezug auf die Vor  schubrichtung     vorverlagert        (Fig.    1 und 3). Dadurch  erteilen die Scheiben den Streifen eine Bewegung mit       gegeneinandergerichteten    Komponenten.  



  Nach     Fig.    2 ist die     Druckrolle    c in einer Gabel g  gelagert, die unter Wirkung einer     Druckfeder    h oder  eines Gewichtes steht. Die Gabel g ist ausserdem so  gelagert, dass die Rolle c nicht nur der jeweils zu ver  arbeitenden     Furnierstärke    entsprechend nach oben  ausweichen kann und einen regelbaren, gleichmässigen           Druck    auf die in die Maschine geschobenen     Furniere     ausübt, sondern dass sich ihre     Vorverlagerung    auch  in einem zweckmässigen Bereich gegenüber der Mit  tellinie<I>d</I> der beiden Tellerscheiben a und<I>b</I> in Trans  portrichtung horizontal verstellen lässt.  



  Durch einen dünnen Trennsteg i wird erreicht,  dass die     Furnierhälften    zwar parallel dicht     nebenein-          anderliegen,    sich jedoch beim Einschieben in die Ma  schine und während der weiteren Fortbewegung nicht       übereinanderschieben    können.  



  Die     Furnierhälften   <I>e</I> und     f,    die zunächst auf dem  Tisch m aufliegen, werden von der     Druckrolle    c auf  die beiden gegenläufig kreisenden Tellerscheiben a  und b gedrückt und durch diese     horizontal        gegenein-          andergepresst.    Diese Pressung ist um so stärker, je  grösser der Abstand der Achse     cl    der     Druckrolle    c  von der Mittellinie<I>d</I> der Tellerscheiben<I>a</I> und<I>b,</I> d. h.  je kleiner der von den Verbindungslinien k einge  schlossene Winkel a ist.

   Mit     Hilfe.    eines unter die       Druckrolle    c eingeführten     Papierklebestreifens        j    wer  den die horizontal     gegeneinandergepressten    Furnier  hälften e und     f    zusammengeklebt.

   Um nun insbeson  dere     Furnierblätter        zusammenzukleben,    die ungleich  dick und daher schwierig zu verkleben sind, ist unter  halb der beiden Tellerscheiben<I>a</I> und<I>b</I> ein Wiege  balken n angeordnet, auf dessen     Hebeln    sich jeweils       eine    im Maschinengestell o gelagerte Achse     a1   <I>bzw.</I>     b1     der Tellerscheiben<I>a</I> bzw.<I>b</I>     abstützt.    Beim Einschie  ben ungleich dicker oder welliger Furniere senkt sich  die eine oder andere Tellerscheibe<I>a</I> bzw.<I>b</I> um ein  mehr oder weniger geringes Mass, wobei sich durch  den     Wiegebalken    n die andere Tellerscheibe um die  gleiche Strecke hebt.

    



  Ausser den eingangs erwähnten Vorzügen hat die  beschriebene     Furnier-Klebemaschine    noch den Vor  teil einer     ausserordentlich    einfachen, übersichtlichen,  eine leichte Reinigung der Maschine ermöglichenden  und material- und raumsparenden billigen Bauart.  Durch die Verwendung einer einzigen     Druckrolle    an  Stelle einer Vielzahl von Rollen bei den     vorbekannten            Ausführungen    ist auch eine schonende Behandlung  brüchiger     Furniere    gewährleistet.  



  Die einzige     Druckrolle    drückt bloss im Bereiche  von je 10 bis 15 mm auf die     Längsrandflächen    der       Furnierblätter,    so dass diese also nur an diesen schma  len Streifen von der Rolle c während des     Durchlaufs     durch die Maschine gegen die Tellerscheiben gedrückt  und die übrigen     Furnierhälften    ohne Widerstand und       Druck    durch die Maschine geführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Furnier-Klebemaschine mit einer Fördereinrich tung zum Fördern zweier Furnierstreifen und zum Zusammenpressen ihrer Längskanten, die zwei dicht nebeneinander gelagerte, gegenläufig angetriebene Scheiben aufweist und mit einer darüber angeordne ten, drehbaren Druckrolle zum Aufkleben eines Pa pierstreifens, dadurch gekennzeichnet, dass die Schei ben<I>(a</I> und<I>b)</I> in Abhängigkeit voneinander in ent gegengesetzter Richtung in der Höhe verstellbar ge lagert sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Furnier-Klebemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich beide Achsen (a1 und b1) der Scheiben<I>(a, b)</I> auf einem zweiarmigen Hebel (n) abstützen. 2. Furnier-Klebemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des zweiarmigen Hebels (n) waag recht verläuft.
    3. Furnier-Klebemaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Arme des zweiarmigen Hebels (n) gleich lang sind. 4. Furnier-Klebemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben zwei in horizontaler Ebene liegende Tellerscheiben sind.
CH360799D 1956-08-01 1957-06-26 Furnier-Klebemaschine CH360799A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE360799X 1956-08-01
DE250457X 1957-04-25
DEK32503A DE1158235B (de) 1956-08-01 1957-07-22 Furnier-Zusammenklebe-Maschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH360799A true CH360799A (de) 1962-03-15

Family

ID=27186256

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH360799D CH360799A (de) 1956-08-01 1957-06-26 Furnier-Klebemaschine

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